ALfA-Newsletter 22/07 vom 16.06.2007
Themenübersicht
- Tims 10. Geburtstag: Kundgebung und Menschenkette in Köln gegen Spätabtreibungen
- Wegen Abtreibungshaltung: Vatikan ruft zum Boykott von Amnesty International auf
- Neueste Zahlen: 31.400 Schwangerschaftsabbrüche im ersten Quartal 2007
- Drei Erfolgsmeldungen: Neue quasi-embryonale Stammzellen ohne Klonen und Töten von Embryonen
- Freier Weg für Deutschen Ethikrat: Start mit Verzögerung
- Was sonst noch lief: Weitere lesenswerte Artikel zum Lebensrecht
ALfA-Terminservice
- 20.-22. Juni 2007, Wesseling: Tagung Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. "Sterbebegleitung statt Sterbehilfe"
- 30. Juni 2007, Köln: "Kennen Sie Tim? Tim hat seine eigene Abtreibung überlebt!" - Feier zum 10. Geburtstag von Tim mit Menschenkette
- 05. Juli 2007, Berlin: "Geregeltes Sterben? Patientenverfügungen in der Diskussion"
- 05. Juli 2007, München: Beratungsschulung mit Maria Grundberger - ALfA-RV München
- 06. Oktober 2007, Kassel: Forum des Treffen Christlicher Lebensrecht-Gruppen
Den ausführlichen Terminkalender mit Details zu diesen und weiteren Veranstaltungen finden Sie unter Termine
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Tims 10. Geburtstag: Kundgebung und Menschenkette in Köln gegen Spätabtreibungen
Köln (ALfA). Der als "Oldenburger Baby" bekannt gewordene Tim feiert seinen 10. Geburtstag. Tim ist ein Kind, das "nicht zum Leben bestimmt war" - er sollte vor 10 Jahren am 5. Juli abgetrieben werden, nachdem man im sechsten Schwangerschaftsmonat festgestellt hatte, dass er Trisomie 21 hat, d.h. das Down-Syndrom,. Doch Tim überlebte die Abtreibung. Weil er aber nicht leben, sondern sterben sollte, legte man den neugeborenen Jungen in eine Decke gewickelt in einen Nebenraum und ließ ihn unversorgt liegen. 9 Stunden später lebte er immer noch, so dass man sich schließlich doch um ihn kümmern musste. Heute lebt Tim in einer liebevollen Pflegefamilie.
Die Stiftung Ja zum Leben und die Aktion Lebensrecht für Alle ALfA e.V. feiern Tims 10. Geburtstag und machen gleichzeitig mit einer Kundgebung am Samstag, den 30.06.2007, um 11 Uhr auf der Kölner Domplatte auf die besondere Problematik der Spätabtreibungen aufmerksam machen. Im Anschluss an die Kundgebung soll eine Menschenkette um den Dom gebildet werden. Die Veranstalter bitten um schwarze Kleidung, gelbe Oberteile werden verteilt. "Der Dom ist groß, es braucht also viele Menschen, die Flagge zeigen. Machen Sie mit! Motivieren Sie sich und andere zur Teilnahme - denn es gibt nichts Sinnvolleres, als sich für Menschen und für das Leben einzusetzen", ermuntert die stellvertretende ALfA-Bundesvorsitzende, Alexandra Maria Linder zur regen Teilnahme.
Weitere Informationen:
- www.tim-lebt.de
- Ein wahrer Fall
Selten erfährt die Öffentlichkeit von Spätabtreibungen. Im Fall des Oldenburger Babys Tim war das anders. Sein Schicksal erschütterte 1997 das Land.
Von Alexandra Maria Linder, M.A.
Aus Lebensforum Nr. 77 - 1/2006 (Artikel im PDF-Format)
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Wegen Abtreibungshaltung: Vatikan ruft zum Boykott von Amnesty International auf
Rom (ALfA). In der jüngsten Debatte über die Haltung der Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI) zur Abtreibungsfrage (siehe ALfA-Newsletter 20/07 vom 25.05.2007) hat der Kurienkardinal und Leiter des päpstlichen Rates für Frieden und Gerechtigkeit, Renato Martino, alle katholischen Organisationen und Katholiken dazu aufgerufen, ihre Unterstützung für AI einzustellen. Amnesty International habe ihre Aufgabe, die Rechte aller Menschen zu verteidigen, verraten, sagte Kurienkardinal Renato Martino zahlreichen Medienberichten vom 14. Juni zufolge. Die Menschenrechtsorganisation hat im April ihre bisherige neutrale Haltung in der Abtreibungsfrage aufgegeben und an Regierungen appelliert, Frauen im Fall von Vergewaltigung, Inzest oder wenn das Leben der Mutter durch eine Schwangerschaft in Gefahr ist, einen Schwangerschaftsabbruch zu ermöglichen. Daher sei die unausweichliche Folge der Entscheidung nach Ansicht des Kardinals die Einstellung jeglicher finanzieller Unterstützung für AI.
Amnesty International erklärte daraufhin in einer Presseaussendung vom 14. Juni, AI habe noch nie Gelder vom Vatikan oder offiziellen katholischen Organisationen bekommen. Auch im Statut der Nichtregierungsorganisation sind Beiträge von Staaten und religiösen Institutionen ausdrücklich ausgeschlossen. Zudem habe sich AI nicht für Abtreibung als generelles Recht stark gemacht. Die Organisation setze sich lediglich in ihrer Kampagne "Gewalt gegen Frauen verhindern" dafür ein, dass Frauen abtreiben dürften, die Opfer von Vergewaltigungen oder von Inzest wurden oder während der Schwangerschaft gravierenden gesundheitlichen Risiken ausgesetzt sind. Durch ihre falsche Darstellung gefährde die Katholische Kirche die Arbeit von AI, warnte die stellvertretende Amnesty-Generalsekretärin Kate Gilmore.
Weitere Informationen:
- Amnesty International defends access to abortion for women at risk
Amnesty International today firmly stood by the rights of women and girls to be free from threat, force or coercion as they exercise their sexual and reproductive rights.
Press release Amnesty International, 06/14/2007
- ALfA-Newsletter 20/07 vom 25.05.2007: "Entkriminalisierung der Abtreibung" - Christdemokraten für das Leben (CDL) warnen amnesty international (AI) vor Politikwechsel
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Neueste Zahlen: 31.400 Schwangerschaftsabbrüche im ersten Quartal 2007
Wiesbaden (ALfA). Im ersten Quartal 2007 wurden dem Statistischen Bundesamt rund 31.400 Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland gemeldet und damit etwa 1.400, d.h. 4,4%, weniger als im ersten Quartal 2006. Laut Pressemitteilung vom 12. Juni waren 72% der Frauen, die Abtreibungen durchführen ließen, zwischen 18 und 34 Jahre alt, 16% zwischen 35 und 39 Jahre. Rund 7% der Frauen waren 40 Jahre und älter. Bei den unter 18-Jährigen (Anteil von gut 5%) ging die Anzahl um 114 Fälle, d.h. um 6%, im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal zurück. Fast 41% der Schwangeren hatten vor der Abtreibung noch keine Lebendgeburt. Gut 97% der gemeldeten Schwangerschaftsabbrüche wurden laut Statistischem Bundesamt nach der Beratungsregelung vorgenommen. Medizinische und kriminologische Indikationen waren in weniger als 3% der Fälle die Begründung für die vorgeburtliche Kindstötung.
"Es ist falsch, wenn durch die Abtreibungsstatistik der Eindruck entsteht, in Deutschland werde immer seltener abgetrieben. Das Gegenteil ist der Fall: Es wird immer häufiger abgetrieben", kommentierte die Bundesvorsitzende der Aktion Lebensrecht für Alle e.V. (ALfA), Dr. med. Claudia Kaminski, die neuesten Zahlen des Statistischen Bundesamtes in einer Pressemitteilung vom 14. Juni. "Weil in einer stark schrumpfenden Bevölkerung, auch die Zahl der Lebendgeburten massiv zurückgeht, ist es falsch, anzunehmen, mittlerweile entschieden sich mehr Paare bei einer ungewollten Schwangerschaft für ihr Kind." erklärte Kaminski.
Dies zeige die folgende Beispielrechnung: Laut dem Statistischen Bundesamt sank die Zahl der gemeldeten jährlichen Abtreibungen von 130.899 im Jahr 1996 auf 124.034 im Jahr 2005. Im gleichen Zeitraum sanken jedoch auch die Lebendgeburten von 796.013 im Jahr 1996 auf 685.795 im Jahr 2005. Folglich stieg der Anteil der Abtreibungen an den Lebendgeburten zwischen 1996 und 2005 von 16,4 % auf 18,1 %. "Obwohl noch keine jüngeren Zahlen vorliegen, muss davon ausgegangen werden, dass dieser Trend sich auch 2007 fortsetzt. Da Bundesregierung und Parlament nicht willens scheinen, die Abtreibungsproblematik ernsthaft anzugehen, ist die Krippenplatzdiskussion schon jetzt anachronistisch. Allen Einlassungen zum Trotz scheinen die politischen Parteien warten zu wollen, bis sich der Bedarf dem derzeitigen Angebot angepasst hat", so die ALfA-Vorsitzende.
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Drei Erfolgsmeldungen: Neue quasi-embryonale Stammzellen ohne Klonen und Töten von Embryonen
Kyoto / Cambridge (ALfA). Gleich drei Forscherteams ist es offenbar mit einem neuen Verfahren im Tierversuch gelungen, spezialisierte Hautzellen von Mäusen genetisch so umzuprogrammieren, dass sie nicht mehr von embryonalen Stammzellen unterscheidbar waren. Sofern sich die Methode in weiteren Versuchen bewährt, wäre dies nach Einschätzung der Forscher eine Alternative zu der ethisch umstrittenen Nutzung embryonaler Stammzellen für die Therapie von Krankheiten.
Die Ergebnisse der Arbeitsgruppe um Rudolf Jaenisch vom Whitehead Institute in Cambridge, Massachusetts, bzw, Shinya Yamanaka von der Kyoto Universität wurden nun online im britischen Fachjournal Nature veröffentlicht, die Ergebnisse der Arbeitsgruppe um Konrad Hochedlinger vom Harvard Stem Cell Institute in Boston, Massachusetts, im Fachmagazin "Cell Stem Cell".
Demnach gelang der Erfolg durch das Einschleusen von vier Genen und einem ausgeklügelten Auswahlverfahren der Zellen. Die so erzeugten Zellen seien trotz intensiver Tests nicht mehr von echten embryonalen Stammzellen zu unterscheiden gewesen, so die Forscher. Ebenso seien die Zellen in der Lage gewesen, nach einer Injektion in einen sich entwickelnden Embryo jede Art von Körpergewebe zu bilden und seien sogar an die nächste Generation Mäuse weitergegeben worden. Allerdings berichtet das Deutsche Ärzteblatt, dass die Nachfahren der von Yamanaka kreierten Tiere zu 20 Prozent Tumore entwickelten. Die Forscher seien jedoch optimistisch, auch dieses Problem lösen zu können. Alle Teams wiesen allerdings einstimmig darauf hin, dass es heute noch unklar sei, ob sich das Verfahren auf menschliche Zellen übertragen lassen wird, und wenn, werde bis zur Übertragung in die klinische Praxis noch viel Zeit vergehen.
Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) begrüßte laut einem Bericht der FAZ vom 7. Juni die "hochinteressante Entwicklung" und kündigte an, die Bundesregierung werde noch vor der Sommerpause 5 Mio. Euro für ähnliche Forschungsarbeiten in Deutschland zur Verfügung stellen. Hubert Hüppe, MdB, Berichterstatter für Bioethik und Gentechnik der CDU/CSU-Arbeitsgruppe Gesundheit meinte, die Gewinnung pluripotenter Stammzellen aus Hautzellen, die alle Eigenschaften embryonaler Stammzellen zeigen, entspanne die Diskussion. An ihnen könne die Entwicklung von Stammzellen zu gewebetypischen Zellen erforscht werden, so Hüppe in einer Pressemitteilung vom 8. Juni. Er erinnerte daran, dass es neben den aus Hautzellen erzeugten Stammzellen, auch Stammzellen im Fruchtwasser und im Nabelschnurblut mit Eigenschaften embryonaler Stammzellen gebe. "Für Grundlagenforschung sind embryonale Stammzellen, die durch Tötung von Embryonen gewonnen werden, nicht erforderlich. Für eine Verschiebung des Stichtages im Stammzellgesetz gibt es keinen Anlass", so Hüppe.
Weitere Informationen:
- Embryonale Stammzellen ohne Embryo?
Von Stefan Rehder
Drei verschiedenen Teams von Wissenschaftlern ist es im Tierversuch mit Mäusen gelungen, Körperzellen durch gezielte genetische Manipulationen so zu verändern, dass sie von embryonalen Stammzellen nicht mehr unterschieden werden konnten.
DIE TAGESPOST 12.06.07
- Eine Alternative zur Embryonenforschung
Forschern aus Japan und USA gelang es, ausgewachsene Mauszellen so umzuprogrammieren, dass sie sich wie embryonale Stammzellen verhalten
TAZ 08.06.2007
- Stammzellen aus Hautzellen erzeugt - Krebsrisiko bei den Nachfahren
Kyoto - Ein neues Verfahren ermöglicht es offenbar, Stammzellen zu erzeugen, ohne auf befruchtete Eizellen oder Embryonen zurückzugreifen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT, 07.06.07
Anm.: Hier finden Sie weiteres Material zu den Studien
- Stammzell-Forscher feiern Erfolg - und fürchten politischen Missbrauch
Von Stefan Schmitt
Eizellen-Recycling, möglicherweise Stammzellen aus Bindehaut: Zwei Forschungsteams melden bemerkenswerte Erfolge in der Biomedizin. Sie könnten Auswege aus dem Ethik-Dilemma der Stammzellforschung eröffnen - doch die Wissenschaftler fürchten, dass ihre Ergebnisse in der politischen Debatte missbraucht werden.
SPIEGEL ONLINE 06.06.07
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Freier Weg für Deutschen Ethikrat: Start mit Verzögerung
Berlin (ALfA). Am 8 Juni hat der Bundesrat seine Zustimmung zu einem Gesetzesbeschluss des Deutschen Bundestags vom April für die Einrichtung des Deutschen Ethikrates gegeben. Damit kann nun das auf Dauer eingerichtete Beratungsgremium über bioethische Fragen theoretisch ab 1. Juli 2007 seine Arbeit aufnehmen. Im Vorfeld gab es massive Kritik wegen mangelnder Beteiligung von Abgeordneten im Deutschen Ethikrat, der nun durch einen ergänzenden Ethikbeirat Rechnung getragen werden soll (siehe ALfA-Newsletter 16/07 vom 27.04.2007). Der Deutsche Ethikrat soll den Deutschen Bundestag und die Bundesregierung beraten. Die Ergebnisse der Arbeit werden in Stellungnahmen, Empfehlungen und Berichten veröffentlicht. Die Tagungen sind normalerweise öffentlich, können aber auch nichtöffentlich sein. Er übernimmt damit die Aufgabe des im Jahr 2001 unter Kanzler Schröder durch Kabinettsbeschluss eingesetzten Nationalen Ethikrats. Dessen Amtszeit endet am 30. Juni 2007. Anders als das Vorgängergremium arbeitet der neue Rat auf gesetzlicher Grundlage.
Der Rat besteht aus 26 ehrenamtlich tätigen Mitglieder, die je zur Hälfte auf Vorschlag des Bundestages und der Bundesregierung ernannt werden sollen und in dem naturwissenschaftlicher, medizinischer, ethischer, theologischer, sozialer, ökonomischer und juristischer Sachverstand versammelt werden soll. Vor allem sollen "anerkannte Persönlichkeiten unserer Gesellschaft mit besonderen Erfahrungen" berufen werden, heißt es in einer Mitteilung der Bundesregierung vom 8 Juni. Organisatorisch und inhaltlich werden die Mitglieder durch eine Geschäftsstelle unterstützt, die beim Deutschen Bundestag angesiedelt ist. Die Kosten des Rats und der Geschäftsstelle in Höhe von 2 Millionen Euro jährlich trägt der Bund.
Allerdings wird der Deutsche Ethikrat laut einem Bericht der katholischen Tagespost vom 14. Juni "frühestens im September, wahrscheinlich jedoch noch später" richtig starten, da der Bundestag nach Auskunft des Parlamentarischen Geschäftsführer der Unionsfraktion, Norbert Röttgen (CDU), erst nach der Sommerpause über die Benennung der Experten entscheiden werde.
Weitere Informationen:
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Was sonst noch lief: Weitere lesenswerte Artikel zum Lebensrecht
Auf der Webseite der Aktion Lebensrecht für Alle e.V. (ALfA) finden Sie in der Rubrik Presse/Publikationen unter "Pressespiegel" wöchentlich aktualisiert zahlreiche Links zu interessanten Online-Artikel zu sämtlichen Themen des Lebensrechts. Dort gibt es u.a. folgende Artikel:
- Protestantisches Pathos
Der evangelische Kirchentag ist vorbei. Zeit, Bilanz zu ziehen. Drei Punkte fallen dabei besonders ins Gewicht. Erstens: Die grundsätzliche religiöse Blutleere des Treffens. Zweitens: Der Aufruf zum Dialog mit Terroristen. Drittens: Erschreckende Aussagen zum Lebensschutz.
DIE TAGESPOST 12.06.2007
- Kompromissmodell bringt Bewegung in Streit um Patientenverfügungen
Bundesärztekammer bewertet Gesetzesvorlage zweier Unions-Parlamentarier positiv
BERLIN (fst). Ein neuer Gesetzentwurf zur Verbindlichkeit von Patientenverfügungen der Unionsabgeordneten Wolfgang Zöller und Dr. Hans Georg Faust trifft in der Bundesärztekammer auf Zustimmung - und könnte auch im Bundestag eine Kompromisslösung sein.
Ärzte Zeitung, 08.06.2007
- "Nicht der Tod, sondern das Sterben ist das Schauderhafte"
Die Öffentlichkeitsarbeit für deutsche Hospize muss gesteigert werden. Die Akzeptanz von Sterbehilfe scheint im Zusammenhang mit der gesellschaftlichen Tabuisierung von Tod und Sterben zu stehen. Und trotz Auseinandersetzung mit dem Thema Patientenverfügung, hat sich bislang nur ein Zehntel der Befragten eine solche Verfügung zugelegt. Dies und mehr sind die Ergebnisse einer ausführlichen Umfrage zum Thema "Sterbehilfe und Sterbebegleitung" des Online-Meinungsportals sozioland, einem Projekt der Respondi AG.
PRESSEMITTEILUNG Sozioland 11.06.07
- Urteil: Kasse muss Gentest an Embryo nicht bezahlen
Berlin - Krankenkassen sind nicht verpflichtet, einer Versicherten mit einem Gendefekt eine künstliche Befruchtung und einen anschließenden Gentest des Embryos zu finanzieren.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 05.06.07
- TV-Schwindel: "Das Ziel heiligt die Mittel"
Von Albert Eikenaar
Es war einer der umstrittensten Bluffs der Fernsehgeschichte: Bei einer Organspendeshow im niederländischen Fernsehen trat eine falsche Spenderin auf. Damit sollte Aufmerksamkeit für das Thema gewonnen werden. Aber was ist aus den "echten" Kandidaten geworden?
STERN.DE 13.06.07
Weitere lesenswerte Artikel finden Sie im ALfA-Online-Pressespiegel
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Herausgeber:
Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) e.V.
Geschäftsstelle Augsburg:
Ottmarsgässchen 8
D-86152 Augsburg
Telefon: 08 21 - 51 20 31
Telefax: 08 21 - 15 64 07
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