ALfA-Newsletter 22/09 vom 06.06.2009
Themenübersicht
- Erneut auf der EU-Tagesordnung: "Ausmerzung" seltener Krankheiten mittels Embryonenselektion
- USA: Kontroverse Debatte in der Pro-Life-Bewegung nach Mord an Abtreibungsarzt
- Tag der Organspende: Kritiker fordern umfassende Aufklärung statt einseitiger Werbung
- Was sonst noch lief: Weitere lesenswerte Artikel zum Lebensrecht
ALfA-Terminkalender
- 09. Juni 2009, München: Vortrag "Nicht der Tod macht mir Angst, sondern das Sterben" (ödp-Muenchen)
- 17. - 18. Juni 2009, Tutzing: Tagung "Sterbebegleitung und Sterbehilfe in Europa" (Evangelische Akademie Tutzing)
- 26. September 2009, Berlin: Marsch für das Leben (Bundesverband Lebensrecht BVL)
- 26. November 2009, Kassel: Lebensrechts-Forum (Treffen Christlicher Lebensrecht-Gruppen e.V.)
Den ausführlichen Terminkalender mit Details zu diesen und weiteren Veranstaltungen finden Sie unter Termine
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1. Erneut auf der EU-Tagesordnung: "Ausmerzung" seltener Krankheiten mittels Embryonenselektion
Brüssel (ALfA). Das Thema "Ausmerzung seltener Krankheiten", das kürzlich für massive Proteste gesorgt hatte, steht erneut auf der Tagesordnung der EU. Am kommenden Dienstag, den 9. Juni, wird der Gesundheitsministerrat der Europäischen Union unter anderem über die Bekämpfung seltener Krankheiten diskutieren. Basis ist ein Vorschlag der Europäischen Kommission zur verstärkten Zusammenarbeit der Mitgliedstaaten in diesem Bereich. Bei der Debatte im Europäischen Parlament über das Thema war es zu einer heftigen Kontroverse über einen Vorschlag einzelner Abgeordneter gekommen, der vorsah, die "Ausmerzung" bestimmter Krankheiten voranzutreiben, indem durch genetische Beratung und "Selektion" von Embryonen seltene genetische Erkrankungen beseitigt würden. Gegen diesen Vorschlag hatten sich nicht nur Kirchen, Behindertenverbände, die Christdemokraten und Grünen im Europäischen Parlament gewandt, sondern auch die Europäische Gesellschaft für Humangenetik. Die Wissenschaftler erinnerten an Eugenik der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, bei der man von "lebensunwertem Leben" sprach. Der Kommissions-Vorschlag wurde dennoch in lediglich geringfügig abgeschwächter Formulierung mehrheitlich vor allem mit den Stimmen der Sozialdemokraten, Liberalen und Linken gegen die Stimmen von Grünen und Christdemokraten angenommen (siehe ALfA-Newsletter 16/09 vom 25.04.2009).
Der CDU-Europaabgeordnete und Vorsitzender der Arbeitsgruppe Bioethik der größten Fraktion im Europäischen Parlament (EVP-ED), Dr. med. Peter Liese, erwartet, dass die Gesundheitsminister den Vorschlag nicht annehmen. "Ich habe Informationen darüber, dass die Bundesregierung und viele anderen Mitgliedstaaten dieser unmöglichen Formulierung nicht zustimmen. Über den Umweg des Ministerrates hätte dann die christdemokratische Fraktion einen wichtigen Erfolg erzielt", erklärte Liese in einer Pressemitteilung vom 5. Juni. "Wir müssen den Patienten helfen und dürfen ihnen auf keinen Fall das Gefühl geben, dass sie überflüssig sind. Der Staat darf keine Vorgaben für diese sensiblen Fragen machen. Auch Eltern, die sich bewusst für ein eventuell behindertes Kind entscheiden, brauchen Unterstützung und Solidarität", so Liese abschließend.
Weitere Informationen:
- Schwarzer Tag für das Lebensrecht: Europäisches Parlament empfiehlt mehrheitlich Embryonen-Selektion zur Ausmerzung seltener Erkrankungen
ALfA-Newsletter 16/09 vom 25.04.2009
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2. USA: Kontroverse Debatte in der Pro-Life-Bewegung nach Mord an Abtreibungsarzt
Wichita / Kansas (ALfA). Die Ermordung eines prominenten Abtreibungsarztes hat in der Pro-Life-Bewegung in den USA eine kontroverse Debatte über Protestformen gegen Abtreibungen ausgelöst. Am Pfingstsonntag, den 31. Mai, war in einer Kirche von Wichita im Bundesstaat Kansas bei einem Gottesdienst auf den 67-jährigen George Tiller, der in seiner Klinik vor allem die umstrittenen Spätabtreibungen durchführte, geschossen worden. Tiller starb noch vor Ort. Medienberichten zufolge flüchtete der Täter zunächst und wurde ca. drei Stunden später von der Polizei festgenommen. Bei dem Verdächtigen handelt es sich um den 51 Jahre alten Scott Roeder, der schon lange als Abtreibungsgegner aktiv war und Anhänger der rechtsextremen "Freemen"-Bewegung sein soll, einer Bewegung die keine Gesetze anerkennt oder Steuern zahlt. Bei der Tat soll er jedoch "allein gehandelt" haben, hieß es in den Medien am 3. Juni. In der Vergangenheit gab es bereits mehrfach Anschläge auf Tiller und seine Abtreibungsklinik. So wurde 1986 auf seine Klinik ein Bombenanschlag verübt, 1993 schoss eine Frau in seiner Klinik auf ihn und verletzte ihn an beiden Armen. Abtreibungsgegner hielten immer wieder vor seiner Klinik in Wichita Kundgebungen ab und sorgten zeitweise für eine Schließung seiner Einrichtung. Zwischenzeitlich habe er mehrere Jahre unter Polizeischutz gestanden und zeitweise sogar mit kugelsicherer Weste praktiziert.
Wie das katholische Nachrichtenportal Kath.net unter www.kath.net am 2. Juni berichtete, haben sich der überwiegende Teil der amerikanischen Lebensrechtsgruppen umgehend von dem Mordanschlag distanziert und die Tat verurteilt. So habe Vize-Präsident Jim Hughes von Right to Life International erklärt, dieser Vorfall schade zutiefst dem Anliegen von Pro-Life und stehe konträr zur Lebensschutzbewegung. Gegenüber LifeSiteNews.com betonte er dem Bericht zufolge: "Die Pro-Life-Bewegung möchte keine Abtreibungsärzte sterben sehen, wir wollen sehen, wie sie sich bekehren." Pater Frank Pavone, Vorsitzender von "Priester für das Leben", habe das Attentat ebenfalls verurteilt und erklärt, man werde weiterhin an einer Kultur festhalten, in der Gewalt niemals als Lösung eines Problems angesehen werde. Auch die US-Bischofskonferenz verurteilte das Attentat. Der Vorsitzende der US-Bischofskonferenz Kardinal Rigali betonte laut Kath.net, dass die Bischofskonferenz und all ihre Mitglieder immer wieder und öffentlich jegliche Form von Gewalt in der Gesellschaft verurteilt habe, sowohl die Abtreibung als auch Gewalt von jemand, der gegen Abtreibung ist.
Anderen Berichten zufolge sei die Tat jedoch auch vereinzelt gerechtfertigt worden. Tiller habe "geerntet, was er gesät hat", zitierte die "Zeit" den Gründer der Gruppe "Operation Rescue" (Operation Rettung), Randall Terry, in einem Online-Bericht vom 2. Juni (siehe unten). Er habe auch die hoch moralische Wortwahl der meisten Abtreibungsgegner verteidigt und erklärt, die Bewegung müsse "konfrontative Taktiken und eine aufgeladene Rhetorik benutzen", weil sie sonst irrelevant werde.
US-Präsident Barack Obama zeigte sich unterdessen bestürzt über den Mord an dem Abtreibungsarzt. "Ganz gleich, wie groß die Differenzen der Amerikaner bei so schwierigen Themen wie Abtreibungen sein mögen, sie können nicht durch abscheuliche Gewalttaten gelöst werden", hieß es in einer Erklärung aus dem Weißen Haus in Washington.
Weitere Informationen:
- Mord im Namen des Lebens
Attentat auf Abtreibungsarzt
Von Christoph von Marschall
Der Mord an einem prominenten Abtreibungsarzt spaltet die Bewegung der Gegner von Schwangerschaftsabbrüchen in den USA. Die einen werfen den anderen nun Scharfmacherei vor.
ZEIT ONLINE, Tagesspiegel 02.06.09
- Dr. Tiller, Opfer eines amerikanischen Kulturkampfs
Abtreibungsarzt ermordet
Von Uwe Schmitt
Er war der prominenteste Abtreibungsarzt der USA. Jetzt wurde George Tiller, von Feinden "Massenmörder" genannt, in Kansas erschossen. Der mutmaßliche Todesschütze: ein militanter Abtreibungsgegner. Die Tat zeigt, dass der tot geglaubte Kulturkampf um die Abtreibung in Amerika immer noch läuft.
WELT Online 01.06.09
Anm.: Der Artikel kann kommentiert werden.
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3. Tag der Organspende: Kritiker fordern umfassende Aufklärung statt einseitiger Werbung
Bremen / München / Hamburg (ALfA). Am 6. Juni fand der jährliche "Tag der Organspende" statt. An diesem Tag warben unter dem Motto "Ja zum Leben" zahlreichen Vereinen, Verbänden und ministeriellen Stellen bundesweit mit Veranstaltungen und Informationsständen für eine Organspende. Bioethik-kritische Initiativen übten dagegen scharfe Kritik an den ihrer Ansicht nach einseitigen Informationen pro Organspende und forderten umfassende Aufklärung statt einseitiger Werbekampagnen. So forderte die Initiative Kritische Aufklärung über Organtransplantation KAO e.V. aus Bremen in einer Pressemitteilung vom 5. Juni, das "Ja zum Leben" müsse auch für den sterbenden "Spender" gelten. Ihn bis zuletzt zu begleiten, sei ein Liebesdienst, der in der Werbung für Organspende nicht vorkomme und der durch Organtransplantation verhindert werde. Die Bundesregierung und die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) verlangten zum Tag der Organspende zwar mehr Aufklärung, verstünden darunter aber lediglich mehr Werbung. Offenbar herrsche immer noch die von Transplantationsmedizinern geäußerte Angst vor: "Wenn wir die Gesellschaft aufklären, bekommen wir keine Organe mehr", so der Verein. KAO ist eine Initiative von Eltern, die ihre verunglückten Kinder zur Organspende freigegeben haben, ohne die Hintergründe zu diesem Zeitpunkt genau genug zu kennen. Erst nachdem ihre Kinder beerdigt waren, haben sie nach eigenen Aussagen begriffen, wozu sie ja gesagt hatten und ihre Entscheidung daher bitter bereut.
KAO sieht auch die jüngsten Zahlen einer Studie der BzgA, wonach 17 Prozent der Befragten einen Organspendeausweis besäßen, skeptisch. Auch wenn mehr Menschen einen Organspenderausweis haben - in dem übrigens auch ein "Nein ich widerspreche einer Organentnahme" angekreuzt werden kann - bedeute dies noch lange nicht, dass mehr Menschen ihre Organe spenden, wie hier suggeriert werde. Denn tatsächlich ging die Zahl der Organspenden im selben Jahr um neun Prozent zurück. Der Hauptgrund für die geringe Spendebereitschaft, so die Erfahrungen der Vereinsmitarbeiter, sei das Gefühl, in der Transplantationsmedizin gehe es nicht mit rechten Dingen zu. Dieses Gefühl werde bestätigt, wenn die Menschen sehen, dass im Organspendeausweis von Organentnahme "nach meinem Tod" die Rede ist, aber verschwiegen wird, dass die Organe bei lebendigem Leib entnommen werden, so KAO. Der Verein weist nachdrücklich darauf hin, dass insbesondere Informationen über den so genannten Hirntod sowie die transplantablen Organe und Gewebe fehlen.
Fakten zur Organentnahme
"Wer einen Organspendeausweis ausfüllt, sollte wissen: Patienten werden für tot erklärt und als Leiche definiert, wenn bei ihnen ein unumkehrbares Hirnversagen festgestellt wird. Sie sollen tot sein, obwohl sie weiterhin beatmet werden und ihr Herz schlägt. Trotz eindeutiger Lebenszeichen wie Verdauung, Heilen von Wunden, Reflexe, Fieber und trotz der Möglichkeit einer Schwangerschaft, Geburt und sogar Milchbildung wird der Totenschein ausgestellt. Juristischer Todeszeitpunkt ist das Ende der letzten Hirntodfeststellung, obwohl sich am Zustand des Patienten nichts geändert hat. Die Organe werden bei noch schlagendem Herzen und fortgeführter Beatmung herausoperiert. Bei der Entnahmeoperation erhalten die Patienten vielfach muskelentspannende Medikamente. Zur Optimierung des operativen Eingriffs (Entnahme) empfiehlt die DSO die Gabe von Fentanyl, einem Schmerzmittel, das hundertmal stärker ist als ein Morphin", erläuterte KAO ausführlich die Vorgänge einer Organentnahme.
"Wenn jemand im vollen Wissen um die Problematik der sog. Organspende trotzdem zustimmt, hat er meine Achtung, denn er bringt ein Opfer. Was ich verabscheue, ist die Art, wie die meisten Angehörigen in einer Extremsituation, in der sie eine Entscheidung für oder gegen eine Organentnahme treffen sollen, über den Tisch gezogen werden", sagte Gebhard Focke, Angehöriger eines Organspenders und KAO-Vorstandsmitglied. Hintergrund der Kritik ist die Regelung der "erweiterten Zustimmungslösung" in Deutschland. Das bedeutet, Eltern müssen stellvertretend für ihre minderjährigen Kinder entscheiden. Bei Volljährigen, die nicht schriftlich in eine Organentnahme eingewilligt haben, werden die Angehörigen nach dem "mutmaßlichen Willen des Verstorbenen" gefragt.
Umfassende Aufklärung über Organspende statt einseitiger Werbung
Um den einseitigen Informationen der Organspendebefürworter entgegenzutreten, betreibt die Initiative KAO eine eigene Webseite, mit der sie potentielle Spender über die andere Seite der Organspende informiert (siehe unten). Auch die InteressenGemeinschaft Kritische Bioethik Deutschland kritisierte die einseitigen Informationen der öffentlichen Stellen und forderte umfassende Aufklärung. Sie bietet daher unter www.organspende-aufklaerung.de ebenfalls ein eigenes Informationsportal zum Thema Organspende, Lebendspende, Transplantation und Hirmtod, wo sich Interessierte auch einen Nicht-Organspenderausweis runterladen können.
Die "Informationsstelle Transplantation und Organspende" in Hamburg machte unterdessen darauf aufmerksam, dass der Zeitrahmen in der Organspende zeige, dass Angehörigengespräche unter einem enormen Zeitdruck erfolgen. "Sie werden nicht im Sinne der Organspender" oder der Angehörigen sondern ausschließlich im Hinblick auf potentielle Organempfänger geführt", erklärte der Psychologe Roberto Rotondo, Betreiber der Informationsstelle, in einer Pressemitteilung vom 5. Juni. Er regte an, für Organspenden, bei denen Angehörige entscheiden sollen, eine mehrtägige Bedenkzeit einzuräumen, ähnlich wie es jüngst bei der Neuregelung zu Spätabtreibungen im Mai beschlossen wurde. Denn die 2008 praktizierten schnellen Prozessabläufe in der Transplantationsmedizin lassen vermuten, dass tragfähige Entscheidungen von Angehörigen von "potentiellen Organspendern", die unter Schock stehen, nicht möglich sind, so Rotondo.
Weitere Informationen
- Kritische Aufklärung über Organtransplantation e.V. - KAO
- Infoportal der InteressenGemeinschaften Kritische Bioethik Deutschland zum Thema Organspende, Lebendspende, Transplantation, Hirntod
- Informationsstelle Transplantation und Organspende von Roberto Rotondo, Psychologe und Krankenpfleger
- Kampagnenseite der Deutschen Stiftung Organstransplantation
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4. Was sonst noch lief: Weitere lesenswerte Artikel zum Lebensrecht
Auf der Webseite der Aktion Lebensrecht für Alle e.V. (ALfA) finden Sie in der Rubrik Presse/Publikationen unter "Pressespiegel" wöchentlich aktualisiert zahlreiche Links zu interessanten Online-Artikel zu sämtlichen Themen des Lebensrechts. Dort gibt es u.a. folgende Artikel:
- "Ich bin entsetzt"
Nachdem der Bundestag neue Regelungen zu Spätabtreibungen beschlossen hat, wurde vom Land Berlin versucht, das Gesetz im Bundesrat zu stoppen. Martina Fietz, parlamentarische Korrespondentin von Cicero, sprach mit dem Familienpolitiker Johannes Singhammer (CSU)
CICERO Nr. 06/2009, Juni 09
- Fanconi-Anämie: Stammzelltherapie mit patienteneigenen Zellen in Reichweite
Barcelona - Die Stammzellforschung hat einen weiteren Schritt in Richtung klinischer Anwendung zurückgelegt.
AERZTEBLATT.DE 03.06.09
- Schnelle Umsetzung
Kölner Firma stellte Herzzellen aus pluripotenten Stammzellen her
DEUTSCHLANDFUNK 04.06.09
- 3,8% weniger Schwangerschaftsabbrüche im ersten Quartal 2009
WIESBADEN - Im ersten Quartal 2009 wurden dem Statistischen Bundesamt (Destatis) rund 29.400 Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland gemeldet und damit 1.200 Abbrüche weniger als im ersten Quartal 2008 (- 3,8%).
PRESSEMITTEILUNG Statistischen Bundesamt (Destatis) 04.06.09
- Gericht in Italien verbietet Samenspende durch Komapatienten
Rom - Eine Frau in Italien darf sich nicht mit dem Samen ihres im Koma liegenden Ehemanns befruchten lassen.
AERZTEBLATT.DE 04.06.09
- Mutter, Vater und der "andere Elternteil" - Britische Absage an die Biologie
In Großbritannien, dem Land der zunehmend entgrenzten biotechnologischen Möglichkeiten, wird es in Zukunft Kinder geben, deren in der Geburtsurkunde ausgewiesenen Eltern zwei Frauen sind
Von Oliver Tolmein
FAZ.NET Blog Biopolitik 04.06.09
Weitere lesenswerte Artikel finden Sie im ALfA-Online-Pressespiegel
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