LebensForum

Ausgaben 2001

Im Verbandsorgan LebensForum, das die ALfA viermal im Jahr herausgibt, äußern sich Experten zu rechtlichen, medizinischen oder politischen Fragen des Lebensrechts. Beiträge freier Autoren und Buchrezensionen runden das Profil ab. Das bis zu 44 Seiten starke Magazin ist sachlicher Information verpflichtet; es kann auch von Nichtmitgliedern abonniert werden. Preis pro Ausgabe 3.- Euro, Jahresabo 12,- Euro. 

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Nachfolgend finden Sie hier alle Ausgaben des LebensForums 2001, wahlweise jeweils das komplette Heft oder alle Artikel einzeln im  PDF-Format zum Runterladen. Zur Betrachtung der PDF-Dokumente ist der Acrobat Reader erforderlich. Falls Sie den Acrobat Reader nicht haben, können Sie ihn sich hier kostenlos herunterladen. 

 

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Lebensforum Ausgabe 60 - 4/2001

Titel und Inhaltsübersicht

Komplette Ausgabe 60 - 4/2001
44 Seiten (790 kb)

 

 

 

Einzelne Artikel

Editorial: Eine Offensive für das Leben
von Dr. Claudia Kaminski

Latente Bedrohung: Das Post Abortion Syndrom
von Professor Dr. med. Wanda Franz, Präsidentin des National Right to Life Committee
Was wissen wir über die schädlichen Auswirkungen der Abtreibung? Diejenigen, die Abtreibungen anraten und durchführen, haben immer behauptet, dass es keine psychologischen Nebeneffekte bei der Abtreibung gäbe, und sicherlich keine Langzeit-Traumata. Das Problem solcher Aussagen liegt darin, dass diese Leute niemals an der Stelle saßen, an der sie die Folgeerscheinungen der Abtreibung bei einer Frau nach deren Vollzug auswerteten. Sie schickten sie nach Hause. Wenn Frauen Probleme hatten, wandten sie sich an andere Stellen um Hilfe.

Meldungen
Kurz gemeldet

Gegen Abtreibung - für eine neue Frauenpolitik
"Die Arbeits- und Sozialpolitik muss die unterschiedlichen Rollen, die Menschen in Arbeitswelt und in Familie einnehmen, versöhnen"
von Rocco Buttiglione, Minister für Europa-Angelegenheiten der Republik

Lebensschützer in Paris: Einheit in der Vielfalt
von Alexandra Maria Linder

Mifegyne-Promotion: Mit viel Gefühl und Kalkül
Eine starke Lobby führt die Abtreibungspille zum Comeback
von Reinhard Backes

Ab wann ist der Mensch ein Mensch?
von Dr. Dr. Maria Overdick-Gulden

Schöne neue Klon-Welt: Tod bei Lieferung
Ein Vorgang mit Methode: Forscher klonen menschliche Embryonen, um so schnell wie möglich Fakten zu schaffen
von Stefan Rehder

Von Recht und Gesetz
Die Wurzeln gesetzgeberischer Entscheidungen
von Dr. Josef Fabry

Wegsehen – Aussitzen
Abtreibung: Der Gesetzgeber ignoriert die "Nachbesserungspflicht"
von Christian Poplutz

Stoppt den Zell-Import
Stellungnahme der "Ärzte für das Leben e.V."
Im November diesen Jahres haben sowohl die Enquete-Kommission "Recht und Ethik der modernen Medizin" des Deutschen Bundestags als auch der von Bundesregierung ins Leben gerufene "Nationale Ethikrat" vielbeachtete Stellungnahmen zu dem umstrittenen Import embryonaler Stammzellen nach Deutschland abgegeben. Nicht minder interessant erscheint der Redaktion des LebensForums jedoch die Stellungnahme der "Ärzte für das Leben e.V.", welche die Einfuhr embryonaler Stammzellen ablehnen und auf die ethisch unproblematische Forschung mit adulten Stammzellen verweisen. Während die öffentliche Debatte den Eindruck erweckt, als lebten – von wenigen Ausnahmen abgesehen – Geistes- und Naturwissenschaftler in unterschiedlichen, von einander hermetisch abgeriegelten Welten, belegen die "Ärzte für das Leben", dass die Erkenntnisse beider Disziplinen nicht nur miteinander vereinbar sind, sondern dass man in ihnen zum selben Ergebnis kommen kann. Voraussetzung dafür ist freilich, dass nicht von vorne herein für unmöglich gehalten wird, was angesichts einer bestimmten Interessenslage nicht als wünschenswertes Ergebnis erscheint.

Dem Leben verpflichtet – und dem guten Tod?
Gedanken zur immer wieder gegenwärtigen Debatte um die Sterbehilfe, zu Todeswunsch, verfügbarem Tod und dem "Terror der Humanität"
von Dr. Dr. Maria Overdick-Gulden

Person - Leid - Sinn
Drei Thesen zur Frage nach dem Menschen heute
von Professor Dr. Dr. Werner Schüßler, Trier
Wir sind heute mit einem Menschenbild konfrontiert, das sich durch drei Merkmale auszeichnet: durch Naturalismus beziehungsweise Biologismus, durch Fortschrittsglauben und durch Nihilismus. Diese Merkmale lassen sich in den folgenden 3 Thesen festmachen: 1. Der ganze Mensch ist im Genom – der moderne Naturalismus beziehungsweise Biologismus. 2. Leid ist prinzipiell vermeidbar – der moderne Fortschrittsglaube. 3. Leid widerspricht dem Sinn, das heißt: Leid ist sinnlos – der moderne Nihilismus. In den folgenden Überlegungen möchte ich diesen 3 Thesen vehement widersprechen und ihnen folgende Thesen gegenüberstellen, die ich anhand des existenzphilosophischen Denkens von Viktor E. Frankl (1905-1997) und Karl Jaspers (1883-1969) entfalten möchte: 1. Der Mensch ist Person – von Anbeginn an. 2. Leid gehört zum (menschlichen) Leben notwendig dazu. 3. Im Leid kann der Mensch Sinn finden.

Bücherforum
Rezensionen zu aktuellen Büchern zur Bioethik

Nachruf: Für das Reich Gottes
Eine Würdigung von Dr. Siegfried Ernst
von Arnold Guillet

Leserforum

Kurz und bündig
Aktuelle Meldungen in Kurzform

Kampagne gegen PID
von Stefan Rehder

 

Lebensforum Ausgabe 59 - 3/2001

Titel und Inhaltsübersicht

Komplette Ausgabe 59 - 3/2001
36 Seiten (700 kb)

 

 

 

Einzelne Artikel

Editorial: Kulturkampf - und das ist gut so
von Dr. Claudia Kaminski 

USA wollen schöne neue Welt stoppen
von Sebastian Sander
Für die 265 Abgeordnete des amerikanischen Repräsentantenhauses war es nur ein kleiner Schritt, für die Welt aber war es ein großer. Anfang August stimmten 200 Republikaner, 63 Demokraten und 2 Parteilose für den Gesetzentwurf des Republikaners Dave Weldon, der ein umfassendes Klonverbot von Menschen fordert, und machten so den Weg frei für die kaum noch für möglich erachtete Wende in der globalen biopolitischen Debatte. Bevor der Entwurf allerdings Gesetz werden kann, muß noch der Senat zustimmen. 

Jugend für das Leben mischt in Europa mit
Bericht über die EYA-Konferenz vom 11. bis 13. Mai 2001 in Brüssel 

Der Status des Embryo steht auf dem Spiel
Der Stammzellenstreit an der Uni Bonn wird zunehmend härter
Von Stefan Rehder 

Kommerzielle Eugenik: Viel Geld, vage Hoffnung
Geschäft lockt Wissenschaftler und Anleger – embryonale Stammzellen ab 5000 Dollar zu haben – weltweit 64 Zell-Linien verfügbar
von Reinhard Backes 

Der Stufenplan der DFG
Griff nach "überzähligen" Embryonen
Am 3. Mai veröffentlichte die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) einen Stufenplan zur Forschung mit menschlichen Stammzellen. Das Ziel: In zwei Stufen sollen die Forscher in die Lage versetzt werden, mit in Deutschland gewonnenen embryonalen Stammzellen zu experiementieren.Wir dokumentieren die Vorstellungen der DFG im Wortlaut. 

Erklärungen der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Deutschen Bischofskonferenz zur Bioethik.
Die Kirchen haben sich in diesem Frühjahr in der Debatte um die jüngsten Entwicklungen in der Gentechnik zu Wort gemeldet. Im folgenden veröffentlichen wir die Stellungnahmen der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Deutschen Bischofskonferenz.
Schutz nicht mindern - „Der Schutz menschlicher Embryonen darf nicht eingeschränkt werden“
Erklärung des Rates der EKD zur aktuellen bioethischen Debatte vom 22. Mai 2001
und "Der Mensch: sein eigener Schöpfer?" - Wort der Deutschen Bischofskonferenz zu Fragen von Gentechnik und Biomedizin

Jugend für das Leben
von Silvia Cichon-Brandmaier 

Das "Beratungskonzept" ist gescheitert
Rede bei der Demo "Das Schwangerschaftskonfliktgesetz muss überprüft werden" der ALfA vor dem Bundesverfassungsgericht
Von Stefan Brandmaier
Bis vor kurzem waren Demonstrationen in der Bannmeile um das Bundesverfassungsgericht verboten. Die Gesetzesänderung nutzte als erste die Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) e.V.. Der Karlsruher Regionalverband organisierte am 1. Juni 2001 eine Demonstration vor den Hütern der Verfassung, um auf die größte Menschenrechtsverletzung in unserem Land aufmerksam zu machen, der jährlich hunderttausendfachen Tötung ungeborener Kinder. Die Forderungen der Lebensrechtler an das Bundesverfassungsgericht fasste der Rechtsanwalt Stefan Brandmaier in seiner Rede zusammen, die wir im folgenden dokumentieren. 

Das Moses Baby Fenster
Der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) unterhält in Köln ein "Babyfenster". Elke Mannel, Sonderpä-dagogin und Vorsitzende des ALfA-Regionalverbandes Köln, hat die Einrichtung besucht.

Bücherforum
Rezensionen zu aktuellen Büchern zur Bioethik

Leserforum

Kurz und bündig
Aktuelle Meldungen in Kurzform

Fündig werden auf den ersten Blick
Unter der bekannten Domain www.alfa–ev.de ist die "Aktion Lebensrecht für Alle e.V." (ALfA) jetzt mit einer völlig neu konzipierten Homepage im Internet vertreten.

 

Lebensforum Ausgabe 58 - 2/2001

Titel und Inhaltsübersicht

Komplette Ausgabe 58 - 2/2001
44 Seiten (700 kb)

 

 

 

Einzelne Artikel

Editorial: Das Tauziehen am Rubikon
Dr. Claudia Kaminski 

Hoffung für das Leben - Sjem legt Bericht vor
Zahl der Schwangerschaftsabbrüche in Polen ging in den vergangenen zehn Jahren drastisch zurück
von Rafael Mikolajczyk 

Signal aus Washington
Abtreibung kein Mittel der Familienplanung:
von Dr. med. Peter Liese, MdEP 

Meldungen
Meldungen in Kurzform 

Von der Sterbehilfe zur "Tötung ohne Verlangen"
von Stefan Rehder
Dass Alter nicht vor Torheit schützt, bewies unlängst Inge Meysel. Die 90jährige Schauspielerin, die in den Medien gerne, die Mutter aller Zeitgeister gibt, kommentierte den im April gefassten Beschluss des niederländischen Senats zur Legalisierung der aktiven Sterbehilfe mit den Worten: „Ich bin ab heute begeisterte Niederländerin“. 

Hospizdienst: Aufklärung statt aktive Sterbehilfe
Alternativen zur Tötung auf Verlangen sind vielen nicht bekannt - Hospiz Stiftung erfährt hohe Akzeptanz - Anlaufstelle für jedermann
von Eugen Brysch 

Hilfe zur Selbsttötung
Das niederländische Gesetz zur Aktiven Sterbehilfe
Die Erste Kammer des niederländischen Parlaments hat im April das Gesetz zur Legalisierung der aktiven Sterbehilfe beschlossen. Die Zweite Kammer hatte seine Zustimmung bereits gegeben. Der Senat stimmte ebenfalls zu. Die Katho-lische Nachrichtenagentur (KNA) hat den Gesetzestext übersetzt und geringfügig gekürzt im Internet veröffentlicht (www.kna.de). Wir dokumentieren diese Fassung. 

„Wird alles gut?“
Berliner Rede 2001 in der Staatsbibliothek zu Berlin
Für einen Fortschritt nach menschlichem Maß
von Bundespräsident Johannes Rau 

Lebensrechtsstrategien
Warum wir uns mit der Abtreibungspraxis nicht abfinden dürfen
von Bernward Büchner

Chancen ohne Schein
Was eine Schwangerenkonfliktberatung ohne Scheinvergabe bringt
von Claudia Kaminski 

Oskar Kokoschkas Leid
Ein Beispiel für das Post Abortion Syndrom beim Mann
von Christine Zimmer 

Bücherforum
Rezensionen zu aktuellen Büchern zur Bioethik

Leserforum

Kurz und bündig
Aktuelle Meldungen in Kurzform 

Forscher in Windeln
Neugeborene lernen in 3 Monaten mehr als Studenten in 4 Jahren

 

Lebensforum Ausgabe 57 - 1/2001

Titel und Inhaltsübersicht

Komplette Ausgabe 57 - 1/2001
36 Seiten (1,3 Mb)

 

 

 

Einzelne Artikel

Editorial: Lebensschutz ist unteilbar
Dr. Claudia Kaminski 

Bush auf Pro-life-Kurs
Wende in den USA
von Georg Snatzke 

Für eine Handvoll Dollar
Schröders biopolitische Wende
von Stefan Rehder und Stefan Brandmaier
Dass eine fix und fertig geplante Ausgabe auch schon einmal umgestossen werden muss, gehört zum Alltag von Redaktionen, in denen man sich über Alltägliches gewöhnlich ausschweigt. Hier muss davon geredet werden: Ursprünglich wollte Andrea Fischer (Bündnis 90/Die Grünen) Ende Januar der Öffentlichkeit den Entwurf für ein neues Fortpflanzungsmedizingesetz vorstellen, in welchem dem Vernehmen nach das Klonen menschlicher Embryonen, die Forschung mit embryonalen Stammzellen und Gentests wie die Präimplantationsdiagnostik (PID) verboten werden sollten. Grund genug für das „Lebensforum“ einen solchen Entwurf auf Herz und Nieren zu prüfen. Doch davor war der Kanzler. Fischer ist nicht mehr Gesundheitsministerin, ihr Gesetzentwurf kassiert. Jetzt leiten die Ressorts für Gesundheit und Forschung, vom Kanzler angetrieben, eine biopolitische Wende ein, die, wenn sie Erfolg hätte, die Gesellschaft nachhaltig verändern würde. Grund genug für das „Lebensforum“, das neue Thema näher zu beleuchten.

Für einen verantwortbaren Fortschritt der Bio- und Gentechnik
Chancen nutzen. Werte achten.

Die CDU ist auf der Suche nach Standpunkten, die sie in der Gentechnik-Debatte vertreten will. Dass sie sich dabei schwer tut, zeigt auch das Diskussionspapier von Jürgen Rüttgers, stellvertrender CDU-Parteivorsitzender, das wir leicht gekürzt doku-mentieren. Trotz eines Bekenntnisses zur Unverfügbarkeit des Menschen will der Autor die PID in Deutschland zulassen. 

Babys nach Maß ?
Die Fahndung nach behinderten Embryonen soll schon im Reagenzglas beginnen
von Rainer Beckmann 

Wer schützt das Leben?
Die Rolle der Kirchen im Kampf um das Lebensrecht Ungeborener
von Dr. Björn Schumacher

Einen Weg gefunden
Das Lebenszeugnis einer alleinerziehenden Mutter
von Ina-Maria A. 

Bücherforum
Rezensionen zu aktuellen Büchern zur Bioethik 

Leserforum

Kurz und bündig
Aktuelle Meldungen in Kurzform

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