LebensForum

Ausgaben 2002

Im Verbandsorgan LebensForum, das die ALfA viermal im Jahr herausgibt, äußern sich Experten zu rechtlichen, medizinischen oder politischen Fragen des Lebensrechts. Beiträge freier Autoren und Buchrezensionen runden das Profil ab. Das bis zu 44 Seiten starke Magazin ist sachlicher Information verpflichtet; es kann auch von Nichtmitgliedern abonniert werden. Preis pro Ausgabe 3.- Euro, Jahresabo 12,- Euro. 

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Nachfolgend finden Sie hier alle Ausgaben des LebensForums 2002, wahlweise jeweils das komplette Heft oder alle Artikel einzeln im  PDF-Format zum Runterladen. Zur Betrachtung der PDF-Dokumente ist der Acrobat Reader erforderlich. Falls Sie den Acrobat Reader nicht haben, können Sie ihn sich hier kostenlos herunterladen. 

 

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Lebensforum Ausgabe 64 - 4/2002

 Titel und Inhaltsübersicht

 Komplette Ausgabe 64 - 4/2002
36 Seiten (1,3 MB)

 

 

 

Einzelne Artikel

 Editorial: Auch Klone haben Würde
von Dr. Claudia Kaminski

 Experimente am Anfang des Lebens
„Preiswerte Inkubatoren“, „alternative Reproduktionsvehikel“, „fötales Umfeld“ - Frauen als Experimentierfeld der Reproduktionsmedizin
von Theresia Maria de Jong 

 Heilung, Freiheit und die Menschenwürde
Die Bioethik-Diskussion ist nach den Ereignissen des 11. September nur vorübergehend aus dem Zentrum des Interesses verschwunden. Sie könnte jetzt einfacher und produktiver werden, wenn die Beteiligten sich darauf besinnen, was sie gemeinsam für verteidigenswert halten.
von Gero von Randow

 Kurz und bündig
Aktuelle Meldungen in Kurzform

 Rot-Grüne Biopolitik
Am. 15. Oktober 2002 unterzeichneten die Spitzen von den SPD und Bündnis 90/Die Grünen den ihren zweiten Koalitionsvertrag. Darin wird auch die Biopolitik an mehreren Stellen behandelt. Wir dokumentieren nachfolgend die entsprechenden Passagen. Der komplette Koalitionsvertrag kann im Internet eingesehen werden unter: www.spd.de/servlet/PB/menu/1023283/index.html

 "Lasst uns den (neueren) Menschen machen..."
Die Stammzellendiskussion aus bio-theologischer Perspektive
von Prof. Dr. Ulrich Lüke

 Stimmen für das Leben
Eine Nachbetrachtung zur Bundestagswahlaktion der ALfA
von Raymond Georg Snatzke

 Der Szientizismus - über Irrwege und Auswege
Die Würde des Menschen am Anfang seines Lebens
von Dr. Harald Bienek

 Zwischen Anspruch und Wirklichkeit
Über die Problematik anonym geborener Kinder in auswegloser Lage
von Alexandra Maria Linder

 Mehr Selbstmorde nach Abtreibungen
Wissenschaftliche Studien fördern erstaunliche Ergebnisse zu Tage
von Cornelia Kaminski

 Aufklärung + "Beratung" = profitables Geschäft
Hygieneartikelhersteller wirbt in Kooperation mit ProFamilia in Schulen um die Gunst junger Kunden
von Dr. Maria Overdick-Gulden

 Bücherforum
Rezensionen zu aktuellen Büchern zur Bioethik

 Leserforum

 Kurz und bündig
Aktuelle Meldungen in Kurzform

 Gräfin von Westphalen
Kirche ehrt Kämpferin für das Lebensrecht

 

Lebensforum Ausgabe 63 - 3/2002

 Titel und Inhaltsübersicht

Komplette Ausgabe 63 - 3/2002
36 Seiten (1,5 MB)

 

 

 

Einzelne Artikel

Editorial: Wählen gehen für das Leben
von Dr. Claudia Kaminski

"Lebensfähig – und doch zum Tod verurteilt"
Spätabtreibungen: Ist der Nachwuchs Eltern „nicht zumutbar“, ist die Tötung bis kurz vor der Geburt möglich
von Veronika Blasel
Ab etwa der 22. Schwangerschaftswoche haben Frühgeborene heute eine gute Chance, außerhalb des Mutterleibes zu überleben. Ärzte tun alles dafür, um das Leben dieser Kinder, falls sie Wunschkinder sind, intensivmedizinisch zu erhalten. Doch Tür an Tür arbeiten ihre Kollegen, die lebensfähige Kinder bis kurz vor der Geburt nach allen Regeln der Kunst töten, indem sie sogenannte Spätabtreibungen vornehmen. Der Nachwuchs gilt für deren Eltern als nicht zumutbar.

„Wie halten Sie es mit dem Lebensschutz?“
Die ALfA fragt: Franz Müntefering, Joschka Fischer, Edmund Stoiber, Cornelia Pieper und Gabi Zimmer antworten
Am 22. September 2002 ist Bundestagswahl. Aus diesem Grund hat sich die ALfA mit Fragen zur Präimplantationsdiagnostik, Spätabtreibung, Stammzellforschung, aktiver Sterbehilfe und Klonen an die Spitzenpolitiker der im Bundestag vertretenden Parteien gewandt: an den Bundeskanzler und SPD-Vorsitzenden Gerhard Schröder, an den Bundesaußenminister und Spitzenkandidaten von Bündnis 90/Die Grünen, Joschka Fischer, an den bayerischen Ministerpräsidenten und Kanzlerkandidaten der CDU/CSU, Edmund Stoiber, sowie die Vorsitzenden von FDP und PDS, Guido Westerwelle und Gabi Zimmer. Alle haben – wenn auch nicht zu allen Fragen – Stellung bezogen. Für Bundeskanzler Schröder antwortete SPD-Generalsekretär Franz Müntefering; für den FDP-Vorsitzenden Guido Westerwelle die Generalsekretärin der Partei, Cornelia Pieper. Wir dokumentieren die Fragen und Antworten nachfolgend im Wortlaut.

„Wählen gehen“
Was Sie bei der Wahl zum Deutschen Bundestag beachten sollten

Farbe bekennen: Die Parteien im O-Ton
Was SPD, Bündnis 90/Die Grünen, CDU/CSU, FDP und PDS in ihren Parteiprogrammen versprechen
Im Wahlkampf haben der Schutz des menschlichen Lebens sowie die Entwicklung der Bio- und der Gentechnologie keine Rolle gespielt. Gleichwohl gehen alle im Bundestag vertretenen Parteien in ihren Wahlprogrammen auch auf diese Themen ein. Das LebensForum dokumentiert nachfolgend die wichtigsten Passagen.

Wünsche an die Politik
Statement von Herrn Professor Hoppe für "LebensForum"

Was Deutschlands Wähler wirklich will!
Zwei Drittel der Bundesbürger lehnen das Stammzellgesetz ab – Drei Viertel fordern Ende der Klon-Experimente
von Stefan Rehder
Die derzeit von der Politik mehrheitlich verfolgte Linie in Fragen der Bio- und Gentechnologie läuft den Vorstellungen und Wünschen der Mehrheit der Deutschen zuwider. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage hervor, die der "Bundesverband Lebensrecht" (BVL) bei dem Bonner Meinungsforschungsinstitut "dimap" in Auftrag gegeben hat.

Europas Linke fordert Recht auf Abtreibung
Heftige Kritik europäischer Christdemokraten: „Intolerante und lebensfeindliche Abtreibungsideologie“
von Stephan Baier

"Ideologisch gefärbt"
Erklärung des Sekretariats der COMECE zum van-Lancker-Bericht
Das Sekretariat der Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Gemeinschaft (COMECE) bedauert die Annahme des Berichts von Anne van Lancker MdEP, „Sexuelle und reproduktive Gesundheit und Rechte“ (A5-0223/2002), am 3. Juli 2002 in Straßburg mit 280 gegen 240 Stimmen bei 28 Enthaltungen. Das Sekretariat der COMECE hat den Entwurf dieses Berichts und die Diskussionen darüber mit Interesse und Besorgnis begleitet.

Ob behindert oder nicht
Statt PID und Pränataldiagnostik die Integration Behinderter fördern
von Dr. Maria Overdick-Gulden

Bücherforum
Rezensionen zu aktuellen Büchern zur Bioethik

Kurz und bündig
Aktuelle Meldungen in Kurzform

Leserforum

Rote Karte der ALfA
Postkartenaktion gegen Spätabtreibungen

 

Lebensforum Ausgabe 62 - 2/2002

Titel und Inhaltsübersicht

Komplette Ausgabe 62 - 2/2002
36 Seiten (960 kb)

 

 

 

Einzelne Artikel

Editorial: Die Ökonomie des Todes
von Dr. Claudia Kaminski

Ein Kampf der Kulturen: Europa am Scheideweg
Bei Abtreibung, Euthanasie und Embryonenforschung: gemeinsame Trends, doch keine europäische Einheitlichkeit
von Stephan Baier 

"Die Menschen sind in Gefahr"
Abtreibung, Euthanasie, Klonen – Interview mit Otto von Habsburg, ehemaliger Alterspräsident des Europäischen Parlamentes

Das Recht auf Leben mit allen Mittel verhindert
Schweiz per Volksabstimmung für Fristenregelung – Initiativen für das Leben wurden dämonisiert – geringe Wahlbeteiligung
von Veronika Blasel

"Kein Recht auf Sterben abzuleiten"
Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg bestätigt Verbot der aktiven Sterbehilfe
Der Europäische Menschenrechtsgerichtshof hat am 29. April in Straßburg die Klage einer schwerkranken Britin auf aktive Sterbehilfe zurückgewiesen. Wir dokumentieren Auszüge aus dem Urteil in einer Übersetzung der Katholischen Nachrichtenagentur (KNA) 

 Gesetz zur Sicherstellung des Embryonenschutzes im Zusammenhang mit Einfuhr und Verwendung menschlicher embryonaler Stammzellen
(Stammzellgesetz – StZG)
Gesetzesbeschluss des Deutschen Bundestages
Dokumentation des Stammzellengesetzes

Die zerrissene Frau
von Alexandra Maria Linder
Überkommene Ansätze von Emanzipation und die Wirklichkeit Gefährdet das in der bundesdeutschen Gesellschaft vorherrschende Frauenbild menschliches Leben? Läßt der Staat Frauen im Stich, die Familie und Berufsausübung miteinander verbinden möchten? Wird Frauen eine Rolle zugesprochen, die sie unweigerlich in tiefe Konflikte stürzt? Sind die gängigen Überzeugungen von Emanzipation noch haltbar? Fragen, die im nachfolgenden Essay offen oder unausgesprochen behandelt werden. In ihrem engagierten Beitrag stellt die Autorin Vorstellungen in Frage, die vor allem junge Frauen immer häufiger als lebensfremd empfinden. 

Tödliches Schweigen: Abtreibung und Brustkrebs
von Cornelia Kaminski 

Die sittliche Problematik der In-Vitro-Fertilisation und die Folgen
Die Instrumentalisierung
von Professor Manfred Spieker
Der nachfolgende Text basiert auf einem Vortrag, den der Autor auf der diesjährigen Bundesdelegiertenversammlung der ALfA gehalten hat. Eine erweiterte Fassung wird unter dem Titel „Das Geschenk des Lebens – Zur Bioethik-Debatte in Deutschland“ in der nächsten Ausgabe der Zeitschrift „Die Neue Ordnung“ veröffentlicht. 

Menschenwürde – mehr als ein Schlagwort
Über die Frage nach der Bedeutung des Begriffs Menschenwürde und nach seinem Zusammenhang mit den Grund- und Menschenrechten
von Dr. Michael Schäfer
Als um den Jahrewechsel 2000/2001 die Bioethikdebatte in Deutschland zunehmend an Intensität und vor allem an öffentlicher Aufmerksamkeit gewann, da wirkte ein Beitrag des damals noch nicht im Amt befindlichen, sondern erst designierten Kulturstaatsministers Julian Nida-Rümelin wie ein Katalysator. Nida-Rümelin hatte vor dem Beginn seiner politischen Karriere als Kulturreferent der Stadt München für kurze Zeit in Göttingen den ersten deutschen Lehrstuhl für Bioehtik vertreten. Als Philosoph war er eher dadurch aufgefallen, dass er utilitaristische Postionen, also Ethikentwürfe, die die Güte einer Handlung ausschließlich vom Kalkül ihrer Folgen her beurteilen und die die angelsächsische Bioethik dominieren, scharfsinnig kritisiert hatte. Für Nida-Rümelin gab es also Handlungen, die unabhängig von den Folgen stets und immer verboten waren. Um so überraschender war es für viele, dass er diese von ihm an vielen Stellen vertretene Position nun für den Bereich des Embryonenschutzes aufhob.

Bücherforum
Rezensionen zu aktuellen Büchern zur Bioethik

Kurz und bündig
Aktuelle Meldungen in Kurzform

Prominente helfen
Internet-Auktion zu Gunsten der ALfA

 

Lebensforum Ausgabe 61 - 1/2002

Titel und Inhaltsübersicht

Komplette Ausgabe 61 - 1/2002
36 Seiten (650 kb)

 

 

 

Einzelne Artikel

Editorial: Wahlkampf für das Leben
von Dr. Claudia Kaminski

Viele Wissenschaftler wollen jetzt alles
Nach dem Ja zum Import embryonaler Stammzellen wachsen die Begehrlichkeiten in Wissenschaft und Politik
von Stefan Rehder

"Klingt nach Tarnung"
Interview mit Rainer Beckmann, Mitglied der Enquete-Kommission "Recht und Ethik der modernen Medizin" des Deutschen Bundestages

Ernüchterung in Kirchen und Verbänden
Reaktionen auf den Parlamentsbeschluß – Baden-Würrtemberg will Forschung mit embryonalen Stammzellen nicht fördern

"Die Instrumentalisierung des Ungeborenen"
Auszüge aus der Bundestagsdebatte vom 30. Januar zum Import embryonaler Stammzellen – Parlament erklärt Import für zulässig

Berliner Entscheidung: Bundestag für Import
Am 30. Januar 2002 debattierte der Deutsche Bundestag über die Regelung des Imports embryonaler Stammzellen. Da namentlich abgestimmt wurde, dokumentieren wir die Entscheidung aller Abgeordneten

Bücherforum
Rezensionen zu aktuellen Büchern zur Bioethik

Leserforum

Kurz und bündig
Aktuelle Meldungen in Kurzform

Das Leben schützen
Neues Volksbegehren in Bayern
von Susanne Ruff-Dietrich