Ausgaben 2010
Im Verbandsorgan LebensForum, das die ALfA viermal im Jahr herausgibt, äußern sich Experten zu rechtlichen, medizinischen oder politischen Fragen des Lebensrechts. Beiträge freier Autoren und Buchrezensionen runden das Profil ab. Das bis zu 44 Seiten starke Magazin ist sachlicher Information verpflichtet; es kann auch von Nichtmitgliedern abonniert werden. Preis pro Ausgabe 4,- Euro, Jahresabo 16,- Euro.
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Nachfolgend finden Sie hier alle Ausgaben des LebensForums 2010, wahlweise jeweils das komplette Heft oder alle Artikel einzeln im
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Titelübersicht
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Lebensforum Ausgabe 96 - 4/2010
Komplette Ausgabe 96 - 4/2010
36 Seiten (1,9 MB)
Einzelne Artikel
Editorial: Kinder sind Geschenke
Von Dr. med. Claudia Kaminski
Die unaufrichtige Debatte
Der Würzburger Medizinexperte Rainer Beckmann hält die Zulassung der Präimplantationsdiagnostik (PID) für ausgemacht und jede andere Sicht für "blauäugig". Dennoch ist der nachstehende Beitrag alles andere als destruktiv. Denn in ihm macht der Autor deutlich, was jenseits von Sieg oder Niederlage in der aktuellen Debatte Aufgabe von Lebensrechtlern und weshalb der Kampf um einen konsistenten Schutz des Rechts auf Leben alternativlos ist.
Von Rainer Beckmann
"Vorsicht Falle"
Die PID sei ein "menschenfreundliches medizinisches Verfahren, das schwere Schwangerschaftskonflikte vermeiden hilft und erblich schwer vorbelasteten Eltern das Ja zum Kind erleichtert", behauptet der CDU-Politiker Peter Hintze. Dass dies pure Bauernfängerei ist, belegt die Auswertung einer aktuellen Studie, für die Wissenschaftler die Daten aufbereitet haben, die ihnen von 57 über den Globus verstreuten Reproduktionszentren, welche die PID anbieten, gemeldet wurden.
Von Stefan Rehder
"Gesetzgeber muss PID verbieten"
Der Bundesverband Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie e. V. (CBP) hat die Abgeordneten des Deutschen Bundestages aufgefordert, sich für ein klares Verbot der PID auszusprechen. "LebensForum" dokumentiert an dieser Stelle die "Wittenberger Erklärung – Für ein Verbot der Präimplantationsdiagnostik", die der Caritas-Fachverband Ende November 2010 verabschiedet hat.
Kinder sollen kein Schaden sein
In vielen Ländern wird die Geburt eines behinderten Kindes von den Gerichten als "Schaden" betrachtet. Die Folge: Ärzte, die Anzeichen für eine mögliche Behinderung des Kindes übersehen, laufen Gefahr, nach dessen Geburt zu Unterhaltszahlungen verurteilt zu werden. In Österreich will die Bundesregierung der so genannten »Kind-als-Schaden«-Rechtsprechung nun endlich einen Riegel vorschieben. Die dafür notwendige Gesetzesänderung soll bereits im Sommer in Kraft treten.
Von Stephan Baier
Kein Recht auf Abtreibung
Es gibt kein Recht auf Abtreibung, nirgends. So und nicht anders muss das Urteil verstanden werden, mit dem der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte kürzlich die Klage zweier Frauen abwies, die die Republik Irland verklagt hatten, weil sie sich aufgrund des dort geltenden Abtreibungsverbots gezwungen fühlten, ihre ungeborenen Kinder in Großbritannien abtreiben zu lassen.
Von Stefan Rehder
"Asesino! Asesino!"
Alle zwei Jahre veranstalten die Abtreiber und Lobbyisten einen großen internationalen Kongress. Im vergangenen Jahr fand er in Sevilla statt. Als Beobachterin war diesmal auch die Sachbuchautorin ("Geschäft Abtreibung") und Stellvertretende Bundesvorsitzende der "Aktion Lebensrecht für Alle" (ALfA), Alexandra M. Linder, dabei. Hier ihr Bericht.
Von Alexandra Maria Linder
"Ausdruck christlicher Verantwortung"
Im Jahr 2009 startete der protestantische »Gemeindehilfsbund« eine Unterschriftenaktion mit dem Ziel, die Führung der EKD zum Nachdenken über einen Ausstieg aus dem staatlichen Pflichtberatungssystem und einen Umstieg auf eine ergebnisorientierte Schwangerenkonfliktberatung zu bewegen. Entsprechende Listen wurden damals auch dem "LebensForum" beigelegt. Aus diesem Grund dokumentiert "LebensForum" hier ein Schreiben, mit dem sich der Gemeindehilfsbund nun an alle damaligen Unterzeichner wendet.
Happy Birthday?
Nahezu orgastisch feierten im vergangenen Jahr Zeitschriften und Magazine, TV- und Hörfunksender den 50. Geburtstag der "Anti-Baby-Pille". Über Risiken und Nebenwirkungen oraler Kontrazeptiva erfuhren die Leser und Hörer aus den Medien – wie üblich – so gut wie nichts. Dabei wäre die von Journalisten stets verlangte kritische Distanz gerade beim Thema "Pille" angebracht, wie jetzt eine zum Ende des Jubeljahres erschienene aktuelle Studie zeigt.
Von Stefan Rehder
Bildung, Bildung, Bildung
Die Protagonisten der "Kultur des Todes" sind nicht selten auch glänzende Rhetoriker. Über die besseren – weil zutreffenden – Argumente verfügen sie aber deshalb noch lange nicht. Mit ihnen beschäftigten sich Anfang Januar junge Erwachsene auf Schloss Eichholz im Rahmen des von der "Jugend für das Leben" mitorganisierten "Grundkurses Bioethik". Ein Tagungsbericht.
Von Matthias Lochner
Der bloß behauptete Anspruch
Seit mehr als drei Jahren besitzt jeder Bürger einen Rechtsanspruch auf eine spezialisierte ambulante Palliativversorgung. Doch "Recht haben" und "Recht bekommen" sind nicht nur vor Gericht zwei Paar Schuhe. Wie eine Studie zeigt, konnten 2009 nur 4.000 Menschen von ihrem Recht auf eine adäquate palliative Versorgung auch Gebrauch machen. Ein echter Skandal.
Von Matthias Lochner
Liebe selektiert nicht
Am 28. Dezember feiern Katholiken das Fest der Unschuldigen Kinder. Im vergangenen Jahr hielt der Erzbischof von Köln, Joachim Kardinal Meisner, an diesem Tag im Kölner Dom die nachfolgende Predigt, die auch viele Nicht-Christen nachhaltig beeindruckte. In ihr zeigt Meisner nicht nur erstaunliche Parallelen zwischen dem Kindermord des Herodes und der vieldiskutierten Präimplantationsdiagnostik (PID) auf. Er entfaltet in ihr auch die wohl tiefste Begründung für das Tötungsverbot und beschreibt nüchtern, in welch erschreckender Weise Teile der Gesellschaft selbst Kinder und Familie als Konsumgut begreifen.
Von Joachim Kardinal Meisner
Bücherforum
Rezensionen zu aktuellen Büchern zur Bioethik
Kurz vor Schluss
Expressis verbis, Tops & Flops, Aus dem Netz gefischt, Kurz und bündig, Leserforum
Zeitgeist-Kino
In Tykwers "Drei" geht es nicht nur um Bisexualität, sondern auch um Stammzellforschung, Euthanasie und Abtreibung.
Von José García
Lebensforum Ausgabe 95 - 3/2010
Komplette Ausgabe 95 - 3/2010
36 Seiten (5,5 MB)
Einzelne Artikel
Editorial: Gefahr im Verzug
Von Dr. med. Claudia Kaminski
"Leute, passt mal auf!"
Die Präimplantationsdiagnostik war das einzig wirklich kontrovers diskutierte Thema des diesjährigen CDU-Parteitags in Karlsruhe. Von Lebensrechtlern wie von den Medien war die Debatte über Gentests an menschlichen Embryonen mit Spannung erwartet worden, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen. Sieger wie Unterlegene sprachen hinterher von einer "Sternstunde". Dabei war es vor allem Angela Merkel, die - aus welchen Gründen auch immer - ihre Partei vor einem weiteren biopolitischen Fiasko bewahrte. Eine Reportage.
Von Stefan Rehder
Nico, Chiara und Daniela
Immer wieder wird in der Debatte über die Zulassung der Präimplantationsdiagnostik (PID)das Leid von Eltern in den Mittelpunkt gestellt,die Gefahr laufen, schwere Krankheiten auf ihre Kinder zu vererben. So wenig, wie dieses Leiden verharmlost werden darf, so wenig darf es jedoch pauschalisiert werden. In seinem Beitrag zeigt der Kinderarzt Holm Schneider, dass auch ein Leben mit schweren Behinderungen ein glückliches sein kann. Für die Kinder ebenso wie für ihre Eltern.
Von Prof. Dr. med. Holm Schneider
Juristische Glanzleistung
Der CDU-Bundestagsabgeordnete Patrick Sensburg hat einen Gesetzesentwurf für ein Verbot der Präimplantationsdiagnostik vorgelegt. Festgeschrieben werden soll dieses nicht im Embryonenschutzgesetz,sondern - eine Überraschung - im Gendiagnostikgesetz.
Von Stefan Rehder
Gewissen bleiben frei
Es hätte böse ins Auge gehen können. Im Oktober hätte der Europarat um ein Haar einen Bericht der britischen Parlamentarierin Christine McCafferty durchgewunken. Nicht zuletzt aufmerksamen Lebensrechtlern, darunter auch der ALfA, ist es zu verdanken, dass der weitreichende Anschlag auf die Freiheit des Gewissens am Ende erfolgreich abgewehrt werden konnte.
Von Stefan Rehder
Zeichen für Humanität und Solidarität
1.800 Menschen - so viele wie noch nie - nahmen in diesem Jahr am "Marsch für das Leben" durch die Bundeshauptstadt teil. Schweigend und in Begleitung der Polizei.Doch auch diesmal störten Abtreibungsbefürworter mit vielfältigen Aktionen die ansonsten friedliche Demonstration. Eine Reportage.
Von Matthias Lochner
Guck mal, wer da schreibt!
Auch die Abtreibungslobby zeigt sich beeindruckt von dem "Marsch für das Leben", mit dem rund 1.800 Bürgerinnen und Bürger Mitte September in Berlin für das Recht ungeborener Kinder auf Leben demonstrierten. "LebensForum" dokumentiert einen Offenen Brief, mit dem sich Abtreibungsbefürworter Mitte Oktober an die Bundesgeschäftsstelle der CDU und die CDU/CSU-Bundestagsfraktion wandten. Darin fordern sie die Partei auf, sich von Organisationen wie dem Bundesverband Lebensrecht e.V. zu distanzieren.
Wessen Irrtum?
Im "Rheinischen Merkur", Ausgabe vom 21.Oktober, hat der Jurist und Journalist Friedrich Graf von Westphalen einen groß angelegten und in vielerlei Hinsicht bemerkenswerten Beitrag unter der Überschrift "Der Irrtum der Lebensschützer" veröffentlicht. "LebensForum"-Autorin Dr. Maria Overdick-Gulden hat sich mit diesem Beitrag kritisch auseinandergesetzt.
Von Dr. med. Dr. theol. hc. Maria Overdick-Gulden
Tod ohne Sterben
Lange hielt die Bundesärztekammer eine Umfrage des Instituts für Demoskopie in Allensbach über die Einstellung von Ärzten zum ärztlich assistierten Suizid und zur Tötung auf Verlangen unter Verschluss. Nun wurde sie veröffentlicht. Das Ergebnis: Obwohl die große Mehrheit der Ärzte nach wie vor beides für falsch erachtet, bröckelt die Ablehnung inzwischen spürbar.
Von Matthias Lochner
Modell Grevenbroich
Muss man sich die viel zitierte "Autonomie von Patienten" so vorstellen? Ein vom Bundesforschungsministerium gefördertes Modellprojekt zeigt: Aus dem im Bundestag gegen vielfachen Widerstand durchgesetzten Recht, mittels einer Patientenverfügung im Voraus verbindlich festlegen zu können, wie man im Falle schwerer Erkrankungen behandelt werden will, droht offenbar eine Pflicht zu werden.
Von Prof. Dr. med. Axel W. Bauer
Gefährliche Sprachspiele
Für Wilhelm von Humboldt (1767-1835) war die Sprache noch ein Mittel zur Wahrheitsfindung. In den aktuellen bioethischen Debatten werden mit Hilfe der Sprache Wahrheiten zunehmend verschleiert oder gar unkenntlich gemacht. So gesehen ist Biopolitik immer auch Sprachpolitik. Der nachfolgende Essay erhellt einige besonders perfide Sprachspiele und Wort-Brüche.
Von Dr. med. Dr. theol. hc. Maria Overdick-Gulden
Bücherforum
Rezensionen zu aktuellen Büchern zur Bioethik
Kurz vor Schluss
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Nobelpreis: Eine Farce
Warum die Verleihung des Medizinnobelpreises in diesem Jahr wieder ein echter Skandal ist
Von Stefan Rehder
Lebensforum Ausgabe 94 - 2/2010
Komplette Ausgabe 94 - 2/2010
36 Seiten (4,6 MB)
Einzelne Artikel
Editorial: Es ist Zeit zum Handeln!
Von Dr. med. Claudia Kaminski
Wünsche kennen keine Grenzen
Die Praxis der Abtreibung, der Pränatalen Diagnostik und die Entwicklung,welche die Präimplantationsdiagnostik (PID)in Ländern nimmt, die sie zugelassen haben, machen eines ganz deutlich: Die PID lässt sich nicht eingrenzen. Wer anderes behauptet, will entweder bloß beschwichtigen oder hat das Wesen dieser Technik einfach noch nicht verstanden.
Von Stefan Rehder
Die Würde des Kindes
Die jetzt vom BGH als mit dem Embryonenschutzgesetz für vereinbar erklärte Präimplantationsdiagnostik (PID) und - noch vor ihr - die In-vitro-Fertilisation (IVF) selbst widersprechen der Würde des Kindes, behauptet der Autor dieses Beitrags, der in der IVF die Quelle aller ethischen Probleme erblickt, vor die sich Wissenschaft, Medizin und Politik gestellt sehen.
Von Professor Dr. Manfred Spieker
"Eine Menge Fremdbestimmung"
Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) will den Deutschen Ethikrat beauftragen, das BGH-Urteil zur Präimplantationsdiagnostik (PID) zu bewerten und Konsequenzen für den Gesetzgeber aufzuzeigen. LebensForum" ist schon einmal vorgeprescht. Mit dem Medizinethiker Professor Dr. med. Axel W. Bauer, der dem Deutschen Ethikrat seit 2008 angehört und der die PID zu den Schwerpunkten seines dortigen Engagements zählt, sprach Stefan Rehder.
Selbstbestimmung á la BGH
Der Wille des Patienten kann nicht maßgeblich und gleichzeitig ignorierbar sein, kritisiert der Würzburger Medizinrechtler Rainer Beckmann das so genannte Grundsatzurteil des Bundesgerichtshofs zur "passiven Sterbehilfe". In seinem Beitrag setzt sich der Autor auch mit Kritik auseinander, die das Urteil seiner Ansicht nach zu Unrecht erfahren habe.
Von Rainer Beckmann
Silber statt Gold
Die Hirntod-Debatte muss weitergehen. Und dies obwohl - wie die Ärztin Maria Overdick-Gulden hier behauptet - längst klar sei,dass Hirntote keine Leichen seien. Die Frage, die nun gestellt werden müsse, laute - so die Autorin weiter -, ob und wie sich Organspenden künftig verantworten lassen. Mit diesem leidenschaftlichen Beitrag setzt "LebensForum" seine 2007 begonnene Debatte über die These, der Hirntod sei auch der Tod des Menschen, fort - eine These, die auch unter Lebensrechtlern ernstzunehmende Befürworter wie Gegner hat.
Von Dr. med. Dr. theol. hc. Maria Overdick-Gulden
Her mit den Organen!
Johann Wolfgang von Goethe wollte den Menschen noch "edel", "hilfreich" und "gut". Heute sind nicht wenige der Ansicht,der Mensch müsse bloß "nützlich" sein, um auch "gut" zu sein. Zwei Bioethiker fordern jetzt, auch Schwerkranke sollten sich nützlich machen: als Organspender!
Von Stefan Rehder
Alltagsaufgabe Leben
Hoher Besuch bei der diesjährigen Bundesdelegierten-Versammlung der ALfA in Fulda. Neben dem Bundesabgeordneten Michael Brand (CDU)sprach dort auch der Redakteur und hoch angesehene Leitartikler der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" Dr. Georg Paul Hefty zu den Lebensrechtlern. "LebensForum" dokumentiert den Vortrag, den Hefty am 7. Mai in Fulda hielt, hier ungekürzt.
Von Dr. Georg Paul Hefty
Stimme der Stimmlosen
Nur wenige Menschen werden wohl weltweit so verehrt wie die als Mutter Teresa bekannte albanische Ordensfrau. Anlässlich des 100.Geburtstags Mutter Teresas und ihrer erwarteten Heiligsprechung hat Leo Maasburg, der ihr viele Jahre lang als Priester und Ratgeber zur Seite stand, die "wunderbaren Geschichten" zusammengetragen, die er an ihrer Seite erlebte. Mit freundlicher Genehmigung des Pattloch-Verlags dokumentiert "LebensForum" Auszüge aus Maasburgs Buch, in dem der Autor auch ausführlich von dem beispiellosen Einsatz Mutter Teresas für das Lebensrecht ungeborener Kinder erzählt.
Von Msgr. Dr. Leo Maasburg
Bücherforum
Rezensionen zu aktuellen Büchern zur Bioethik
Kurz vor Schluss
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Der Wert eines Lebens
Der Film thematisiert die Tragik von Kindern, die als Heilmittel für kranke Geschwister erzeugt werden.
Von José García
Lebensforum Ausgabe 93 - 1/2010
Komplette Ausgabe 93 - 1/2010
36 Seiten (1,8 MB)
Einzelne Artikel
Editorial: Roger Kusch ante portas
Von Dr. med. Claudia Kaminski
Wer stoppt "Dr. Tod"?
"Werbeverbot", "gewerbsmäßig", "geschäftsmäßig" oder "organisiert" – nach dem Vorstoß von Roger Kusch, erneut "Hilfe" beim Suizid anzubieten, hat in Deutschland eine rechtspolitische Diskussion über ein gesetzliches Verbot der Suizidbeihilfe eingesetzt. Ihr Ausgang scheint jedoch derzeit genauso ungewiss zu sein wie die Motive der meisten Akteure.
Von Stefan Rehder
Europa vor der Rampe
In immer mehr Ländern Europas schreitet die Euthanasie scheinbar unaufhaltsam voran. Dabei sind es oft juristische Hintertreppen, über die sich die Befürworter der Euthanasie voranarbeiten und über die sie an Boden gewinnen. Politische Bemühungen, sie aufzuhalten, fallen bislang eher halbherzig aus.
Von Stefan Rehder
Das Dogma Abtreibung
Das vermeintliche Frauen-Recht, Kinder im Mutterleib zu töten, zählt zum Kanon moderner säkularer Dogmen.Über seine Einhaltung wird scharf gewacht. Bislang drohen "Häretikern" vergleichsweise "moderate" Strafen. Doch es gibt keinerlei Gewähr dafür, dass das auch in Zukunft so bleiben wird. Ein Kommentar aus besonderem Anlass.
Von Stefan Rehder
Lebensschutz 2.0
Die Zeiten von Postkartenkampagnen und Lichterketten sind vorbei. Heute formiert man sich im Internet, um einen Beitrag zur politischen Willensbildung zu leisten, meint "idea"-Redakteur Tobias-Benjamin Ottmar und fragt: Wie gut sind eigentlich Lebensrechtler im Internet aufgestellt? Und welche Rolle spielt dabei die Vernetzung auf sozialen Plattformen wie Facebook und Co.?
Von Tobias-Benjamin Ottmar
Im Internet Unterstützer finden und mobilisieren
Soziale Netzwerke gewinnen immer mehr Zulauf. Auch Politiker sind dort vermehrt mit einem eigenen Profil vertreten. Über die Bedeutung des Internets für die Lobbyarbeit sprach Tobias-Benjamin Ottmar für "LebensForum" mit Professor Dr. Wolfgang Stock. Der 50-jährige Kommunikationsexperte ist Geschäftsführer der Convincet GmbH, die unter anderem den Video-Podcast von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU)initiiert hat.
Die frohe Botschaft vom Leben
Vor 15 Jahren, am 25. März 1995, veröffentlichte Johannes Paul II. die Enzyklika "Evangelium vitae". Mit dem lehramtlichen Dokument "über den Wert und die Unantastbarkeit des menschlichen Lebens", wandte sich der Papst an die "Bischöfe, Priester und Diakone, Ordensleute und Laien" der katholischen Kirche sowie "an alle Menschen guten Willens". LebensForum dokumentiert einige Passagen des Dokuments, das viele Kommentatoren für das wichtigste Schreiben des langen Pontifikats halten.
Von Johannes Paul II.
Mehr Totgeburten nach IVF und ICSI
Eine dänische Studie zeigt: Kinder, die mittels einer In-vitro-Fertilisation (IVF) oder einer intrazytoplasmatischen Spermieninjektion (ICSI)im Labor erzeugt werden,besitzen ein signifikant höheres Risiko, tot geboren zu werden, als Kinder, die durch Geschlechtsverkehr oder durch Insemination nach Hormontherapie gezeugt werden.
Von Stefan Rehder
Großes "Einmaleins" des Lebensschutzes
Mitte Januar veranstalteten die Jugendorganisationen der "Christdemokraten für das Leben" (CDL) und der "Aktion Lebensrecht für Alle" (ALfA) in Zusammenarbeit mit der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung zum ersten Mal eine Lebensschutz-Akademie für junge Menschen.
Von Oliver Maksan
"Wachsendes Interesse am Lebensschutz"
Vier ganze Tage dauerte die Akademie zu Fragen des Lebensschutzes. Über ihre Ziele und Erwartungen sprachen mit den verantwortlichen Organisatoren, Sophia Kuby, Bundesjugendbeauftragte der CDL, und Matthias Lochner, Vorsitzender der "Jugend für das Leben", Oliver Maksan und Stefan Rehder.
Der Hirntod: Kein sicheres Todeszeichen!
Der folgende Beitrag setzt die Debatte über den Hirntod fort,die in "LebensForum" seit einigen Ausgaben geführt wird. Nachdem in der Ausgabe Nr.91 (3/2009)zuletzt ein Neuropathologe und Theologe den Hirntod "medizinisch-pragmatisch als Kriterium zum Nachweis des Todes des ganzen Menschen" verteidigt hat, kommt hier nun ein dezidierter Kritiker des Hirntod-Konzeptes zu Wort.
Von Rainer Beckmann
Bücherforum
Rezensionen zu aktuellen Büchern zur Bioethik
Kurz vor Schluss
Expressis verbis, Tops & Flops, Aus dem Netz gefischt, Kurz und bündig, Leserforum
16, schwanger
Teenager-Schwangerschaften sind weder erstrebenswert noch eine Katastrophe. Die machen erst Eltern daraus.
Von Dr. Edith Breburda






