Pressespiegel

Pressespiegel 16.-30. April 2007

30. April 2007

Test auf Brustkrebsgen für Embryonen
Köln - Erstmals hat in Großbritannien ein Arzt die Zulassung eines Gentests beantragt, um im Rahmen einer Präimplantationsdiagnostik (PID) Embryonen auf eine erbliche Disposition für Brustkrebs zu screenen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 30.04.2007

Stammzellen gegen Knochendefekte
HEIDELBERG (ddp). Körpereigene Stammzellen sollen künftig die Heilung von Knochendefekten unterstützen. Mit diesem Ansatz beschäftigen sich Forscher der Orthopädischen Uniklinik Heidelberg.
Ärzte Zeitung, 30.04.2007

Niederlande: Jährlich begehen 4.400 Schwerkranke Selbstmord
Den Haag - Laut einer Studie der Universität Amsterdam nehmen sich in den Niederlanden jährlich 4.400 Schwerkranke das Leben.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 30.04.07

Im neuen Ethikrat ist die Einbindung des Parlaments strittig
Mit dem Deutschen Ethikrat wird die bioethische Beratung von Parlament und Regierung auf eine gesetzliche Grundlage gestellt
BERLIN (fst). Der Deutsche Ethikrat soll an die Stelle des bisherigen Nationalen Ethikrates treten. Das haben die Koalitionsfraktionen vergangenen Donnerstag beschlossen. Über die Anbindung des Gremiums an das Parlament gab es heftigen Streit zwischen Union, SPD und den Oppositionsfraktionen.
Ärzte Zeitung, 30.04.2007

Mexiko: Katholische Kirche exkommuniziert Abtreibungspolitiker
Die katholische Kirche von Mexiko hat wenige Tage nach dem Gesetz zur Freigabe der Abtreibung in Mexiko City reagiert und die Politiker, die das Gesetz beschlossen haben, exkommuniziert, darunter auch Marcele Ebrard, den Bürgermeister der Stadt.
KATH.NET 30.04.07


29. April 2007

Der Teufel frisst die Populisten
Thomas Dudek
An der Abtreibungsfrage zeigt sich die tiefe Gespaltenheit der polnischen Gesellschaft in Religiös-Konservative und Liberale
TELEPOLIS 29.04.2007

Nicht im Heim sterben
Hamburg (Kobinet) Hans-Jürgen Leonhard kämpft vor dem Sozialgericht Hamburg um sein Selbstbestimmungsrecht. Er ist an Amyotropher Lateralsklerose (ALS) erkrankt, mittlerweile bewegungsunfähig, "lebt" in einem Hamburger "Heim", wird maschinell beatmet und erhält die notwendige Grundpflege. Das reicht, befindet das Sozialgericht und verweigert damit dem 67-Jährigen den Auszug aus dem "Heim".
KOBINET Nachrichten 29.04.2007


28. April 2007

Gewissen der Nation
Am Ende war es ein Streit über das Mitspracherecht des Parlaments, und herausgekommen ist ein Kompromiss. Am Donnerstagabend beschloss der Bundestag mit den Stimmen von Union, SPD und FDP, einen „Deutschen Ethikrat“ einzurichten.
TAGESSPIEGEL 28.04.2007

Wortspielchen in Sachen Ethik
Aus dem Nationalen wird ab Juli ein Deutscher Ethikrat – Was bleibt, sind viele Fragezeichen
Von Christoph Scholz
Gleich zweimal beschäftigte der Nationale Ethikrat in dieser Woche die Parlamentarier.
DIE TAGESPOST 28.04.2007


27. April 2007

Bundestag beschließt Einrichtung eines „Deutschen Ethikrates“
Berlin - Der Bundestag hat die Einrichtung eines „Deutschen Ethikrates“ beschlossen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 27.04.2007

Bundestag ersetzt alten Ethikrat durch neuen
Genforschung, Klonen oder Patientenverfügungen – damit soll sich das neue Gremium befassen. Der neue Rat ersetzt den Nationalen Ethikrat von Altkanzler Schröder.
Der Bundestag hat am Donnerstagabend mit den Stimmen von Union, SPD und FDP die Einrichtung eines Deutschen Ethikrats beschlossen.
NETZEITUNG.DE 27.04.2007

Ethikrat? Geheimrat mit Lesezirkel
Zum Gesetzentwurf zur Einrichtung eines Deutschen Ethikrates und zur Einrichtung eines Ethikbeirats im Deutschen Bundestag erklärt Reinhard Loske, Leiter der Arbeitsgruppe Biotechnologie:
Die Vorschläge der Regierung und der Regierungskoalition zum Deutschen Ethikrat und parlamentarischen Beirat sind eine Farce auf Kosten des Parlaments, der Oppositionsrechte und des Rechts der Öffentlichkeit auf eine transparente bioethische Debatte in Deutschland.
PRESSEMITTEILUNG Reinhard Loske, MdB, Bündnis 90/Die Grünen 26.04.2007

Auszug aus dem Plenarprotokoll 16/94: Bundestagsdebatte über die Einsetzung eines Deutschen Ethikrates und parlamentarischen Beirats
Auszug aus dem Plenarprotokoll 16/94, Deutscher Bundestag, 94. Sitzung, Berlin den 26.04.07, hier Tagesordnungspunkt 11
16 Seiten im PDF-Format(280 kb)

Bundesärztekammer lehnt Ethikrat-Vorstoß ab
Vorschlag für eine Neuregelung der Organspende stößt auf Kritik: "Schweigen bedeutet keine Zustimmung"
Ärzte Zeitung, 27.04.2007

Britische Paare wollen Embryo auf Brustkrebs-Gen testen lassen
Es wäre eine Premiere: Weil in ihren Familien ein erhöhtes Brustkrebsrisiko besteht, wollen zwei Paare in Großbritannien für die künstliche Befruchtung erstmals Embryos ohne das Krebsgen BRCA1 auswählen dürfen - neuer Zündstoff für die Ethik-Debatte.
SPIEGEL ONLINE 27.04.07

In-Vitro-Fertilisation: Ein ethisches Dilemma
Rieger, Lorenz; Hönig, Arnd; Griesinger, Georg; Dietl, Johannes; Engel, Jörg B.
Nicht nur der Präimplantationsembryo in der Petrischale, sondern auch die Feten und die werdenden Eltern sollten geschützt werden – ein Plädoyer für eine Ethik der Reproduktionsmedizin.
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 17 vom 27.04.2007, Seite A-1146

Südkorea: Klonwölfe aus Seoul sind echt
Snuwolf und Snuwolffy sind Klone, das haben zwei unabhängige DNA-Analysen jetzt bestätigt.
SPIEGEL ONLINE 27.04.07

Forscher: "Klonwölfe sind echt"
Die Seouler Nationaluniversität hat die Echtheit der weltweit ersten geklonten Wölfe "Snuwolf" und "Snuwolffy" bestätigt. Damit reagierte sie auf Manipulationsvorwürfe.
TAGESSPIEGEL 27.04.07

Die gefährliche Fusion von Tumor- und Stammzellen
US-amerikanische Krebsstiftung fördert Wittener Tumorimmunologen
Chronische Entzündungen ziehen Stammzellen des Knochmarks magisch an. Bislang ist bekannt, dass sich diese Stammzellen, die in ihrer Multifunktionalität eigentlich als Retter in der Not zum Entzündungsherd gelangen, unter chronischen Bedingungen zu Krebszellen entwickeln können. Aus gut wird böse.
PRESSEMITTEILUNG Private Universität Witten/Herdecke gGmbH (IDW) 27.04.07

Hoffnung, tiefgefroren
Dr.Wewetzer fahndet nach guten Nachrichten in der Medizin. Heute: Nabelschnurblut hilft nur Anderen
Hartmut Wewetzer
Werdende Eltern machen sich viele Gedanken – und Sorgen: Wie wird die Geburt verlaufen? Wird alles gut gehen? Und vor allem: Wird unser Baby gesund sein?
TAGESSPIEGEL 27.04.07

Wunderheiler im Leistungstief
Reparatureffekt der adulten Stammzellen ist umstritten
Medizin. - Stammzellen haben es schwer, entweder sie werden als Wunderheiler in den Himmel gehoben, oder als ethisch verwerflich in Grund und Boden verdammt. Der ethischen Frage entgehen die Forscher, indem sie Stammzellen aus dem Körper der Patienten selbst gewinnen und nicht aus Embryonen. Doch ob diese adulten Stammzellen Wunderheiler sind, war auf dem 14. Symposium über kürzliche Fortschritte in der Stammzelltransplantation in Heidelberg umstritten. Michael Lange bilanziert die Konferenz im Gespräch mit Monika Seynsche.
DEUTSCHLANDFUNK 27.04.2007

Rachel: "Deutschland gestaltet aktiv die Biotechnologie in Europa"
BMBF unterstützt deutsche Firmen bei europäischen Forschungsprojekten
Zusammen mit sieben weiteren Mitgliedsstaaten der Europäischen Union fördert Deutschland transnationale Forschungsprojekte zwischen Biotechnologie-Unternehmen.
PRESSEMITTEILUNG Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF 27.04.07

Charité: Untätige Stationsschwester suspendiert
Eigentlich wollte die Klinikleitung erstmal abwarten. Doch jetzt zieht sie erste Konsequenzen aus dem Fall der Todesschwester Irene B. und greift gleich zu Hilfe von aussen. Eine Kommission "mit externem Sachverstand" soll alle Zusammenhänge klären.
DIE WELT 27.04.07


26. April 2007

Der Deutsche Ethikrat kommt
Gut für die Meinungsbildung
Der Bundestag hat die Einrichtung eines "Deutschen Ethikrats" beschlossen, der als unabhängiges Beratergremium ethische und gesellschaftliche Fragen bei wissenschaftlichen Neuerungen erörtern soll.
N-TV.DE 26.04.07

Im Bundestag notiert: Beirat zum Deutschen Ethikrat
Bildung und Forschung/Antrag
Berlin: (hib/SKE) Der Bundestag soll einen Parlamentarischen Beirat zum Deutschen Ethikrat einrichten.
HIB 110/2007, 26.04.2007

Das Land sucht nach Moral
Der Nationale Ethikrat geht, der Deutsche Ethikrat kommt
Von Matthias Gierth
Bisweilen mag sich der Altkanzler gewünscht haben, er hätte den Nationalen Ethikrat nicht nach eigenem Gutdünken, sondern per Parlamentsbeschluss konstituiert.
Rheinischer Merkur Nr. 17, 26.04.2007

Kein guter Rat für die Ethik
Ein neuer Ethikrat wird gebildet. Doch für ethische Bedenken ist darin wenig Platz
TAZ 26.04.07

Stammzellenforschung: Ethik bleibt Aufgabe der Mitgliedstaaten
Das Europäische Parlament hat das Kompromisspaket zur geplanten EU-Verordnung über neuartige Therapien unterstützt. Nach einer harten Auseinandersetzung wird die Entscheidung zur Ethik in Bezug auf Therapien, die zum Beispiel auf Stammzellen von menschlichen Embryonen beruhen, letztlich den Mitgliedstaaten überlassen.
EURACTIVE 26.04.2007

Ohne Worte: Die Biopolitik der Angela Merkel
Von Stefan Rehder
Was bei Gerhard Schröder noch zusammenging, hält Angela Merkel jetzt sorgsam auseinander. Pflegte Schröder die Taten seiner Biopolitik durch lautes öffentliches Reden vorzubereiten und zu begleiten, so schweigt seine Nachfolgerin und lässt stattdessen Taten sprechen.
DIE TAGESPOST 26.04.2007

Verordnete Schwachstellen
Von Stefan Rehder und Stephan Baier
Europa sei eine Wertegemeinschaft, sagen die europäischen Sonntagsredner – Doch im Zweifelsfall soll die Europäische Union „ethische Fragen“ ausblenden
DIE TAGESPOST 26.04.2007

Verordnung zu umstrittenen Therapien verabschiedet
Die Therapien könnten bei der Heilung schwerer Verletzungen eingesetzt werden
Das EU-Parlament hat eine heftig umstrittene Verordnung zu Gentherapien verabschiedet. Eine knappe Mehrheit stimmte für ein einheitliches Zulassungsverfahren für neuartige Therapien, die auch bei der Heilung schwerer Verletzungen, Verbrennungen und Knorpelschäden zum Einsatz kommen könnten.
3SAT.DE 26.04.2007

Organspende – viel Kritik an Plan des Ethikrats
Vorschlag, keine eindeutige Ablehnung als Zustimmung zur Entnahme zu werten, findet bei Parteien und Ärzten kaum Zustimmung
Von Rainer Woratschka
TAGESSPIEGEL 26.04.2007

Ethikrat weist Kritik an Stellungnahme zum Organmangel zurück
Die Vorsitzende des Nationalen Ethikrates (NER), Kristiane Weber-Hassemer, erklärt am heutigen Donnerstag in Berlin, dass der Ethikrat keineswegs - wie es von manchen Kritikern vorgebracht wird - eine Widerspruchslösung vorschlägt, wie sie in anderen Ländern gilt.
PRESSEMITTEILUNG Nationaler Ethikrat 26.04.07

Initiative aus der SPD zur Organspende
Neue Krankenkassenkarte soll genutzt werden
BERLIN. Die Forderung des Nationalen Ethikrates nach einer gesetzlichen Neuregelung von Organspenden stößt in der SPD auf Zustimmung.
BERLINER ZEITUNG 26.04.07

Elektronische Gesundheitskarte in der Organspende-Diskussion
Mit der Stellungnahme (PDF-Datei) des Nationalen Ethikrates zur gesetzlichen Neuregelung bei den Organspenden ist die Ausgestaltung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) wieder in die Diskussion gekommen.
HEISE Online 26.04.2007

Patientenvertreter begrüßen Vorstoß zu Organspenden
Verband unterstützt Vorschlag des Ethikrats für Widerspruchsregelung / Vertreter von Union, Grünen und FDP äußern sich ablehnend
FRANKFURTER RUNDSCHAU 26.04.07

CDU-Politiker gegen Neuregelung von Organspenden
Hubert Hüppe fordert organisatorische Verbesserungen in Transplantationsmedizin
DEUTSCHLANDFUNK 26.04.07

Neuartige Therapie für Erbkrankheiten
PHILADELPHIA (ars). Bei vielen Erbkrankheiten wird die Verknüpfung von Aminosäuren zu einem Protein vorzeitig abgebrochen, weil im genetischen Bauplan ein Stoppsignal falsch platziert ist. Mit einem neuartigen Medikament - PTC124 - gelingt es, diese Anweisung zu ignorieren.
Ärzte Zeitung, 26.04.2007

Regenerative Medizin hat großes Potenzial in Deutschland
Bundesforschungsministerium legt erste umfassende Analyse vor
Die regenerative Medizin, die sich mit dem Ersatz von erkranktem Gewebe und der Unterstützung von gestörten Organfunktionen beschäftigt, verspricht vielen Patientinnen und Patienten Hilfe. Deutschland nimmt in der Regenerativen Medizin in Wissenschaft und Wirtschaft im internationalen Vergleich einen Platz an vorderster Front ein.
PRESSEMITTEILUNG BMBF 26.04.2007

Mord in der Charité: Die Kollegen haben geschwiegen
Aussagen im Prozess gegen die Krankenschwester lösten im Gerichtssaal Fassungslosigkeit aus
Von Kerstin Gehrke
TAGESSPIEGEL 26.04.07

"Mit Verlaub, das ist ungeheuerlich"
Ärzte ahnten, dass Schwester Irene in der Charité Patienten tötet, riefen aber nicht die Polizei
Sabine Deckwerth
BERLINER ZEITUNG 26.04.07

Richter kritisiert Pflegepersonal
Zweiter Tag des Mordprozesses gegen Charité-Krankenschwester: Kollegen schildern Aggressivität der Angeklagten. Richter ist fassungslos, weil nicht eingegriffen wurde
TAZ 26.04.07

Mordprozess: Ärztekammer empört über Charité-Personal
Kollegen hatten beobachtet, wie die wegen Mordes angeklagte Krankenschwester Irene P. Patienten misshandelte. Und sie hatten den Verdacht, die Frau könnte für den Tod eines Patienten verantwortlich sein. Doch die Weitergabe dieser Informationen an Vorgesetzte blieb an der Berliner Charité ohne Konsequenzen. Irene B. tat weiter ihren Dienst. Dafür wird die Uniklinik jetzt scharf kritisiert.
DIE WELT 26.04.07

Europa in der Pflegefalle
Eine Reform der Pflegeversicherung ist überfällig, das Geld reicht noch knapp zwei Jahre. In Berlin streitet die große Koalition aber wieder über die Finanzierung. Doch der Druck der leeren Kassen nimmt zu - nicht allein in Deutschland.
DIE WELT 24.04.2007

Abtreibung in Mexiko legal
Zustimmung des Hauptstadt-Parlaments trotz Papst-Kritik
Klaus Ehringfeld
BERLINER ZEITUNG 26.04.2007

Baden-Württemberg: Landtag berät Gesetz zur Unterstützung Schwangerer
Stuttgart - Das sogenannte Schwangerschaftskonfliktgesetz hat der Landtag Baden-Württembergs am Donnerstag beraten. Es soll konkretisieren, wie das Bundesland ungeborenes Leben wirkungsvoller schützen kann.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 26.04.2007

Baden-Württemberg: Landtag berät in erster Lesung über Gesetz zur Ausführung des Schwangerschaftskonfliktgesetzes
Sozialministerin Monika Stolz: Land schützt ungeborenes Leben und trägt Sorge für Hilfe und Unterstützung der Frauen in Not- und Konfliktlagen
Sozialministerium kündigt Maßnahmen für eine verbesserte Information und Beratung Schwangerer über pränataldiagnostische Untersuchung an
PRESSEMITTEILUNG Ministerium für Arbeit und Soziales Baden-Württemberg 26.04.2007

PDF Erste Beratung des Gesetzentwurfs der Landesregierung – Gesetz zur Ausführung des Schwanger-schaftskonfliktgesetzes Drucksache 14/1077

Arzt muss Risiken eindringlich benennen
Gynäkologe handelte vor Geburt nicht entschieden genug / Hohes Schmerzensgeld
NÜRNBERG (eb). Sind Leib und Leben eines ungeborenen Kindes gefährdet, weil die Mutter nicht die Anweisungen des Gynäkologen befolgt, so muss ein Arzt eindringlich auf die zu erwartenden gesundheitlichen Folgen hinweisen.
Ärzte Zeitung, 26.04.2007

Start der größten Studie zu genetischen Ursachen von Volkskrankheiten in Deutschland
Das Nationale Genomforschungsnetz (NGFN) startet eines der weltweit größten Forschungsprojekte zur Untersuchung von krankheitsauslösenden genetischen Veränderungen.
PRESSEMITTEILUNG Nationales Genomforschungsnetz (NGFN) 26.04.2007


25. April 2007

Arzneimittel für neuartige Therapien
Das EP hat heute über die Verordnung über "Arzneimittel für neuartige Therapien" abgestimmt. Neuartige Therapien sind hochinnovative Arzneimittel auf der Grundlage von Genen (Gentherapie), Zellen (Zelltherapie) und Gewebe (Gewebezüchtung). Diese neuartigen Therapien ermöglichen revolutionäre Behandlungen von Krankheiten und Verletzungen, wie Krebs, Parkinson, Verbrennungen oder schweren Knorpelschäden und werden die medizinische Praxis voraussichtlich beträchtlich verändern.
PRESSEMITTEILUNG Europäisches Parlament 25.04.2007

Rechtsvorschriften für neuartige Therapien werden harmonisiert
Straßburg - Neue Therapieformen etwa zur Züchtung von Gewebe, Organteilen oder künstlicher Haut für Menschen mit schweren Brandverletzungen sollen in der EU künftig nach einheitlichen Standards geprüft und zugelassen werden.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 25.04.2007

"Ethischer Dammbruch"
Das EU-Parlament hat ein Gesetz beschlossen, das eine zentrale europäische Zulassung neuer Therapien vorschreibt. Kritiker befürchten, es den Gebrauch embryonaler Stammzellen europaweit erleichtern.
Von Cornelia Bolesch
SUEDDEUTSCHE.DE 25.04.07

Europaparlament unterstützt Verwässerung deutscher Bioethik-Gesetzgebung
Handeln der Bundesregierung hintertreibt europäischen Konsens zu Nicht-Kommerzialisierung
Zur heutigen Abstimmung des Europaparlaments zu Neuartigen Therapien erklärt die Europaabgeordnete und Vorsitzende der fraktionsübergreifenden EP-Bioethik-Intergruppe, sowie Berichtserstatterin für den EP-Rechtausschuss Hiltrud Breyer MdEP (Bündnis 90 / Die Grünen):
Die Mehrheit des Europaparlaments hat sich von einer Allianz aus Sozialdemokraten, EU-Kommission und deutscher Bundesregierung Sand in die Augen streuen lassen und grünes Licht für die rechtlich schwammige Regelung Neuartiger Therapien gegeben.
PRESSEMITTEILUNG Hiltrud Breyer MdEP, Bündnis 90/Die Grünen 25.04.2007

Parlament nimmt Verordnung zu neuartigen Therapien an
Peter Liese: Wichtige Chance für ein Europa der Werte verpasst
Das Europäische Parlament hat am Mittwoch in erster Lesung den Bericht Mikolášik zu neuartigen Therapien angenommen. Es unterstützt damit den Vorschlag der Kommission für eine Verordnung über Gentherapie, Zelltherapie und Tissue Engineering (Gewebeersatztherapie).
PRESSEMITTEILUNG Dr. Peter Liese, MdEP, EVP-ED 25.04.2007

ALfA: Europa braucht klare ethische Werte und Prinzipien - Skandalöses Vorgehen der Bundesregierung im Vorfeld der heutigen Abstimmung im Europäischen Parlament
Köln. Die Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) bedauert, dass die Mehrheit des Europäischen Parlaments bei der Abstimmung über die Verordnung "Arzneimittel für neuartige Therapien" auf ethische Klarstellungen verzichtet hat.
PRESSEMITTEILUNG Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) e.V. 25.04.2007

Streit über Stammzellen gefährdet neue Therapien
Von Helmut Hauschild
Ein Streit im Europäischen Parlament über die Verwendung embryonaler Stammzellen droht die Entwicklung neuartiger Therapieformen für Schwerkranke massiv zu verzögern. Anlass ist eine neue EU-Verordnung, die europaweit die Zulassung innovativer Arzneimittel regeln soll. Diese wollen konservative Abgeordnete aus ethischen Gründen von der Verordnung ausnehmen.
HANDELSBLATT 25.04.07

Ethikratgesetz erntet auch nach Änderungen noch viel Kritik
Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung
Berlin: (hib/SKE) In einem Punkt waren sich die Mitglieder des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung während ihrer Sitzung am Mittwochmorgen einig: Die Tatsache, dass bald ein Gesetz den Deutschen Ethikrat auf eine rechtliche Grundlage stellt, fanden alle gut.
HIB 109/2007, 25.04.2007

Grüne bekräftigen Kritik an neuem Ethikrat
Berlin - Die Grünen haben ihre Kritik am künftigen Deutschen Ethikrat bekräftigt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 25.04.2007

Nationaler Ethikrat fordert Neuregelung bei Organspenden
Berlin - Angesichts des großen Mangels an Spenderorganen hat sich der Nationale Ethikrat für eine Neuregelung bei Organspenden ausgesprochen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 25.04.2007

So viel zum Leben
Der Ethikrat will durch eine Gesetzesänderung die Zahl der Organspender erhöhen. Kann das funktionieren?
Von Rainer Woratschka
TAGESSPIEGEL 25.04.2007

Im Körper des Feindes
Warum der Staat den Menschen nicht zum bloßen Organlieferanten machen darf
Kommentar von Rainer Woratschka
Schweigen ist Gold, heißt es in einem Sprichwort. Künftig könnte sich das auch auf Transplantationsmediziner und deren Patienten beziehen.
TAGESSPIEGEL 25.04.2007

Wer schweigt, wird Spender
Organspende - Um den Organmangel zu lindern, empfiehlt der Ethikrat, das Transplantationsgesetz zu ändern. Lebendspenden können das Defizit nicht ausgleichen.
BERLINER ZEITUNG 25.04.07

Gebrauchte Herzen und Nieren gesucht
Weil sie kein Spenderorgan erhalten, müssen in Deutschland jährlich 1.000 Menschen sterben. Der Nationale Ethikrat schlägt vor. Schweigen ist künftig als Zustimmung zur Organspende zu werten. So soll die Zahl der Spenderorgane erhöht werden
TAZ 25.04.2007

Ethikrat reagiert auf Spenderorgan-Mangel
Konzept für eine modifizierte Widerspruchslösung
BERLIN (ble). Mit einem Stufenmodell will der Nationale Ethikrat (NER) die Zahl der postmortal gewonnenen Organspenden in Deutschland erhöhen. Kernpunkt ist dabei die Abkehr von der Zustimmungsregelung hin zu einer Kombination aus Erklärungs- und Widerspruchsregelung.
Ärzte Zeitung, 25.04.2007

Alle Parteien lehnen Ethikrat-Forderung zu Organspenden ab
Berlin - Die Ethikrat-Forderung nach einer Neuregelung der Organspenden stößt bei allen Bundestagsfraktionen auf Ablehnung.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 25.04.2007

Presseschau: Organspende-Vorstoß schreckt ab
Der Vorstoß des Ethikrats zur Erhöhung der Zahl der Organspenden stößt bei deutschen Leitartiklern überwiegend auf Skepsis. Sie warnen, mehr Druck auf die Bürger könnte einen Abschreckungseffekt zur Folge haben.
NETZEITUNG.DE 25.04.07

Ethikrat verteidigt Empfehlung zu Organspenden
Nagel: Bereitschaft zur Organspende direkt abfragen
Der stellvertretende Vorsitzende des Nationalen Ethikrates, Prof. Eckhard Nagel, verteidigte im Deutschlandradio Kultur die Empfehlung des Ethikrates zur Neuregelung von Organspenden mit dem Hinweis darauf, dass heute Menschen sterben, weil zu wenige ausdrückliche Erklärungen über die Bereitschaft zur Organspende vorlägen. Aus der Tatsache, dass Menschen zu Schaden kommen, könne möglicherweise eine moralische Verpflichtung der Bundesbürger abgeleitet werden, sich zu erklären.
DEUTSCHLANDRADIO 25.04.07

Organspende muss freiwillig bleiben - Keine Einschränkung des Selbstbestimmungsrechtes
Anlässlich der jüngsten Vorschläge des Nationalen Ehtikrates zu einer Reform des Transplantationsgesetzes erklärt der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder MdB:
Die Einschränkung des Selbstbestimmungsrechtes bei der Organspende, wie sie vom Ethikrat jetzt vertreten wird, schadet dem Anliegen eher, als dass sie ihm nützt. Entscheidend ist, dass der Mensch auch über den Tod hinaus nicht zum Objekt gemacht wird.
PRESSEMITTEILUNG Volker Kauder MdB, CDU 25.04.07

Nationaler Ethikrat bei Organspende auf dem Holzweg
Zum Vorschlag des Nationalen Ethikrats (NER), die Zahl der Organspenden über eine faktische Widerspruchslösung zu erhöhen, erklären Biggi Bender, gesundheitspolitische Sprecherin, und Elisabeth Scharfenberg, pflegepolitische Sprecherin:
Der Vorschlag des Nationalen Ethikrates ist ein Anschlag auf das verfassungsrechtlich garantierte Selbstbestimmungsrecht des Menschen. Dieses Zugriffsrecht auf Menschen im Sterbeprozess gab es in der DDR, aktuell auch in Spanien und Österreich.
PRESSEMITTEILUNG Biggi Bender und Elisabeth Scharfenberg, MdBs, Bündnis 90/Die Grünen 25.04.07

Ethikrat-Vorschlag zur Organentnahme utilitaristisch und einseitig
Zum Vorschlag des Nationalen Ethikrates, eine Gesetzesänderung bei Organspenden vorzunehmen, erklärt Monika Knoche, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE.:
Den Vorschlag des Nationalen Ethikrates, eine Organentnahme gesetzlich zu erlauben, sofern zu Lebzeiten des Verstorbenen kein Widerspruch dazu formuliert wurde bzw. die Angehörigen keine Einwände geltend machen, lehnen wir entschieden ab. Es gibt keine soziale Pflicht des Bürgers, seinen Körper nach dem Tod Dritten zur Verfügung zu stellen.
PRESSEMITTEILUNG Monika Knoche, MdB, DIE LINKE. 25.04.07

Vorschlag des Ethikrates für Organspende – diskussionswürdig
Bei aller Kritik am Konstrukt des Ethikrates – mit seinem Vorschlag zur so genannten Erklärungslösung für die Organspende hat er die öffentliche Debatte mit einem Paukenschlag wieder eröffnet, meint Martina Bunge, Fraktion DIE LINKE..
PRESSEMITTEILUNG Martina Bunge, MdB, DIE LINKE. 25.04.07

Keine Widerspruchslösung bei Organspenden - Alternativen nutzen
BERLIN. Zum Vorschlag des Nationalen Ethikrates, bei Organspenden eine modifizierte Widerspruchslösung einzuführen, erklärt der Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion für Transplantationsmedizin Michael Kauch:
Selbstbestimmung und Patientenrechte enden nicht mit dem Tod. Aus Sicht der FDP bedarf jeder Eingriff in den Körper einer Zustimmung.
PRESSEMITTEILUNG Michael Kauch, MdB FDP 25.04.07

Union und Grüne gegen Zwang bei Organspende
Der Mensch dürfe nicht zum Objekt gemacht werden, sagt Unionfraktionschef Kauder. Die Vorschläge des Ethikrates zur gesetzlichen Neuregelung für die Organspende lehnt er daher ab.
NETZEITUNG.DE 25.04.07

Drama Spätabtreibung
Die Politik drückt sich seit Jahren um eine Lösung
Von Corinna Emundts
Eine erhöhte Wahrscheinlichkeit zum Beispiel auf das so genannte Down-Syndrom versetzt viele werdende Eltern in Panik. Meist lautet dann die Entscheidung, das eigentliche Wunschkind spät abzutreiben.
DEUTSCHLANDRADIO 25.04.2007

Mexiko-Stadt legalisiert Schwangerschaftsabbruch
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 25.04.2007

Mexiko-Stadt erlaubt Abtreibung - Papst protestiert
Mexiko-Stadt. DPA/baz. Trotz heftiger Proteste der Kirchen und der konservativen Parteien hat das von linksgerichteten Kräften dominierte Lokalparlament der mexikanischen Hauptstadt am Dienstag einer Lockerung des Abtreibungsverbotes zugestimmt.
BASLER ZEITUNG 25.04.2007

Kein erhöhtes Brustkrebsrisiko durch Aborte
Boston - Schwangere, die eine Totgeburt hatten oder einen Schwangerschaftsabbruch durchführen ließen, haben nach einer prospektiven Beobachtungsstudie in den Archives of Internal Medicine 2007; 167: 814-820 kein erhöhtes Risiko, an einem Mammakarzinom zu erkranken.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 25.04.2007

Immer mehr britische Ärzte weigern sich, Abtreibungen durchzuführen
Gewissenskonflikte und geringes Ansehen führen zur Ablehnung von Abtreibungen.
KATH.NET 25.04.2007

Abtreibung und Sterbehilfe sind Formen des Terrorismus
Florian Rötzer
Erzbischof Amato geht für den Vatikan in die moralische Offensive und sieht die Medien als Wegbereiter des Bösen
TELEPOLIS 25.04.2007

Frischzellenkur für das ZNS mit neuronalen Stammzellen
Symptome neurodegenerativer Erkrankung bei Tieren durch Verpflanzung von Stammzellen gelindert / Auch Diagnose soll verbessert werden
Ärzte Zeitung, 25.04.2007

Stammzellen: "Die Deutsche Haltung zeugt von Doppelmoral"
Erstmals seit 2001 befasst sich am 9. Mai der Bundestag wieder mit der Stammzellgesetzgebung. Im Ausland stoßen die restriktiven deutschen Bestimmungen derweil weitgehend auf Unverständnis: Die aktuelle Rechtslage behindere internationale Kooperationen und zeuge von Doppelmoral, so der Tenor auf einem Treffen europäischer Stammzellforscher am vergangenen Freitag in Berlin.
PRESSEMITTEILUNG Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn 25.04.07


24. April 2007

Schweigen als Einwilligung zur Organspende
Wer zu Lebzeiten zur Organspende schweigt, dem sollen nach seinem Tod Organe entnommen werden dürfen. Der Nationale Ethikrat will damit die Zahl der Organspenden erhöhen.
NETZEITUNG.DE 24.04.2007

Nationaler Ethikrat schlägt Stufenmodell zur Erhöhung der Zahl der Organspenden vor
Der Nationale Ethikrat veröffentlicht am heutigen Dienstag seine Stellungnahme "Die Zahl der Organspenden erhöhen - Zu einem drängenden Problem der Transplantationsmedizin in Deutschland".
PRESSEMITTEILUNG Nationaler Ethikrat 24.04.2007

Schweigend zu mehr Organspenden
Ethikrat legt Stufenplan vor
Mit einem Stufenplan will der Nationale Ethikrat für mehr Organspenden sorgen.
TAGESSCHAU.DE 24.04.2007

Europaabgeordnete entzweit über Ethik in der Gentherapie
Ein Bündnis von mitte-rechts und grünen Europaabgeordneten setzt sich für die Einbeziehung ethischer Schutzmaßnahmen in den vorgeschlagenen Rechtsrahmen für neue Therapieformen ein.
EURACTIVE 24.04.07

Neuartige Therapien
Dossier EURACTIVE 27.05.2005, aktualisiert 24.04.2007
Anwendung der Biotechnik auf menschliche Gewebe ist ein Bereich, der an Bedeutung wächst und große Fortschritte in der Medizintechnik verspricht.

Erzbischof Amato: Abtreibung ist Form von Terrorismus
Der Sekretär der vatikanischen Glaubenskongregation kritiserte den „Terrorismus mit menschlichem Antlitz“, der über die Medien verbreitet wird.
KATH.NET 24.04.2007


23. April 2007

Die Erinnerung soll bleiben
Neonazis machten Noel Martin zum Krüppel. Gestern stellte sein Sohn die Biografie vor
Von Annette Kögel
Potsdam - „,Wirst du mit der Querschnittslähmung fertig werden?’, fragt ihn Jacqui mehrfach. ,Wenn nicht, werde ich den Stecker ziehen.’“
TAGESSPIEGEL 23.04.2007

Noël Martin: "Ich lebe nicht, ich existiere nur"
Seit ihn Rechtsradikale vor elf Jahren im brandenburgischen Mahlow überfielen, ist der Brite Noël Martin querschnittsgelähmt. Für seinen 48. Geburtstag am 23. Juli hat er seinen Freitod angekündigt. Jetzt stellt Ministerpräsident Matthias Platzeck Martins Biografie vor. Ein Besuch in Birmingham.
DIE WELT 23.04.07

Patientenverfügung - Hoppe setzt auf stärkeren Druck von Ärzten
Bundesärztekammer-Präsident für Engagement gegen gesetzliche Neuregelung
WIESBADEN (fuh). Der Präsident der Bundesärztekammer Professor Jörg-Dietrich Hoppe hat Ärzten empfohlen, sich intensiver mit den Themen Sterbebegleitung und Patientenverfügungen zu beschäftigen.
Ärzte Zeitung, 23.04.2007

EU-Stammzellforschung - Merkel macht den Weg frei
Merkel macht den Weg frei für neue Verordnung einer einheitlichen EU-Stammzellforschung: Verbrauchende Embryonenforschung soll europaweit zugelassen werden.
Münster. „Es darf keine Fremdnutzung menschlichen Lebens geben“, fordert Mechthild Löhr, Vorsitzende der CDL (Christdemokraten für das Leben), im Hinblick auf eine wichtige EU-Verordnung, über die das EU-Parlament am Mittwoch abstimmt.
PRESSEMITTEILUNG Christdemokraten für das Leben (CDL) 23.04.2007

Lockerung des Zugangs zur Erlösung
Florian Rötzer
Abgetriebene und ungetauft gestorbene Kleinkinder sollen nicht mehr in der Vorhölle landen: Die versuchte Anpassung des Vatikans an die Gegenwart
Die Meldung machte die Runde, auch wenn sie vermutlich nur wenige wirklich interessierte.
TELEPOLIS 23.04.2007

Alkohol und Drogen während der Schwangerschaft: Langzeitstudien belegen schädliche Folgen
Alkohol- und Drogenkonsum während der Schwangerschaft ist schädlich für das Kind. Dass die so verursachten Schäden dauerhaft sind, zeigen nun zwei Langzeitstudien von Prof. Hans-Christoph Steinhausen, Ordinarius für Kinder- und Jugendpsychiatrie an der Universität Zürich und deutschen Forschern.
PRESSEMITTEILUNG Universität Zürich (IDW) 23.04.2007

17.000 vermeidbare unerwünschte Todesfälle in deutschen Krankenhäusern
Berlin - In deutschen Krankenhäusern kommt es pro Jahr zu geschätzten 17.000 vermeidbaren unerwünschten Ereignissen (VUE), die zum Tod führen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 23.04.2007


22. April 2007

"We can care – or kill"
Symposium. Terri Schiavos Bruder in Hartheim: In der Ex-Euthanasie- anstalt sprach man über Sterbehilfe heute.
DIEPRESSE.COM 22.04.2007


21. April 2007

Die perfide Euthanasie-Lobby
Von Karl-Georg Michel
Dass ein Magazin auf die Titelseite der Ausgabe, die in die Osterzeit fällt, ein Bild des gekreuzigten Heilands setzt, ist zunächst nichts Anstößiges. Wenn das aber ausgerechnet die „Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben“ (DGHS), die seit Jahren für den Freitod Sterbender kämpft, in ihrem Mitgliedermagazin tut, dann lässt das aufhorchen.
DIE TAGESPOST 21.04.2007


20. April 2007

Neuartige Therapien - Verbotene Früchte
Es ist zu begrüßen, dass sich die EU-Gremien einig sind, neuartige Therapien einem einheitlichen Zulassungsverfahren zu unterziehen.
TAZ 20.04.2007

Eingriffe in die Keimbahn durch die Hintertür
EU-Parlamentarier streiten über Verbote von Manipulationen der menschlichen Keimbahn und die Herstellung von Mensch-Tier-Chimären
TAZ 20.04.2007

Abstimmungsmarathon zu Ethikregeln für Medizinprodukte in der EU
Brüssel (KNA) Den Europaparlamentariern steht in der kommenden Woche ein Abstimmungsmarathon zu Ethikregeln bei Medizinprodukten bevor.
WWW.1000FRAGEN.DE 20.04.07

Palliativmedizin: Junge Disziplin mit großem Potenzial
Klinkhammer, Gisela
Deutsche Palliativmediziner und Mitarbeiter von Hospizen informierten sich im Londoner St Christopher’s Hospice über die Arbeit ihrer britischen Kollegen. Die Anfänge der Hospizbewegung stehen im Mittelpunkt des ersten Beitrages einer neuen Artikelserie.
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 16 vom 20.04.2007, Seite A-1066

Vom Labor in die Kliniken
Stammzell-Therapien sind noch selten
Von Volkart Wildermuth
Forschung an Stammzellen, ob sie nun aus dem Embryo stammen oder von Erwachsenen, schreitet Schritt für Schritt voran. Doch als äußerst steinig erweist sich der Weg zum Einsatz von Stammzellen in der Therapie unter anderem aus wirtschaftlichen und rechtlichen Gründen.
DEUTSCHLANDFUNK 20.04.2007


19. April 2007

Bundesregierung will deutsche Bioethik-Gesetze in Brüssel aushebeln
Offener Brief an Bundeskanzlerin Merkel
Zur für den 24. April anstehenden Abstimmung des Europaparlaments zu Neuartigen Therapien erklärt die Vorsitzende der fraktionsübergreifenden EP-Bioethik-Intergruppe und Berichterstatterin für den EP-Rechtausschuss Hiltrud Breyer MdEP (Bündnis 90 / Die Grünen):
Die bevorstehende Abstimmung des Europaparlaments zu Neuartigen Therapien ist eine bioethische Nagelprobe.
PRESSEMITTEILUNG Hiltrud Breyer MdEP, Bündnis 90 / Die Grünen 19.04.07

Charité verstärkt nach Mordserie Qualitäts- und Fehlermanagement
Von Angela Mißlbeck
Seit Mittwoch dieser Woche muss sich die Krankenschwester Irene B. vor Gericht wegen Mordes an sechs Patienten auf einer Intensivstation der Charité Universitätskliniken in Berlin verantworten.
Ärzte Zeitung, 19.04.2007

US-Höchstgericht bestätigt Verbot der Teilgeburtsabtreibung
Aufwind für Pro-Life-Gruppen: Die neue Mehrheit am Höchstgericht bestätigt mit 5 zu 4 Stimmen das Verbot einer der grausamsten Abtreibungsmethoden.
KATH.NET 19.04.07

China: Christliche Frauen zur Spätabtreibung gezwungen
Zwei chinesische Provinzen führen eine brutale Kampagne durch, bei der christliche Frauen zur Abtreibung gezwungen werden.
KATH.NET 19.04.07

Heimat des Designer-Babys
1997 gegründet, arbeitet das Europäische Patentamt am Isarufer, trotz vieler böser Schlagzeilen, überaus erfolgreich. Als Frankensteins-Labor von Greenpeace wegen der Klon-Patente verschrieen, kehrt auch zum 30. Geburtstag kein Friede ein.
DIE WELT 19.04.07

Präsidium der Leopoldina fordert Novellierung des Stammzellgesetzes
In einer gerade verabschiedeten Empfehlung des Präsidiums der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina fordert diese die Abschaffung der Stichtagsregelung für den Import von humanen embryonalen Stammzellen, die Möglichkeit der Nutzung der humanen embryonalen Stammzellen über den Grundlagenforschungsbereich hinaus und die Abschaffung der Strafvorschriften zum Umgang mit diesen Zellen.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina 19.04.07

Studie: Totenverbrennung trägt zu Klimaerwärmung bei
Wissenschaftler in Australien warnen vor dem zunehmenden Trend, sich nach dem Tod einäschern zu lassen. Es entstehe beim Verbrennen eines Menschen eine Kohlendioxid-Wolke von 50 Kilogramm. Wie man auch nach seinem Ableben dem Planeten Gutes tun kann.
DIE WELT 19.04.07

Letzte Worte: Sie waren dann mal weg
Welche Worte würden Sie auf dem Totenbett wählen? Ein neues Buch erzählt nun von den letzten Worten berühmter Menschen.
DIE WELT 19.04.07


18. April 2007

Der Todesengel im Glaskasten
Von Anna Reimann
Mitleid, Herrschsucht, Überforderung? Sechs Menschen soll die Krankenschwester Irene B. getötet haben, die Frau, die Zeitungen den Todesengel der Charité nannten. Sie sagt, sie habe im Sinne der Patienten gehandelt. Doch ihre Kollegen beschreiben sie anders: gedankenlos, ruppig und ausgebrannt.
SPIEGEL ONLINE 18.04.07

"Ich habe in das Schicksal eingegriffen"
Vier Morde gesteht die Krankenschwester Irene B. vor Gericht - sechs vollendete und zwei versuchte Morde werden ihr vorgeworfen. Die Staatsanwaltschaft hält ihr vor, "heimtückisch und aus niederen Beweggründen" getötet zu haben. Dass die 54-Jährige ihr Bedauern äußert, reicht ihr nicht.
DIE WELT 18.04.07

Herrscherin über Leben und Tod
Heute beginnt der Prozess gegen eine Krankenschwester, die sechs Patienten ermordet haben soll
Sabine Deckwerth
BERLINER ZEITUNG 18.04.2007

Charité-Schwester weist Heimtücke von sich
Eine wegen mehrfachen Mordes angeklagte frühere Charité- Krankenschwester hat zum Prozessauftakt ihre Taten bedauert. Sie habe das alles zum Wohl der Patienten getan.
NETZEITUNG.DE 18.04.2007

Oberstes US-Gericht stärkt Abtreibungsgegner
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 18.04.07

Abtreibungsmethode verboten
Zum ersten Mal in der US-Justizgeschichte hat der Oberste Gerichtshof eine bestimmte Abtreibungsprozedur für verboten erklärt. Es stünden schließlich auch andere Abtreibungsmethoden zur Verfügung.
TAGESPIEGEL 18.04.07

Supreme Court Upholds Partial-Birth Abortion Ban on 5-4 Decision
Washington, DC (LifeNews.com) - The Supreme Court has reversed a decision it handed down in 2000 and upheld a Congressional ban on the gruesome partial-birth abortion procedure. The ruling indicated that the federal ban on the abortion procedure did not violate the so-called right to abortion established under Roe v. Wade.
by Steven Ertelt, LifeNews.com Editor
LifeNews.com, 18.04.07

Gonzales, Attorney general v. Carhart et al. - Certiorari to the United States Court of Appeals for the eight circuit
Following this Court’s Stenberg v. Carhart, 530 U. S. 914, decision that Nebraska’s “partial birth abortion” statute violated the Federal Con-stitution, as interpreted in Planned Parenthood of Southeastern Pa. v. Casey, 505 U. S. 833, and Roe v. Wade, 410 U. S. 113, Congresspassed the Partial-Birth Abortion Ban Act of 2003 (Act) to proscribe a particular method of ending fetal life in the later stages of pregnancy.
73 Seiten, Syllabus, Supreme Court Of The United States No. 05–380. Argued November 8, 2006—Decided April 18, 2007*


17. April 2007

Vorsorgeregister ein großer Erfolg
Schon mehr als 500.000 Vollmachten in der Vorsorge-Datenbank registriert / Täglich bis zu 440 Anfragen von Gerichten
Das bundesweite Zentrale Vorsorgeregister hat sich im Jahr 2006 überaus erfolgreich entwickelt.
PRESSEMITTEILUNG Bundesministerium der Justiz 17.03.07


16. April 2007

Schwangerenberatung soll ausgebaut werden
Initiative der baden-württembergischen Landesregierung / Konsequenzen der Pränataldiagnostik im Mittelpunkt
STUTTGART. Frauenärzte sollten stärker als bisher schwangere Frauen auf Beratungsangebote psychosozialer Stellen hinweisen - und dies, bevor die Frauen sich für oder gegen eine pränatale Diagnostik entschieden haben, um eventuelle Missbildungen oder Erkrankungen ihren Babys feststellen oder ausschließen zu können.
Ärzte Zeitung, 16.04.2007

Zwei Millionen Babys aus dem Labor
Seine Geburt löste viel Empörung aus, für Tausende kinderlose Frauen wurde es hingegen zum Hoffnungsschimmer: Vor 25 Jahren erblickte das erste deutsche Retortenbaby das Licht der Welt. Die Aufregung hat sich längst gelegt - im vergangenen Jahr wurden allein in Deutschland 10.000 Kinder im Reagenzglas gezeugt.
DIE WELT 16.04.07

Demenzkranke und Alte im Fokus von Forschern
HAMBURG (ddp). Die Bundesregierung startet eine Forschungsoffensive zu Gunsten von alten und demenzkranken Menschen.
Ärzte Zeitung, 16.04.2007

Eine neue Chance für Prostituierte
Nackte Menschen sind für sie absolut nichts Neues – in einem Dortmunder Projekt werden Prostituierte erfolgreich zu Altenpflegerinnen umgelernt. Die Pflege sei der nächste logische Schritt nach dem Sex-Job, meint die Leiterin der Umschulung.
DIE WELT 16.04.07