Pressespiegel

Pressespiegel 01.-15. Juli 2008

15. Juli 2008

Hypothek der Humangenetik
Kongress in Berlin: Wissenschaftler nehmen Stellung zur "Euthanasie" in der NS-Zeit und fordern eine Debatte über Gentests vor der Geburt.
Von Adelheid Müller-Lissner
TAGESSPIEGEL 15.07.08

Nationalsozialismus: Deutsche Genetiker trifft "schwere Schuld"
Die Deutsche Gesellschaft für Humangenetik hat erstmals öffentlich die Verantwortung deutscher Wissenschaftler für den Massenmord an behinderten Menschen im Nationalsozialismus eingeräumt.
SUEDDEUTSCHE.DE 15.07.08

Genetischer Hintergrund bei delinquenten Jugendlichen?
Florian Rötzer
Soziologen haben in einer Langzeitstudie über delinquentes und kriminelles Verhalten bei Jugendlichen komplexe Zusammenhänge zwischen einigen Genen und Umweltfaktoren gefunden
TELEPOLIS 15.07.08

Ausstellung: Der Krieg gegen die "Minderwertigen"
Dauerausstellung über die Verbrechen der NS-Medizin an behinderten Menschen und den Umgang mit ihnen nach 1945 im Otto-Wagner-Spital in Wien eröffnet.
BIZEPS.INFO 15.07.08

Reise mit Zwischenstopps
Neue Erkenntnisse über die Umprogrammierung von Körperzellen
Von Martin Winkelheide
DEUTSCHLANDFUNK 15.07.08

Schweiz: Sterbebegleitung statt Suizidbeihilfe
Justizministerin Eveline Widmer-Schlumpf will, anders als ihr Vorgänger Christoph Blocher, klare Regeln für die Sterbehilfe. Die Sterbebegleiterein Monika Renz glaubt nicht, dass das Grundproblem der Sterbehilfe so gelöst werden kann.
SWISSINFO.CH 15.07.08


14. Juli 2008

Erklärung der Deutschen Gesellschaft für Humangenetik anlässlich des 75. Jahrestages der Verkündung des "Gesetzes zur Verhütung erbkranken Nachwuchses"
Am 14. Juli 1933 wurde in Berlin das von der nationalsozialistischen Reichsregierung beschlossene „Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses“ verkündet.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Gesellschaft für Humangenetik 14.07.08 (PDF-Format)

Interview: Vor 75 Jahren wurde das "Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses" verkündet
Am 14. Juli 1933 wurde das Gesetz zur Verhütung Erbkranken Nachwuchses erlassen – es war das erste Rassegesetz der Nazis.
Margret Hamm setzt sich auch heute gegen Sterbehilfe ein. Sie ist stellvertretende Vorsitzende und Geschäftsführerin vom "Bund der 'Euthanasie'-Geschädigten und Zwangssterilisierten e.V.". Irina Grabowski sprach mit ihr.
INFORADIO 14.07.08
Anm.: Dort als Audiostream zu hören.

Pränataldiagnose - Schwanger auf Bewährung
Chance und Risiko moderner Medizin
Imke Rosebrock
DAS PARLAMENT Nr. 29 / 14.07.08

Dr. Freitod
Dr. Uwe Christian Arnold will einen Präzedenz-Fall bei der Sterbehilfe schaffen
BERLINER KURIER 14.07.08

Im Gefängnis
Was wird aus mir, wenn ich nicht mehr so leben kann, wie ich will? Die Angst alter Menschen vor dem Pflegeheim speist sich vor allem aus der Sorge um den Verlust der Autonomie
Von Gerhard Schulze
WELT Online 14.07.08

Irritation um Stammzellen machen Schöler traurig
Münster. Heute will der Stammzellforscher Prof. Hans Schöler auf dem „XX. International Congress of Genetics“ in Berlin, dem weltweit größten Genetikertreffen, einen Vortrag halten. Und es spricht einiges dafür, dass er dort nicht über bisher unveröffentliche Forschungsergebnisse sprechen wird, so wie bei einem Fachkongress in Dresden in der vergangenen Woche.
MÜNSTERLÄNDISCHE VOLKSZEITUNG 14.07.08

Stammzellen sind gut für das Gehirn
Viele Jahre haben Wissenschaftler spekuliert, warum es im Gehirn Stammzellen gibt, da es sich doch nur begrenzt regenerieren kann. Ein deutsches Team von Neurowissenschaftlern vertritt die Ansicht, dass diese Stammzellen das Gehirn gesund und aktiv er-halten.
PRESSEMITTEILUNG Forschungszentrum für Regenerative Therapien Dresden (IDW) 14.07.08

1000 Paar Kinderschuhe als Protest gegen die Abtreibung
Christliche Lebensrechtsinitiative fordert bessere Aufklärung über Folgen
KATH.NET 14.07.08

Nationalakademie: Leopoldina – Die neuen Einflüsterer der Politik
Von Matthias Kamann
Die Leopoldina in Halle ist zur Nationalen Akademie der Wissenschaften ernannt worden. „Als freie und unabhängige Gelehrtengesellschaft soll sie die Wissenschaft in Deutschland auf internationalen Bühnen vertreten und zugleich hierzulande Politik und Gesellschaft beraten", sagte Bundespräsident Horst Köhler.
WELT Online 14.07.08


13. Juli 2008

Eines der letzten Tabus
Etwa 11.000 Menschen bringen sich in Deutschland jedes Jahr um – aber das Thema hat keinen Platz im öffentlichen Leben.
Von Wolfgang Prosinger
TAGESSPIEGEL 13.07.08

„Die Angst hat sich verschärft“
Der Mediziner Thomas Fuchs über Tod und Suizid in einer Gesellschaft, die das Sterben nicht akzeptieren will
TAGESSPIEGEL 13.07.08

„Eine absurde Lebensschutzkonzeption“
Die Union will neue Regelungen für Spätabtreibungen finden. Die Bundestagsabgeordnete und ehemalige Familienministerin Renate Schmidt unterstützt die Pläne. Mit ihr sprach Norbert Wallet.
KÖLNISCHE RUNDSCHAU 13.07.08


12. Juli 2008

Gemeinsam für das Leben
Bei der Zusammenarbeit der Lebensschützer gibt es noch Verbesserungspotenzial
Von Brigitta Thurmaier
In Rahmen der Osnabrücker Ringvorlesung „Biopolitik – Probleme des Lebensschutzes in Deutschland“ präsentierten Vertreter großer deutscher Lebensrechtsorganisationen ihre zivilgesellschaftlichen Initiativen.
DIE TAGESPOST 12.07.08

Operation Fehlschlag
Wie die „lächelnde Guillotine“ Roger Kusch auch den besten Polit-Talk im Deutschen Fernsehen unbeschadet überstand
Von Stefan Rehder
DIE TAGESPOST 12.07.08

1.000 stumme Zeugen: Kinderschuhe gegen Abtreibung
KEMPTEN. Mit einer spektakulären Aktion in Kempten (Allgäu) hat der Verein „Durchblick e.V.“ heute Vormittag auf das Tabuthema Abtreibung aufmerksam gemacht: Bei einer Kundgebung vor der Residenz / Am Wochenmarkt mit insgesamt 150 Teilnehmern, die bei teilweise strömendem Regen ausharrten, stellten Helfer des Vereins 1.000 Paar Kinderschuhe auf. Dies entspricht der tatsächlichen Zahl der Kinder, die an jedem Arbeitstag in Deutschland durch Abtreibung ihr Leben verlieren.
PRESSEMITTEILUNG Durchblick e.V. 12.07.08 (PDF-Format)


11. Juli 2008

Stammzellen ohne Gentechnik?
Der Münsteraner Stammzellforscher Hans Schöler soll erstmals Körperzellen zu einer Art embryonaler Stammzellen zurückprogrammiert haben, ohne in das Erbgut der Zellen einzugreifen
TAGESSPIEGEL 11.07.08

Unter der Gürtellinie
Streit um Stammzellforschung
Ein Vortrag, ein Zeitungsartikel und heftige Kritik: Göttinger Wissenschaftler werfen einem Kollegen aus Münster Unverschämtheiten vor. Aber wurde der vielleicht falsch zitiert?
Von Christina Berndt
SUEDDEUTSCHE.DE 11.07.08

Was bleibt, ist Frust
Streit unter Stammzellforschern
Ein Zeitungsbericht hat eine heftige Diskussion zwischen deutschen Forschern ausgelöst. Der Stammzellforscher Hans Schöler fühlt sich dabei missverstanden.
Von Christina Berndt
SUEDDEUTSCHE.DE 11.07.08

Die Urangst des Forschers vorm falschen Zitat
Von Holger Dambeck
Wissenschaftler meiden Journalisten, von der Berichterstattung über ihre Arbeit sind sie enttäuscht: Alles falsch, sagen Medienexperten, die Forscher weltweit befragt haben. Demnach beherrschen Gelehrte das Spiel mit den Medien immer besser - ihre Urängste bestehen freilich weiter.
SPIEGEL Online 11.07.08

Forschung fürs Herz
Mitarbeiter des Instituts für Experimentelle und Klinische Pharmakologie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) sind für wissenschaftliche Erfolge ausgezeichnet worden.
Dem Doktoranden und seiner Arbeitsgruppe "Kardiales Tissue Engineering" um Prof. Dr. Wolfram H. Zimmermann ist es erstmals gelungen, Herzmuskelzellen zu züchten, die durch eingeschlechtlich herbeigeführte Zellteilung entstanden sind. Detaillierte Untersuchungen zeigten, dass diese vergleichbare Eigenschaften zu Herzmuskelzellen aus embryonalen Stammzellen aufweisen.
PRESSEMITTEILUNG Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf 11.07.08

Wer provoziert, verliert
"Hart aber fair" und Frank Plasberg gehen als große Gewinner in die Sommerpause – sind es aber nicht. Denn eigentlich ist die Sendung eine Stammtischrunde – nur schlimmer.
Von Matthias Kalle
TAGESSPIEGEL 11.07.08

Der schnell verglühte Skandal
Kommentare: Zur Debatte über die Sterbehilfe
Von Ulrich Clauß
Merkwürdig rasch haben sich die ersten hohen Wellen der Empörung über einen schamlos öffentlich inszenierten Selbstmord wieder geglättet.
WELT Online 11.07.08

Schwangerschaftsabbruch via Internet
Amsterdam – Die Organisation Women on Web bietet Frauen aus Ländern mit restriktiven Gesetzen einen „telemedizinischen“ Schwangerschaftsabbruch an, die wie eine Umfrage im British Journal of Obstetrics and Gynaecology (BJOG 2008; doi: 10.1111/j.1471-0528.2008.01787.x) zeigt, gut angenommen wird, aber nicht ohne Risiken ist.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 11.07.08

Reger Zulauf für Abtreibungswebsites
Qualität der Anbieter sehr unterschiedlich
PRESSETEXT.AUSTRIA 11.07.08


10. Juli 2008

Frank Plasberg und die Götter der Sterbehilfe
Late night: Hart aber fair
Wer war noch mal Roger Kusch? Mit der öffentlichen Inszenierung des Sterbens einer 79-jährigen Rentnerin hat sich Hamburgs geschasster Justizsenator dieser Tage in die Schlagzeilen katapultiert. Gestern nahm er Platz auf der Anklagebank bei „Hart aber fair". Doch die Sache ging anders aus als erwartet.
Von Antje Hildebrandt
WELT Online 10.07.08

Todesschwingen ausgebreitet, Diskussion erstickt
Von Christian Buß
Frank Plasberg gegen Roger Kusch: Der ARD-Nachhaker diskutierte mit dem Todesengel über Nächstenliebe und Sterbehilfe - und scheiterte wie alle anderen Medienprofis vor ihm an dieser Aufgabe.
SPIEGEL Online 10.07.08

Der verkaufte Tod
von Johannes Seibel
Lobbyisten der aktiven Sterbehilfe schreiben gerade dicke Schlagzeilen. Wie sie die abendländische Gesellschaft entsolidarisieren, wird leicht übersehen. Mit Folgen.
DIE TAGESPOST 10.07.08

Sterbehilfe: Kuschs Appell zum süßen und ehrenvollen Sterben
Von Frank Schirrmacher
FAZ.NET 10.07.08

„Lachen, wenn ich mich über die moralisierenden Kleingeister lustig machte“
Roger Kusch veröffentlicht den Abschiedsbrief der Frau, der er beim Selbstmord geholfen hat – Wo scheinbar letzte Gewissheit herrscht, schwindet Eindeutigkeit
Von Alexander Kissler
DIE TAGESPOST 10.07.08

Die Mär vom stets fröhlichen Senior
Sterbehilfe / Strafen gegen Kusch und Co. genügen nicht. Die Situation der Alten muss verbessert werden
Nach Umfragen will jeder achte Deutsche »eher Schluss machen«, als in ein Alten- oder Pflegeheim zu gehen.
Von Matthias Gierth
Rheinischer Merkur Nr. 28, 10.07.2008

Streit um Sterbehilfe
Angst vor langem Leiden und großen Schmerzen. Sorgen, dass mit schnellem Tod auf Bestellung Kasse gemacht wird. Unsicherheit über rechtliche Grundlagen. Die Diskussion um Sterbehilfe ist geprägt von rechtlichen, humanen, ethischen und medizinischen Aspekten.
WDR.DE 10.07.08

Im Bundestag notiert: Pflegereform
Gesundheit/Kleine Anfrage
Berlin: (hib/MPI) Die FDP-Fraktion nimmt die am 1. Juli in Kraft getretene Pflegereform zum Anlass einer Kleinen Anfrage (16/9843).
Heute im Bundestag HIB 207/2008, 10.07.08

Vatikan kritisiert Sterbehilfe-Urteil in Mailand
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 10.07.08

Ärzteschaft hofft auf Konsens im Parlament bei der Neuregelung des Schwangerschaftskonfliktgesetzes
Berlin/München. Die Ärzteschaft begrüßt die Ankündigung von CDU und CSU, ihren Vorschlag zur Ergänzung des Schwangerschaftskonfliktgesetzes nach der Sommerpause als Gruppenantrag in den Bundestag einzubringen, dem sich dann auch Abgeordnete aus allen anderen Fraktionen anschließen können.
GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG Bundesärztekammer und Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) 10.07.08

Ärzteschaft hofft auf Konsens bei der Neuregelung des Schwangerschaftskonfliktgesetze
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 10.07.08

Emil: Ungeboren, behindert, Kläger gegen die Republik
Vorarlberg: Emil wird Ende Juli mit einer Behinderung zur Welt kommen. Vor dem Gesetz gilt er als „Totalschaden“. Weil das die Menschenwürde verletzt, wird nun Klage erhoben.
DIE PRESSE.COM 10.07.08

Ungeborener Emil verklagt die Republik Österreich
Eltern eines behinderten Kindes fühlen sich von der Republik diskriminiert, weil Behinderte vom Obersten Gerichtshof als Schadensfall eingestuft werden - Durch die Klage könnte in Österreich eine neue Abtreibungsdebatte entstehen
KATH.NET 10.07.08

Als der Rassenwahn begann
Ein NS-Gesetz bahnte vor 75 Jahren den Weg zur Euthanasie
DOMRADIO 10.07.08

Einfachere Gewinnung von Stammzellen
Brüssel - Belgische Forscher haben nach eigenen Angaben weltweit erstmals menschliche Stammzellen aus erst zwei Tage alten Embryonen gewonnen.
WELT Online 10.07.08

Gewinnung von menschlichen embryonalen Stammzellen ohne Zerstörung des Embryos scheint möglich
Wissenschaftler berichten, dass sie erstmals erfolgreich menschliche embryonale Stammzellen au seiner einzigen Zelle (blastomer) eines erst vierzelligen Embryos gewonnen haben.
TELEPOLIS Blog 10.07.08

Forscher schreibt Plan der Natur um
Von Michael Hesse
Hans Schöler gelang im Jahre 2003 bereits eine Revolution auf dem Bereich der Embryonalen Stammzellen - in dem er deren Entwicklung regelrecht auf den Kopf stellte. Nun ist dem Wissenschaftler erneut ein großer Coup gelungen.
KÖLNER STADTANZEIGER 10.07.08

Ärztepräsident gegen weitere Liberalisierung des Stammzellgesetzes
Berlin. Trotz der jüngsten Lockerung des Stammzellgesetzes haben Stammzellforscher vor wenigen Tagen bei einem Internationalen Stammzellkongress in Dresden die rechtlichen Rahmenbedingungen als noch immer zu eng kritisiert.
PRESSEMITTEILUNG Bundesärztekammer 10.07.08

"Stammzellen und Remyelinisierung bei MS"
In der elften Ausgabe von "MS in Focus" setzen sich die Autoren der MSIF mit der kontrovers diskutierten Stammzellforschung und ihren Möglichkeiten bei Multipler Sklerose auseinander.
MITTEILUNG AMSEL e.V. Forschung und Therapie der MS 10.07.08

ICSI statt IVF: Luxusbehandlungen in der Repromedizin
Barcelona – Die Zahl der reproduktionsmedizinischen Behandlungen hat in Europa weiter zugenommen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 10.07.08

Bundesregierung versagt beim Gentestgesetz
Berlin - Zur Vorlage eines Gendiagnostikgesetzes durch die Bundesregierung erklären Biggi Bender, gesundheitspolitische Sprecherin, und Volker Beck, Erster parlamentarischer Geschäftsführer:
Ein Gendiagnositkgesetz ist seit Jahren überfällig. Der jetzt präsentierte Vorschlag überzeugt jedoch nicht, er ist nichts als Stückwerk. Ein angemesssenes Schutzniveau für die Bürgerinnen und Bürger - wie in unserem Gesetz (Drs.-Nr. 16/3233) - wird nicht erreicht.
PRESSEMITTEILUNG Biggi Bender und Volker Beck BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN 09.07.08

Wachstum durch Freiheit
Die Online-Enzyklopädie Wikipedia will künftig Informationen über das menschliche Gen jedermann zugänglich machen
Von Stefan Rehder
DIE TAGESPOST 10.07.08


09. Juli 2008

Koma-Patientin in Italien darf sterben
Trotz des Verbots der Sterbehilfe in Italien hat ein Mailänder Gericht einem Antrag auf Sterbehilfe stattgegeben.
FOCUS Online 09.07.08

Vater von italienischer Koma-Patientin darf Tochter sterben lassen
Rom – Der Vater einer jungen Italienerin, die seit 16 Jahren im Koma liegt, darf seine Tochter sterben lassen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 09.07.08

Nach 16 Jahren Koma: Eluana darf jetzt sterben
Ein Berufungsgericht in Mailand hat am Mittwoch Sterbehilfe-Maßnahmen für eine seit über 16 Jahren im Koma liegende Frau genehmigt. Der Fall Eluana hatte in Italien seit Jahren für Aufsehen gesorgt.
TAGESSPIEGEL 09.07.08

'Beihilfe zur Selbsttötung ist in Wahrheit keine Hilfe'
Schweizer Bischöfe lehnen jeden Versuch ab, organisierte und gewerbsmässig betriebene Beihilfe zum Selbstmord gesetzlich zu etablieren
KATH.NET 09.07.08

Schweizer Bischöfe gegen Gesetz zur Sterbehilfe
Freiburg – Die Schweizer Bischofskonferenz hat gegen mögliche gesetzliche Regelungen zur organisierten Sterbehilfe protestiert.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 09.07.08

Niederländer veröffentlichen Sterbehilfe-Ratgeber auf Deutsch
Von Peter Wensierski
Die Politik debattiert noch über Sterbehilfe - da erscheint in Deutschland der erste wissenschaftliche Ratgeber zur Selbsttötung.
SPIEGEL Online 09.07.08

"Meinen Todestag möchte ich selbst bestimmen"
Seit 65 Jahren leidet Ingrid Sander an Kinderlähmung. Sie hat chronische Schmerzen, ihre Nerven sterben ab, die Muskeln schwinden. Die 70-Jährige will selbstbestimmt sterben und fordert: "Ein Arzt darf sich nicht strafbar machen, wenn er mir die nötigen Medikamente verschreibt."
SPIEGEL Online 09.07.08

Ärzteschaft beharrt auf Neuregelung bei Spätabtreibungen
Berlin – Die Bundesärztekammer (BÄK) beharrt auf einer grundsätzlichen Neuregelung der Spätabtreibung.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 09.07.08

„Völlig unzureichend“
Ärztepräsident Hoppe beharrt auf Neuregelung bei Spätabtreibung
DOMRADIO.DE 09.07.08

Ministerium: Keine Kostenübernahme bei künstlicher Befruchtung
Berlin – Das Bundesgesundheitsministerium rechnet nicht mit einer gesetzlichen Neuregelung der Kostenübernahme bei künstlichen Befruchtungen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 09.07.08

Steckt im Mann die Mutter aller Stammzellen?
Von Joachim Müller-Jung
Die Stammzellforschung steht vor der nächsten bahnbrechenden Entdeckung.
FAZ.NET 09.07.08

Der beste Freund in Serie
Mit dem Projekt "Best Friends Again" will ein Kalifornier Klone von Hunden an betuchte Tierfreunde verkaufen.
NETZEITUNG.DE 09.07.08

Abschied vom Menschenbild des Grundgesetzes
ALfA: Bundesregierung muss Wissenschaftlern Grenzen aufzeigen – Es kann nicht sein, dass Forscher in Deutschland jetzt jeden Monat eine neue Sau durchs Dorf treiben
KATH.NET 09.07.08

Task-Force nimmt Gen-Chips unter die Lupe
Schaffung von Designer-Babys soll erschwert werden
PRESSETEXT.AUSTRIA 09.07.08

Potenzial und Bewertung der Gentherapie in Deutschland. Eine interdisziplinäre Bestandsaufnahme
PRESSEMITTEILUNG Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften 09.07.08


08. Juli 2008

Bundesärztekammer betont Unterschied zwischen Sterbehilfe und -begleitung
Berlin – Auf den Unterschied zwischen Sterbehilfe und Sterbebegleitung hat die Bundesärztekammer (BÄK) hingewiesen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 08.07.08

Hoppe: Sterbehilfe und Sterbebegleitung scharf voneinander abgrenzen
Berlin. Bundesärztekammer-Präsident Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe warnt davor, Sterbehilfe mit Sterbebegleitung gleichzusetzen. Beide Begriffe müssten scharf voneinander abgegrenzt werden.
PRESSEMITTEILUNG Bundesärztekammer 08.07.08

Der Gastkommentar: Gegen eine Kultur des Todes
Von Bischof Heinz Josef Algermissen
Der Begriff „Selbsttötungsverein“ ist an und für sich schon ein Symptom eines pathologischen Bewusstseins.
DIE TAGESPOST 08.07.08

Viel Wind um wenig
Der Streit zwischen Union und SPD um eine Korrektur der gesetzlichen Regelung von
Spätabtreibung offenbart Züge eines Sturms im Wasserglas. Das zeigt die Lektüre eines noch unveröffentlichten Entwurfs des von Unionspolitikern geplanten Gruppenantrags. Eine Analyse.
Von Stefan Rehder
DIE TAGESPOST 08.07.08

Auf den Hund gekommen
Teure Angelegenheit, dickes Geschäft: Bis morgen können Hundebesitzer einen Klon ihres Vierbeiners ersteigern – Anbieter streiten um Patentrechte
Von Stefan Rehder
DIE TAGESPOST 08.07.08


07. Juli 2008

Sterbehilfe-Verein kündigt begleiteten Selbstmord an
Die Sterbehilfeorganisation Dignitate will in Deutschland bald mit einem begleiteten Suizid einen Präzedenzfall schaffen, um eine Klärung der Rechtslage zu erzwingen. Das kündigte die Organisation an.
BERLINER MORGENPOST 07.07.08

Sterbehilfe: Ratlosigkeit im Bundesrat
Hans-Jürgen Leersch
Die Länder können sich nicht auf ein Gesetz gegen kommerzielle Beihilfe zum Suizid einigen. Noch in diesem Jahr soll es einen neuen Anlauf geben
DAS PARLAMENT Nr. 28 / 07.07.08

Menschenfreund oder Geschäftemacher? Was Sterbehelfer Kusch der Öffentlichkeit verschweigt
REPORT Mainz 07.07.08, dort als Text- und Videobeitrag

Internationaler Stammzellkongress versammelt Stammzellforscher aus aller Welt in Dresden
600 Forscher tagen beim "2. International Congress on Stem Cells and Tissue Formation" vom 6.-9. Juli 2008 in Dresden
PRESSEMITTEILUNG Forschungszentrum für Regenerative Therapien Dresden (IDW) 07.07.08

Der Körper wird seine eigenes Ersatzteillager
Von Silvia von der Weiden
Sie klingen wie moderne Zauberformeln: "Oct4 plus Klf4" oder "Oct4 plus c-Myc". Die Kürzel stehen für menschliche Erbanlagen, und die Formeln bergen vielleicht die Lösung für einen lange gehegten Traum der Mediziner. In Dresden diskutieren Mediziner dieser Tage die therapeutischen Perspektiven mit Stammzellen.
WELT Online 07.07.08

Rachel: "Wir stärken die Internationalität der Biowissenschaften"
BMBF-Staatssekretär zieht positive Bilanz zum Human Frontier Science Programm / 5000 Wissenschaftler aus aller Welt haben bisher profitiert
PRESSEMITTEILUNG Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF 07.07.08

Wikipedia eröffnet Datenbank zu menschlichen Genen
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 08.07.08

Reproduktionsmedizin für Kinder problemlos
Geringe Unterschiede im Verhalten durchaus vorhanden
PRESSETEXT.AUSTRIA 07.07.08

"Wie wenn man stirbt"
Mütter, die ihr Kind zur Adoption freigeben, werden als Versagerinnen geächtet und leiden meist ein Leben lang unter der Trennung.
Von Charlotte Frank
SUEDDEUTSCHE.DE 07.07.08


06. Juli 2008

Dignitate will Präzedenzfall schaffen
Die deutsche Ableger der Schweizer Sterbehilfeorganisation Dignitas will in Deutschland ein Exempel statuieren: Die Organisation hat die ärztliche Begleitung eines Suizids angekündigt.
FOCUS Online 06.07.08


05. Juli 2008

Vorerst kein Gesetz zur Sterbehilfe
Die Strafen für organisierte Sterbehilfe sind vom Tisch. Von der harten Linie des Gesetzentwurfs blieb wenig übrig - es geht nur noch um gewerbliche Aktionen.
Von Albert Funk
TAGESSPIEGEL 05.07.08

Organisierte Sterbehilfe: Bundesrat uneinig über Verbot
Von Florian Kain
HAMBURGER ABENDBLATT 05.07.08

Der Tod und das Recht
Die Länder können sich noch nicht auf einen Entwurf gegen kommerzielle Sterbehilfe einigen
Jörg Michel
BERLINER ZEITUNG 05.07.08

Berlin lehnt Verbot von Sterbehilfe ab
Berlin lehnt das angestrebte Verbot gewerbsmäßig organisierter Sterbehilfe ab.
BERLINER MORGENPOST 05.07.08

Sterbehilfe: Wir sind so frei
Es ist ein Hohn, unter welchen Bedingungen in Deutschland Menschen oft sterben müssen. Doch nichts und niemand gibt einem das Recht, dem Tod die Tür zu einem anderen Menschen aufzuschließen. Der Tod ist eine Grenzerfahrung. Man erfährt durch ihn auch eigene Grenzen.
Ein Kommentar von Malte Lehming
TAGESSPIEGEL 05.07.08

Die Routiniers des Todes
Kommentar von Jutta Kramm
Für die meisten Menschen ist es eine Vorstellung, die sie lieber verdrängen:Wie es wohl ist, alt zu werden und schwach, wie es sich anfühlt, gebrechlich zu sein und auf Hilfe oder Pflege angewiesen,...
BERLINER ZEITUNG 05.07.08

Sterbehilfe: Warum uns mehr fehlt als ein Gesetz
Von Ulf Poschardt
Ein Plastinator, der Leichen ausstellt, ein Ex-Senator, der sich öffentlich als Sterbehelfer inszeniert: Die Haltung der Deutschen zum Tod schwankt zwischen Obsession und Verdrängung. Viele Menschen suchen die Flucht vor ihrer eigenen Sterblichkeit. Die Politik soll helfen – aber das reicht nicht.
WELT Online 05.07.08

Ablehnung aus Überzeugung und Tradition
Kein Gesetzentwurf zu Sterbehilfe - Kirchenstimmen bei domradio.de
DOMRADIO.DE 05.07.08

Käßmann kritisiert Kusch
Hannovers Landbischöfin Käßmann zeigt sich empört über den jüngsten Sterbehilfe-Fall und wirft Ex-Senator Kusch vor, „sich selbst zu inszenieren“.
FOCUS Online 05.07.08

Friedman blamiert "Todesengel Kusch"
Ex-Justizsenator in Talk-Show in die Enge getrieben
Stephanie Lamprecht
HAMBURGER MORGENPOST 05.07.08

Dem Elend des Alters ins Auge sehen
Leitartikel: Pflegeheime und die Realitätsflucht der Politik
Von Gerd Held
Wenn Ulla Schmidt (SPD) etwas zu ihrer Sache macht, ist die freundlich lächelnde Demagogie oft mit von der Partie. Jetzt geht es um die Pflegeeinrichtungen.
WELT Online 05.07.08

Das Geschäft mit dem Tod
Sterbehilfe in der Schweiz
Reportagen von Knut Benzner, Redakteurin am Mikrofon: Barbara Schmidt-Mattern
Was in der Bundesrepublik verboten ist, ist in der Schweiz erlaubt: Noch, so sollte man hinzu fügen.
DEUTSCHLANDFUNK 05.07.08

Gesetzentwurf vorgelegt
Gesundheitsministerium veröffentlicht Referentenentwurf für geplantes Gendiagnostikgesetz
Von Stefan Rehder
DIE TAGESPOST 05.07.08

Künstliche Befruchtung auf Krankenschein
Bundesrat will die Kassen wieder in die Pflicht nehmen
Katja Tichomirowa
BERLINER ZEITUNG 05.07.08


04. Juli 2008

Bundesrat gegen kommerzielle Sterbehilfe
Der Bundesrat spricht sich für die Strafbarkeit gewerblicher Sterbehilfe und zugleich für die Stärkung der Palliativmedizin und der Hospizarbeit aus.
PRESSEMITTEILUNG Bundesrat 04.07.08

Erläuterung, 846. BR, 04.07.08 TOP 17: Entwurf eines Gesetzes zum Verbot der geschäftsmäßigen Vermittlung von Gelegenheiten zur Selbsttötung (... StrRÄndG) - Antrag der Länder Saarland, Hessen, Thüringen - Drucksache: 230/06
Beschlusstenor am 04.07.08 in der Bundesratssitzung: Vertagung; Entschließung; Ausschussrückverweisung
2 Seiten (PDF-Format)

Bundesrat lehnt jede kommerzielle Sterbehilfe ab
Berlin – Der Bundesrat hat gewerbliche Beihilfe zur Selbsttötung verurteilt und sich für eine gesetzliche Verbotsregelung noch in diesem Jahr ausgesprochen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 04.07.08

Bundesrat: Verbot organisierter Sterbehilfe verschoben
Nach jahrelanger Diskussion hatte sich nun ein Erfolg für die Gegner der Sterbehilfe abgezeichnet. Der Bundesrat befasste sich am Freitag mit dem gesetzlichen Verbot, doch konnte sich nicht auf eine Strafrechtsvorschrift einigen. Das Problem wurde jetzt auf die Zeit nach der Sommerpause vertagt.
TAGESSPIEGEL 04.07.08

Bundesrat vertagt Entscheidung über Sterbehilfe
Länderkammer segnet lediglich Absichtserklärung ab
Der Bundesrat hat seine Abstimmung über einen Gesetzentwurf zum Verbot der gewerbsmäßig organisierten Sterbehilfe überraschenderweise verschoben. Stattdessen wurde ein Entschließungsantrag verabschiedet, der den späteren Beschluss eines entsprechenden Gesetzes als Ziel formuliert.
DEUTSCHLANDRADIO 04.07.08

Bundesrat berät über Verbot für gewerbliche Sterbehilfe
Mehrheit für das Aus
Der Bundesrat befasst sich heute mit dem Verbot gewerbsmäßig organisierter Sterbehilfe. Es zeichnet sich eine Mehrheit dafür ab, gewerbliche und organisierte Suizidbeihilfe mit Geldstrafen oder mit Gefängnis zu ahnden.
ZDFheute.de 04.07.08

Bundesrat berät über Gesetz gegen Sterbehilfe
Warnung vor "ethischem Dammbruch"
TAGESSCHAU.DE 04.07.08

Ermutigung zum Suizid?
Fünf Bundesländer wollen organisierte Sterbehilfe bestraft sehen. Die Materie ist kompliziert: Was ist aktive und was ist passive Sterbehilfe - was indirekte Sterbehilfe und was Beihilfe zum Suizid? Ein Überblick zur aktuellen Lage.
Rainer Woratschka
TAGESSPIEGEL 04.07.08

Bis zur letzten Stunde
Freiheitsrecht oder Mord? Sterbebegleitung ist endlich ein Thema - aber noch immer bleiben 87 Prozent der Betroffenen vor dem Tod ohne Hilfe. Doch es tut sich auch einiges.
Von Rainer Woratschka
TAGESSPIEGEL 04.07.08

Strafe für geistige Sterbehilfe?
Gesetzentwurf im Bundesrat
Von Oliver Tolmein
FAZ.NET 04.07.08

Debatte um Sterbehilfe: Die Kunst des Sterbens
Früher hatten die Menschen Angst vor dem Tod, heute haben sie Angst vor dem Sterben. Niemanden nimmt ihm diese Angst. Die Kunst des Sterbens ist verlorengegangen.
Ein Kommentar von Nina von Hardenberg
SUEDDEUTSCHE.DE 04.07.08

Grauzonen der Sterbehilfe
Debatte im Bundesrat
Von Markus Decker
Der Bundesrat hat sich am Freitag nicht auf einen Gesetzentwurf zur Sterbehilfe einigen können. In der Länderkammer war man sich dennoch einig, dass es nicht erlaubt sein dürfe, aus der Hilfe zum Selbstmord ein Geschäft zu machen.
KÖLNER STADTANZEIGER 04.07.08

Bürger wollen mehr Sterbehilfe, Politiker weniger
Die Länderchefs hatten eigentlich vor, eine Gesetzesinitiative gegen gewerbliche Suizid-Unterstützung auf den Weg bringen. Dabei gab es Schwierigkeiten. Eine Umfrage offenbart nun: Viele Deutsche sind grundsätzlich anderer Meinung.
NETZEITUNG.DE 04.07.08

Bundesärztekammer begrüßt Verbot von gewerblicher Sterbehilfe
Ärzte-Präsident Hoppe: Beihilfe zum Suizid ist für Ärzte nicht vertretbar
Moderation: Friedbert Meurer
DEUTSCHLANDRADIO 04.07.08

"Dem Geschäft mit dem Tod muss Einhalt geboten werden“
Unionsgeführte Länder wollen gewerbliche Sterbehilfe unter Strafe stellen
Moderation: Hanns Ostermann
Thüringens Justizministerin Marion Walsmann (CDU) hat die Initiative mehrerer unionsgeführter Bundesländer zum Verbot gewerblicher Sterbehilfe als notwendig verteidigt.
DEUTSCHLANDRADIO 04.07.08

Ein "mit heisser Nadel" gestrickter Gesetzentwurf zur Sterbehilfe dient niemandem
Zur heutigen Entscheidung im Bundesrat ueber ein Gesetzesvorhaben zum Verbot von aktiver Sterbehilfe in Deutschland erklaert der zustaendige Berichterstatter der SPD-Bundestagsfraktion Christian Kleiminger:
Wir begruessen, dass der Bundesrat die Abstimmung ueber einen Gesetzentwurf zum Verbot gewerblicher Suizidhilfe heute vertagt hat.
PRESSEMITTEILUNG Christian Kleiminger, MdB SPD 04.07.08

Begleitung in der letzten Lebensphase statt Sterbehilfe
bpa lehnt aktive Sterbehilfe grundsätzlich ab
„Niemand darf sich als Herr über Leben und Tod inszenieren! Sterbehilfe lehnen wir ab,“ kommentiert Bernd Meurer, Präsident des Bundesverbands privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa) die öffentliche Diskussion um organisierte Sterbehilfe.
PRESSEMITTEILUNG Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa) 04.07.08 (PDF-Format)

Kampf um das Recht auf Sterbehilfe
Australien debattiert Aufhebung des Verbots
Der Bundesrat berät heute über ein neues Gesetz zum Verbot der Sterbehilfe in Deutschland. In Australien war Sterbehilfe 1996 zum weltweit ersten Mal erlaubt - doch dieses Recht währte nur kurz. Jetzt debattiert das Land eine erneute Aufhebung des Verbots.
Von Bernd Musch-Borowska, ARD-Hörfunkstudio Südostasien
TAGESSCHAU.DE 04.07.08

Recht und Realität
Sterbehilfe in Australien
Australien gilt als Vorreiter in der Debatte um Euthanasie: Als erstes Land weltweit hat es 1996 Sterbehilfe erlaubt - und diese acht Monate später wieder verboten. Die Diskussion aber hält an.
Von Varinia Bernau
SUEDDEUTSCHE.DE 04.07.08

Helfen, wenn nichts mehr hilft
Von Nicole Simon
Aktive Sterbehilfe lehnt er ab: Boris Zernikow kümmert sich um todkranke Patienten - und darum, dass die wenige Zeit, die ihnen bleibt, möglichst lebenswert ist. Zernikow hat den weltweit ersten Lehrstuhl für Kinder-Palliativmedizin. Täglich steht er vor der Frage: Wie erklärt man einem Kind, dass es bald sterben wird?
STERN.DE 04.07.08

Patientenverfügungen: Debatte über Leben und Tod
Richter-Kuhlmann, Eva A.
Sehr emotional und kontrovers beschäftigte sich der Deutsche Bundestag am 26. Juni erstmals mit einem Gesetzentwurf zu Patientenverfügungen.
Deutsches Ärzteblatt 2008; 105(27): A-1489 04.07.08

Kostenübernahme für künstliche Befruchtung
Der Bundesrat fordert, dass die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für Maßnahmen der künstlichen Befruchtung wieder vollständig übernehmen. Die Einschränkungen durch das GKV-Modernisierungsgesetz seien wieder zurückzunehmen, heißt es in einer heute von den Ländern gefassten Entschließung.
PRESSEMITTEILUNG Bundesrat 04.07.08

Erläuterung, 846. BR, 04.07.08 TOP 22: Entschließung des Bundesrates zur Kostenübernahme von Maßnahmen der künstlichen Befruchtung durch die Träger der gesetzlichen Krankenversicherung - Antrag der Länder Saarland und Sachsen, Thüringen - Drucksache: 926/07
2 Seiten (PDF-Format)

Entschließung des Bundesrates zur Kostenübernahme von Maßnahmen der künstlichen Befruchtung durch die Träger der gesetzlichen Krankenversicherung
Antrag des Saarlandes
Drucksache 926/07, 17.12.07, 3 Seiten (PDF-Format)
Beschlusstenor in der Bundesratssitzung am 04.07.08: Annahme

Pränatale Diagnostik: Hohe Zuverlässigkeit
Schulze, Bernt; Reis, André
Humangenetische Fachverbände nehmen Stellung zum Beitrag „Pränataldiagnostik: Hohe Fehlerrate“ in DÄ, Heft 24/2008.
Deutsches Ärzteblatt 2008; 105(27): A-1489 04.07.08

Eine Gewissensentscheidung in Kanada
P. Lucien Larre, ein bekannter Priester aus Kanada, schickt seinen 1983 erhaltenen "Orden von Kanada" nach Ottawa zurück, weil der Staat jetzt auch Hans Morgenthaler, dem führenden Abtreibungsarzt des Landes den höchsten Orden verleihen möchte
KATH.NET 04.07.08


03. Juli 2008

Ein Fall für die Koalition
Die große Koalition streitet über den Umgang mit organisierter Sterbehilfe: Die Union will ein Verbot organisierter Suizidbegleitung - SPD-Fraktionschef Struck warnt vor überstürzten Reaktionen. Nun wird im Bundesrat um einen Gesetzentwurf zum Thema gerungen.
Von Albert Funk, Dieter Hanisch und Rainer Woratschka
TAGESSPIEGEL 03.07.08

Parteien streiten über Sterbehilfe-Verbot
Ärztepräsident Hoppe fordert Strafbarkeit organisierter Beihilfe zum Selbstmord – Nationaler Ethikrat will abwarten
DIE TAGESPOST 03.07.08

Merkel will nach dem Fall Kusch Rechtslage prüfen lassen
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 03.07.08

"Das ist eine Bedrohung"
Karlheinz Wichmann, Präsident der Gesellschaft für Humanes Sterben, über die Bundesratspläne zum Verbot jegliche organisierte Sterbehilfe.
TAGESSPIEGEL 03.07.08

Kusch will weiter Sterbehilfe leisten
Der frühere Hamburger Justizsenator Roger Kusch hat seine umstrittene Sterbehilfe für eine Rentnerin verteidigt.
FOCUS Online 03.07.08

Strafrecht zur Sterbehilfe reicht aus
BERLIN. Zur morgigen Abstimmung im Bundesrat über das strafrechtliche Verbot von so genannten Sterbehilfeorganisationen erklären die rechtspolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion Sabine Leutheusser-Schnarrenberger und der Sprecher für Palliativmedizin Michael Kauch:
Die Gesetzesinitiative der Länder Bayern und Baden-Württemberg ist auch nach einer Überarbeitung aus Sicht der FDP-Bundestagsfraktion nicht zustimmungsfähig.
PRESSEMITTEILUNG Sabine Leutheusser-Schnarrenberger und Michael Kauch, MdBs FDP 03.07.08

Sterbehilfe: Warum einsame Senioren den Tod suchen
Von Matthias Kamann
Der Tod von Bettina S., die sich von Ex-Senator Kusch beim Suizid helfen ließ, hat die Debatte um Sterbehilfe neu angefacht. Dabei ist der Fall der gesunden Frau für diese Debatten nicht geeignet. Er wirft vielmehr ein Licht auf ein anderes Phänomen: Alte Menschen wollen lieber sterben als ins Heim ziehen.
WELT Online 03.07.08

Mein Wille geschehe
Sterbehilfe - Der ehemalige Justizsenator Kusch begleitete eine 79-jährige Frau bei ihrem Suizid. Doch ob Verbote oder gar Strafen solche Fälle verhindern, ist in der Politik heftig umstritten.
Jörg Michel, Jan Thomsen
BERLINER ZEITUNG 03.07.08

"Strafrecht hilft nicht"
Sterbehilfe - Der ehemalige Justizsenator Kusch begleitete eine 79-jährige Frau bei ihrem Suizid. Doch ob Verbote oder gar Strafen solche Fälle verhindern, ist in der Politik heftig umstritten.
Jörg Michel
Interview mit Edzard Schmidt-Jortzig, Vorsitzender des Deutschen Ethikrates
BERLINER ZEITUNG 03.07.08

Hoffen aufs Gericht
Eva Dorothée Schmid
BERLIN. Als der Berliner Arzt Uwe-Christian Arnold im Herbst ankündigte, man wolle im Großraum Berlin einen Schwerkranken beim Selbstmord begleiten, um dadurch einen Präzedenzfall zu schaffen, machte er den deutschen Ableger der Schweizer Sterbehilfe-Organisation Dignitas schlagartig bekannt.
BERLINER ZEITUNG 03.07.08

„Menschen entscheiden nicht über Menschen“
CDU-MdB Stephan Eisel: Selbstmord-Hilfe durch Ex-Parteimitglied Roger Kusch hat mit der Union nichts zu tun
Hamburgs Ex-Justizsenator Roger Kusch hat einer Rentnerin beim Selbstmord geholfen. Er war bis 2006 über dreißig Jahre lang Mitglied der CDU gewesen. Was das für die Partei heißt, hat Johannes Seibel den CDU-Bundestagsabgeordneten Stephan Eisel gefragt, früher unter anderem Redenschreiber von Alt-Bundeskanzler Helmut Kohl, zuletzt Leiter der Hauptabteilung Politische Bildung bei der Konrad-Adenauer-Stiftung.
DIE TAGESPOST 03.07.08

„Kein Recht auf aktive Sterbehilfe“
Würzburger Bischof Hofmann und Kölner Katholikenverband kritisieren Vorgehen Kuschs
DIE TAGESPOST 03.07.08

Kein Recht auf Selbstmord
Von Stefan Rehder
„Jeder hat das Recht auf Leben“, heißt es in Artikel 2 des Grundgesetzes. Eine Pflicht zu leben kennt die Verfassung der Bundesrepublik Deutschland nicht.
DIE TAGESPOST 03.07.08

Friedlich sterben lassen
Was braucht der Mensch am Lebensende? Eine Diskussion im Berliner Johannesstift.
Von Rosemarie Stein
TAGESSPIEGEL 03.07.08

Rotes Armutszeugnis
Spätabtreibung / Die Union plant, auch ohne SPD eine Neuregelung durchzusetzen. Das ist überfällig
Die Chancen stehen nicht schlecht. Viele Abgeordnete wollen das Ende des Skandals.
Von Matthias Gierth
Rheinischer Merkur Nr. 27, 03.07.2008

Schwangeren Frauen helfen - Leben schützen
Ausschließliche Regelung im Gendiagnostikgesetz nicht ausreichend
Anlässlich des Scheiterns der Gespräche mit der SPD-Fraktion und der Diskussion um eine alternative Regelung im Gendiagnostikgesetz erklärt der familienpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Johannes Singhammer MdB:
Der bedrückende Zustand bei Spätabtreibungen bedarf dringend einer Änderung. Der mittlerweile dritte Versuch, mit dem Koalitionspartner gemeinsam eine Lösung zu finden, ist gescheitert, obwohl die Union den Sozialdemokraten weit entgegengekommen ist und obwohl der Unions-Vorschlag von der Ärzteschaft unterstützt wird.
PRESSEMITTEILUNG Johannes Singhammer, MdB CSU 03.07.08

Mehr Beratung und Bedenkzeit
BERLIN. Zum Scheitern der Gespräche zwischen Union und SPD über Änderungen der Regelungen für Spätabtreibungen erklärt die familien- und frauenpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion Ina Lenke:
Einmal mehr ist der Koalition nicht gelungen, sich auf eine Einigung über Änderungen der Regelungen für Spätabtreibungen zu verständigen.
PRESSEMITTEILUNG Ina Lenke, MdB, FDP 03.07.08

Der schwangere Mann hat eine Tochter geboren
Von Antje Hildebrandt
Ein transsexueller US-Amerikaner hat ein Kind zur Welt gebracht. Das kleine Mädchen ist gesund und, angeblich soll es auch seiner biologischen Mutter gut gehen. Deutsche Ärzte und Psychologen haben daran jedoch erhebliche Zweifel.
WELT Online 03.07.08


02. Juli 2008

Keine Kommerzialisierung von Selbsttötung
Menschenverachtende Praxis von Sterbehilfeorganisationen nicht weiter dulden
Anlässlich der Gesetzesinitiative zum Verbot der gewerbsmäßigen Vermittlung von Gelegenheiten zur Selbsttötung im Bundesrat erklären der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Wolfgang Bosbach MdB und die Beauftragte für Kirchen und Religionsgemeinschaften, Ingrid Fischbach MdB:
Die Initiative, mit der die Länder die gewerbsmäßige Beihilfe zum Suizid verbieten möchten, wird mit Nachdruck unterstützt.
PRESSEMITTEILUNG Wolfgang Bosbach und Ingrid Fischbach, MdBs CDU 02.07.08

Nach Kuschs Sterbehilfe verschärfen sich die Diskussionen in der Koalition
FOCUS Online 02.07.08

Koalition streitet über Sterbehilfe-Verbot
Reichen die geltenden Gesetze, um geschäftsmäßige Sterbehilfe zu unterbinden? CDU und SPD sind in dieser Frage uneins. Fraktionsvize Bosbach wirft dem Koalitionspartner Tatenlosigkeit vor.
FOCUS Online 02.07.08

Merkel ist "absolut gegen aktive Sterbehilfe"
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich klar gegen eine aktive Sterbehilfe ausgesprochen.
TAGESSPIEGEL 02.07.08

Sterbehilfe: Kusch weist Kritik von sich
Hamburgs Ex-Justizsenator Roger Kusch hat seine umstrittene Sterbehilfe verteidigt. Der Hamburger Senat erwägt derweil eine Aberkennung von Kuschs Pensionsansprüchen.
FOCUS Online 02.07.08

Sterbehelfer Kusch droht Pensionsverlust
Nach seiner umstrittenen Sterbehilfe droht dem Hamburger Ex-Senator Roger Kusch die Aberkennung seiner Pension. Der Senat prüfe diesen Schritt. Kusch selbst gibt sich wenig beeindruckt – er will wieder Sterbehilfe leisten.
WELT Online 02.07.08

Roger Kusch - auch strafrechtlich kaum zu fassen
Von Frank Pergande und Wulf Schmiese
FAZ.NET 02.07.08

Selbsttötung, keine Sterbehilfe
Staatsanwaltschaft sieht im Todesfall einer 79-jährigen Rentnerin gewöhnlichen Suizid
Jörg Michel
BERLINER ZEITUNG 02.07.08

Ex-Senator Kusch will es wieder tun
Der Hamburger Ex-Senator will für seine Hilfe bei der Selbsttötung einer 79-jährigen Frau zwar kein Geld genommen haben, in künftigen Fällen sehe er das jedoch anders. Unklar ist, ob die geplante Länderinitiative gegen Sterbehilfe Zahlungen völlig verhindern kann.
NETZEITUNG.DE 02.07.08

Kommentar: Roger Kusch, der Profiteur des Todes
Hamburgs Ex-Senator Roger Kusch hat eine alte Frau in den Tod begleitet. Das Thema Sterbehilfe ist plötzlich wieder in aller Munde, Politiker fordern ein Verbot. stern-Redakteur Oliver Link lässt die vergangenen Tage Revue passieren und benennt den einzigen Profiteur.
STERN.DE 02.07.08

Wenn der tödliche Cocktail droht
Ein Kommentar von Mechthild Löhr / Christdemokraten für das Leben (CDL) zum Medienauftritts des Ex-Politikers Roger Kusch, der mit einer Selbsttötungsmaschine durch Altenheime reist
KATH.NET 02.07.08

Die Selbstmörderin und die Angst vor dem Heim
Von Ulrich Clauß
Bettina S. war in Würzburg eine engagierte Frau. Sie interessierte sich für Fortschritt und die Zukunft. Und doch beging die 79-Jährige Selbstmord mit Hilfe von Roger Kusch. Sie ist Opfer des Sterbehilfe-Aktivisten - und auch Täterin in eigener Sache. Das wirft ein Licht auf die Furcht vor der Existenz im Pflegeheim.
BERLINER MORGENPOST 02.07.08

Kusch entsetzt die Senioren
Von Kety Quadrino
Ein Ungeheuer, das "über Leichen geht" - so sehen die Bewohnerinnen eines Altenpflegeheims in Tübingen Roger Kusch. stern.de hat mit ihnen über die Sterbehilfe-Aktion des ehemaligen Hamburger Justizsenators gesprochen.
STERN.DE 02.07.08

Hoppe: "Das ist ein Aufruf zur Selbsttötung"
"Herrn Kusch geht es offenbar darum, sich selbst in Szene zu setzen. Es ist zynisch und abstoßend, dass er eine alte Frau für seine Zwecke missbraucht hat", sagte Bundesärztekammer-Präsident Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe in einem Interview mit der "Passauer Neuen Presse"
PRESSEMITTEILUNG Bundesärztekammer 02.07.08

Ethikrat befürwortet stärkere Kontrolle in der Sterbehilfe
Schmidt-Jortzig: Verschärfung des Strafrechts hilft nicht weiter
Moderation: Hanns Ostermann
In der Debatte um aktive Sterbehilfe hat sich der Vorsitzende des Deutschen Ethikrates, Edzard Schmidt-Jortzig, gegen eine Verschärfung des Strafrechts ausgesprochen.
DEUTSCHLANDRADIO 02.07.08

Koalition bleibt bei Spätabtreibungen uneinig
Berlin. Union und SPD haben sich auch beim dritten Anlauf nicht über eine erweiterte Beratungspflicht bei Spätabtreibungen verständigen können. Die SPD will indes die Beratung aller Schwangeren mit einem neuen Gendiagnostikgesetz verbessern.
DER WESTEN 02.07.08

Spätabtreibungen: Gruppenantrag überflüssig
Berlin - Zu den Ankündigungen aus der Union, einen Gruppenantrag zu neuen gesetzlichen Regelungen zur Spätabtreibung einzubringen, erklären Irmingard Schewe-Gerigk, Parlamentarische Geschäftsführerin und frauenpolitische Sprecherin und Biggi Bender, gesundheitspolitische Sprecherin:
Wenn eine Schwangere nach einer Pränataldiagnostik (PND) mit einem auffälligen Befund wie einer Behinderung oder schlechten Überlebensprognose ihres Kindes konfrontiert ist, braucht sie so viel Unterstützung wie möglich.
PRESEMITTEILUNG Biggi Bender, MdB, Bündnis 90/Die Grünen 02.07.08


01. Juli 2008

Beihilfe zum Suizid im Sommerloch
Hamburgs Ex-Justizsenator Roger Kusch hilft Rentnerin beim Selbstmord – Motiv: „Angst vor einem Leben im Pflegeheim“
DIE TAGESPOST 01.07.08

Empörung über „assistierten Suizid“
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 01.07.08

Der Tabubruch des Roger Kusch
Sterbehilfe: Ein unterstützter Suizid in Würzburg entfacht die Debatte neu
Von Florian Hanauer Und Matthias Kamann
Wie Hamburgs Ex-Justizsenator einer Frau beim Suizid geholfen hat und ihr Sterben anschließend vorführt
DIE WELT 01.07.08

Dr. Kusch hilft Menschen beim Sterben
Von Uli Fricker
Wer ist Roger Kusch? Leistet er Sterbehilfe gegen Bares oder aus purer Mitmenschlichkeit? Fragen an den ehemaligen Hamburger Justizsenator und umstrittensten Sterbehelfer Deutschlands.
SUEDKURIER.DE 01.07.08

Selbsttötung aus Angst vorm Pflegeheim
Hamburgs Ex-Justizsenator Kusch hilft einer Rentnerin beim Sterben - und löst Empörung aus
Jörg Michel
BERLINER ZEITUNG 01.07.08

Länder streiten über Sterbehilfe-Gesetz
Von Annett Meiritz
An Roger Kuschs Todesvideo hat sich die heikle Debatte über Sterbehilfe neu entzündet. Ein Vorstoß mehrerer Bundesländer gewinnt an Brisanz: Sie wollen gewerbliche oder organisierte Suizidhilfe verbieten lassen - doch das Vorhaben stößt auf Widerspruch.
SPIEGEL Online 01.07.08

"Geschäfte mit dem Tod verhindern"
Unionsländer wollen organisierte Sterbehilfe verbieten
TAGESSCHAU.DE 01.07.08

Sterbehilfe: Union bringt Anti-Kusch-Gesetz auf den Weg
Nachdem Hamburgs Ex-Senator Roger Kusch eine neue Diskussion um die Sterbehilfe entfacht hat, bringen mehrere Bundesländer eine Gesetzesinitiative auf den Weg.
WELT Online 01.07.08

Bundesrat: Länder fordern Strafen für organisierte Sterbehilfe
Politiker und Ärzte reagieren empört auf die Sterbehilfe des ehemaligen Hamburger Justizsenators Roger Kusch. Mehrere Bundesländer wollen organisierte Sterbehilfe künftig mit Freiheitsstrafen ahnden.
Von Nathalie Waehlisch und Martin Roy, ddp
TAGESSPIEGEL 01.07.08

Länder wollen organisierte Sterbehilfe bestrafen
Gesetz in Bundesrat - Ärzte und Politiker entsetzt über Kusch
ZDFheute.de 01.07.08

Die Antwort auf aktive Sterbehilfe ist der Ausbau von Palliativversorgung in Deutschland
Anlaesslich des ersten Falls von aktiver Sterbehilfe in Deutschland erklaeren der zustaendige Berichterstatter der SPD-Bundestagsfraktion Christian Kleiminger sowie die gesundheitspolitische Sprecherin Carola Reimann:
Aktive Sterbehilfe lehnen wir strikt ab, ganz gleich ob durch Medikamente oder unmenschliche Toetungsautomaten.
PRESSEMITTEILUNG Christian Kleiminger und Carola Reimann, MdBs, SPD 01.07.08

Weltweit erster Lehrstuhl für Kinder-Palliativmedizin
PD Dr. Boris Zernikow erhielt Ruf an die Universität Witten/Herdecke
Die Universität Witten/Herdecke richtet zum 1. Juli 2008 den „Vodafone Stiftungslehrstuhl für Kinderschmerztherapie und Pädiatrische Palliativmedizin“ ein. Es ist der erste seiner Art weltweit.
PRESSEMITTEILUNG Vodafone Stiftung Deutschland gGmbH und Universität Witten/Herdecke 01.07.08

Weltweit erster Lehrstuhl für Kinder-Palliativmedizin
Witten/Herdecke – Den „Vodafone Stiftungslehrstuhl für Kinderschmerztherapie und Pädiatrische Palliativmedizin“ richtet die Universität Witten/Herdecke zum 1. Juli 2008 ein.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 30.06.08

Großbritannien gibt Lizenz für Mensch-Schwein-Klone
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 01.07.08

Den Skandal thematisieren
Kirche kritisiert Ausbleiben einer Einigung bei Spätabtreibungen
DIE TAGESPOST 01.07.08

Union plant Alleingang bei Spätabtreibungen
Berlin - Die Union will ungeachtet des Widerstands der SPD die Regelungen für Spätabtreibungen verschärfen.
WELT Online 01.07.08

Entwurf eines Gendiagnostikgesetzes
Im Koalitionsvertrag für die 16. Legislaturperiode ist vereinbart worden, genetische Untersuchungen bei Menschen gesetzlich zu regeln. Dabei sollen die Bereiche geregelt werden, die angesichts der Erkenntnismöglichkeiten der Humangenetik einen besonderen Schutzstandard erfordern, um die Persönlichkeitsrechte der Bürgerinnen und Bürger zu schützen. Im Rahmen der Humangenomforschung werden immer mehr Veränderungen des Erbguts identifiziert, die mit der Entstehung von Krankheiten ursächlich in Verbindung gebracht werden können oder die gehäuft mit ihrem Auftreten einhergehen. Die Erkenntnisse aus der Humangenomforschung kommen in der medizinischen Versorgung zur Anwendung; so können nicht nur bestehende Krankheiten diagnostiziert werden, sondern auch Krankheiten, die noch nicht ausgebrochen sind.
Auf der Grundlage der Koalitionsvereinbarung sollen Regelungen insbesondere für genetische Untersuchungen zu medizinischen Zwecken einschließlich pränataler genetischer Untersuchungen sowie für den Bereich privater Versicherungen und des Arbeitslebens und über den Umgang und den Schutz von genetischen Proben und Daten getroffen werden.
(Quelle: BMG)
Anm.: Hier finden Sie beim Bundesministerium für Gesundheit zahlreiche relevante Papiere wie einen Referentenentwurf des Gesetzes
01.07.08

Schwanger auf Verdacht
Die Tötungspille Mifegyne darf länger angewendet werden
Bernward Büchner, 79100 Freiburg
DIE TAGESPOST 01.07.2008

Der Gastkommentar: Ein doppeltes Trauerspiel
Von Mechthild Löhr
Es ist nicht zu verstehen, dass die Einnahme von Mifegyne vom 49. Tag auf den 63. Tag verlängert wird. Dies geschieht mit der Begründung einer europaweiten Vereinheitlichung.
DIE TAGESPOST 01.07.2008

Schüler Union: Sexualkundeunterricht muss erneuert werden - wir fordern Aufklärung statt Abtreibung!
Zum Beschluss des Bundeskoordinationsausschusses der Schüler Union Deutschlands „Wiesbadener Leitsätze. Leben schützen lernen.“
PRESSEMITTEILUNG Schüler Union Deutschlands 01.07.08