Pressespiegel 16.-30. Juni 2008
30. Juni 2008
Roger Kusch und der Tabubruch Sterbehilfe
Von Florian Hanauer und Matthias Kamann
Hamburgs Ex-Justizsenator Roger Kusch hat einer Frau beim Suizid geholfen. Er dokumentierte ihr Sterben per Video. Ob Kusch sich mit seinem Handeln strafbar macht, ist umstritten. Klar ist aber: Während die Politik um klare Regeln für die Sterbehilfe ringt, finden Sterbewillige immer neue Wege, ihren Wunsch umzusetzen.
WELT Online 30.06.08
Roger Kuschs Sterbehilfe ruft Entsetzen hervor
Von Florian Hanauer
Hamburgs Ex-Justizsenator Roger Kusch hat einer 79-Jährigen Sterbehilfe geleistet, um sie von der Angst vor dem Pflegeheim zu erlösen. Die Staatsanwaltschaft prüft nun, ob der Fall ein strafrechtliches Nachspiel hat. Für Politiker und Vertreter der Kirche ist aber schon klar: Kusch geht es gar nicht um das Leid todkranker Menschen.
WELT Online 30.06.08
Ex-Senator Kusch nach Sterbehilfe-Fall in der Kritik
Bonn – Vertreter von Kirche, Politik und Gesellschaft haben am Montag die vom Hamburger Ex-Justizsenator Roger Kusch geleistete Sterbehilfe bei einer 79-jährigen Frau scharf kritisiert.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 30.06.08
Tod auf Bestellung, Service inklusive
Von Annett Meiritz
Hamburgs Ex-Justizsenator Roger Kusch hat einer Rentnerin dabei geholfen, zu sterben - und ihren Tod gefilmt. Der öffentlichkeitswirksame Einsatz ist Teil eines grotesken Feldzugs für eine "Autonomie am Lebensende".
SPIEGEL Online 30.06.08
Roger Kusch zurück vom Totenbett
Der Hamburger Ex-Senator hat öffentlich bekannt, bei einem Suizid assistiert zu haben - und Ausschnitte von Gesprächen gezeigt, die er mit der Betroffenen geführt hat. VON DANIEL WIESE
TAZ 30.06.08
Der seltsame Dr. Tod
Hamburgs Ex-Justizsenator Roger Kusch hat nach eigenen Angaben bei einer 79-jährigen Frau aus Würzburg Sterbehilfe geleistet – als politisches Signal, wie er sagt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt
ZEIT online 30.06.08
Doktor Kusch und der Tod
Von Tonio Postel
Es ist eine bizarre Aktion, mit der sich der im politischen Nirwana verschwundene Hamburger Ex-Senator Roger Kusch wieder ins Rampenlicht drängt: Er hat den Selbstmord einer 79-Jährigen in Würzburg begleitet. Nun erläuterte er die Umstände. Von allen Seiten prasselt Kritik auf ihn ein, die Justiz ermittelt.
STERN.DE 30.06.08
„Keine Lust mehr“
Nach seiner Sterbehilfe hat Hamburgs Ex-Justizsenator Kusch ein Video der lebensmüden Rentnerin gezeigt. Die Staatsanwaltschaft Würzburg leitete ein Ermittlungsverfahren ein.
Von FOCUS-Korrespondentin Birte Siedenburg und FOCUS-Korrespondent Hubert Gude, Hamburg
FOCUS Online 30.06.08
Hamburg: Beihilfe zum Suizid, aber ohne Selbstmord-Maschine
Der Hamburger Ex-Politiker Roger Kusch hat erstmals Beihilfe zum Suizid geleistet, allerdings ohne seinem Suizid-Automat, sagt er. Die Verstorbene wollte nicht ins Pflegeheim.
DIEPRESSE.COM 30.06.08
Sterbehilfe-Verfechter begleitet Selbstmord einer 79-Jährigen
Im März vorgestellte Selbsttötungs-Maschine kam nicht zum Einsatz
ZDFheute.de 30.06.08
Kusch hat Sterbehilfe geleistet
Hamburg – Der frühere Hamburger Justizsenator Roger Kusch hat einer sterbewilligen Frau geholfen, sich zu töten.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 30.06.08
Hamburger Ex-Senator brüstet sich mit Sterbehilfe
Der ehemalige Justizsenator Roger Kusch will einer kranken Frau aus Süddeutschland bei ihrem Tod assistiert haben. Dafür hatt e er eine eigene Maschine entwickelt, die aber nach eigenen Angaben nicht zum Einsatz kam.
Von Dieter Hanisch, Hamburg
TAGESSPIEGEL 30.06.08
Gestatten: Dr. Tod
Roger Kusch, langjähriger Christdemokrat und einstiger Hamburger Justizsenator, liebt offenbar Skandale. Konsequent verfolgt er seine dritte Karriere als Sterbehelfer - und provoziert die Gesellschaft.
Von Dorothea Grass
SUEDDEUTSCHE.DE 30.06.08
Ermittlungen: Ex-Senator Kusch leistete Sterbehilfe
Der Hamburger Ex-Justizsenator Roger Kusch hat nach eigener Aussage einer Frau Sterbehilfe geleistet, die Angst vor einem Leben im Pflegeheim hatte.
WELT Online 30.06.08
Kusch pervertiert Grundgedanken der Sterbehilfe
Kommentar von Jörn Lauterbach
Lange Zeit war es Roger Kusch gelungen, die Öffentlichkeit über seine Motive im Unklaren zu lassen. Doch sein bizarrer Auftritt nach dem Tod der 79-Jährigen hat die Hintergründe seiner Tat verdeutlicht. Nun wird es an den Gerichten sein, diesen Mann zu stoppen.
WELT Online 30.06.08
Herr über Leben und Tod
Der ehemalige Hamburger Justizsenator Kusch hat einer Frau beim Sterben geholfen. Die Kritik und eine mögliche Strafverfolgung fechten ihn nicht an. Im Gegenteil: Er würde es wieder tun.
SUEDDEUTSCHE.DE 30.06.08
Sterben und sterben lassen
Beim Sterben geholfen: Roger Kusch darf sich nicht beklagen, wenn wieder einmal Empörung auf ihn herunterprasselt. Der frühere Hamburger Innensenator wirkt selbstgefällig und eitel - sein Anliegen ist aber richtig.
Ein Kommentar von Wolfgang Prosinger
TAGESSPIEGEL 30.06.08
Deutsche Hospiz Stiftung: Kusch verwischt Unterschied zwischen Sterben und Töten
Narzisstische Selbstdarstellung statt echter Auseinandersetzung um Würde am Lebensende
Berlin. „Laut unserer Verfassung gibt es ein Recht auf Leben und es gibt ein Recht auf Sterben. Es gibt aber kein Recht auf Tötung“, erklärt der Geschäftsführende Vorstand der Deutschen Hospiz Stiftung, Eugen Brysch, zu den aktuellen Ereignissen um den ehemaligen Hamburger Justizsenator Roger Kusch.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Hospiz Stiftung 30.06.08
Aktivitäten zur organisierten Sterbehilfe unterbinden – DHPV hält gesetzliche Regelung für notwendig
PRESEMITTEILUNG Deutscher Hospiz- und PalliativVerband DHPV 30.06.08 (PDF-Format)
„Auf dem Irrweg“
Roger Kusch - Hamburgs Ex-Justizsenator hat Sterbehilfe geleistet
DOMRADIO 30.06.08
Patientenverfügungen: Den eigenen Tod regeln
Hans-Jürgen Leersch
Befürworter und Gegner streiten über den richtigen Weg zur Selbstbestimmung
DAS PARLAMENT Nr. 27 / 30.6.2008
Kann einer heute wissen, wie er morgen sterben will?
Wann darf ein Mensch sterben? Und wie verbindlich ist sein letzter Wille? In der vergangenen Woche wurde im Bundestag zum ersten Mal über einen Gesetzentwurf für den Umgang mit Patientenverfügungen diskutiert.
TAGESSPIEGEL 30.06.08
Ein einfaches Rezept für Stammzellen
Forscher finden neuen Weg zur Rückprogrammierung von Körperzellen
WELT Online 30.06.08
Induzierte Stammzellen: Die saubere Lösung rückt näher
Von Joachim Müller-Jung
Es ist, als hätten die Stammzellforscher ein zweites Leben. Das erste war vor allem Kampf und Krampf.
FAZ.NET 30.06.08
Das Rezept wird einfacher
Induzierte Stammzellen
Interview mit Hans Schöler
FAZ.NET 30.06.08
Garantiert "brustkrebsfrei"
Zum ersten Mal in der Geschichte Großbritanniens ist eine Frau mit einem Fötus schwanger, der "garantiert frei von vererbtem Brustkrebs" sein soll, wie die Times gestern meldete.
TELEPOLIS BLOG 30.06.08
Baby ohne Brustkrebs-Gen „gezüchtet“
Es hat etwas von Vieh-Zucht. Mediziner aus Großbritannien haben mittels Selektion ein Embryo ohne Brustkrebs-Anlagen hergestellt und einer Frau eingepflanzt.
KÖLNER STADTANZEIGER 30.06.08
Katholische Verbände und Organisationen fordern gesetzliche Regelung zu Vermeidung von so genannten Spätabtreibungen
PRESSEMITTEILUNG Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) 30.06.08
Österreich: "Jugend für das Leben" kritisiert Kardinal Schönborn
Die Lebensschutzbewegung spricht in Aussendung von einem „Skandal“, weil der Kardinal eine SPÖ-Abtreibungspolitikerin mit einem päpstlichen Orden geehrt hat.
KATH.NET 30.06.08
Beim Lebensschutz kommt es auf eine ganzheitliche Sicht an
Human Life Schweiz: Moratorium der Todesstrafe soll auf vorgeburtliche Phase des Lebens ausgeweitet werden. Von Dominik Hartig.
KATH.NET 30.06.08
Rumänien: Vergewaltigte Elfjährige darf abtreiben
WELT Online 30.06.08
29. Juni 2008
Wer will über das richtige Sterben urteilen?
Gerd Held plädiert für die Mündigkeit des Bürgers, die nicht einem staatlichen Lebensgebot mit vorsorgender "Sterbekultur" geopfert werden darf
WELT Online 29.06.08
"Wir wollen keinen Sterbemarkt"
Justizministerin Roswitha Müller-Piepenkötter (CDU) über ihren Kampf gegen aktive Sterbehilfe, über alte Menschen als hilflose Opfer und den Tod ihrer 82-jährigen Mutter
Das Gespräch Führte Till-reimer Stoldt
WELT Online 29.06.08
Kusch will Film von geleisteter Sterbehilfe zeigen
Von Oliver Schirg und Andre Zand-Vakili
Hamburgs ehemaliger Justizsenator Roger Kusch hat am 28. Juni 2008 Sterbehilfe geleistet. Der Ex-Senator habe einer Frau in Süddeutschland beim Sterben geholfen, sagte ein Kusch-Sprecher zu WELT ONLINE.
WELT Online 29.06.08
Zur freien Verfügung
Alexander Görlach
Die Union möchte Spätabtreibungen neu regeln und die Wirksamkeit von Patientenverfügungen einschränken. Sie wird einsehen müssen: Der Gesetzgeber kann die schweren Momente im Leben von Menschen nicht durch immer mehr Gesetze regeln.
STERN.DE BLOG 29.06.08
Weniger ist einfacher
Embryonale Stammzellen sind umstritten, Alternativen konnten bislang nur durch ein kompliziertes Verfahren gewonnen werden. Nun haben deutsche Forscher Überraschendes entdeckt.
FOCUS Online 29.06.08
Sanfter Reset: Körperzellen lassen sich mit weniger Eingriffen in eine Art embryonalen Zustand zurückversetzen als bisher angenommen
Forscher des Max-Planck-Instituts (MPI) für molekulare Biomedizin in Münster haben einen wichtigen Fortschritt auf dem Weg zu patienteneigenen Stammzellen erzielt.
PRESSEMITTEILUNG Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin 29.06.08 (PDF-Format)
28. Juni 2008
„Zentraler Konstruktionsfehler“
Bundestag debattiert Gesetzentwurf zur Patientenverfügung
Von Stefan Rehder
DIE TAGESPOST 28.06.08
Kein Koalitionsantrag zur Spätabtreibung
CDU/CSU und SPD weiter uneins – Unionspolitiker prüfen Gruppenantrag
DIE TAGESPOST 28.06.08
Keine Einigung mehr in Sicht
Gesetzesänderung bei Spätabtreibungen scheint gescheitert - Kirche kritisiert Politik
DOMRADIO 28.06.08
Langes Leben - oder gar keins
Von zint
Die holländische Regierung stimmt für eine neue Variante der Präimplantationsdiagnostik: Kinder mit erhöhtem Krebsrisiko dürfen künftig aussortiert werden
ZEIT Online Weblog 28.06.08
27. Juni 2008
Übers Leben verfügen
Der Bundestag debattierte über ein Gesetz zu Patientenverfügungen. Wie bindend sind diese Erklärungen?
Von Rainer Woratschka
TAGESSPIEGEL 27.06.08
Patientenverfügung: Die Last der Entscheidung
Kommentar von Maike Röttger
HAMBURGER ABENDBLATT 27.06.08
NS-Medizinversuche: „Nicht gerade körperlich besonders wertvolle Kinder“
Schweizer-Martinschek, Petra
Georg Hensel war verantwortlich für Impfexperimente an behinderten Kindern. Nach 1945 sah die Staatsanwaltschaft keinerlei Anhaltspunkte für ein strafbares Verhalten.
Deutsches Ärzteblatt 2008; 105(26): A-1445 27.06.08
Niederlande erlauben Embryo-Selektion bei drohendem Krebs
Den Haag - Die niederländische Regierung hat der Embryo-Selektion bei drohender Vererbung bestimmter Krebsgene zugestimmt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 27.06.08
Brustkrebs: Gentest für alle Frauen rückt näher
Untersuchungen sollen auf das individuelle Risiko abgestimmt werden
PRESSETEXT.AUSTRIA 27.06.08
Deutscher Ethikrat tagte erstmals öffentlich
Der Deutsche Ethikrat ist am gestrigen Donnerstag, dem 26. Juni 2008, zu seiner ersten öffentlichen Sitzung in Berlin zusammengekommen. Gegenstand dieser Sitzung waren zwei Themenfelder: die gegenwärtige Praxis von anonymer Geburt und Babyklappen in Deutschland sowie Fragen der genetischen Chimärenbildung.
PRESSEMITTEILUNG Deutscher Ethikrat 27.06.08
26. Juni 2008
Keine Einigung in Sicht
Im Bundestag zeichnet sich keine Mehrheit für ein Gesetz zur Verbindlichkeit von Patientenverfügungen ab. Bei der Debatte über einen ersten Gesetzentwurf gingen am Donnerstag die Meinungen im Parlament quer durch die Fraktionen weit auseinander.
TAGESSPIEGEL 26.06.08
Vorsorgen für den Ernstfall
Bundestag berät über Umgang mit Patientenverfügungen
MITTEILUNG Deutscher Bundestag 26.06.08
Deutsche Hospiz Stiftung: Selbstbestimmung und Fürsorgepflicht nicht gegeneinander ausspielen
Berlin. „Laut Verfassung hat der Mensch Anspruch auf Selbstbestimmung und staatliche Fürsorge. Diesem Anspruch der Verfassung wird der Antrag um Stünker nicht gerecht“, erklärt der Geschäftsführende Vorstand der Deutschen Hospiz Stiftung, Eugen Brysch.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Hospiz Stiftung 26.06.08
Patientenverfügung: Streit um den Willen der Patienten
von Monika Dunkel (Berlin)
Das Gesetz zur Patientenverfügung gerät zwischen die Fronten der Großen Koalition: Vor der Bundestagsdebatte haben sich beide Parteien gegenseitig Vorwürfe gemacht. Streitpunkt ist das Thema Tötung auf Verlangen.
FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND 26.06.08
Sterben und sterben lassen
Von Frank Drieschner und Heinrich Wefing
Immer mehr Menschen wollen selbst entscheiden, ob sie künstlich am Leben gehalten werden. Der Bundestag debattiert nun über die Verbindlichkeit der Patientenverfügung
DIE ZEIT, 26.06.2008 Nr. 27
Die Herausforderung des Todes
Heftige Diskussionen über die Patientenverfügung
Von Matthias Kamann
Dass über Patientenverfügungen in Deutschland jahrelang ein Grundsatzstreit geführt wird, versteht sich keineswegs von selbst.
WELT Online 26.06.08
Eine Gewissensentscheidung
Von Sebastian Christ
Was gilt der Patientenwille? Trotz mittlerweile etwa acht Millionen Patientenverfügungen in Deutschland ist die Rechtslage immer noch unsicher. Die Politik will das ändern und mehr Transparenz schaffen. Aber wie funktioniert eine Patienverfügung. stern.de gibt Antworten auf die wichtigsten Fragen.
STERN.DE 26.06.08
Der letzte Wille
Patientenverfügung - Wer bestimmt über Leben und Tod, wenn der Kranke nicht mehr selbst entscheiden kann? Der Bundestag berät heute ein Gesetz der SPD. Doch regt sich Unmut in dieser ethischen Frage - nicht nur in der Union.
Sigrid Averesch, Jörg Michel
BERLINER ZEITUNG 26.06.08
Kontroverse über Leben und Tod
Gesetzesentwurf zur Patientenverfügung
200 Abgeordnete werben im Bundestag für ein Gesetz zur Patientenverfügung - die Union stellt sich der SPD dabei frontal entgegen.
Von Nina von Hardenberg
SUEDDEUTSCHE.DE 26.06.08
Ein Gesetz zum Sterben-Dürfen
Die Zeichen des Todes sind heute wie damals die gleichen, doch die Bereitschaft sie zu deuten, sich ihnen zu beugen, ist verlorengegangen. Weil Ärzte und Richter überfordert sind, ist eine verbindliche Patientenverfügung nötig.
Von Nina von Hardenberg
SUEDDEUTSCHE.DE 26.06.08
Zwischen Fürsorge und Selbstbestimmung
Von Katharina Schuler
Der Bundestag hat über Patientenverfügungen diskutiert. Dabei tauchten neue Vorschläge auf. Zum Beispiel der für eine „Volkspatientenverfügung“.
ZEIT online 26.06.08
Union warnt vor Patientenverfügungen
Von Carsten Volkery
Acht Millionen Menschen haben in Deutschland eine Patientenverfügung unterzeichnet. Das Problem: Ärzte müssen sich nicht daran halten. Eine breite Koalition im Bundestag will den Patientenwillen nun verbindlich machen - doch der Widerstand ist groß.
SPIEGEL Online 26.06.08
Gesetzentwurf zur Patientenverfügung gefährdet Menschen mit Behinderungen
Anlässlich der heutigen Ersten Beratung des Gesetzentwurfes der Abgeordneten Stünker, Kauch und Jochimsen zur Patientenverfügung erklärt der Beauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für die Belange der Menschen mit Behinderungen, Hubert Hüppe MdB:
Sollte der heute debattierte Entwurf Gesetz werden, wäre dies eine Gefährdung des Lebens von Menschen mit Behinderungen, insbesondere Menschen mit sogenannter geistiger Behinderung.
PRESSEMITTEILUNG Hubert Hüppe, MdB, CDU 26.06.08
Selbstbestimmung darf nicht höchstes Postulat sein
Anlässlich der ersten Lesung des Gesetzentwurfes zur Änderung des Betreuungsrechts erklärt die Beauftragte der Fraktion für Kirchen und Religionsgemeinschaften, Ingrid Fischbach MdB
Der Gesetzentwurf von Joachim Stünker und Kollegen verfolgt einen völlig falschen Ansatz. Was Menschen am Lebensende brauchen, ist nicht ein Mehr an Selbstbestimmung, sondern ein Mehr an umfassender Zuwendung.
PRESSEMITTEILUNG Ingrid Fischbach, MdB, CDU 26.06.08
Bundestag debattiert Patientenverfügung
Patienten sollen selbst entscheiden, ob und wie sie behandelt werden wollen
Der Bundestag in Berlin hat über einen Gesetzentwurf zum Umgang mit Patientenverfügungen debattiert.
DEUTSCHLANDRADIO 26.06.08
Patienetenverfügungen: Wenn der Patient verfügt
Rechtslage und Positionen
N-TV.DE 26.06.08
"Das Recht, selbst zu entscheiden"
Joachim Stünker (SPD) über seinen Gesetzentwurf zu Patientenverfügungen
Interview: Matthias Kamann
WELT Online 26.06.08
Wolfgang Bosbach: Patientenverfügungen sind sinnvolles Instrument
CDU-Politiker: Möglicherweise kein baldiger Abschluss des Gesetzgebungsverfahrens
Moderation: Jörg Degenhardt
DEUTSCHLANDRADIO 26.06.08
"Reichweite einer Patientenverfügung muss auch gewisse Grenzen kennen"
Grüner Gesundheitspolitiker Winkler kritisiert Gesetzentwurf zur Patientenverfügung
Moderation Christiane Kaess
DEUTSCHLANDFUNK 26.06.08
Zypries macht Druck bei Patientenverfügung
Bundesjustizministerin Zypries dringt auf klare Richtlinien zur Patientenverfügung.
FOCUS Online 26.06.08
Ministerin Zypries: Patientenverfügung stärken
Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) hat sich für eine weit reichende gesetzliche Regelung für Patientenverfügungen ausgesprochen.
BERLINER ZEITUNG 26.06.08
"Wir müssen Irrtümern vorbeugen"
Patientenverfügung - Wer bestimmt über Leben und Tod, wenn der Kranke nicht mehr selbst entscheiden kann? Der Bundestag berät heute ein Gesetz der SPD. Doch regt sich Unmut in dieser ethischen Frage - nicht nur in der Union.
Interview mit Wolfgang Bosbach
Sigrid Averesch
BERLINER ZEITUNG 26.06.08
Anhörung zu Embryo-Patenten ohne Ergebnis
Beate Steffens
Ohne Ergebnis ist eine Anhörung vor der Großen Beschwerdekammer des Europäischen Patentamtes (EPA) zu Ende gegangen, die sich mit Patenten auf menschliche Stammzellen befasst hat. Verhandelt wurde bis Mittwochabend über einen Patentantrag des US-Forschers James Thomson (EP 770125).
GREENPEACE 26.06.08
Streit über Stammzellen-Patent
Patente auf menschliche Embryonen sind zwar verboten. Ein Stammzellforscher aus den USA will dennoch daraus hergestellte Produkte patentieren lassen.
TAZ 26.06.08
Die Themen bleiben
Diskussion im Ethikrat um Babyklappen und anonyme Geburten
DOMRADIO 26.06.08
Ethikrat macht Babyklappen und anonyme Geburten zum Thema
Berlin – Der Deutsche Ethikrat will sich grundlegend mit der ethischen und juristischen Bewertung von Babyklappen und anonymen Geburten befassen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 26.06.08
Schweiz: Höchste Zahl an Schwangerschaftsabbrüchen bei jungen Frauen
In der Schweiz stabilisiert sich die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche auf relativ tiefem Niveau.
SONNTAGSZEITUNG.CH 26.06.08
Mehr „Wahlfreiheit“ bei Kindstötungen
Abtreibungspille Mifegyne kann künftig zwei Wochen länger eingesetzt werden als bisher – Europaweit einheitliche Regelung
DIE TAGESPOST 26.06.08
Philosoph Spaemann beklagt „Ethikboom“
Köln (DT/KNA) Der Stuttgarter Philosoph Robert Spaemann beklagt einen „Ethikboom“.
DIE TAGESPOST 26.06.08
Entspann Dich selbst!
Im Magazin „Cicero“ irrlichtert der Philosoph Julian Nida-Rümelin durch die Chimäre-Debatte und hält Klonen für Pflicht – Die Kirche nimmt er dabei in Mithaftung
Von Stefan Rehder
DIE TAGESPOST 26.06.08
25. Juni 2008
Patientenverfügungen: Ohne Gesetz entscheiden die Justiz-Mühlen
Von Matthias Kamann
Deutschland hat kein Gesetz zur Patientenverfügung. Damit liegt im Fall eines Gerichtsverfahrens das Urteil allein in der Hand des zuständigen Richters. Jetzt streitet die Koalition über einen neuen Gesetzentwurf. Wie nötig eine Regelung ist, zeigt der Fall der 97-jährigen Frau C., die laut Richterbeschluss nicht sterben durfte.
WELT Online 25.06.08
Gesetzliche Regelung zu Patientenverfügung im Bundestag umstritten
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 25.06.08
Entscheidung vertagt
Ein US-Forscher will ein Forschungsverfahren zur Gewinnung von Stammzellen - und damit auch die Zellen selbst - patentieren lassen. Das Europäische Patentamt hat seine Entscheidung darüber nun auf unbestimmte Zeit vertagt.
SUEDDEUTSCHE.DE 25.06.08
Patentierter Mensch?
Entscheidung über europäisches Stammzell-Patent vertagt
DOMRADIO 25.06.08
„Lebensfähige, fröhliche Menschen“
Spätabtreibungen / Vor der entscheidenden Sitzung überwiegt bei SPD und Union das Misstrauen
von Robin Mishra
Rheinischer Merkur Nr. 26, 25.06.2008
Polen: Ministerin soll exkommuniziert werden
Die polnische Gesundheitsministerin Ewa Kopacz soll bestraft werden, weil sie einem vergewaltigtem 14-jährigen Mädchen zur Abtreibung verhalf. VON GABRIELE LESSER
TAZ 25.06.08
24. Juni 2008
Patent auf Leben
Das Europäische Patentamt (EPA) muss erneut darüber entscheiden, ob die Entnahme von Stammzellen aus menschlichen Embryonen patentierbar ist. Darf aus dem menschlichen Körper Profit geschlagen werden?
Von Christina Berndt
SUEDDEUTSCHE.DE 24.06.08
Forscher will menschliche Stammzellen patentieren lassen
Sind menschliche Stammzellen eine Erfindung? Am Europäischen Patentamt hat eine Grundsatzverhandlung über die Patentierbarkeit embryonaler Stammzellen begonnen.
SPIEGEL Online 24.06.08
Britische Forscher haben bereits 270 Mensch-Tier-Embryonen erzeugt.
TELEPOLIS 24.06.08
Großbritannien: Abbruchrate bei Schwangerschaften weiter steigend
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 24.06.08
23. Juni 2008
Zum Transplantationsgesetz: Die lästigen Reflexe der Toten
Der Arzt als Henker: Hirntote gelten hierzulande als gestorben, auch wenn sie sich noch bewegen können. Wann dürfen Organe entnommen werden?
Von Alexander Kissler
SUEDDEUTSCHE.DE 23.06.08
Student verkauft Niere und stirbt nach Operation
Er wollte seine schwangere Freundin heiraten und brauchte Geld: Um ein neues Leben aufzubauen, verkaufte ein Vietnamese seine Niere - mit fatalen Folgen. Der 22-Jährige starb.
SPIEGEL Online 23.06.08
Keine Patentierung von menschlichen Stammzellen
Im Europäischen Patentamt (EPA) wird an diesem Dienstag und Mittwoch in einem Präzedenzfall über die Patentierung menschlicher Stammzellen verhandelt.
MITTEILUNG Greenpeace 23.06.08
Stammzellen on the Rocks
"Cryo-Brehm" will Stammzellen gefährdeter Tierarten tiefgefroren konservieren
Von Marieke Degen
DEUTSCHLANDFUNK 23.06.08
„Patientenverfügungen sind verbindlich, wenn sie klar und eindeutig sind“
Ärztepräsident gegen Gesetz zu Patientenverfügungen
Berlin. Die deutsche Ärzteschaft hält ein Gesetz zur Verbindlichkeit von Patientenverfügungen nicht für notwendig.
PRESSEMITTEILUNG Bundesärztekammer 23.06.08
Bundesärztekammer lehnt Gesetz zu Patientenverfügungen ab
Berlin – Die Bundesärztekammer (BÄK) hat sich erneut gegen ein Gesetz ausgesprochen, das die Verbindlichkeit von Patientenverfügungen gesetzlich regelt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 23.06.08
22. Juni 2008
Patientenverfügung: Zypries wirft CDU-Abgeordneten Lagerdenken vor
In der kommenden Woche berät der Bundestag über ein Gesetz zur Patientenverfügung. Justizministerin Brigitte Zypries setzt sich dafür ein, dass Ärzte den Willen des Patienten berücksichtigen müssen. Im Interview mit WELT ONLINE wirft sie der Union zudem vor, in ehtischen Fragen in Lagerdenken zu verfallen.
WELT Online 22.06.08
Lasst mich selbst entscheiden
Von David Deißner
In dieser Woche berät der Bundestag über ein umstrittenes Gesetz zur Patientenverfügung. Was veranlasst Menschen, für den Fall einer gravierenden Erkrankung medizinische Hilfe zu verweigern?
WELT Online 22.06.08
Zweites Leben für den besten Freund
Kalifornische Firma lässt Hunde klonen
Von Arndt Reuning
DEUTSCHLANDRADIO 22.06.08
21. Juni 2008
Verurteilt zum Leben
Eine hochbetagte Schlaganfall-Patientin wurde sechs Jahre lang künstlich ernährt. Gegen ihren Willen, sagt der Sohn - der dafür kämpfte, dass seine Mutter sterben darf.
Von Nina von Hardenberg
SUEDDEUTSCHE.DE 21.06.08
20. Juni 2008
Grüne fordern Palliativmedizin als Pflichtfach
Berlin – Abgeordnete aller Fraktionen haben am Donnerstag im Bundestag bei einer Aussprache zur Palliativversorgung betont, dass es dringend notwendig sei, schwerstkranken Menschen ein würdevolles Sterben zu Hause zu ermöglichen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 20.06.08
Weiter pflegen oder sterben lassen?
Von Matthias Kamann
Der Streit über die Patientenverfügungen nähert sich der entscheidenden Phase
WELT Online 20.06.08
Pädiatrische Palliativmedizin: Kindern ein „gutes Sterben“ ermöglichen
Zernikow, Boris; Nauck, Friedemann
Plädoyer für einen multidisziplinären Ansatz, der die Familie und öffentliche Ressourcen mit einbezieht
Deutsches Ärzteblatt 2008; 105(25), 20.06.08
Standards pädiatrischer Palliativversorgung in Europa: Optimale Versorgung
Klinkhammer, Gisela
Die Bedürfnisse von Kindern mit lebenslimitierenden und lebensbedrohlichen Erkrankungen und ihrer Familien sind in ganz Europa gleich.
Deutsches Ärzteblatt 2008; 105(25), 20.06.08
Gespendete Eizellen locken Klonforscher nach Spanien
Seit knapp einem Jahr dürfen in Spanien Frauen ihre Eizellen der Forschung überlassen. Wissenschaftler klonen damit Embryonen, was in anderen Ländern verboten ist.
Von Anke Fossgreen, Valencia
TAGESANZEIGER.CH 20.06.08
17 Teenager "erfüllen" Schwangerschaftspakt
Eine Gruppe Schülerinnen aus dem US-Bundesstaat Massachusetts ist nach Medieninformationen einen Pakt eingegangen, zur gleichen Zeit schwanger zu werden, um die Kinder gemeinsam großziehen zu können.
WELT Online 20.06.08
USA: High-School-Teens schließen Schwangerschaftspakt
Mindestens 17 Mädchen gleichzeitig schwanger
ZDFheute.de 20.06.08
19. Juni 2008
Deutsche Hospiz Stiftung: Bündnisgrünen-Antrag zum Leben am Lebensende kratzt nur an der Oberfläche
Berlin. „Der Bundestag hat die Aufgabe, praxistaugliche Gesetze zu erlassen. Gemessen daran ist der Antrag der Bündnisgrünen zum Leben am Lebensende mehr als enttäuschend“, erklärt der Geschäftsführende Vorstand der Deutschen Hospiz Stiftung, Eugen Brysch.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Hospiz Stiftung 19.06.08
Leben am Lebensende – Bessere Rahmenbedingungen für Schwerkranke und Sterbende schaffen
Antrag der Abgeordneten Renate Künast, Fritz Kuhn, Birgitt Bender, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN
im PDF-Format, Drucksache 16/9442 vom 03.06.08
Verbesserung der Versorgung Schwerstkranker und Sterbender in Deutschland durch Palliativmedizin und Hospizarbeit
Zwischenbericht der Enquete-Kommission Ethik und Recht der modernen Medizin*)
84 Seiten im PDF-Format, Drucksache 15/5858, 15. Wahlperiode 22.06.05
Plenarprotokoll der 169. Sitzung im Deutschen Bundestag am 19. Juni 2008
Besondere Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen bei der Palliativversorgung berücksichtigen
Konzepte zur palliativmedizinischen Versorgung von behinderten Menschen vorlegen
Anlässlich der Debatte im Plenum des Deutschen Bundestages zum Antrag „Leben am Lebensende - Bessere Rahmenbedingungen für Schwerkranke und Sterbende schaffen“ erklärt der Beauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für die Belange der Menschen mit Behinderungen, Hubert Hüppe MdB:
Menschen mit Behinderungen - insbesondere Menschen mit sogenannter „geistiger“ Behinderung - haben besondere Bedürfnisse bei der Palliativversorgung.
PRESSEMITTEILUNG Hubert Hüppe, MdB, CDU 19.06.08
Lehrstuhl für Palliativ Care schaffen
In der Plenardebatte zu Hospiz und Palliativmedizin erklaeren die Sprecherin der Arbeitsgruppe Gesundheit der SPD-Bundestagsfraktion Carola Reimann und der zustaendige Berichterstatter Christian Kleiminger:
Wir appellieren auch an die Adresse der Bildungsministerin: Wir muessen endlich einen Lehrstuhl fuer Palliativ Care in Deutschland schaffen.
PRESSEMITTEILUNG Carola Reimann und Christian Kleiminger, MdBs, SPD 19.06.08
Sterbende Menschen brauchen bessere Hilfen
Versorgung Sterbender Zuhause nicht befriedigend geregelt
PRESSEMITTEILUNG Deutscher Caritasverband e.V., 19.06.08
Britische Stadtverwaltung verteilt Karten zur Behandlungsverweigerung
Manchester – In Großbritannien wird in diesem Sommer abermals kontrovers über das Thema „Sterbehilfe“ diskutiert.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 19.06.08
Zollitsch setzt ein Zeichen
Papst Benedikt XVI. hat den Vorsitzenden der Juristen-Vereinigung Lebensrecht Bernward Büchner zum „Komtur des Gregoriusordens“ ernannt. Eine hohen kirchliche Auszeichnung für einen engagierte Lebensrechtler.
DIE TAGESPOST 19.06.08
'Abtreibung auf Wunsch war mein größter Fehler'
Wie sich Norma McCorvey, die Schlüsselperson der US-Abtreibungsbewegung, gewandelt hat
KATH.NET 19.06.08
Hautkrebs: Erste Heilung mit geklonten Zellen
Seine eigenen Immunzellen haben einen Amerikaner mit fortgeschrittenem Hautkrebs gerettet. Forscher hatten sie im Labor milliardenfach geklont.
FOCUS Online 19.06.08
Fortgeschrittener Hautkrebs mit eigenen Klon-Zellen geheilt
Neuer Behandlungsansatz bei einem Patienten erfolgreich
PRESSETEXT.AUSTRIA 19.06.08
18. Juni 2008
Patientenverfügung: Gegen eine „Pflicht zum Leben“
Kommentar von Christiane Woopen
Für Testamente gibt es klare Regeln, aber für Patientenverfügungen immer noch nicht. Dabei sind letztere immens wichtig, denn es geht um ein Leben und Sterben in Würde.
KÖLNER STATDANZEIGER 18.06.08
Sicherheitskopie vom eigenen Hund
Kalifornische Firma lässt Haustiere klonen
Von Arndt Reuning
DEUTSCHLANDFUNK 18.06.08
Lebenshilfe Österreich: Behinderung ist eine gesellschaftliche Herausforderung
Der Gesetzgeber ist gefordert, die Eugenischen Indikation aufzuheben und umfassende Unterstützung für Eltern mit Kindern mit Behinderungen zu scha
BIZEPS INFO 18.06.08
17. Juni 2008
Der Wille des Kranken
Streit um gesetzlich geregelte Patientenverfügung
Von Susanne Nessler
DEUTSCHLANDRADIO 17.06.08
"Die gesetzliche Regelung macht uns Bauchschmerzen"
Statt einer Patientenverfügung plädiert die Ärzteschaft für mehr soziale Umsetzung
Moderation: Dieter Kassel
DEUTSCHLANDRADIO 17.06.08
Päpstliche Ehrung für Bernward Büchner
Benedikt XVI. ernennt den Vorsitzenden der Juristen-Vereinigung Lebensrecht zum „Komtur des Gregoriusordens“
PRESSEMITTEILUNG Erzdiözese Freiburg 17.06.08
Ultraschall und Schwangerschaft: Arzt und Gerät beeinflussen Untersuchung
Köln – Welchen Einfluss die Qualifikation der Ärzte und die Qualität der Ultraschallgeräte bei der Entdeckung von Anomalien in der Schwangerschaft haben, ist unklar.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 17.06.08
Österreich: ORF diskutiert "Schadensfall behindertes Kind" ohne Betroffene einzuladen
ÖVP-Abgeordneter fordert Justizministerin auf, geplante Enquete durchzuführen
BIZEPS INFO 17.06.08
Zweck heiligt Mittel nicht
US-Bischöfe verurteilen Forschung an embryonalen Stammzellen
DIE TAGESPOST 17.06.08
16. Juni 2008
Umstrittene Spenderauswahl: Schon Herzstillstand reicht Ärzten für Organentnahme
Von Heike Le Ker
In Frankreich sollen die Regeln für Organspender geändert werden: Schon wenn ein Mensch einen Herzstillstand erleidet, sollen Ärzte zugreifen dürfen. Doch an dem Verfahren gibt es Zweifel - nachdem ein vermeintlich Toter auf dem OP-Tisch wieder aufwachte.
SPIEGEL Online 16.06.08
Klon-Hunde erschnüffeln Krebs am Menschen
WELT Online 16.06.08
Evolution: Wieviel Tier steckt im Menschen?
Von Matthias Glaubrecht
Die Ähnlichkeiten sind frappierend: Embryonen von Fischen, Amphibien, Vögeln und Säugern bis hin zum Menschen lassen sich in den frühen Stadien ihrer Entwicklung kaum voneinander unterscheiden.
WELT Online 16.06.08
Experten warnen: Magensonde wird Standard bei Sterbenden
Frankfurt – Die Zwangsernährung Sterbender wird in Deutschland schleichend zum medizinischen Standard.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 16.06.08
„Schwanger unter 20“ - Ein neues Online-Informationsangebot
Die „Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung“ hat für minderjährige und junge Schwangere sowie ihre Partner ein neues Online-Angebot entwickelt. Das Internetportal www.schwanger-unter-20.de bietet Betroffenen zahlreiche Informationen und Orientierungshilfen an.
PRESSEMITTEILUNG Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) 16.06.08

