Dokumente und Texte zu Abtreibung bzw. Schwangerschaftsabbruch
Abtreibung (Schwangerschaftsabbruch, kurz Abbruch, gelegentlich auch Abort): ein gesellschaftlich, moralisch und politisch umstrittenes Thema, bei dem es um Menschenwürde und Lebensrecht und letztlich um nichts weniger als das Leben des ungeborenen Kindes (in den frühen Stadien Embryo und dann Fötus genannt) geht. Zu den verwandten Themen Spätabtreibung bzw. Spätabbruch, körperliche und seelische Folgen der Abtreibung (Post-Abortion-Syndrom) und Pränataldiagnostik verweisen wir auf die entsprechenden Seiten.
Im folgenden werden maßgebliche Stellungnahmen und Wortmeldungen von Einzelpersonen und Institutionen zum Thema Abtreibung dokumentiert. Ergänzt wird diese Sammlung mit Zahlen, Fakten und Bundestagsdrucksachen.
Alle aufgeführten Dokumente, Texte, Stellungnahmen etc. spiegeln ausschließlich die Meinung und Position der jeweiligen Verfasser wieder. Eine Auflistung bedeutet keinesfalls automatisch eine Unterstützung dieser Positionen durch die Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) e.V.
Einführungstext: Entwicklung des Menschen im Mutterleib
Übersicht - Entwicklung des Menschen im Mutterleib
Wann beginnt das menschliche Leben?
Diese Frage ist wohl der zentrale Punkt in der Abtreibungsfrage - Mensch oder Unmensch. Im Prinzip leiten sich sämtliche Meinungen und Antworten von dieser einen Frage ab: Welcher Status hat der ungeborene Mensch im Mutterleib? Ist der Mensch in seiner ersten Lebensphase überhaupt ein Mensch? Oder ist er nur ein ungeordneter "Zellklumpen", der sich erst noch zu einem richtigen Menschen entwickeln muss, wie eine Raupe eben noch kein Schmetterling ist. Die folgenden Informationen und Bilder geben uns eine erste Antwort auf diese Frage.
Ausführlich, zusammengestellt von www.pro-leben.de
Gesetzestexte und Urteile zum Schwangerschaftsabbruch
Juristisches zum Schwangerschaftsabbruch
9 Seiten, Leitsätze des Bundesverfassungsgerichts und Gesetzestexte
Urteile zu Bannmeilen und "Gehsteigberatung"
BGH VI ZR 308/03
Mit seinem »Bannmeilen-Urteil« hat der BGH die Tür zu meinungsfreien Räumen in Deutschland aufgestoßen: Den Arealen rund um Einrichtungen, in denen ungeborene Kinder getötet werden.
Von Stefan Brandmaier
Lebensforum 73 - 1/2005
Ein wichtiger Sieg
Im Kampf um den Schutz ungeborenen Lebens haben Lebensrechtler einen wichtigen Erfolg errungen. Die "Gehsteigberatung" vor der Abtreibungsklinik des Münchner Abtreibungsarztes Friedrich Stapf bleibt legal.
Von Dr. Sebastian Sigler
Lebensforum 79 - 4/2006
Editorial: Erfolge für den Lebensschutz
Von Dr. Claudia Kaminski
Lebensforum 79 - 4/2006
"Rechtsbewusstsein muss geschärft werden"
Nachdem der Münchner Abtreiber Friedrich Stapf die Berufung gegen das Urteil des Landgerichts München I zurückgezogen hat, ist dieses nun rechtskräftig. Über das Urteil (Az 28 O 5186/06) und seine möglichen Konsequenzen sprach für LebensForum Stefan Rehder mit dem Vorsitzenden der Juristen-Vereinigung Lebensrecht (JVL) Bernward Büchner.
Lebensforum 79 - 4/2006
Babys retten – in letzter Minute
Viele Kinder verdanken dieser Frau ihr Überleben. Seit Jahren fängt die 25jährige Hebamme Maria Grundberger schwangere Frauen erfolgreich vor einer Abtreibungsklinik ab.
Von Marcus Mockler
Lebensforum 79 - 4/2006
"Es braucht Leute, die vorangehen"
Gehsteigberatung ist in Deutschland noch wenig verbreitet. In München hat Wolfgang Hering diese Arbeit aufgebaut. Der 50-jährige Bauingenieur hat nur 100 Meter von der Abtreibungsklinik des Mediziners Friedrich Stapf ein "Lebenszentrum" eingerichtet, von dem aus die Einsätze vor der Klinik koordiniert und Abtreibungswillige beraten werden. Für LebensForum sprach Marcus Mockler mit Wolfgang Hering über Arbeitsmethoden der Gehsteigberatung, das Gerichtsurteil und die Kritik an seiner Arbeit. Hering, verheiratet und Vater von drei Kindern, ist Vorsitzender des Vereins "Helfer für Gottes kostbare Kinder Deutschland e.V.", der das Lebenszentrum betreibt.
Lebensforum 79 - 4/2006
"Vom Handwerk fasziniert"
Wer ist der Mann, der friedliche Lebensrechtler vor Gericht zerrt und ihnen verbieten lassen will, schwangere Frauen noch für ein "Ja" zu ihrem Kind zu bewegen? Ein Porträt.
Von Stefan Rehder, M.A.
Lebensforum 79 - 4/2006
Zahlen und Fakten zu Abtreibungen
Alle hier veröffentlichten Zahlen und Fakten zu Schwangerschaftssabbrüchen stammen aus offiziellen Quellen, dem Statistischen Bundesamt. Insbesondere bei den Zahlen der Schwangerschaftsabbrüche nach der 23. Woche ist von höheren Dunkelziffern nicht gemeldeter Fälle auszugehen. Beachten Sie hierzu bitte auch am Ende der einzelnen Tabellen die Informationen des Statistischen Bundesamtes zur Datenquelle und zur Methodik.
Umsetzung der vom Bundesverfassungsgericht geforderten Beobachtungs- und Nachbesserungspflicht
Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Maria Eichhorn, Marie-Luise Dött, Hubert Hüppe, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der CDU/CSU - Drucksache 15/3029 -
24 Seiten, Drucksache 15/3155, 18.05.2004
Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland 1999 bis 2006
nach dem Land des Wohnsitzes und Quote je 1.000 Geborene
Statistisches Bundesamt
Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland 1999 bis 2006
nach dem Alter der Frauen und Quote je 10.000 Frauen der Altersgruppe
Statistisches Bundesamt
Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland 1999 bis 2006
nach rechtlicher Begründung, Dauer der Schwangerschaft und vorangegangenen Lebendgeborenen
Statistisches Bundesamt
Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland 1993 bis 2006
Anzahl der Schwangerschaftsabbrüche (Jahre, Deutschland, Merkmale der Schwangerschaftsabbruchstatistik:[Region / Alter / Familienstand / Abbruchsgrund / Art des Eingriffs / Schwangerschaftsdauer / Eingriffsort / vorangegangene Lebendgeborene])
Statistisches Bundesamt
Schwangerschaftsabbrüche in den neuen Ländern und Berlin-Ost 1980 bis 1992 und im früheren Bundesgebiet 1983 bis 1992
Statistisches Bundesamt
Schwangerschaftsabbrüche WHO Health Data, 2004
Statistisches Bundesamt
Schwangerschaft und Schwangerschaftsabbruch bei minderjährigen Frauen.
Erste Ergebnisse eines pro familia-Forschungsprojekts
In: pro familia magazin 02/2006. S. 23-27.
Kommentare zu den Zahlen
Erschreckende Zahlen zur Abtreibung: Acht Millionen - Zur Kultur des Todes in Deutschland
Von Prof. Dr. Manfred Spieker
Lebensforum 70 - 2/2004
Abtreibung und Statistik: Jedes vierte gezeugte Kind wird abgetrieben
Frauen treiben immer häufiger ab: Wird die vorgeburtliche Kindstötung als legitimes Mittel der Familienplanung begriffen?
Von Stefan Rehder, M.A. und Veronika Blasel, M.A.
Lebensforum 72 - 4/2004
Traurige Entwicklung der Abtreibungs-Bilanz: Ein Volk stirbt im Mutterleib
Vor zehn Jahren legte der Gesetzgeber zum letzten Mal Hand an den Paragrafen 218.Die Folgen sind katastrophal: Statt die Zahl der vorgeburtlichen Kindstötungen zu verringern,treiben Frauen immer häufiger ab. In weiten Teilen der Bevölkerung schwindet zudem das Bewusstsein,dass Abtreibung ein schweres Unrecht darstellt. Doch trotz des offenkundigen Scheiterns der Reform wollen nur wenige Politiker daran noch einmal etwas ändern.
Von Tobias-B. Ottmar
Lebensforum 75 - 3/2005
Abtreibungs-Kongress: "Zwingt Ärzte zur Abtreibung"
Ein Bericht von Jugend für das Leben über den europäischen Kongress der internationalen Abtreibungsvereinigung FIAPAC in Wien
Von Mag. Gernot Steier und Norbert Steinacher
Lebensforum 72 - 4/2004
Verheerende Folgen: Der Preis des Abtreibungsrechts
30 Jahre nach Freigabe der vorgeburtlichen Kindstötung in den USA ziehen zwölf amerikanische Autorinnen Bilanz. Ihr Fazit: Die Legalisierung der Abtreibung hat verheerende Folgen - nicht nur für die Gesellschaft, sondern auch für die Frauen selbst.
Von Dr. rer. nat. Raymond Georg Snatzke
Lebensforum 76 - 4/2005
Die Umwert-Strategie: Wie Abtreibungsaktivisten Regierungen einfangen
Wer glaubt, überzeugte Abtreibungspropagandisten könnten sich angesichts steigender Abtreibungszahlen beruhigt zurücklehnen und die Früchte ihres Erfolges auskosten, der irrt. Ein vertrauliches Protokoll enthüllt: Mit einer raffinierten Strategie sollen Regierungen gezwungen werden, ein "Grundrecht auf Abtreibung" anzuerkennen und umzusetzen.
Von Dr. phil. nat. Andreas Reimann
Lebensforum 69 - 1/2004
Lernziel Sex: Für Abtreibung gibt es pro familia
Pro Familia hat eine neue Geschäftsidee entwickelt: Zu »Sexperten« ausgebildete Teenager sollen jüngere Mitschüler zu frühem Sex ermuntern. Denn für Abtreibungen gibt es schließlich pro familia.
Von Oberstudienrat Huber Hecker
Lebensforum 73 - 1/2005
Stellungnahmen
Unterhalt für das Kind als Schaden? Zur Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs
Forum Bioethik - Veranstaltung des Nationalen Ethikrates, 22.01.03, Berlin
- Einleitung zum Thema
Vortrag von Dr. Gerda Müller
Vorsitzende Richterin am Bundesgerichtshof (VI. Zivilsenat)
Wortprotokoll
Stellungnahme zur Neufassung des § 218a StGB mit Wegfall der sogenannten embryopathischen Indikation zum Schwangerschaftsabbruch
Kommission für Öffentlichkeitsarbeit und ethische Fragen der Gesellschaft für Humangenetik e.V. und Berufsverband Medizinische Genetik e.V. (1995)
Zusammenstellung zum Schwangerschaftsabbruch in den Niederlanden 2002
Dieser Text wurde vom niederländischen Ministerium für auswärtige Angelegenheiten in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Gesundheit, Gemeinwohl und Sport erstellt.
Bundestagsdrucksachen zu Schwangerschaft, (Spät-)Abtreibung
Bedenkzeit bei bestimmten Schwangerschaftsabbrüchen festschreiben
Familie/Antrag
Berlin: (hib/SAS) Ärzten soll nach Ansicht der FDP-Fraktion das Recht eingeräumt werden, einen Schwangerschaftsabbruch nach medizinischer Indikation zu verweigern. Ausnahmen vom Verweigerungsrecht seien nur dann zu machen, wenn akute Gefahr für das Leben der werdenden Mutter besteht. In ihrem Antrag (15/5034) sprechen sich die Liberalen auch dafür aus, eine Bedenkzeit von drei Tagen nach der Information über den Befund und nach dem Feststellen der medizinischen Indikation für die Schwangere vorzuschreiben.
HIB 073/2005 10.03.2005
Schwangerschaftsabbrüche bei Teenagern nehmen weiter zu
Familie/Antwort
Berlin: (hib/SAS) Die Zahl der Geburten bei Frauen unter 18 Jahren ist in dem Zeitraum zwischen 1996 und 2003 von 4.766 auf 5.131 gewachsen. Weiter angestiegen ist in der gleichen Zeitspanne auch die Anzahl der Schwangerschaftsabbrüche bei Minderjährigen - von 4.724 auf 7.645 Abtreibungen. Als einen "leichten Anstieg" bewertet die Bundesregierung indes die Entwicklung bei den Teenagerschwangerschaften in ihrer Antwort (15/4580) auf eine Kleine Anfrage der CDU/CSU-Fraktion (15/4441).
HIB 006/2005 06.01.2005
Teenagerschwangerschaften
Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Michaela Noll, Rita Pawelski, Maria Eichhorn, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der CDU/CSU- Drucksache 15/4441
12 Seiten, Drucksache 15/4580 20.12.2004
Umsetzung der vom Bundesverfassungsgericht geforderten Beobachtungs- und Nachbesserungspflicht
Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Maria Eichhorn, Marie-Luise Dött, Hubert Hüppe, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der CDU/CSU - Drucksache 15/3029 -
24 Seiten, Drucksache 15/3155, 18.05.2004
Pflicht der Bundesregierung zur Beobachtung der Schutzwirkung des Schwangerschaftskonfliktgesetzes (SchKG)
Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Monika Brudlewsky, Martin Hohmann, Ilse Aigner, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der CDU/CSU, Drucksache 14/9974
8 Seiten, Drucksache 14/9985 14. Wahlperiode 27.09.02
Rechtsanspruch auf Beratung im Mutterpass zusätzlich festschreiben
Antrag der Abgeordneten Christel Riemann-Hanewinckel, Dr. Hans-Peter Bartels, Anni Brandt-Elsweier, Dieter Dzewas, Hans Forster, Arne Fuhrmann, Renate Gradistanac, Angelika Graf (Rosenheim), Kerstin Griese, Klaus Hagemann, Reinhold Hemker, Christel Humme, Christine Lehder, Marlene Rupprecht, Wilhelm Schmidt (Salzgitter), Dr. Angelica Schwall-Düren, Dr. Margrit Spielmann, Rolf Stöckel, Hildegard Wester, Inge Wettig-Danielmeier, Hanna Wolf (München), Dr. Peter Struck und der Fraktion der SPD
sowie der Abgeordneten Irmingard Schewe-Gerigk, Kerstin Müller (Köln), Rezzo Schlauch und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
2 Seiten, Drucksache 14/9030, 14. Wahlperiode 14.05.02
Dieser Antrag wurde Juni 2002 angenommen und an die Ausschüsse überwiesen
Erfahrungen mit dem in § 47a des Arzneimittelgesetzes vorgesehenen Sondervertriebsweg
Unterrichtung durch die Bundesregierung
Anmerkung: Hier geht es um einen Sondervertriebsweg für Arzneimittel zum Schwangerschaftsabbruch
4 Seiten, Drucksache 14/6766, 14. Wahlperiode 19.07.01
Vermeidung von Spätabtreibungen - Hilfen für Eltern und Kinder
4-seitiger Antrag der CDU/CSU Fraktion vom 03.07.01, Drucksache 14/6635
Dieser Antrag wurde Ende Juni 2002 abgelehnt!
Spätabtreibung ungeborener Kinder, die Abtreibung überlebende Kinder, Übergang zur Früheuthanasie, staatliches Schutzkonzept, Beobachtungs- und Nachbesserungspflicht
Antwort der Regierung auf eine Kleine Anfrage einer Gruppe der CDU/CSU Fraktion
22 Seiten mit Fragetext vom 10.5.99, Drucksache 14/1045

