Dokumente und Texte zur Pränataldiagnostik (PND)
Pränataldiagnostik (kurz PND): Untersuchungen des ungeborenen Kindes während der Schwangerschaft, z.B. mit Ultraschall, Chorionzottenbiopsie oder Amniozentese. Diese für das Kind teilweise risikobehafteten Untersuchungen führen bei der Feststellung einer mutmaßlichen Behinderung des Kindes häufig zur Abtreibung.
Im folgenden werden maßgebliche Stellungnahmen und Wortmeldungen von Einzelpersonen und Institutionen zum Thema Pränataldiagnostik dokumentiert. Ergänzt wird diese Sammlung mit Zahlen, Fakten und Bundestagsdrucksachen.
Alle aufgeführten Dokumente, Texte, Stellungnahmen etc. spiegeln ausschließlich die Meinung und Position der jeweiligen Verfasser wieder. Eine Auflistung bedeutet keinesfalls automatisch eine Unterstützung dieser Positionen durch die Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) e.V.
Pränataldiagnostik und Abtreibung
Pränataldiagnostik: Beratung, Methoden und Hilfen.
4-seitige Erstinformation der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) mit den Untersuchungsmethoden und ihren Risiken im Überblick
Pränatale Diagnostik - Die stille Selektion
Die pränatale Diagnostik nimmt rasant zu. Viele Frauen nehmen die Vorsorge-Routine hin, ohne sich über deren Absicht, Chance, Risiken und Folgen Gedanken zu machen. Fast jedes Neugeborene hat heute bereits bei der Geburt eine mehrstufige Qualitätskontrolle durchlaufen. Doch eine Garantie für gesunden Nachwuchs gibt es nicht. Am Ende des Check-up steht häufig die Abtreibung des Ungeborenen: Embryonen mit schweren Krankheiten oder Behinderungen werden selektiert. Entscheidungen über Leben und Tod, über Wert und Unwert des Menschen.
Dossier der Aktion Mensch auf www.1000fragen.de
Pränataldiagnostik und Abtreibung: Der Baby-TÜV
Was in den 60er Jahren begann, gehört heute meist zur routinemäßigen Schwangerenvorsorge: Die Pränataldiagnostik, kurz PND. Die vorgeburtliche Diagnostik stand auch im Mittelpunkt der diesjährigen von den Kirchen durchgeführten "Woche für das Leben". Grund genug für LebensForum, dem Thema einen umfassenden Beitrag zu widmen.
Von Matthias Lochner
Lebensforum 78 - 2/2006
Stellungnahmen zur Pränataldiagnostik
Reform der Pränataldiagnostik - Forderungen an die Medizin und den Gesetzgeber
Abstracts zur DGGG-Fachtagung "Reform der Pränataldiagnostik" am 24.6.2003, Berlin
Deutsche Gesellschaft für Gynokologie und Geburtshilfe DGGG
Berlin, 24.06.2003, 13 Seiten
Positionspapier der DGGG "Schwangerschaftsabbruch nach Pränataldiagnostik"
Deutsche Gesellschaft für Gynokologie und Geburtshilfe DGGG
Stand Mai 2003, 22 Doppelseiten, 1,2 MB
Pränataldiagnostik und Beratung - Information, Aufklärung und psychosoziale Beratung im Zusammenhang mit Pränataldiagnostik
Positions- und Diskussionspapier des Netzwerk gegen Selektion durch Pränataldiagnostik
Dieses Papier fasst den gegenwärtigen Diskussionsstand im Netzwerk zusammen, wie er in den Arbeitsgruppen des Netzwerkes, auf den Netzwerktagungen 1996, 1998 und 2002, sowie auf zwei Fachtagungen zu Beratung und Unterstützungsangeboten 1998 und 2002 erarbeitet wurde.
Position der Bundesvereinigung Lebenshilfe zur Spätabtreibung nach Pränataldiagnostik
Bundesvereinigung Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung e.V.
08.12.99
Stellungnahme zur Neufassung des § 218a StGB mit Wegfall der sogenannten embryopathischen Indikation zum Schwangerschaftsabbruch
Kommission für Öffentlichkeitsarbeit und ethische Fragen der Gesellschaft für Humangenetik e.V. und Berufsverband Medizinische Genetik e.V. (1995)
Bundestagsdrucksachen
Schwangerschaftsabbruch nach Pränataldiagnostik - Verantwortungsvolle Regelungen und Maßnahmen treffen
Antrag der Abgeordneten Ina Lenke, Dr. Karl Addicks, Dr. Heinrich Leonhard Kolb, Rainer Brüderle, Angelika Brunkhorst, Helga Daub, Ulrike Flach, Dr. Wolfgang Gerhardt u.a. und der Fraktion der FDP
3 Seiten, Drucksache 15/5034 09.03.2005
Anm.: Im letzten Absatz wird gleichzeitig nebenbei auch die Zulassung der PID gefordert: "Das Embryonenschutzgesetz ist dahingehend zu ändern, dass eine Präimplantationsdiagnostik (PID) unter bestimmten Voraussetzungen möglich wird und damit der Wertungswiderspruch mit der PND aufgehoben wird. Denn wenn seit Jahren die PND angewandt wird mit der möglichen Folge anschließender Schwangerschaftsabbrüche, so muss erst Recht die PID möglich sein zur Vermeidung späterer, gravierender Konflikte einer Güterabwägung."
Beratung von Schwangeren und Paaren nach pränataler Diagnostik erweitern
Familie/Antrag
Berlin: (hib/SAS) Das Beratungsangebot für Schwangere erweitern und verbessern, die bei einer pränatalen Diagnostik von einer Behinderung ihres ungeborenen Kindes erfahren haben, ist ein Anliegen der Koalitionsfraktionen. Wie sie in ihrem Antrag (15/4148) erklären, müssten Frauen bei der ärztlichen Schwangerschaftsvorsorge so umfassend und wertfrei informiert werden, dass sie eine eigenverantwortliche Entscheidung für oder gegen einen Abbruch ihrer Schwangerschaft treffen können.
HIB 275/2004 11.11.04

