Dokumente und Texte zur Präimplantationsdiagnostik (PID)
Präimplantationsdiagnostik (abgekürzt PID): diagnostische Untersuchung an einem durch In-vitro-Fertilisation erzeugten Embryo zur Erkennung von Erbkrankheiten; danach wird der Embryo in die Gebärmutter eingepflanzt oder getötet.
Im folgenden werden maßgebliche Stellungnahmen und Wortmeldungen
von Einzelpersonen und Institutionen zum Thema Präimplantationsdiagnostik dokumentiert. Ergänzt wird diese Sammlung mit Zahlen und Fakten und Bundestagsdrucksachen.
Alle aufgeführten Dokumente, Texte, Stellungnahmen etc. spiegeln ausschließlich die Meinung und Position der jeweiligen Verfasser wieder.
Eine Auflistung bedeutet keinesfalls automatisch eine Unterstützung dieser Positionen durch die Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) e.V.
Einführungstexte zur Präimplantationsdiagnostik
Mit der Präimplantationsdiagnostik zum Wunschkind?
Die Präimplantationsdiagnostik (PID), die es ermöglicht, Embryonen im Labor genetisch zu untersuchen, ist ein ethisch und juristisch umstrittenes neues Verfahren. Während die einen sie für eine unerlässliche Hilfe für "erblich belastete" Paare halten, ein gesundes Kind bekommen zu können, sehen andere dadurch die Gefahr, dass in Zukunft auch noch nach anderen Kriterien als Erbkrankheiten Selektion vorgenommen wird.
Dossier der Aktion Mensch auf www.1000fragen.de
Präimplantationsdiagnostik - ein fragwürdiges Verfahren
IMEW konkret Nr. 3, Januar 2003
Informationspaket zur Präimplantationsdiagnostik speziell für Schülerinnen und Schüler
Autor: Michael Frisch, Mitglied im Bundesvorstand der ALfA, unter Mitwirkung von Dr. Maria Overdick-Gulden, ebenfalls Mitglied im Bundesvorstand der ALfA.
28 Seiten, November 2005
Informationspaket zur Präimplantationsdiagnostik
Autor: Michael Frisch, Mitglied im Bundesvorstand der ALfA, unter Mitwirkung von Dr. Maria Overdick-Gulden, ebenfalls Mitglied im Bundesvorstand der ALfA.
28 Seiten, November 2005
Zahlen und Fakten zur Präimplantationsdiagnostik
"Präimplantationsdiagnostik breitet sich ohne rechtliche Barrieren schnell aus"
Gesundheit und Soziale Sicherung/Unterrichtung
Berlin: (hib/RAB) Die so genannte Präimplantationsdiagnostik (PID) breitet sich nach einer kurzen Etablierungsphase in der Praxis schnell aus, wenn es keine starken rechtlichen Barrieren gibt. Zu diesem Schluss kommt das Büro für Technikfolgenabschätzung des Bundestages in einer Untersuchung der Praxis und rechtlichen Regulierung der PID in sieben Ländern, die der Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung als Unterrichtung (15/3500) vorgelegt hat. Die Untersuchung der Länder Belgien, Dänemark, Frankreich, Großbritannien, Italien, Norwegen und den USA mache deutlich, dass die praktische Anwendung der PID international weiter fortgeschritten sei, als weithin angenommen.
HIB 186/2004 14.07.04
Sachstandsbericht Präimplantationsdiagnostik – Praxis und
rechtliche Regulierung in sieben ausgewählten Ländern
Bericht des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung
(17. Ausschuss) gemäß § 56a der Geschäftsordnung Technikfolgenabschätzung
88 Seiten, Drucksache 15/3500, 30. 06. 2004
"Präimplantationsdiagnostik" Praxis und rechtliche Regulierung in sieben ausgewählten Ländern
Zusammenfassung des TAB-Arbeitsberichtes Nr. 94
Büro für Technikfolgenabschätzung beim Deutschen Bundestag, Februar 2004
Präimplantationsdiagnostik: Möglichkeit zur Erfüllung des Kinderwunsches
Richter, Gerd
Die Einstellung von Betroffenen – eine empirische Studie zur gegenwärtigen Debatte
(Befragung von genetischen Hochrisikopaaren)
Deutsches Ärzteblatt 101, Ausgabe 6 vom 06.02.2004, Seite A-327
Anm.: Nicht zu verwechseln mit der vergangene Woche veröffentlichten Studie zur PID.
Langfassung: Präimplantationsdiagnostik: Möglichkeit zur Erfüllung des Kinderwunsches
Einstellung von Betroffenen zur Präimplantationsdiagnostik (PID) – eine
empirische Studie zur gegenwärtigen bundesdeutschen Debatte
Gerd Richter, Tanja Krones1, Manuela C. Koch, Martin Lindner, Georg F. Hoffmann,
Ertan Mayatepek, Gerd Hüls, Ralf Zoll
Zusammenfassung: In einer empirischen Untersuchung wurden erstmals in Deutschland 162 genetische Hochrisikopaare
(Zielgruppe) und 149 Paare einer Kontrollgruppe hinsichtlich ihrer Einstellung zu
den verschiedensten reproduktionsmedizinischen Möglichkeiten unter besonderer Berücksichtigung
der Präimplantationsdiagnostik (PID) befragt.
21 Seiten, Deutsches Ärzteblatt 101, Ausgabe 6 vom 06.02.2004, Seite A-327
Akzeptanz der Reproduktionsmedizin
Leipziger Wissenschaftler stellen die erste deutsche Studie vor, die Einstellungen, Informationsverhalten und Akzeptanz von modernen Verfahren der Reproduktionsmedizin in der Allgemeinbevölkerung untersucht.
PRESSEMITTEILUNG Universität Leipzig, 21.01.04
Die Einstellung der Deutschen zur Reproduktionsmedizin und zur Präimplantationsdiagnostik
Repräsentative Umfrage der Universität Leipzig, veröffentlicht 21.01.04, 21 Seiten
Gesetzentwürfe und Anträge aus dem Bundestag
Die FDP ist für eine Zulassung der Präimplantationsdiagnostik
Bildung und Forschung
Berlin: (hib/KAG) Die FDP tritt in einem Gesetzentwurf (15/1234) dafür ein,
das Embryonenschutzgesetz zu ändern und damit die Präimplantationsdiagnostik (PID) zuzulassen.
HIB Nr. 150, 03.07.03
Dazu der Gesetzentwurf
Entwurf eines Gesetzes zur Regelung der Präimplanationsdiagnostik
(Präimplantationsdiagnostikgsetz - PräimpG)
Gesetzentwurf der FDP-Fraktion
9 Seiten, Drucksache 15/1234 vom 25.06.03
Stellungnahmen und Positionspapiere
Stellungnahme des Nationalen Ethikrates "Genetische Diagnostik vor und während der Schwangerschaft"
81 Seiten vom 23.01.03
Bericht der Enquete-Kommission "Recht und Ethik der modernen Medizin"
In Verbindung mit:
Zwischenbericht der Enquete-Kommission "Recht und Ethik der modernen Medizin"
Teilbericht zu dem Thema Schutz des geistigen Eigentums in der
Biotechnologie (Bundestagsdrucksache 14/5157)
Zweiter Zwischenbericht der Enquete-Kommission "Recht und Ethik der modernen Medizin"
Teilbericht Stammzellforschung (Bundestagsdrucksache 14/7546)
Anmerkung: Hier ist auch der Bericht zur Präimplantationsdiagnostik enthalten.
534 Seiten (=1,4 MB), vorgestellt am 14.05.02
Positionspapier der Bundesvereinigung Lebenshilfe zur Präimplantationsdiagnostik
von Bundesvereinigung Lebenshilfe (Bundesvorstand)
31 Seiten vom 04.12.01
Netzwerk gegen Selektion durch Pränataldiagnostik - Stellungnahme zur Präimplantationsdiagnostik (PID)
Februar 2001
Tagung der Enquetekommission "Recht und Ethik der modernen Medizin" zum Thema "Öffentliche Anhörung von Sachverständigen zum Thema Präimplantationsdiagnostik"
- Tagesordnung
11.Sitzung, 13.11.00 - Stellungnahmen der Sachverständigen zur PID
Hier gibt es insgesamt 14 Stellungnahmen zur PID im PDF-Format von namhaften Sachverständigen aus den Bereichen "Medizinisch-naturwissenschaftliche Aspekte", "Ethische und gesellschaftliche Fragestellungen" und "Regulierungsvorschläge".
Wortprotokoll zur PID Anhörung
108 Seiten Umfang
Diskussionsentwurf der Bundesärztekammer zu einer Richtlinie zur Präimplantationsdiagnostik
Deutsches Ärzteblatt 97, Heft 9 vom 03.03.00, Seite A-525 [DOKUMENTATION: Bundesärztekammer]
Diskussionsentwurf zu einer Richtlinie der Bundesärztekammer: Präimplantationsdiagnostik - medizinische, ethische und rechtliche Aspekte
Hepp, Prof. Dr. med. Hermann
Der von der Bundesärztekammer vorgelegte "Diskussionsentwurf zu einer
Richtlinie zur Präimplantationsdiagnostik", dokumentiert in Heft 9/2000, wurde von einem Arbeitskreis des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesärztekammer ausgearbeitet.
Dessen Vorsitzender, Prof. Dr. med. Hermann Hepp, Verfasser des nachfolgenden Artikels, hat Inhalt und Hintergründe des Richtlinienentwurfes vor dem
Vorstand der Bundesärztekammer und später auch in einem BÄK-Presse-Seminar erläutert. Auf diese Ausführungen geht der Artikel zurück.
Deutsches Ärzteblatt 97, Heft 18 vom 05.05.00, Seite A-1213 [DOKUMENTATION: Aufsätze]
Offener Brief der Ärzte für das Leben e.V., München an den Präsidenten der Bundesärztekammer (BÄK)
zum "Diskussionsentwurf zu einer Richtlinie zur Präimplantationsdiagnostik"
Vom Vorstand der Gesellschaft Ärzte für das Leben e.V am 3. März 2001 angenommen
Dossier Embryonenforschung
Dokumentation aus dem Deutschen Ärtzteblatt zu PID, PND, Forschung an Embryonen mit gesammelten Beiträgen von 2000 - 2004, Stellungnahmen und weiteren Texten zum Thema.
Veröffentlicht April 2004

