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Pressemitteilung - Abtreibungen in der Capio-Klinik

„Abtreibung ist keine Behandlung zur Wiederherstellung der Gesundheit“ – ALfA unterstützt Gewissensentscheidung von Gynäkologen

Zur aktuellen Diskussion um die Durchführung von Abtreibungen in der Capio-Klinik in Dannenberg erklärte Alexandra Linder, Bundesvorsitzende der Aktion Lebensrecht für Alle e.V., heute in Augsburg:

„Jeder Mensch hat in Deutschland das Recht, bestimmte Handlungen aus Gewissensgründen nicht durchzuführen. Dieses Recht ist besonders wichtig, wenn es, wie in diesem Fall, um Leben und Tod geht. Ärzte, die sich im Zusammenhang mit Abtreibung und assistiertem Suizid auf dieses Grundrecht berufen, müssen daher im Sinne unserer demokratischen Grundordnung geschützt und respektiert werden.

Krankenhäuser und die darin arbeitenden Menschen haben den Auftrag, Krankheiten zu heilen und Leid zu lindern. Eine Schwangerschaft ist keine Krankheit und eine Abtreibung keine Behandlung zur Wiederherstellung oder Verbesserung der Gesundheit. Daher ist die Forderung oder Annahme, Abtreibung als normale gesundheitliche Grundversorgung anbieten zu müssen, grundfalsch.

Es geht hier nicht um eine „längst überwundene Diskussion“, wie öffentlich geäußert wurde, sondern um die unverändert bestehende Sachlage, dass bei einer Abtreibung ein unschuldiger Mensch stirbt. Und es geht um eine gesellschaftliche Kapitulation: Eine Gesellschaft, die der Ansicht ist, die Tötung ihres eigenen Nachwuchses könne in irgendeiner Weise eine Hilfe oder Lösung sein, ist inhuman.

In der aktuellen Debatte gibt es Stellungnahmen, die sorgfältig analysiert werden sollten: So betont Pro Familia ausschließlich das Selbstbestimmungsrecht der Frau. Für eine Schwangerschaftsberatungsstelle, die laut § 219 StGB verpflichtet ist, eine Beratung zum Schutz des ungeborenen Lebens durchzuführen, ist das eine erstaunliche Aussage. Da dieser Verein für ein Frauenrecht auf Abtreibung eintritt und mit Abtreibungen Geld verdient, ist es dringend geboten, ihn auf seine Gesetzeskonformität und die Qualität seiner Beratungen hin zu überprüfen. Denn bei einer guten, intensiven Beratung unter Klarstellung der gleichrangigen Lebensrechte von Mutter und Kind und mit dem Angebot aller möglichen Alternativen würden die Abtreibungszahlen sinken.

Die ALfA fordert ein gesellschaftliches Umdenken und die Unterstützung von Positionen und Initiativen, die jeden Menschen von der Zeugung bis zum Tod schützen und damit die unantastbare Menschenwürde unseres Grundgesetzes umsetzen.“ 

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Die Aktion Lebensrecht für Alle e.V. (ALfA) tritt für das uneingeschränkte Lebensrecht jedes Menschen ein – ob vor oder nach der Geburt, behindert oder nicht, krank oder gesund, alt oder jung. Die ALfA hat mehr als 11.000 Mitglieder und ist Mitglied im Bundesverband Lebensrecht (BVL).

V.i.S.d.P

Alexandra Maria Linder M.A.

Bundesvorsitzende der Aktion Lebensrecht für Alle, ALfA e.V.

E-Mail: alexandra.linder@alfa-ev.de

Telefon: 02724/288944 oder 0175/9616906

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