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Selektion nach Geschlecht: Neue Angebote suchen Abnehmer

Frankfurt (ALfA). Die Zahl der vorgeburtlichen Kindstötungen, die wegen eines unerwünschten Geschlechts des Kindes vorgenommen werden, könnte künftig auch in Deutschland steigen. Zu diesem Ergebnis kommt ein Beitrag „Geschäft mit dem Geschlecht“ in der aktuellen Ausgabe der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ (FAS). Der Grund: Im Ausland drängten derzeit einfache Bluttests auf den Markt, mit denen Eltern sich zu einem sehr frühen Zeitpunkt der Schwangerschaft Gewissheit über das Geschlecht ihres Kindes verschaffen können. Zwar untersage das deutsche Gendiagnostikgesetz Ärzten, Eltern das Geschlecht eines ungeborenen Kindes vor Ende der 12. Schwangerschaftswoche mitzuteilen, doch könnten Eltern solche Tests bei ausländischen Anbietern heute einfach über das Internet bestellen.


Paar wegen versuchten Schwangerschaftsabbruchs vor Gericht

Hamburg (ALfA). Vor dem Amtsgericht Hamburg-Barmbek wird am kommenden Mittwoch der Fall eines Paares verhandelt, das einer Schwangeren in den Bauch getreten haben soll, um eine Abtreibung zu erzwingen. Das berichtet die „Hamburger Morgenpost“. Dem Bericht zufolge soll die 23-jährige Anklagte, der früheren Freundin ihres Geliebten mehrfach in den Bauch getreten und sie mit dem Tode bedroht haben. Die Frau sei im siebten Monat schwanger gewesen. Der 24-jährige Mann habe dabei zugesehen und nicht eingegriffen. Er soll sich wegen unterlassener Hilfeleistung verantworten.


Streit um Gebetswachen vor Abtreibungskliniken geht weiter

London (ALfA). Britische Parlamentsabgeordnete haben die Regierung von Premierministerin Theresa May aufgefordert, „Sperrzonen“ vor Abtreibungskliniken errichten zu lassen, die von demonstrierenden und betenden Abtreibungsgegnern nicht betreten werden dürfen. Das berichtet das Online-Portal der katholischen Wochenzeitung „Die Tagespost“. Demnach wirft eine Gruppe von Abgeordneten um die Labour-Politikern Rupa Huq Innenminister Sajid Javid vor, die Prüfung dieser Forderung nicht weiterzuführen. Die ehemalige Innenministerin Amber Rudd hatte diese in die Wege geleitet.

Wie das Portal weiter schreibt, bedauerte Huq zudem, dass Innenminister Javid noch nicht auf einen Brief geantwortet habe, der ihm vor drei Wochen zugesandt worden war. Darin sollen ihn 150 Abgeordnete, darunter der Labour-Vorsitzende Jeremy Corbyn, auffordern, eine Lösung für das Thema zu finden.

Wie bereits im ALfA-Newsletter berichtet, hatte der Bezirksrat des Londoner Stadtteils Ealing erstmals in Großbritannien eine sogenannte „Pufferzone“ vor einer Abtreibungsklinik angeordnet. Lebensrechtler dürfen seitdem nicht mehr vor der Klinik beten und Infomaterial verteilen. Mütter, die von Lebensrechtlern vor einer Abtreibung bewahrt worden waren, reichten daraufhin Klage gegen die Entscheidung ein. Dem Bericht zufolge planen auch die Stadtverwaltungen von Manchester, Leeds oder Portsmouth Sperrzonen für vor Abtreibungskliniken einzurichten.


Argentinien: Parlament stimmt über Fristenregelung ab

Buenos Aires (ALfA). Argentiniens Parlament wird am Mittwoch über einen Gesetzentwurf abstimmen, der die Legalisierung vorgeburtlicher Kindstötungen bis zum Ende der 14. Schwangerschaftswoche vorsieht. Das berichtet der „Deutschlandfunk“. Für die Abstimmung wird der Fraktionszwang aufgehoben. Experten gehen von einer knappen Entscheidung aus.

Vorgeburtliche Kindstötungen sind in Argentinien nur dann erlaubt, wenn die Fortsetzung der Schwangerschaft das Leben der Mutter ernsthaft bedroht oder die Schwangere zuvor vergewaltigt wurde. In den vergangenen Jahren sind Abtreibungsbefürworter mit ähnlichen Gesetzesvorhaben im Parlament stets gescheitert.


Schweizer Ärztechef: „Suizidhilfe ist keine ärztliche Aufgabe“

Zürich (ALfA). Der Präsident der Ärztegesellschaft des Kantons Zürich, Josef Widler, hat die neuen Richtlinien der Schweizerischen Akademie der medizinischen Wissenschaften (SAMW) „Umgang mit Sterben und Tod“ scharf kritisiert. Das berichtet das Online-Portal des Deutschen Ärzteblatts. Der Richtlinie zufolge sollen Ärzte in der Schweiz Beihilfe zum Suizid auch in solchen Fällen leisten können, in denen die Suizidwilligen gar nicht tödlich erkrankt sind. Maßstab sei, das der Patient sein Leiden als unerträglich empfinde. „Wer sich umbringen will, kann künftig Druck auf den Arzt machen, um ein Rezept für ein tödliches Mittel zu erhalten. Dagegen wehren wir uns“, erklärte Widler. Laut dem Mediziner sollten Ärzte nicht entscheiden müssen, was lebenswertes Leben sei. „Wir sind der Meinung, dass Suizidhilfe keine ärztliche Aufgabe ist“, wird Widler zitiert.


Termine

3.-19.08.2018
Pro-Life-Tour der „Jugend für das Leben“
Bist Du bereit für den besten Sommer Deines Lebens? Wenn ja, dann gehe mit zusammen hunderten von Jugendlichen auf die Pro-Life-Tour 2018. Diesen Sommer erwartet uns eine echte Premiere. Die „Jugend für das Leben Deutschland“ und die „Jugend für das Leben Österreich“ veranstalten zum ersten Mal zusammen die Pro-Life-Tour und bringen die legendäre Veranstaltung damit auch nach Deutschland. Wir werden gemeinsam von München nach Salzburg wandern um darauf aufmerksam zu machen, dass jeder Mensch ein Recht auf Leben hat. Dieses Recht hat er in jeder Phase seines Lebens, ob geboren oder ungeboren, ob mit Behinderung oder ohne, ob krank oder gesund. Gleichzeitig fordern wir mehr Unterstützung für Mütter und bessere Hilfsangebote für Frauen im Schwangerschaftskonflikt. Auf unserer zweiwöchigen Tour erwarten Dich viele Info-Veranstaltungen, Vorträge, kreative Protestaktionen und natürlich eine super Zeit in einer tollen Gemeinschaft. Die Tage zwischen dem 2. und 19. August werden nicht nur die besten und abenteuerlichsten, sondern auch die sinnvollsten Wochen Deines Sommers werden. Egal ob Du zwei Wochen oder nur zwei Tage mitkommst – sei dabei und werde Teil einer Bewegung, die Abtreibung Geschichte machen wird!
Start: München, 03. August 2018
Ziel: Salzburg, 19. August 2018

Mehr Informationen in Kürze

ALfA e.V.Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) e.V. - Geschäftsstelle
Ottmarsgäßchen 8 | D-86152 Augsburg

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