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§ 219a StGB: Hänel legt Berufung gegen Urteil ein

Gießen (ALfA). Die vom Amtsgericht Gießen wegen Verstoßes gegen das Werbeverbot für Abtreibungen am 24. November 2017 zu einer Geldstrafe von 6.000 Euro verurteilte Gießener Ärztin Kristina Hänel hat Berufung gegen das Urteil eingelegt. Das berichtet das Christliche Medienmagazin Pro. Wie das Magazin schreibt, habe Hänels Anwalt, Hans Goswin Stomps, dies dem Evangelischen Pressedienst am 6. Februar mitgeteilt. Wann die Verhandlung stattfindet, stehe noch nicht fest.


Forscher wollen erstmals weibliche Eizellen im Labor gezüchtet haben

Edinburgh (ALfA). Wissenschaftler der Universität Edinburgh wollen unreife Vorläuferzellen menschlicher Eizellen im Labor erstmals bis zur völligen Reife gebracht haben. Wie das Team um Evelyn Telfer in der Fachzeitschrift „Molecular Human Reproduction“ schreibt, habe es dazu Eierstöcken entnommene Zellen in verschiedenen und mit speziellen Wachstumsfaktoren versehenen Kulturmedien reifen lassen. Binnen 20 Tagen hätten sich aus den unreifen Vorläuferzellen Zellen entwickelt, die mehrere der Eigenschaften aufwiesen, die für reife Eizellen charakteristisch seien.

Wie die Forscher weiter schreiben, wiesen die Zellen jedoch auch sichtbare Anomalien auf. Ob aus solchen Zellen – im Falle einer künstlichen Befruchtung – auch gesunde Kinder entstehen können, sei völlig offen.


PID: Bischof Fürst warnt vor „unheilvoller Selektionsroutine“

Stuttgart (ALfA). Der Vorsitzende der Bioethik-Kommission der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Gebhard Fürst, hat im Zusammenhang mit der Präimplantationsdiagnostik (PID) vor einer „unheilvollen Selektionsroutine“ gewarnt. Das berichtet das Online-Portal der katholischen Wochenzeitung „Die Tagespost“. Demnach äußerte der Bischof, der auch Oberhirte der Diözese Rottenburg-Stuttgart ist, gegenüber der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (FAZ), er hoffe, dass die PID „keine weitere Verbreitung findet“. Laut der FAZ hätten im vergangenen Jahr bundesweit fast 300 Paare eine PID beantragt. Die FAZ beruft sich dabei auf Zahlen der fünf Ethikkommissionen in Deutschland, die über die Zulassung der Paare zu der grundsätzlichen verbotenen PID befinden müssen. Wie das Blatt schreibt, hätten die Ethikkommissionen rund 95 Prozent der Anträge bewilligt.


23 NGOs protestieren gegen geplanten Rechtsrahmen für Leihmutterschaft

Paris (ALfA). Nichtregierungsorganisationen aus 23 Ländern haben ein Protestschreiben an die Haagener Konferenz für internationales Privatrecht gerichtet. Das Schreiben trägt das Datum vom 5. Februar und fordert „einen radikalen Perspektivenwechsel in der Art, wie die Frage der Leihmutterschaft angegangen wird.“ Wie im ALfA-Newsletter bereits berichtet (vgl. Ausgabe vom 21.01.), erarbeitet die Haagener Konferenz derzeit Mindeststandards für einen internationalen Rechtsrahmen. Wie die NGOs schreiben, stelle das Konstrukt der Leihmutterschaft, „die Inbesitznahme eines Anderen“ dar, die es „seit der Abschaffung der Sklaverei nicht mehr gegeben“ habe. „Die Mutter, die Frau, die das Kind neun Monate in sich getragen und zur Welt gebracht hat, ist nur mehr ein Bauch.“ Die Unterzeichner des Schreibens fordern die Haagener Konferenz unter anderem auf: „auf die Abfassung jeglichen Instrumentariums zu verzichten, das die Praxis der Leihmutterschaft auf internationaler Ebene zu regulieren trachtet oder die wechselseitige Anerkennung auf diesem Gebiet begünstigt“ sowie „zur Kenntnis zu nehmen, dass es notwendig ist, eine Konvention zur Abschaffung der Praxis von Leihmutterschaft auszuarbeiten ähnlich dem Modell, das hinsichtlich der Sklaverei und analoger Praktiken mit den Konventionen von 1926 und 1956 geschaffen wurde und den Mitgliedstaaten der Haagener Konferenz zu empfehlen, sich im Rahmen der Vereinten Nationen (...) in diesem Sinne zu engagieren.


Termine

09.-11.3.2018
Gewaltfreie Kommunikation im Kontext der Schwangerenberatung
Fortbildung für Beraterinnen und Berater
Haus Nazareth, Bad Laer

Für eine Frau im Schwangerschaftskonflikt ist es von fundamentaler Bedeutung, dass wir es schaffen, eine empathische Beziehung aufzubauen, die auf Wertschätzung beruht und Vertrauen ermöglicht. Doch wie gelingt uns das am besten? Was brauche ich als Beraterin, um hilfreich sein zu können, in einem harmonischen Gleichgewicht zu bleiben und mich wohl zu fühlen? Und wie kann ich mit möglichen Rückschlägen gut umgehen? Unser Praxisseminar bietet Ihnen die Möglichkeit, die Haltung und die Methode der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall Rosenberg zu vertiefen oder kennenzulernen. Sie können Ihre Selbstwahrnehmung erweitern und Ihre emotionalen und sozialen Kompetenzen stärken. Dies führt zu mehr Wohlbefinden in Ihrer Rolle als Beraterin und Ihre Gespräche lassen sich noch leichter und erfolgreicher gestalten.

Referentin: Sandra Sinder, seit 10 Jahren Konfliktberaterin bei der ALfA, Systemischer Coach (ECA und DVNLP-zertifiziert), Trainerin für Gewaltfreie Kommunikation.

Kosten: 70 Euro für Übernachtung und Verpflegung
Anmeldung bei Monika Friederich, monika.friederich@alfa-ev.de
Die Teilnehmerzahl ist auf 12 Personen begrenzt.

 

14.04.2018
Eröffnung der „Woche für das Leben“
Tagung des Bundesverbands Lebensrecht (BVL)
(Weitere Informationen über Email-Verteiler / Newsletter)

27.-28.04.2018
Bundesdelegiertenversammlung der ALfA in Fulda
Tagung gemeinsam mit den Ärzten für das Leben
Hierzu sind Delegierte und alle weiteren ALfA-Mitglieder als Gäste herzlich willkommen!

Messen und Veranstaltungen mit ALfA-Ständen:

didacta Hannover, 20.-25.02.2018
Katholikentag Münster, 09.-13.05.2018

ALfA e.V.Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) e.V. - Geschäftsstelle
Ottmarsgäßchen 8 | D-86152 Augsburg

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