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Idea startet Online-Petition gegen Abtreibung

Wetzlar/Augsburg (ALfA). Unter der Internet-Domaine www.aufruf-lebensrecht.de hat die evangelische Nachrichtenagentur „idea“ eine Online-Petition gestartet, mit der die Abgeordneten des Deutschen Bundestages aufgefordert werden sollen, das Leben ungeborener Kinder hierzulande wieder besser zu schützen.

„In Deutschland werden jährlich über 100.000 Kinder im Mutterleib getötet – obwohl eine Abtreibung rechtswidrig ist und gemäß dem Bundesverfassungsgericht ,für die ganze Dauer der Schwangerschaft grundsätzlich als Unrecht angesehen werden’ muss“, heißt es in dem Text. Und weiter: „Deswegen fordern wir – die Unterzeichner dieser Petition – Sie dazu auf, dafür zu sorgen, dass gemäß dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts das Leben ungeborener Kinder wieder umfassend geschützt wird. Chefärzte müssen das Recht haben zu bestimmen, dass in ihrer gynäkologischen Abteilung keine Abtreibungen vorgenommen werden. Wir machen von unserem Petitionsrecht aus Art. 17 GG Gebrauch und bitten Sie, wirksame Maßnahmen zu ergreifen, damit die weiterhin hohen Abtreibungszahlen drastisch und dauerhaft sinken.“

Die Bundesvorsitzende der ALfA, Alexandra Maria Linder, hat die „Mitglieder der ALfA und Freunde des Lebensrecht“ in einem Schreiben jetzt dazu aufgefordert, „diesen Aufruf, der schon über 7.500 Unterzeichner hat“, zu unterschützen und gebeten diesen „zu unterschreiben und zu verbreiten“.

 


USA: Anhörung von Gorsuch beginnt

Washington (ALfA). Am Montag beginnt Washington die Anhörung des von US-Präsident Donald Trump für den Supreme Court nominierten Bundesrichters Neil Gorsuch vor dem zuständigen Ausschuss des US-Senats. Das berichtet die „Los Angeles Times“. Erwartet wird, dass die Republikaner, die im Senat die Mehrheit haben, Gorsuch Fragen stellen, mit denen er leicht punkten kann, während die Demokraten versuchen werden, Gorsuch aufs Glatteis zu führen. Wie die Zeitung weiter schreibt, wird zudem erwartet, das Gorsuch selbst so wenig wie möglich zu strittigen Fragen sagen wird. Der über die Parteigrenzen hinweg bestens beleumundete Gorsuch gilt als klar „pro-life“ ausgerichtete Richter.

Laut der Zeitung sind die Demokraten immer noch verärgert darüber, dass die Republikaner eine Anhörung des von Ex-US-Präsident Brack Obama für das Amt des Verfassungsrichters nominierten Richters Merrick Garland verhindert haben. Der Grund: Nach dem Tod des konservativen und ebenfalls pro-life eingestellten Verfassungsrichters Antonin Scalia hatte der scheidende US-Präsident Obama während des Wahlkampfs um die US-Präsidentschaft Garland für dessen Nachfolge nominiert. Die Republikaner, die in beiden Kammern des Parlaments die Mehrheit besitzen, vertraten jedoch die Auffassung, dass das Vorschlagsrecht für die Besetzung des Richterpostens für den Obersten Gerichtshof, dem nächsten US-Präsidenten zukomme. In den USA werden die Verfassungsrichter aus Lebenszeit gewählt.


Kroatien: Lebensrechtler starten Unterschriftenaktion

Zagreb (ALfA). In Kroatien unterstützt die katholische Kirche jetzt eine, von der unabhängigen Bürgerinitiative „Prolife.hr“ gestartete Initiative für ein revidiertes Abtreibungsgesetz. Das berichtet die österreichische Nachrichtenagentur „kathpress“ unter Berufung auf die katholische Wochenzeitung „Glas Koncila“. Die Initiative, unter deren Dach sich mehrere Lebensrechtsgruppen zusammengeschlossen haben, fordert das Leben ungeborener Kinder zu schützen und Frauen, die ihre ungeborenen Kinder zur Welt bringen wollen, besser zu unterstützen.

Um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen, will die Initiative bis Ostern in ganz Kroatien Unterschriften sammeln. Diese sollen Ende April Premierminister Andrej Plenkovic und dem kroatischen Parlament übergeben werden.

Hintergrund: Anfang März hatte das Verfassungsgericht des Landes mehrere Anträge abgelehnt, die auf ein Verbot vorgeburtlicher Kindstötungen abzielten. In Kroatien sind Abtreibungen an öffentlichen Spitälern sowie in einem privaten Krankenhaus in Zagreb binnen zehn Wochen grundsätzlich erlaubt (Fristenregelung). Von 375 Ärzten, die laut einem Bericht der Ombudsstelle für Gleichstellungsfragen aus dem Jahr 2014 berechtigt seinen, solche vorgeburtliche Kindstötungen vorzunehmen, weigere sich allerdings knapp die Hälfte, dies auch zu tun. Die Ärzte beriefen sich auf ein Gesetz aus dem Jahr 2003, in dem das Recht auf Verweigerung aus Gewissensgründen verankert sei.

Der Präsident des Rates für Familien der Kroatischen Bischofskonferenz, Bischof Mate Uzinic, äußerte in einem Interview mit katholischen Radio HKR, Kritik an der Entscheidung des Gerichts. Die Richter hätten unklar gelassen, ob Ungeborene menschliche Wesen seien und ob sich Artikel 21 der kroatischen Verfassung, wonach jedes menschliche Wesen ein Recht auf Leben habe, auch auf diese erstrecke.


Frankreich: Frau mit Down-Syndrom im TV

Paris (ALfA). Die 21-jährige Mélanie Ségard hat es dank der Unterstützung einer Facebook-Kampagne in das französische Fernsehen geschafft. Das berichtet das katholische Internet-Portal „kath.net“. Die Trägerin des Down-Syndroms sagte am vergangenen Mittwoch in dem französischen TV-Sender „France2“ im Anschluss an die Hauptnachrichten um 20 Uhr das Wetter an und erfüllte sich damit einen Traum. Laut kath.net wurde die „junge Frau mit dem bezaubernden Lächeln“ von „mehr als 200.000 Likes und ausgesprochen positiven Kommentaren“ unterstützt. Laut dem Internetportal fand die Aktion weltweit Beachtung.


Einladung zur Demo in München

München (ALfA). Die Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) e.V. und der Landesverband Bayern der Christdemokraten für das Leben (CDL) e.V. laden ein zur 4. öffentlichen Protest-Kundgebung: „ZUKUNFT statt ABTREIBUNG. Echte Hilfe für Mütter und Kinder“ am Freitag, den 24. März von 15.30 bis 17.00 Uhr und zur Mahnwache vor dem Gebäude?„medicare Gesundheitszentrum“, Hans-Stützle-Straße 20 (Freiham)

Dort treibt der Abtreibungsarzt Friedrich Stapf täglich bis zu 20 Kinder ab – bisher über 100.000 Kinder (laut „Der Spiegel“). Das neue Abtreibungszentrum symbolisiert:? Staat und Gesellschaft haben beim Schutz des Lebens versagt und sehen weg.

ALfA und CDL fordern gemeinsam:
Wirkliche Hilfe für schwangere Frauen. Denn die Frauen
- stehen unter massivem Druck, großem Stress – oft ganz alleine
- können die Abtreibung nicht mehr rückgängig machen und müssen ein Leben lang ohne ihr Kind und mit dieser bitteren Erfahrung zurecht kommen

Kommen Sie und lassen Sie uns gemeinsam friedlich und mahnend demonstrieren, um auf das menschliche und ethische Drama der Abtreibung aufmerksam zu machen! Und bringen Sie ruhig Freunde und Bekannte mit!


Termine

20. bis 23. April 2017
Kooperationsseminar ALfA/Kaleb, Bad Blankenburg

28. bis 30. April 2017
ALfA-Jugendseminar, Kassel

19. bis 21. Mai 2017, Fulda
Bundesdelegiertenversammlung der ALfA und 40-jähriges Jubiläum. Programm und Informationen über die ALfA-Bundesgeschäftsstelle Augsburg

16. bis 18. Juni 2017, Bad Laer (bei Osnabrück)
Schulung „Patin für 9 Monate"; Fortbildung für die Begleitung von Schwangeren. Programm und Informationen: Monika Friederich, moni@vita-l.de oder 04122/960506.

Messen und Veranstaltungen mit ALfA-Präsenz:

24. bis 28. Mai 2017
Kirchentag, Berlin/Wittenberg

7. bis 9. Juli 2017
Kongress Freude am Glauben, Fulda

ALfA e.V.Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) e.V. - Geschäftsstelle
Ottmarsgäßchen 8 | D-86152 Augsburg

ALfA e.V.info@alfa-ev.de

ALfA e.V.0821-512031

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