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Rechtsstreit gewonnen: ALfA bleibt ALfA

Augsburg (ALfA). Die „Allianz für Fortschritt und Aufbruch“ (ALFA) hat sich in „Liberal-Konservative Reformer“ (LKR) umbenannt. Die Partei von AfD-Gründer Bernd Lucke reagiert damit auf den verlorenen Rechtsstreit gegen die Lebensrechtsorganisation „Aktion Lebensrecht für Alle“, die ebenfalls „Alfa“ abgekürzt wird. Auf einem Parteitag in Frankfurt am Main sagte LKR-Generalsekretär Jürgen Joost, seine Partei wolle sich über ihren neuen Namen politisch klar positionieren. Das berichtet die Wochenzeitung „Die Zeit“. Damit ist der Rechtsstreit um das Kürzel „ALFA“ zu Ende. Die Umbenennung der Partei am Samstag in „LKR“ sei eine „gute Lösung für beide Seiten“, erklärte Alexandra Linder, Bundesvorsitzende der ALfA in einer Pressemitteilung. „Die Partei hatte inzwischen auch erkannt, dass es in der Öffentlichkeit regelmäßig zu Verwechslungen und Verwirrungen kam“, so Linder weiter. Für die Namensänderung räume der Verein der Partei eine Übergangsfrist ein. Nächstes Jahr feiert die ALfA, die mit über 11.000 Mitgliedern eine der größten, bekanntesten und ältesten Lebensrechtsorganisationen in Deutschland und Europa ist, ihr 40-jähriges Bestehen. Als überkonfessionelle und überparteiliche Vereinigung für das Leben tritt die ALfA für das Lebensrecht aller Menschen ein, von der Zeugung bis zum Tod.


Abtreibung stoppt ein schlagendes Herz

New York (ALfA). Die US-Lebensrechtorganisation „National Pro-Life Alliance“ (NLPA) hat US-amerikanische Bürger aufgerufen, eine Petition für ein Gesetzesvorhaben zu unterzeichnen, das die Zahl der vorgeburtlichen Kindstötungen in den USA drastisch reduzieren soll. Der sogenannte „Ultrasound Informed Consent Act“ sieht vor, dass abtreibungswillige Frauen vor der Abtreibung mit einem von 3D-Druckern erzeugten Modell ihres ungeborenen Kindes konfrontiert werden. Wie die NLPA in ihrem Aufruf schreibt, lasse sich mittels dieser Technik aus dem Ultraschallbild ein 3D-Modell des ungeborenen Kindes erzeugen, das die Mutter anschließend in ihren Händen halten könne. Diese Technik ermögliche Schwangeren „eine völlig neue Dimension der Erfahrung“. Auch ließen sich solche 3D-Modelle zusätzlich mit der Aufnahme der Herztöne des ungeborenen Kindes kombinieren.

Nach Ansicht der NLPA bezeuge diese Technik „die Wahrheit über das ungeborene Kind“ und verweise die Erzählung der Abtreibungsbefürworter, wonach der Embryo ein bloßer „Zellklumpen“ sei, ins Reich der Legende. Die Lebensschutzorganisation beruft sich auf eine kürzlich erschienene US-weite Studie. Ihr zufolge entschieden sich 78 Prozent der abtreibungswilligen Frauen gegen die vorgeburtliche Tötung ihres Kindes, wenn ihnen zuvor ein Ultraschallbild des Kindes gezeigt wurde.


Wachsender Widerstand in Den Haag

Den Haag (ALfA). In den Niederlanden wenden sich Christdemokraten und Sozialisten gegen die von der Regierung geplante Ausweitung der „Tötung auf Verlangen“ für lebensmüde Menschen. Das berichtet der „Deutschlandfunk“. In den Niederlanden ist die „Tötung auf Verlangen“ seit 2002 gesetzlich erlaubt. Menschen, die von einem Arzt getötet werden wollen, müssen dem Gesetz zufolge „unheilbar“ erkrankt sein und „unerträglich“ leiden. Nun will – wie an dieser Stelle bereits berichtet, die niederländische Gesundheitsministerin Edith Schippers die „Tötung auf Verlangen“ auch sterbewilligen alten und gesunden Menschen ermöglichen.

Laut dem Deutschlandfunk sind die oppositionellen Christdemokraten und die calvinistische Partei SGP „vehement dagegen“. Sie sprächen von einem „moralischen Wendepunkt“. Es gehe vielmehr darum, Einsamkeit zu bekämpfen und die Situation in den Pflegeheimen zu verbessern. Barmherzigkeit bedeute, Perspektiven zu bieten, aber nicht den Tod, gibt der Radiosender den SGP-Fraktionsvorsitzenden Kees van der Staaij wieder. Auch den Sozialisten gehe das geplante Gesetz viel zu weit. Es sei zynisch, dass ausgerechnet eine Gesundheitsministerin mit diesem Plan komme, die jahrelang drastische Einsparungen bei der Altenpflege durchgeführt und damit die Einsamkeit gefördert habe, fasst der Sender die Ansicht des Fraktionsvorsitzenden der ebenfalls in der Opposition befindlichen Sozialisten, Emile Roemer, zusammen.


Belgien: 2.022 Tötungen auf Verlangen

Brüssel (ALfA). In Belgien hat sich die Zahl der Euthanasie-Fälle seit der Zulassung im Jahr 2.002 nahezu verhundertfacht. Das geht aus einer Pressemitteilung der „Alliance Defending Freedom“ (ADF International) hervor. ADF International beruft sich dabei auf den 7. Euthanasie-Bericht, der alle zwei Jahre von der Euthanasie-Kontroll-Kommission in Belgien vorgelegt wird. Demnach sind 2015 in Belgien 2.022 Menschen durch Euthanasie gestorben. „Der siebte Euthanasie-Bericht in Belgien zeigt, dass es, wenn wir die Tür zur Tötung auf Verlangen öffnen, keinen logischen Endpunkt gibt.“ Während es im Jahr 2002 erst 24 Euthanasie-Fälle gegeben habe, sei die Zahl nun „um ein Hundertfaches“ gestiegen. „Die abschüssige Bahn, die Belgien im Jahr 2002 betreten hat, wird nun mehr und mehr sichtbar. Heute wird Euthanasie bei einer Person, die im physischen Sinne vollkommen gesund ist, aber an einer psychischen Krankheit leidet, in Belgien akzeptiert“, wird Sophia Kuby, Director of EU Advocacy bei ADF International, zitiert.


Termine

25.11.2016
16:30 – 17:30 Uhr
Zukunft statt Abtreibung!
Gemeinsame Mahnwache von ALfA und CDL vor der Abtreibungspraxis Stapf
Hans-Stützle-Str. 20, München

ALfA e.V.Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) e.V. - Geschäftsstelle
Ottmarsgäßchen 8 | D-86152 Augsburg

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