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Linder: Staat muss Recht auf Leben sicherstellen

 

Berlin (ALfA). Die Vorsitzende des Bundesverband Lebensrechts (BVL), Alexandra Linder, fordert vom Staat, das Lebensrecht ungeborener Kinder uneingeschränkt sicherzustellen. Das berichtet das Online-Portal des Magazins „Stern“. Linder hatte in der aktuellen Folge der „Stern-Diskuthek“, erklärt, dieses Recht dürfe der Staat nicht negieren, „wenn er gerecht sein will“. Linder stritt in dem neuen Debattenformat des Magazins für die Videoplattform „Youtube“ mit der Feministin und Journalistin Teresa Bücker.

Das komplette Streitgespräch findet sich unter https://www.stern.de/kultur/diskuthek-zur-abtreibung--staat-darf-lebensrecht-von-ungeborenen-nicht-negieren-8848458.html

 

 

 


Abtreibungsbefürworter für Schutzzonen vor Beratungsstellen

Frankfurt (ALfA). Das Bündnis „Frankfurt für Frauenrechte“ hat die hessische Landesregierung aufgefordert, Schutzzonen vor Schwangeren-Beratungsstellen zu ermöglichen. Das berichtet die „Frankfurter Neue Presse“. Dem Bericht zufolge hat sich der Zusammenschluss mit einem Offenen Brief an die schwarz-grüne Regierungskoalition gewandt und eine Petition auf der Onlineplattform „change.org“ gestartet.

Dort heißt es nun: „Wir fordern die hessische Landesregierung auf, umgehend eine verfassungsrechtlich abgesicherte, landesweit verbindliche, gesetzliche Regelung zu erlassen, die ratsuchenden Menschen durch eine Schutzzone oder andere geeignete Maßnahmen jederzeit den ungehinderten, anonymen und unbeeinträchtigten Zugang zu Beratungsstellen wie pro familia garantiert und Rechtssicherheit für die Ordnungsbehörden schafft.“

In wenigen Wochen sei „erneut mit einer vierzigtägigen Belagerung von fundamentalistischen Abtreibungsgegnern vor der Beratungsstelle der pro familia in der Frankfurter Palmengartenstraße zu rechnen“, bei der Abtreibungsgegner versuchten, auf Frauen, die die Beratungsstelle aufsuchen wollten, durch „Gesänge, laute Gebete und Konfrontation mit Fotos einzuwirken.“

Die Verfasser der Petition, die bisher von 1.271 Menschen unterschrieben wurde, argumentieren: Das Schwangerschaftskonfliktgesetz garantiere Frauen, Männern und Paaren einen unbeeinträchtigten und anonymen Zugang zur Beratung in einer staatlich anerkannten Beratungsstelle. „Die sogenannten Mahnwachen“ griffen dagegen „in inakzeptabler Weise wie Stalker in die Persönlichkeitsrechte und die Intimsphäre der Ratsuchenden ein.“ Die bisherigen Auflagen des Frankfurter Ordnungsamtes seien „völlig unzureichend“.


Ohne Wissen der Eltern: Teenager-Magazin informiert Minderjährige über Abtreibungen

Wetzlar (ALfA). US-amerikanische Lebensrechtler werfen dem Onlinemagazin „Teen Vogue“ vor, Minderjährigen Ratschläge zu erteilen, wie sie in den USA eine Abtreibung ohne Wissen der Eltern vornehmen können. Das berichtet das in Wetzlar editierte „Christliche Medienmagazin Pro“. Dem Bericht zufolge informierte „Teen Vogue“ seine Leser darüber, in welchen 36 US-Bundesstaaten Jugendliche auch ohne Erlaubnis der Eltern eine Abtreibung durchführen lassen könnten und was sie dabei zu beachten hätten. Berichtet werde auch, wo mittellose Jugendliche Geld für eine Abtreibung beantragen könnten.

Wie „Pro“ weiter schreibt, kommentierte die US-amerikanische Pro-Life-Organisation „Live Action“ den Bericht des Onlinemagazin mit den Worten: „Jeder, der Kinder gegen ihre Eltern aufbringen will, ist kein Freund von Familien. Alles was sie tun, ist der Abtreibungsindustrie zu mehr Profit zu verhelfen.“


Abtreibung: Haltung der US-Bürger bleibt stabil

Washington (ALfA). Die Pro-Life-Politik der Trump-Administration führt bisher offenbar nicht zu einem grundsätzlichen Umdenken der US-Amerikaner beim Thema Abtreibung. Das geht aus einer Umfrage hervor, die das „Public Religion Research Institute“ (PRRI) im vergangenen Jahr durchgeführt hat. Medienberichten zufolge handelt es sich bei der Erhebung um eine der größten, die jemals zu diesem Thema durchgeführt worden sei.

Ihr zufolge vertraten 54 Prozent der rund 40.000 Befragten die Ansicht, Abtreibungen sollten grundsätzlich oder in den meisten Fällen legal sein. Bei einer ähnlichen Befragung im Jahr 2014 vertraten 55 Prozent der Befragten diese Meinung. Wie das konservative Magazin „National Review“ berichtet, könnten Lebensrechtler aus der Umfrage dennoch auch Positives ableiten.

So lehne etwa eine Mehrheit der Befragten die Finanzierung vorgeburtlicher Kindstötungen aus Mitteln der staatlichen Krankenversicherungsprogramme ab. 48 Prozent seinen dagegen, 46 Prozent dafür. Frage man, so das Magazin weiter, stattdessen danach, ob Abtreibungen aus Steuergeldern finanziert werden sollten, sei die Ablehnung noch höher.

Und noch ein interessantes Detail fördere die Umfrage zutage: Demnach hätten 27 Prozent der pro-life eingestellten Befragten erklärt, ausschließlich Politiker zu wählen, die ihre Ansichten in dieser Frage teilten. Auf Seiten der Abtreibungsbefürworter hätten dies nur 18 Prozent erklärt. Wie das Magazin schreibt, rieten viele Experten pro-life eingestellten Kandidaten, „ihre Ablehnung von Abtreibungen herunterzuspielen, um wählbarer zu werden“. Dagegen zeige diese und andere Umfragen, dass es auch politisch vorteilhaft sein könne, pro-life Überzeugungen offensiv zu vertreten.


Organspende: Ex-Gesundheitsminister für Zustimmungslösung

Berlin (ALfA). Die ehemaligen Bundesgesundheitsminister Ulla Schmidt (SPD) und Hermann Gröhe (CDU) haben sich gegen die Einführung der doppelten Widerspruchslösung bei der Organspende ausgesprochen. Damit stellten sich die ehemaligen Gesundheitsminister gegen die Pläne des jetzigen Amtsinhabers Jens Spahn (CDU). Das berichtet das Online-Portal des „Deutschen Ärzteblatts“. Nach dem von Spahn und anderen in den Bundestag eingebrachten „Entwurf eines Gesetzes zur Regelung der doppelten Widerspruchsregelung im Transplantationsgesetz“ soll künftig jeder als Organspender gelten, der einer Organentnahme nicht ausdrücklich widersprochen hat.

Vor der Hauptstadtpresse warben Schmidt und Gröhe stattdessen für den „Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Entscheidungsfreiheit bei der Organspende“, der von einer interfraktionellen Gruppe um die Vorsitzende von Bündnis90/Die Grünen Annalena Baerbock in den Bundestag eingebracht wurde.

Die Gruppe um Baerbock will an der bewussten und freiwilligen Entscheidung der Bürger für eine Organspende festhalten. Organe dürfen demnach nur demjenigen entnommen werden, der dies zuvor ausdrücklich verfügt hat.


Union und Grünen gegen Legalisierung von Leihmutterschaft

Berlin (ALfA). CDU/CSU und Bündnis90/Die Grünen haben sich gegen Forderungen aus der FDP nach einer Legalisierung der Leihmutterschaft gewandt. Das berichtet der Berliner „Tagespiegel“. Demnach vertrat die rechtspolitische Sprecherin der grünen Bundestagsfraktion, Katja Keul, den Standpunkt, auch nichtkommerzielle Leihmutterschaften besäßen ein Missbrauchsrisiko und könnten dem Wohl von Mutter und Kind entgegenstehen. Ob man dagegen Eizellspenden legalisieren solle, sei in ihrer Partei noch nicht geklärt. Hier befänden sich die Grünen „mitten in der Debatte“.

Die rechtspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Elisabeth Winkelmeier-Becker, erklärte, die Unionsfraktion sei „eindeutig“ gegen kommerzielle Leihmutterschaft und Eizellspende. Sie selbst wolle sich aber einer „Diskussion über eng begrenzte, rein altruistisch motivierte Ausnahmen innerhalb verwandtschaftlicher Beziehungen“ nicht verschließen.


Termine

20.-21.9.2019
Impact Congress der Jugend für das Leben in Berlin
Auszüge aus dem Programm:
Freitag, 21.9.:
Special Guest: Hebamme und Pro Liferin Maria Grundberger / Get together
Samstag, 22.9.:
Morgens: Workshops / Nachmittags: Marsch für das Leben / Abends: Filmvorführung: Unplanned / Pro Life Party
Anmeldung bei: info@alfa-ev.de
Teilnahmekosten: 80 € inkl. Übernachtung, Abendessen am Freitag und Frühstück am Samstagmorgen / Mitglieder der JfdL: 65 €
Fahrtkostenzuschuss kann bei der ALfA über Geh Du Für Mich beantragt werden!
Das vollständige Programm ist hier zu finden: https://www.bundesverband-lebensrecht.de/wp-content/uploads/sites/42/2019/08/Infos-Congress-Jugend-2019.pdf
Der Kongress findet statt in Kooperation mit Pro Life Europe.

20.09.2019
Kultur des Lebens? Ideal und Wirklichkeit (Berlin)
Veranstalter: Bundesverband Lebensrecht
Mehr Informationen: www.bundesverband-lebensrecht.de

21.09.2019
Marsch für das Leben Berlin
Veranstalter: Bundesverband Lebensrecht
Mehr Informationen: www.marsch-fuer-das-leben.de

24.-27.10.2019
„,Zurück zu den Wurzeln’ oder eher ,Auf zu neuen Ufern’“
Kaleb-Kooperationsseminar in Kooperation mit der Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA e.V.)
Ort: Allianzhaus Bad Blankenburg (Thüringen)
Mehr Informationen: info@kaleb.de

15.-17.11.2019
Fortbildung für Beraterinnen und Berater
Gewaltfreie Kommunikation im Kontext der Schwangerenberatung
Beginn: Freitag 15.11.2019, 18 Uhr
Ende: Sonntag, 17.11.2019, 12 Uhr
Ort: Haus Nazareth, 49196 Bad Laer (bei Osnabrück)
Flyer, Anmeldung und weitere Informationen unter: monika.friederich@alfa-ev.de

Weitere Informationen zu allen Veranstaltungen:
www.alfa-ev.de/aktuelles/termine

ALfA e.V.Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) e.V. - Geschäftsstelle
Ottmarsgäßchen 8 | D-86152 Augsburg

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