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Russisch-orthodoxe Kirche betont Recht ungeborener Menschen auf Leben

Moskau (ALfA). Die russisch-orthodoxe Kirche hat das Recht ungeborener Menschen auf Leben hervorgehoben. Das berichtet das Online-Portal der katholischen Wochenzeitung „Die Tagespost“. In dem Positionspapier, das von dem Moskauer Patriarchat veröffentlicht wurde, heißt es demnach: „Das ungeborene Kind ist ein Mensch nach dem Bilde Gottes und hat das Recht auf Leben. Es ist inakzeptabel, eine Person nur auf der Grundlage von Merkmalen wie Selbstbewusstsein, Autonomie und Rationalität sowie Beziehungen zu anderen Menschen zu definieren.“

Wie es in dem Bericht weiter heißt, behandele der Text die „menschliche Würde des Embryos“, betone dessen Recht auf menschliche Identität, Leben und Entwicklung und forderte eine entsprechende gesellschaftliche und staatliche Absicherung in der Gesetzgebung.

Abtreibung“ sei immer „die willkürliche Aberkennung des Lebens eines Menschen, das heißt ein Mord, und deshalb ist es unmöglich, von einem ,Recht auf Abtreibung’ das hieße dem ,Recht auf Mord’, zu sprechen. Abtreibung kann nicht als Mittel der ,Familienplanung’ anerkannt werden“, zitiert die Tagespost das Dokument.

Wie es in dem Bericht weiter heißt, sei das Dokument von der „Interkonziliaren Präsenz“ erarbeitet worden, einem hochrangigen Beratungsorgan des Patriarchats, das die oberste kirchliche Autorität bei der Vorbereitung von Entscheidungen über wichtige Fragen des inneren Lebens und der äußeren Aktivitäten der Kirche unterstütze. Dokumente des Gremiums würde als Entwürfe veröffentlicht und den Diözesen zur Stellungnahme zugesandt.


Aufgehobene Zwangsabtreibung: Schriftliches Urteil veröffentlicht

London (ALfA). Die britische Justiz hat das schriftliche Urteil veröffentlicht, mit dem ein Berufungsgericht die Entscheidung einer Betreuungsrichterin aufhob, die bei einer geistig behinderten Frau, die in der 22. Woche schwanger war, die Zwangsabtreibung ihres Kindes angeordnete hatte (vgl. ALfA-Newsletter vom 30.6. und 23.6.). Das berichtet der deutsche Dienst der Nachrichtenagentur CNA. Wie es in dem Urteil heißt, habe die Betreuungsrichterin die Rechte der geistig behinderten Mutter nicht hinreichend berücksichtigt. Auch Menschen, die vor dem Gesetz als unmündig gelten, hätten Rechte und Freiheiten, die angemessen berücksichtig werden müssten. „Die Wünsche und Gefühle, Überzeugungen und Werte von Menschen mit einer geistigen Behinderung sind für sie genauso wichtig wie für alle anderen, und vielleicht sogar wichtiger“, zitiert CNA die Vorsitzende Richterin.

Wie CNA weiter meldet, sei mit dem Urteil jedoch keine prinzipielle Missbilligung einer richterlichen Anordnung von Zwangsabtreibung verbunden. In der Urteilsbegründung werde vielmehr betont, dass Richter in gewissen Fällen auch eine Abtreibung anordnen könnten.


Luxemburg: Regierung will Euthanasie als natürlichen Tod klassifizieren

Luxemburg (ALfA). Die Regierung des Beneluxstaates Luxemburg will die „Tötung auf Verlangen“ sowie ärztlich assistierte Suizide künftig als „natürliche Tode“ klassifizieren. Das berichten verschiedene Medien. Den Berichten zufolge verabschiedete der Regierungsrat kürzlich einen entsprechenden Gesetzentwurf. Dieser muss nun vom Parlament beraten werden.

Im März 2009 hatte Luxemburg die Tötung auf Verlangen und den ärztlich assistierten Suizid legalisiert. Mit der Einstufung als „natürliche Todesursache“ könnten Hinterbliebene künftig einfacher Anspruch auf die Auszahlungen von Lebensversicherungspolicen der Euthanasierten und Suizidenten gelten machen, heißt es zu Begründung.


Termine

27.07.-18.08.2019
ProLife Tour Jugend für das Leben: Drei Länder in drei Wochen
Mehr Informationen: <span style="color: purple; text-decoration: underline;">www.prolifetour.org</span>

20.09.2019
Kultur des Lebens? Ideal und Wirklichkeit (Berlin)
Veranstalter: Bundesverband Lebensrecht
Mehr Informationen: <span style="color: purple; text-decoration: underline;">www.bundesverband-lebensrecht.de</span>

21.09.2019
Marsch für das Leben Berlin
Veranstalter: Bundesverband Lebensrecht
Mehr Informationen: <span style="color: purple; text-decoration: underline;">www.marsch-fuer-das-leben.de</span>

24.-27.10.2019
„,Zurück zu den Wurzeln’ oder eher ,Auf zu neuen Ufern’“
Kaleb-Kooperationsseminar in Kooperation mit der Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA e.V.)
Ort: Allianzhaus Bad Blankenburg (Thüringen)
Mehr Informationen: info@kaleb.de

15.-17.11.2019
Fortbildung für Beraterinnen und Berater
Gewaltfreie Kommunikation im Kontext der Schwangerenberatung
Beginn: Freitag 15.11.2019, 18 Uhr
Ende: Sonntag, 17.11.2019, 12 Uhr
Ort: Haus Nazareth, 49196 Bad Laer (bei Osnabrück)
Flyer, Anmeldung und weitere Informationen unter:monika.friederich@alfa-ev.de

Weitere Informationen zu allen Veranstaltungen:www.alfa-ev.de/aktuelles/termine

ALfA e.V.Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) e.V. - Geschäftsstelle
Ottmarsgäßchen 8 | D-86152 Augsburg

ALfA e.V.info@alfa-ev.de

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