Newsletter im Web
Aktion Lebensrecht
für Alle
e.V.

Genderzid in Indien: Behörden ermitteln

Neu Dehli (ALfA). In Indien ermitteln staatliche Behörden wegen des Verdachts geschlechtsspezifischer Abtreibungen. Das berichtet das Internet-Portal „kathnet“ unter Berufung auf einen Bericht der britischen Tageszeitung „Independent“. Demnach wurden in den vergangenen drei Monaten in 132 Dörfern des nordindischen Bundesstaates Uttarakhand insgesamt 216 Kinder geboren. Unter ihnen soll sich kein einziges Mädchen befunden haben.

Geschlechtsspezifische Abtreibungen sind in Indien seit 1994 gesetzlich verboten. Die Behörden kündigten an, dass alle Eltern, denen eine geschlechtsspezifische Abtreibung nachgewiesen werden könne, mit rechtlichen Konsequenzen rechnen müssten.

In Indien werden männliche Nachkommen bevorzugt. Töchter gelten als teuer, weil Eltern trotz des 1961 verbotenen Brauchs häufig unter Druck gesetzt werden, für Mädchen hohe Mitgiftzahlungen an die Familie des Bräutigams zu entrichten.


Planned Parenthood trennt sich von CEO

New York (ALfA). Leana Wen ist nicht mehr CEO der Abtreibungsorganisation Planned Parenthood. Das berichtet das Schweizerische Internetportal „Jesus“ unter Berufung auf einen Bericht der New York Times. Danach habe sich der Vorstand einen agressiveren politischeren Führer gewünscht.

Wie Wen auf dem Kurznachrichtendienst Twitter schreibt, hätten der Vorstand und sie unterschiedliche Philosophien über die Leitung und Zukunft von Planned Parenthood besessen. Die chinesischstämmige Ärztin war erst im vergangenen Jahr auf Cecile Richards gefolgt, die 13 Jahre lang an der Spitze des weltgrößten Anbieters vorgeburtlicher Kindstötungen stand.


Verband beklagt Probleme bei der Kinderhospizarbeit

Berlin (ALfA). Der Bundesverband Kinderhospiz hat Missstände in der Kinderhospizarbeit beklagt. Das berichtet das Online-Portal des „Deutschen Ärzteblatts“. Obwohl es in den vergangenen Jahren einige Verbesserungen gegeben habe, müsse noch viel getan werden. Nach Ansicht des Verbandes verweigerten die Gesetzlichen Krankenkassen und privaten Krankenversicherer schwerstkranken Kindern teilweise die nötige Pflege. Immer wieder erreichten den Verband Berichte betroffener Familien, die keine häusliche Pflege bewilligt bekämen oder deren Bewilligungen widerrufen würden. Gefährdet sei auch die Trauerbegleitung für verwaiste Eltern und Geschwister. Sobald das Kind gestorben sei, könnten Kinderhospize keine Trauerunterstützung mehr anbieten, beklagt der Verband. Auch das bundesweite Beratungstelefon (OSKAR) habe immer wieder mit finanziellen Problemen zu kämpfen, da es bislang keine öffentliche Förderung erhalte.


Termine

20.09.2019
Kultur des Lebens? Ideal und Wirklichkeit (Berlin)
Veranstalter: Bundesverband Lebensrecht
Mehr Informationen: www.bundesverband-lebensrecht.de

21.09.2019
Marsch für das Leben Berlin
Veranstalter: Bundesverband Lebensrecht
Mehr Informationen: www.marsch-fuer-das-leben.de

24.-27.10.2019
„,Zurück zu den Wurzeln’ oder eher ,Auf zu neuen Ufern’“
Kaleb-Kooperationsseminar in Kooperation mit der Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA e.V.)
Ort: Allianzhaus Bad Blankenburg (Thüringen)
Mehr Informationen: info@kaleb.de

15.-17.11.2019
Fortbildung für Beraterinnen und Berater
Gewaltfreie Kommunikation im Kontext der Schwangerenberatung
Beginn: Freitag 15.11.2019, 18 Uhr
Ende: Sonntag, 17.11.2019, 12 Uhr
Ort: Haus Nazareth, 49196 Bad Laer (bei Osnabrück)
Flyer, Anmeldung und weitere Informationen unter:monika.friederich@alfa-ev.de

Weitere Informationen zu allen Veranstaltungen:
www.alfa-ev.de/aktuelles/termine

ALfA e.V.Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) e.V. - Geschäftsstelle
Ottmarsgäßchen 8 | D-86152 Augsburg

ALfA e.V.info@alfa-ev.de

ALfA e.V.0821-512031

Spenden
ALfA e.V.

Vom Newsletter abmelden