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Aktion Lebensrecht
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Trump rettet Leben

Augsburg (ALfA). Die Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) e.V. hat die Pro-Life-Entscheidungen der neuen US-amerikanischen Regierung begrüßt: „Mit zwei wichtigen Entscheidungen haben Präsident Trump und das Repräsentantenhaus Weichen gestellt, um in den USA und weltweit vor allem asiatische, afrikanische und lateinamerikanische Babies vor dem Tod durch Abtreibung und deren Mütter vor Schaden und Verletzungen zu bewahren“, erklärte die Bundesvorsitzende der ALfA, Alexandra Maria Linder, am Freitag in Augsburg. „Zunächst wurde die Mexico City Policy wieder eingeführt. Demnach werden keine amerikanischen Gelder mehr an internationale Organisationen vergeben, um Abtreibungen im Ausland, vor allem in den sogenannten Entwicklungsländern, zu finanzieren. Mit solchen Geldern werden allein in Afrika acht Millionen Kinder in jedem Jahr abgetrieben. Durch den Zahlungsstopp wird die Finanzierung von Abtreibungsorganisationen wie Marie Stopes oder der International Planned Parenthood Federation, dem Dachverband von Pro Familia, erheblich reduziert“, erläuterte Linder in einer Pressemitteilung der ALfA. Ferner entschied das US-amerikanische Repräsentantenhaus mit 238 zu 183 Stimmen, das so genannte Hyde Amendment dauerhaft gelten zu lassen, welches bisher jährlich neu abgestimmt wurde. „Damit dürfen in den USA keine Steuergelder für krankenversicherungsfinanzierte Abtreibungen ausgegeben werden. Obamacare, eine unter Präsident Obama eingeführte, an sich sinnvolle Versicherung, beinhaltete bisher grundsätzlich auch ,Abtreibung auf Verlangen’“, so Linder weiter.

Der Politikwechsel in den USA komme mehrheitlich der nicht-weißen Kindern und ihren Familien zugute. „Laut Statistik beträgt der schwarze Bevölkerungsanteil in den USA etwa 13 Prozent, ungefähr 17 Prozent sind Latinos. Im Gegensatz dazu waren im Jahr 2014 28 Prozent der über 900.000 durch Abtreibung getöteten Babies schwarz und 25 Prozent Latinos. Schon lange weisen amerikanische Bischöfe und Lebensrechtler darauf hin, dass die Abtreibungseinrichtungen von Planned Parenthood sich vor allem in von diesen beiden Bevölkerungsgruppen bewohnten Stadtvierteln befinden.“, erklärte Linder. „Sowohl national wie international können solche Gelder nun für echte Gesundheitsfürsorge eingesetzt werden und damit die Kinder- und Müttersterblichkeit senken. Die ALfA begrüßt diese wegweisenden Entscheidungen, die auch in Deutschland dringend notwendig wären, um Frauen und Kindern wirklich zu helfen“, so Linder abschließend.


US-Vize Pence beim Marsch für das Leben

Washington (ALfA). US-Vizepräsident Mike Pence hat Lebensrechtlern in den USA versichert, dass US-Präsident Donald Trump auf ihrer Seite stehe. Die USA hätten in einer „historischen“ Wahl einen Präsidenten ins Weiße Haus geschickt, „der stolz für das Recht auf Leben einsteht“, erklärte Pence beim 44. Marsch für das Leben in Washington. Das berichten US-amerikanische Medien. Demnach kündigte Pence außerdem an, Trump werde in dieser Woche einen Kandidaten für das Oberste Gericht ernennen, der für das Recht auf Leben eintrete: „Das Leben gewinnt wieder in Amerika“, wird Pence zitiert. Im neunköpfigen Kollegium des US-Supreme Courts ist derzeit ein Richterposten unbesetzt. Im Wahlkampf hat Trump versprochen, konservative Richter für den Obersten Gerichtshof zu nominieren, wenn er gewählt werde.


Chile lockert Abtreibungsverbot

Santiago de Chile (ALfA). In Chile hat der Senat das Gesetz zur Liberalisierung des bislang in Chile geltenden totalen Abtreibungsverbots grundsätzlich gebilligt. Am Mittwoch votierten 20 Senatoren für eine entsprechende Initiative von Chiles Präsidentin Michelle Bachelet. 15 Senatoren stimmten dagegen, zwei enthielten sich der Stimme. Das berichtet die evangelische Nachrichtenagentur epd.

Der Gesetzentwurf sieht vor, vorgeburtliche Kindstötungen zu legalisieren, wenn die Schwangere zuvor vergewaltigt wurde, die Fortsetzung der Schwangerschaft das Leben der Mutter bedrohe oder Ärzte das ungeborene Kind für nicht überlebensfähig erklären. Damit das Gesetz in Kraft tritt, muss der Senat die einzelnen Lockerungsvorschläge noch einmal separat beschließen. Diese Abstimmung ist für März geplant. Die Abgeordnetenkammer hatte dem Projekt bereits im vergangenen Jahr zugestimmt.


US-Forscher erschaffen Chimäre

La Jolla (ALfA). US-amerikanische Wissenschaftler vom Salk Institute for Biological Studies in La Jolla im US-Bundesstaat Kalifornien haben eigenen Angaben zufolge im Labor Embryonen erschaffen, die Chimären aus Mensch und Schwein darstellen. Das berichten die Forscher im Fachmagazin „Cell“. Demnach hat das Team um Juan Carlos Izpisua Belmonte die Mischwesen erschaffen, indem sie menschliche Stammzellen in Schweine-Embryonen injizierten. Danach pflanzten sie die Embryonen einer Leihmutter-Sau ein. Nach vier Wochen zerstörten die Forscher die Chimären. Wie die Forscher schreiben, hätten sich die menschlichen Stammzellen in den Schweine-Embryonen zu Vorläufergewebe von Herz und Leber entwickelt. Wie die Forscher schreiben, hätten sie „zum ersten Mal nachgewiesen, dass menschliche Zellen in einem Tier wachsen können“.

Mit ihren Experimenten verfolgen die Forscher einen Ansatz, der menschliche Organe für die Transplantation in Tieren züchten will. Bei ihren Versuchen sollen die Forscher rund 2.500 Mischwesen aus Mensch und Schwein erzeugt haben. Nur ein kleiner Teil der Embryonen entwickelte sich wie gewünscht und enthielt hinterher sowohl menschliche als auch tierische Zellen.


Sieg über Leihmutterschaft

Straßburg/Brüssel (ALfA). Die Föderation katholischer Familienverbände in Europa (FAFCE) und die Europäische Bischofskommission COMECE haben das Grundsatzurteil der Großen Kammer des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) zur Leihmutterschaft begrüßt. Das berichtet die überregionale katholische Zeitung „Die Tagespost“. „Das bahnbrechende Urteil stärkt den Schutz von Kindern, die durch Leihmutterschaft geboren wurden und hilft, Menschenhandel zu unterbinden“, zitiert das Blatt aus einer Pressemitteilung der FAFCE. Die 1997 gegründet Organisation vertritt Familienverbände und -organisationen aus 15 europäischen Ländern.

Am Dienstag hatten die Straßburger Richter mit elf zu sechs Stimmen in ihrem Urteil (Aktenzeichen: EGMR 25358/12) klargestellt, Staaten müssten elterliche Banden nur dort anerkennen, wo auch eine biologische Verbindung zwischen Eltern und Kindern existiere.

Der Hintergrund: Ein heterosexuelles Paar hatte einen Leihmutterschaftsvertrag in Russland abgeschlossen. Sowohl die Eizelle als auch der Samen, mit denen das Kind gezeugt wurde, stammten von Unbekannten. Anschließend brachte das Paar das auf der Basis des Vertrags von einer Leihmutter geborene Kind nach Italien und begehrte von den italienischen Behörden mittels einer gefälschten Geburtsanzeige dessen Anerkennung als eigenes. Leihmutterschaft ist in Italien verboten. Als die italienischen Behörden das Ansinnen ablehnten und stattdessen das Kind unter Vormundschaft stellten, wehrte sich das Paar und brachte den Fall, mit der Begründung, die von den Behörden verfügte Trennung von dem Kind verletze sein Privatleben und verstoße gegen die Europäische Menschenrechtskonvention, bis vor den EGMR.

Der entschied nun, dass „die Entfernung eines Kindes durch die Behörden, das durch Leihmutterschaft geboren wurde und bei dem keine biologische Bindung zu den Wunscheltern vorliegt, nicht gegen die Europäische Menschenrechtskonvention verstößt“. Ferner stellten die Richter klar, das Argument des Kindswohls dürfe nicht missbraucht werden, um das Verbot der Leihmutterschaft zu umgehen. Die COMECE erklärte, mit ihrem Urteil hätten die Straßburger Richter „die ausschließliche Zuständigkeit des Nationalstaates, eine legale Eltern-Kind-Beziehung anzuerkennen“ bestätigt und „die staatlichen Vorrechte in der Wahrung der öffentlichen Ordnung“ gestärkt.


Termine

Zum Vormerken: Kooperationsseminar ALfA/Kaleb, 20.-23.04.2017, Allianzhaus Bad Blankenburg. Mehr dazu demnächst an gleicher Stelle.

ALfA e.V.Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) e.V. - Geschäftsstelle
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