Abtreibung, Spätabtreibung, Auswirkungen

Abtreibung

Dokumente und Texte zu Abtreibung bzw. Schwangerschaftsabbruch

Abtreibung (Schwangerschaftsabbruch, kurz Abbruch, gelegentlich auch Abort): ein gesellschaftlich, moralisch und politisch umstrittenes Thema, bei dem es um Menschenwürde und Lebensrecht und letztlich um nichts weniger als das Leben des ungeborenen Kindes (in den frühen Stadien Embryo und dann Fötus genannt) geht. Zu den verwandten Themen Spätabtreibung bzw. Spätabbruch, körperliche und seelische Folgen der Abtreibung (Post-Abortion-Syndrom) und Pränataldiagnostik verweisen wir auf die entsprechenden Seiten.

Im folgenden werden maßgebliche Stellungnahmen und Wortmeldungen von Einzelpersonen und Institutionen zum Thema Abtreibung dokumentiert. Ergänzt wird diese Sammlung mit Zahlen, Fakten und Bundestagsdrucksachen.

Alle aufgeführten Dokumente, Texte, Stellungnahmen etc. spiegeln ausschließlich die Meinung und Position der jeweiligen Verfasser wieder. Eine Auflistung bedeutet keinesfalls automatisch eine Unterstützung dieser Positionen durch die Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) e.V.

Übersicht - Entwicklung des Menschen im Mutterleib

Wann beginnt das menschliche Leben?

Diese Frage ist wohl der zentrale Punkt in der Abtreibungsfrage - Mensch oder Unmensch. Im Prinzip leiten sich sämtliche Meinungen und Antworten von dieser einen Frage ab: Welcher Status hat der ungeborene Mensch im Mutterleib? Ist der Mensch in seiner ersten Lebensphase überhaupt ein Mensch? Oder ist er nur ein ungeordneter "Zellklumpen", der sich erst noch zu einem richtigen Menschen entwickeln muss, wie eine Raupe eben noch kein Schmetterling ist. Die folgenden Informationen und Bilder geben uns eine erste Antwort auf diese Frage.

Ausführlich, zusammengestellt von www.pro-leben.de

Alle hier veröffentlichten Zahlen und Fakten zu Schwangerschaftssabbrüchen stammen aus offiziellen Quellen, dem Statistischen Bundesamt. Insbesondere bei den Zahlen der Schwangerschaftsabbrüche nach der 23. Woche ist von höheren Dunkelziffern nicht gemeldeter Fälle auszugehen. Beachten Sie hierzu bitte auch am Ende der einzelnen Tabellen die Informationen des Statistischen Bundesamtes zur Datenquelle und zur Methodik.

Umsetzung der vom Bundesverfassungsgericht geforderten Beobachtungs- und Nachbesserungspflicht 
Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Maria Eichhorn, Marie-Luise Dött, Hubert Hüppe, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der CDU/CSU - Drucksache 15/3029 - 24 Seiten, Drucksache 15/3155, 18.05.2004

Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland 1999 bis 2006
nach dem Land des Wohnsitzes und Quote je 1.000 Geborene
Statistisches Bundesamt

Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland 1999 bis 2006
nach dem Alter der Frauen und Quote je 10.000 Frauen der Altersgruppe
Statistisches Bundesamt

Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland 1999 bis 2006
nach rechtlicher Begründung, Dauer der Schwangerschaft und vorangegangenen Lebendgeborenen
Statistisches Bundesamt

Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland 1993 bis 2006
Anzahl der Schwangerschaftsabbrüche (Jahre, Deutschland, Merkmale der Schwangerschaftsabbruchstatistik:[Region / Alter / Familienstand / Abbruchsgrund / Art des Eingriffs / Schwangerschaftsdauer / Eingriffsort / vorangegangene Lebendgeborene])
Statistisches Bundesamt

Schwangerschaftsabbrüche in den neuen Ländern und Berlin-Ost 1980 bis 1992 und im früheren Bundesgebiet 1983 bis 1992
Statistisches Bundesamt

Schwangerschaftsabbrüche WHO Health Data, 2004
Statistisches Bundesamt

Schwangerschaft und Schwangerschaftsabbruch bei minderjährigen Frauen 
Erste Ergebnisse eines pro familia-Forschungsprojekts
In: pro familia magazin 02/2006. S. 23-27.

Kommentare zu den Zahlen

Erschreckende Zahlen zur Abtreibung: Acht Millionen - Zur Kultur des Todes in Deutschland
Von Prof. Dr. Manfred Spieker
Lebensforum 70 - 2/2004

Abtreibung und Statistik: Jedes vierte gezeugte Kind wird abgetrieben
Frauen treiben immer häufiger ab: Wird die vorgeburtliche Kindstötung als legitimes Mittel der Familienplanung begriffen?
Von Stefan Rehder, M.A. und Veronika Blasel, M.A.
Lebensforum 72 - 4/2004

Traurige Entwicklung der Abtreibungs-Bilanz: Ein Volk stirbt im Mutterleib
Vor zehn Jahren legte der Gesetzgeber zum letzten Mal Hand an den Paragrafen 218.Die Folgen sind katastrophal: Statt die Zahl der vorgeburtlichen Kindstötungen zu verringern,treiben Frauen immer häufiger ab. In weiten Teilen der Bevölkerung schwindet zudem das Bewusstsein,dass Abtreibung ein schweres Unrecht darstellt. Doch trotz des offenkundigen Scheiterns der Reform wollen nur wenige Politiker daran noch einmal etwas ändern.
Von Tobias-B. Ottmar
Lebensforum 75 - 3/2005

Abtreibungs-Kongress: "Zwingt Ärzte zur Abtreibung"
Ein Bericht von Jugend für das Leben über den europäischen Kongress der internationalen Abtreibungsvereinigung FIAPAC in Wien
Von Mag. Gernot Steier und Norbert Steinacher
Lebensforum 72 - 4/2004

Verheerende Folgen: Der Preis des Abtreibungsrechts
30 Jahre nach Freigabe der vorgeburtlichen Kindstötung in den USA ziehen zwölf amerikanische Autorinnen Bilanz. Ihr Fazit: Die Legalisierung der Abtreibung hat verheerende Folgen - nicht nur für die Gesellschaft, sondern auch für die Frauen selbst.
Von Dr. rer. nat. Raymond Georg Snatzke
Lebensforum 76 - 4/2005

Die Umwert-Strategie: Wie Abtreibungsaktivisten Regierungen einfangen
Wer glaubt, überzeugte Abtreibungspropagandisten könnten sich angesichts steigender Abtreibungszahlen beruhigt zurücklehnen und die Früchte ihres Erfolges auskosten, der irrt. Ein vertrauliches Protokoll enthüllt: Mit einer raffinierten Strategie sollen Regierungen gezwungen werden, ein "Grundrecht auf Abtreibung" anzuerkennen und umzusetzen.
Von Dr. phil. nat. Andreas Reimann
Lebensforum 69 - 1/2004

Lernziel Sex: Für Abtreibung gibt es pro familia
Pro Familia hat eine neue Geschäftsidee entwickelt: Zu »Sexperten« ausgebildete Teenager sollen jüngere Mitschüler zu frühem Sex ermuntern. Denn für Abtreibungen gibt es schließlich pro familia.
Von Oberstudienrat Huber Hecker
Lebensforum 73 - 1/2005

Juristisches zum Schwangerschaftsabbruch
9 Seiten, Leitsätze des Bundesverfassungsgerichts und Gesetzestexte

Chronik des § 218 StGB

Urteile zu Bannmeilen und "Gehsteigberatung"

BGH VI ZR 308/03
Mit seinem »Bannmeilen-Urteil« hat der BGH die Tür zu meinungsfreien Räumen in Deutschland aufgestoßen: Den Arealen rund um Einrichtungen, in denen ungeborene Kinder getötet werden.
Von Stefan Brandmaier
Lebensforum 73 - 1/2005

Ein wichtiger Sieg
Im Kampf um den Schutz ungeborenen Lebens haben Lebensrechtler einen wichtigen Erfolg errungen. Die "Gehsteigberatung" vor der Abtreibungsklinik des Münchner Abtreibungsarztes Friedrich Stapf bleibt legal.
Von Dr. Sebastian Sigler
Lebensforum 79 - 4/2006

Editorial: Erfolge für den Lebensschutz
Von Dr. Claudia Kaminski
Lebensforum 79 - 4/2006

"Rechtsbewusstsein muss geschärft werden"
Nachdem der Münchner Abtreiber Friedrich Stapf die Berufung gegen das Urteil des Landgerichts München I zurückgezogen hat, ist dieses nun rechtskräftig. Über das Urteil (Az 28 O 5186/06) und seine möglichen Konsequenzen sprach für LebensForum Stefan Rehder mit dem Vorsitzenden der Juristen-Vereinigung Lebensrecht (JVL) Bernward Büchner.
Lebensforum 79 - 4/2006

Babys retten – in letzter Minute
Viele Kinder verdanken dieser Frau ihr Überleben. Seit Jahren fängt die 25jährige Hebamme Maria Grundberger schwangere Frauen erfolgreich vor einer Abtreibungsklinik ab.
Von Marcus Mockler
Lebensforum 79 - 4/2006 

"Es braucht Leute, die vorangehen"
Gehsteigberatung ist in Deutschland noch wenig verbreitet. In München hat Wolfgang Hering diese Arbeit aufgebaut. Der 50-jährige Bauingenieur hat nur 100 Meter von der Abtreibungsklinik des Mediziners Friedrich Stapf ein "Lebenszentrum" eingerichtet, von dem aus die Einsätze vor der Klinik koordiniert und Abtreibungswillige beraten werden. Für LebensForum sprach Marcus Mockler mit Wolfgang Hering über Arbeitsmethoden der Gehsteigberatung, das Gerichtsurteil und die Kritik an seiner Arbeit. Hering, verheiratet und Vater von drei Kindern, ist Vorsitzender des Vereins "Helfer für Gottes kostbare Kinder Deutschland e.V.", der das Lebenszentrum betreibt.
Lebensforum 79 - 4/2006

"Vom Handwerk fasziniert"
Wer ist der Mann, der friedliche Lebensrechtler vor Gericht zerrt und ihnen verbieten lassen will, schwangere Frauen noch für ein "Ja" zu ihrem Kind zu bewegen? Ein Porträt.
Von Stefan Rehder, M.A.
Lebensforum 79 - 4/2006 

Unterhalt für das Kind als Schaden? Zur Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs

Forum Bioethik - Veranstaltung des Nationalen Ethikrates, 22.01.03, Berlin

  • Einleitung zum Thema
  • Vortrag von Dr. Gerda Müller - Vorsitzende Richterin am Bundesgerichtshof (VI. Zivilsenat)
  • Wortprotokoll

Stellungnahme zur Neufassung des § 218a StGB mit Wegfall der sogenannten embryopathischen Indikation zum Schwangerschaftsabbruch 
Kommission für Öffentlichkeitsarbeit und ethische Fragen der Gesellschaft für Humangenetik e.V. und Berufsverband Medizinische Genetik e.V. (1995)

Zusammenstellung zum Schwangerschaftsabbruch in den Niederlanden 2002
Dieser Text wurde vom niederländischen Ministerium für auswärtige Angelegenheiten in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Gesundheit, Gemeinwohl und Sport erstellt.

Bedenkzeit bei bestimmten Schwangerschaftsabbrüchen festschreiben
Familie/Antrag
Berlin: (hib/SAS) Ärzten soll nach Ansicht der FDP-Fraktion das Recht eingeräumt werden, einen Schwangerschaftsabbruch nach medizinischer Indikation zu verweigern. Ausnahmen vom Verweigerungsrecht seien nur dann zu machen, wenn akute Gefahr für das Leben der werdenden Mutter besteht. In ihrem Antrag (15/5034) sprechen sich die Liberalen auch dafür aus, eine Bedenkzeit von drei Tagen nach der Information über den Befund und nach dem Feststellen der medizinischen Indikation für die Schwangere vorzuschreiben.
HIB 073/2005 10.03.2005

Schwangerschaftsabbrüche bei Teenagern nehmen weiter zu
Familie/Antwort
Berlin: (hib/SAS) Die Zahl der Geburten bei Frauen unter 18 Jahren ist in dem Zeitraum zwischen 1996 und 2003 von 4.766 auf 5.131 gewachsen. Weiter angestiegen ist in der gleichen Zeitspanne auch die Anzahl der Schwangerschaftsabbrüche bei Minderjährigen - von 4.724 auf 7.645 Abtreibungen. Als einen "leichten Anstieg" bewertet die Bundesregierung indes die Entwicklung bei den Teenagerschwangerschaften in ihrer Antwort (15/4580) auf eine Kleine Anfrage der CDU/CSU-Fraktion (15/4441).
HIB 006/2005 06.01.2005

Teenagerschwangerschaften
Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Michaela Noll, Rita Pawelski, Maria Eichhorn, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der CDU/CSU- Drucksache 15/4441
12 Seiten, Drucksache 15/4580 20.12.2004

Umsetzung der vom Bundesverfassungsgericht geforderten Beobachtungs- und Nachbesserungspflicht
Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Maria Eichhorn, Marie-Luise Dött, Hubert Hüppe, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der CDU/CSU - Drucksache 15/3029 -
24 Seiten, Drucksache 15/3155, 18.05.2004

Pflicht der Bundesregierung zur Beobachtung der Schutzwirkung des Schwangerschaftskonfliktgesetzes (SchKG)
Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Monika Brudlewsky, Martin Hohmann, Ilse Aigner, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der CDU/CSU, Drucksache 14/9974
8 Seiten, Drucksache 14/9985 14. Wahlperiode 27.09.02

Rechtsanspruch auf Beratung im Mutterpass zusätzlich festschreiben
Antrag der Abgeordneten Christel Riemann-Hanewinckel, Dr. Hans-Peter Bartels, Anni Brandt-Elsweier, Dieter Dzewas, Hans Forster, Arne Fuhrmann, Renate Gradistanac, Angelika Graf (Rosenheim), Kerstin Griese, Klaus Hagemann, Reinhold Hemker, Christel Humme, Christine Lehder, Marlene Rupprecht, Wilhelm Schmidt (Salzgitter), Dr. Angelica Schwall-Düren, Dr. Margrit Spielmann, Rolf Stöckel, Hildegard Wester, Inge Wettig-Danielmeier, Hanna Wolf (München), Dr. Peter Struck und der Fraktion der SPD
sowie der Abgeordneten Irmingard Schewe-Gerigk, Kerstin Müller (Köln), Rezzo Schlauch und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
2 Seiten, Drucksache 14/9030, 14. Wahlperiode 14.05.02
Dieser Antrag wurde Juni 2002 angenommen und an die Ausschüsse überwiesen

Erfahrungen mit dem in § 47a des Arzneimittelgesetzes vorgesehenen Sondervertriebsweg
Unterrichtung durch die Bundesregierung
Anmerkung: Hier geht es um einen Sondervertriebsweg für Arzneimittel zum Schwangerschaftsabbruch
4 Seiten, Drucksache 14/6766, 14. Wahlperiode 19.07.01

Vermeidung von Spätabtreibungen - Hilfen für Eltern und Kinder
4-seitiger Antrag der CDU/CSU Fraktion vom 03.07.01, Drucksache 14/6635
Dieser Antrag wurde Ende Juni 2002 abgelehnt!

Spätabtreibung ungeborener Kinder, die Abtreibung überlebende Kinder, Übergang zur Früheuthanasie, staatliches Schutzkonzept, Beobachtungs- und Nachbesserungspflicht
Antwort der Regierung auf eine Kleine Anfrage einer Gruppe der CDU/CSU Fraktion
22 Seiten mit Fragetext vom 10.5.99, Drucksache 14/1045

Spätabtreibung (auch: Spätabbruch)

Abtreibung des ungeborenen Kindes nach der 12. Schwangerschaftswoche (SSW). Wird in Deutschland häufig durchgeführt bei einer mutmaßlichen schweren Behinderung des Kindes. Erlaubt ist die Spätabtreibung nur bei einer schwerwiegenden Gefährdung der Gesundheit der Frau (Wortlaut des Paragraph 218 a Absatz 2 Strafgesetzbuch: "Der mit Einwilligung der Schwangeren von einem Arzt vorgenommene Schwangerschaftsabbruch ist nicht rechtswidrig, wenn der Abbruch der Schwangerschaft unter Berücksichtigung der gegenwärtigen und zukünftigen Lebensverhältnisse der Schwangeren nach ärztlicher Erkenntnis angezeigt ist, um eine Gefahr für das Leben oder die Gefahr einer schwerwiegenden Beeinträchtigung des körperlichen oder seelischen Gesundheitszustandes der Schwangeren abzuwenden, und die Gefahr nicht auf eine andere für sie zumutbare Weise abgewendet werden kann."). Nicht selten sind Kinder nach ungefähr der 22. Schwangerschaftswoche überlebensfähig.

Spätabtreibung (auch: Spätabbruch): Abtreibung des ungeborenen Kindes nach der 12. Schwangerschaftswoche (SSW). Wird in Deutschland häufig durchgeführt bei einer mutmaßlichen schweren Behinderung des Kindes. Erlaubt ist die Spätabtreibung nur bei einer schwerwiegenden Gefährdung der Gesundheit der Frau (Wortlaut des Paragraph 218 a Absatz 2 Strafgesetzbuch: "Der mit Einwilligung der Schwangeren von einem Arzt vorgenommene Schwangerschaftsabbruch ist nicht rechtswidrig, wenn der Abbruch der Schwangerschaft unter Berücksichtigung der gegenwärtigen und zukünftigen Lebensverhältnisse der Schwangeren nach ärztlicher Erkenntnis angezeigt ist, um eine Gefahr für das Leben oder die Gefahr einer schwerwiegenden Beeinträchtigung des körperlichen oder seelischen Gesundheitszustandes der Schwangeren abzuwenden, und die Gefahr nicht auf eine andere für sie zumutbare Weise abgewendet werden kann."). Nicht selten sind Kinder nach ungefähr der 22. Schwangerschaftswoche überlebensfähig.

Im folgenden werden maßgebliche Stellungnahmen und Wortmeldungen von Einzelpersonen und Institutionen zum Thema Spätabtreibung dokumentiert. Ergänzt wird diese Sammlung mit Zahlen, Fakten und Bundestagsdrucksachen.Alle aufgeführten Dokumente, Texte, Stellungnahmen etc. spiegeln ausschließlich die Meinung und Position der jeweiligen Verfasser wieder. Eine Auflistung bedeutet keinesfalls automatisch eine Unterstützung dieser Positionen durch die Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) e.V.

Aktuelle Informationen zur politischen Debatte finden Sie in folgenden Beiträgen im ALfA-Newsletter: 

Debatte um Spätabtreibungen: Vier Anträge zur Ersten Lesung im Bundestag Mitte Dezember 
ALfA-Newsletter 45/08 vom 29.11.2008  

Neuregelung von Spätabtreibungen: SPD-Fraktion lehnt Unionsvorstoß ab - Keine Einigung in Sicht 
ALfA-Newsletter 44/08 vom 22.11.2008  

Aktionsaufruf zur Debatte über Spätabtreibungen: ALfA kritisiert SPD wegen verzögerten Beratungen 
ALfA-Newsletter 40/08 vom 18.10.2008  

Debatte um Spätabtreibungen: Vorsichtige Signale aus SPD- und FDP-Bundestagsfraktion für eine Einigung 
ALfA-Newsletter 36/08 vom 20.09.2008  

Spätabtreibungen: Ärzteschaft hofft auf Konsens im Parlament bei Neuregelungen 
ALfA-Newsletter 27/08 vom 12.07.2008  

Keine Einigung bei Spätabtreibungen: Eigener Gruppenantrag der Union nach gescheiterten Koalitionsgesprächen 
ALfA-Newsletter 26/08 vom 05.07.2008  

Neuer Anlauf: CDU/CSU-Spitzenvertreter und Ärzteschaft beraten über Spätabtreibungen 
ALfA-Newsletter 16/08 vom 25.04.2008 

Abtreibung notfalls bis zur Geburt
Spätabtreibung: traumatisches Erlebnis für die Mutter

Eine besonders tragische Folge der heutigen Diagnose- und Abtreibungspraxis sind die so genannten Spätabtreibungen. Weil eine Reihe der vorgeburtlichen Tests die Ergebnisse erst sehr spät liefern - bei der Fruchtwasseruntersuchung meist ab der 18. Woche - entscheiden sich die werdenden Eltern erst dann für den Abort. Erfolgt der Abbruch nach der 22. Woche, überlebt das Kind mitunter die Zwangsgeburt und bringt Eltern und Ärzte in ein furchtbares Dilemma. Sollte das Kind eben noch getötet werden, muss der Arzt nun alles tun, um das Frühchen zu retten.Dossier auf www.1000fragen.de 

Ein wahrer Fall
Selten erfährt die Öffentlichkeit von Spätabtreibungen. Im Fall des Oldenburger Babys Tim war das anders. Sein Schicksal erschütterte 1997 das Land. Nun gibt ein TV-Film Einblick in das Geschehen und die Folgen.Von Alexandra Maria Linder, M.A.
Lebensforum 77 - 1/2006 

Todesfalle Mutterleib
In Deutschland werden immer weniger Kinder geboren, treiben Mütter immer häufiger ab. Gleichwohl schließt die Politik eine Reform des § 218 aus. Selbst bei den Spätabtreibungen scheint eine Einigung schwierig.Von Stefan Rehder, M.A.
Lebensforum 77 - 1/2006 

"Lebensschutz hat oberste Priorität"
Die Union hat die Debatte um die Möglichkeiten zur Eindämmung von Spätabtreibungen neu eröffnet. Doch ein komplettes Aufrollen des Abtreibungs-Paragrafen ist derzeit nicht in Sicht. Für LebensForum sprach Tobias-Benjamin Ottmar mit dem familienpolitischen Sprecher der CDU/CSU-Fraktion, Johannes Singhammer, über die Gründe der Unionsfraktion, sich derzeit nur auf diesen Teilbereich zu konzentrieren.
Lebensforum 77 - 1/2006 

Keine neue Debatte um den § 218
Ende November hat sich der Bundesverband Lebensrecht (BVL) schriftlich an die Bundesministerin für Familien, Senioren, Frauen und Jugend Ursula von der Leyen gewandt. Anlass für das Schreiben waren befremdliche Äußerungen der Ministerin in einem Interview mit dem Rheinischen Merkur. Anfang Januar antwortete die Ministerin dann dem BVL. LebensForum dokumentiert den Briefwechsel sowie einen Kommentar des Stellvertretenden Vorsitzenden des BVL, Bernward Büchner.
Lebensforum 77 - 1/2006 

Editorial: Der politische Wille fehlt
Von Dr. Claudia Kaminski
Lebensforum 77 - 1/2006

Vorschlag zur Ergänzung des Schwangerschaftsabbruchrechts aus medizinischer Indikation Bundesärztekammer und Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG)
37 Seiten im PDF-Format (2,2 MB), aktualisiert: 01.11.2007

Netzwerk gegen Selektion durch Pränataldiagnostik - Stellungnahme zu der aktuellen Diskussion über die Vermeidung von Spätabbrüchen
4 Seiten, September 2004

Position der Bundesvereinigung Lebenshilfe zur Spätabtreibung nach Pränataldiagnostik Bundesvereinigung Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung e.V.
08.12.99

Stellungnahme zur Neufassung des § 218a StGB mit Wegfall der sogenannten embryopathischen Indikation zum Schwangerschaftsabbruch
Kommission für Öffentlichkeitsarbeit und ethische Fragen der Gesellschaft für Humangenetik e.V. und Berufsverband Medizinische Genetik e.V. (1995)

Hilfe in einer Konfliktsituation: Bundestag erörtert Initiativen zum Thema Spätabtreibung
Frauen, die aufgrund einer möglichen Kindesbehinderung nach dem dritten Schwangerschaftsmonat vor der Frage einer Abtreibung stehen, sollen besser beraten werden. Am Donnerstag, dem 18. Dezember 2008, erörtert das Parlament fünf Vorschläge zur Reform des Schwangerschaftskonfliktgesetzes.
Deutscher Bundestag, 18.12.08
Anm.: Hier finden Sie alle Hintergrundinfos zur laufenden politischen Debatte.

Bedenkzeit bei bestimmten Schwangerschaftsabbrüchen festschreiben
Familie/Antrag
Berlin: (hib/SAS) Ärzten soll nach Ansicht der FDP-Fraktion das Recht eingeräumt werden, einen Schwangerschaftsabbruch nach medizinischer Indikation zu verweigern. Ausnahmen vom Verweigerungsrecht seien nur dann zu machen, wenn akute Gefahr für das Leben der werdenden Mutter besteht. In ihrem Antrag (15/5034) sprechen sich die Liberalen auch dafür aus, eine Bedenkzeit von drei Tagen nach der Information über den Befund und nach dem Feststellen der medizinischen Indikation für die Schwangere vorzuschreiben.
HIB 073/2005 10.03.2005

Beratung von Schwangeren und Paaren nach pränataler Diagnostik erweitern
Familie/Antrag
Berlin: (hib/SAS) Das Beratungsangebot für Schwangere erweitern und verbessern, die bei einer pränatalen Diagnostik von einer Behinderung ihres ungeborenen Kindes erfahren haben, ist ein Anliegen der Koalitionsfraktionen. Wie sie in ihrem Antrag (15/4148) erklären, müssten Frauen bei der ärztlichen Schwangerschaftsvorsorge so umfassend und wertfrei informiert werden, dass sie eine eigenverantwortliche Entscheidung für oder gegen einen Abbruch ihrer Schwangerschaft treffen können.
HIB 275/2004 11.11.04

Auszug aus dem Plenarprotokoll 15/138 zur Debatte über Spätabtreibung
Am 11.11.04 fand im Deutschen Bundestag eine Debatte zum Thema Spätabtreibung statt. Hier finden Sie den entsprechenden Auszug aus dem offiziellen Plenarprotokoll 15/138 vom 11.11.04. Abschließend erfolgte eine Überweisung der beiden zur Debatte eingebrachten Anträge Drucksache 15/4148 und Drucksache 15/3948 an diverse Ausschüsse. Weitere Diskussionen werden folgen...
18 Seiten, (1,4 MB)

Dazu die eingebrachten Anträge:

Psychosoziale Beratungsangebote bei Schwangerschaftsabbrüchen nach medizinischer Indikation ausbauen
Antrag der Abgeordneten Christel Humme, Sabine Bätzing, Ute Berg, Peter Dreßen, Renate Gradistanac, etc. und der Fraktion der SPD
sowie der Abgeordneten Irmingard Schewe-Gerigk, Ekin Deligöz, Jutta Dümpe-Krüger, Birgitt Bender, Volker Beck (Köln), Katrin Göring-Eckardt, Krista Sager und der Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN
9 Seiten, Drucksache 15/4148, 10.11.2004

Vermeidung von Spätabtreibungen - Hilfen für Eltern und Kinder
Antrag der Abgeordneten Dr. Maria Böhmer, Wolfgang Bosbach, Maria Eichhorn, Hubert Hüppe, Thomas Rachel, etc. und der Fraktion der CDU/CSU
8 Seiten, Drucksache 15/3948, 19.10.2004

Rechtsanspruch auf Beratung im Mutterpass zusätzlich festschreiben
Antrag der Abgeordneten Christel Riemann-Hanewinckel, Dr. Hans-Peter Bartels, Anni Brandt-Elsweier, Dieter Dzewas, Hans Forster, Arne Fuhrmann, Renate Gradistanac, Angelika Graf (Rosenheim), Kerstin Griese, Klaus Hagemann, Reinhold Hemker, Christel Humme, Christine Lehder, Marlene Rupprecht, Wilhelm Schmidt (Salzgitter), Dr. Angelica Schwall-Düren, Dr. Margrit Spielmann, Rolf Stöckel, Hildegard Wester, Inge Wettig-Danielmeier, Hanna Wolf (München), Dr. Peter Struck und der Fraktion der SPD
sowie der Abgeordneten Irmingard Schewe-Gerigk, Kerstin Müller (Köln), Rezzo Schlauch und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
2 Seiten, Drucksache 14/9030, 14. Wahlperiode 14.05.02
Dieser Antrag wurde Juni 2002 angenommen und an die Ausschüsse überwiesen

Vermeidung von Spätabtreibungen - Hilfen für Eltern und Kinder
4-seitiger Antrag der CDU/CSU Fraktion vom 03.07.01, Drucksache 14/6635
Dieser Antrag wurde Ende Juni 2002 abgelehnt!

Spätabtreibung ungeborener Kinder, die Abtreibung überlebende Kinder, Übergang zur Früheuthanasie, staatliches Schutzkonzept, Beobachtungs- und Nachbesserungspflicht
Antwort der Regierung auf eine Kleine Anfrage einer Gruppe der CDU/CSU Fraktion
22 Seiten mit Fragetext vom 10.5.99, Drucksache 14/1045

Auswirkungen

Post-Abortion-Syndrom (auch: Post-Abortion-Syndrome, abgekürzt PAS): Bezeichnung für die krankhaften körperlichen und seelischen Folgen einer Abtreibung für die Frau, d.h. für die Auswirkung einer Abtreibung auf Körper und Psyche. Obwohl hierzu bereits etliche wissenschaftliche Studien, wird PAS von den Befürwortern der Abtreibung geleugnet oder verharmlost.

Im folgenden werden maßgebliche Stellungnahmen und Wortmeldungen zum Thema PAS dokumentiert. Ergänzt wird diese Sammlung mit Zahlen und Fakten. Alle aufgeführten Dokumente, Texte, Stellungnahmen etc. spiegeln ausschließlich die Meinung und Position der jeweiligen Verfasser wieder. Eine Auflistung bedeutet keinesfalls automatisch eine Unterstützung dieser Positionen durch die Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) e.V.

Leid statt Befreiung durch Abtreibung: Wenn die Seele stirbt
Die für das Kind tödliche Abtreibung wird vielfach als Befreiung der Frau gefeiert, die sie statt vom Kind vom "Gebärzwang" entbinde. In Wahrheit fordert Abtreibung meist zwei Opfer. Viele Frauen erkranken nach einer Abtreibung am so genannten Post- Abortion-Syndrom; oft mit furchtbaren Folgen.
Von Veronika Blasel, M.A.
Lebensforum 73 - 1/2005 

Opfer der Abtreibung: "Du bist nie wieder dieselbe"
"Ich trieb vor zehn Jahren ab. Ich war ziemlich jung, war alleine, hatte niemanden, auf den ich mich stützen konnte. Ich hatte Angst und da du dies angeboten bekommst, ziehst du es in Erwägung." LebensForum dokumentiert das bewegende Interview, das Esperanza Puente Moreno, Sprecherin der Vereinigung der Opfer der Abtreibung, im vergangenen Jahr der spanischen Zeitschrift "ALBA" gab.
Von Jesús G. Sánchez-Colomer
Lebensforum 77 - 1/2006

Leiden nach der Abtreibung: Das Schweigen gebrochen
Nachdem die Aktion Lebensrecht für Alle e.V. (ALfA) nicht zuletzt im LebensForum mehrfach umfassend über das Post-Abortion-Syndrom informiert hat, greifen nun auch andere Medien das wichtige Thema auf. Prominenteste Beispiele: Die Sendung "Stern-TV" und Eva Hermans vieldiskutiertes Buch "Das Eva-Prinzip".
Von Matthias Lochner
Lebensforum 80 - 4/2006

Erstaunliche Ergebnisse: Mehr Selbstmorde nach Abtreibung
Mehr Selbstmorde nach AbtreibungenWissenschaftliche Studien fördern erstaunliche Ergebnisse zu Tage
von Cornelia Kaminski
Lebensforum 64 - 4/2002