Was man oft hört. – Was wir dazu sagen.

Menschenrechte

  • "My body, my choice"

    Körperliche Selbstbestimmung

    My body, my choice?

    Körperliche Selbstbestimmung ist ein hohes Gut. Doch bei einer Schwangerschaft geht es um zwei Körper. Das Baby im Mutterleib ist kein Körperteil und die schwangere Frau hat keine zwei Köpfe, vier Arme, vier Beine, zwei schlagendenHerzen und zwei verschiedene DNAs. Das Recht auf Leben wiegt schwerer als das zeitweilige Recht auf Selbstbestimmung der Mutter.

  • "No uterus, no opinion"

    Männer haben kein Recht darüber zu entscheiden

    No Uterus – No Opinion?

    Das Lebensrecht ungeborener Kinder betrifft uns als gesamte Gesellschaft. Männer stehen hier als Väter untrennbar in der Verantwortung: Sie sollten schwangere Frauen unterstützen, anstatt sich ihrer Pflicht zu entziehen oder Frauen in Konfliktsituationen mit der Entscheidung allein zu lassen. Wir alle, egal ob Mann oder Frau, haben Verantwortung die Schwachen in unserer Gesellschaft zu schützen.

  • "Abtreibung ist ein Menschenrecht"

    Gesundheitsversorgung

    Abtreibung als Menschenrecht?

    Menschenrechte sind fundamentale Rechte, die jedem biologischen Menschen von Natur aus zustehen – sie werden uns nicht erst durch staatliche Satzungen oder den Moment der Geburt verliehen. Die Naturwissenschaft ist sich einig darüber, dass menschliches Leben mit der Befruchtung beginnt. Menschenrechte gelten also auch für ungeborene Kinder und das wichtigste aller Menschenrechte ist das Recht auf Leben.

  • "Gleichberechtigung"

    Abtreibung ermöglicht echte Gleichberechtigung von Männern und Frauen

    Gleichberechtigung?

    Ohne ein Recht auf Leben für jeden Menschen, hat kein anderes Recht bestand und es kann dann überhaupt keine Gleichberechtigung geben. Frauen und Männer haben biologische Unterschiede, die nciht ausradiert werden dürfen. Diese Unterschiede sind natürlich, gewollt und notwendig, um menschliches leben überhaupt ermöglichen. Gleichberechtigung in diesem Kontext heißt, Männer und Frauen gleichermaßen in die Verantwortung zu ziehen.

Biologie

  • "Es ist nur ein Zellhaufen"

    Der Embryo ist noch kein Mensch.

    Zellhaufen?

    Wir sind alle „Zellhaufen“, aber wir sind auch Menschen mit fundamentalen Menschenrechten. Die moderne Naturwissenschaft ist sich einig: Mit der Befruchtung entsteht ein neues, genetisch unverwechselbares menschliches Individuum, dessen Entwicklung von diesem Moment an kontinuierlich verläuft

  • "Abtreibung verhindert Leid"

    Wenn ein Kind krank oder nicht lebensfähig ist, wird ihm und den Eltern nur schweres Leid erspart.

    Leid verhindern?

    Jedes menschliche Leben ist bedingungslos wertvoll und liebenswert – unabhängig von Gesundheit oder Behinderung. Die moderne Pränataldiagnostik darf nicht als Werkzeug zur Selektion missbraucht werden. Statt behinderte Kinder vor der Geburt auszusortieren, fordern und bieten wir echte Hilfen wie eine palliative Geburt oder Beratung für das Leben mit einem gehandicappten Kind.

  • "Leben retten"

    Manchmal ist Abtreibung notwendig, um das Leben der Frau zu retten.

    Leben retten?

    Es ist nie medizinisch notwendig das Leben des ungeborenen Kindes absichtlich zu beenden. In besonderen Einzelfällen ist möglicherweise ein Notkaiserschnitt oder eine frühzeitige Entbindung notwendig. Dies ist aber nicht das gleiche wie eine Abtreibung.

  • "Lebensfähigkeit"

    Der Embryo ist ein Parasite und kann ohne die Frau nicht leben.

    Lebensfähigkeit?

    In den letzten Jahren, ist die Überlebensrate von zu früh geborenen Kindern drastisch gestiegen und der Zeitpunkt wird immer früher bei dem ein Kind nach einer Frühgeburt überleben kann. Die Würde und das Lebensrecht eines Menschen kann niemals von medizinischem Fortschritt oder neuer Forschung abhängig sein. Egal wie fortgeschritten die Medizin, die Würde eines Menschen ist unantastbar und nicht willkürlich variabel. Außerdem sind Kinder auch noch lange nach der Geburt für ihr überleben von der Mutter abhängig.

Gesellschaft

  • "Christlicher Fundamentalismus"

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    Fundamentalismus?

    Fundamentalismus zeichnet sich dadurch aus, dass er in Ignoranz naturwissenschaftlicher Fakten an Positionen festhält. Es ist naturwissenschaftlich bewiesen, dass menschliches Leben bei der Befruchtung von Ei- und Samenzelle beginnt. Egal ob christlich, sozialistisch, kapitalistisch oder materialistisch, alle Ideologien haben den Zweck, die Gesellschaft zu verändern. Ist das Recht auf den Wunsch nach Gesellschaftsveränderung nur bestimmten Gruppen vorbehalten?

  • "Anti-feministisch"

    Das Wohl von Frauen ist den Lebensschützern egal.

    Feminismus?

    Wahre Feministinnen schützen die Schwächsten – und damit auch die ungeborenen Frauen. Weltweit führt die soziale Akzeptanz von Abtreibungen zu einer massiven Diskriminierung und gezielten Tötung ungeborener Mädchen. Zudem befreit die gesellschaftliche Normalisierung von Abtreibungen oft Männer aus der Verantwortung und setzt Frauen unter Druck, sich für Karriere oder Partnerschaft gegen ihr Kind entscheiden zu müssen.

  • "Abtreibung löst Probleme"

    Sie hilft Frauen aus akuten Notlagen und Krisen

    Problemlösung?

    Eine Abtreibung beseitigt selten die eigentlichen Ursachen einer Krise, sondern fügt oft neue, tiefgreifende psychische und emotionale Belastungen hinzu. Die Aufgabe einer humanen Gesellschaft ist es nicht, das Kind zu beseitigen, sondern tragfähige Rahmenbedingungen, finanzielle Sicherheit und echte persönliche Begleitung zu schaffen, damit Frauen eine echte Perspektive für sich und ihr Kind haben.

  • "Vergewaltigung"

    Abtreibung muss erlaubt sein, wenn Frauen durch Vergewaltigung schwanger werden.

    Vergewaltigung?

    Die Umstände der Zeugung bestimmen nicht den Wert des Lebens. Das Leben des Kindes eines Vergewaltigers ist nicht weniger wertvoll als das von anderen Menschen. Das unschuldige Kind darf nicht dafür bestraft werden, dass der Vater ein Verbrecher ist. Außerdem hilft es Frauen nicht, dem Trauma der Vergewaltigung das Trauma der Abtreibung hinzuzufügen.

  • "Sichere Abtreibung"

    Frauen sterben durch gefährliche illegale Abtreibungen

    Sichere Abtreibung?

    Muss Abtreibung legal sein um Frauen zu schützen? Es gibt gar keine „sichere Abtreibung“. Mit jeder Abtreibung wird einer Frau geschadet und ein Kind stirbt. Gesetze sollen uns Menschen schützen und nicht den Weg zu noch mehr Leid ebnen. Die Müttersterblichkeitsrate ist in Polen und Malte, in denen Abtreibungen sehr streng geregelt sind, niedriger als in Portugal oder Nordamerika zum Beispiel.

  • "Ihr seid nur Pro Geburt"

    Euch sind die Kinder und Frauen nach der Schwangerschaft egal.

    Pro Life?

    Pro-Life bedeutet, das Recht auf Leben für jeden unschuldigen Menschen zu verteidigen – unabhängig von Alter, Fähigkeiten oder Lebensumständen. Unser Anliegen schließt Frauen und Kinder  und Menschen jeden Alters gleichermaßen ein. Ein gerechtes und solidarisches System muss Familien vor und nach der Geburt unterstützen. Die Unterstützung hört für uns nicht nach der Schwangerschaft auf, aber sie muss zwingend dort beginnen.

Philosophie

  • "Ein Fötus ist keine Person"

    Personsein?

    Alle Menschen sind Personen und haben eine unantastbare Würde und fundamentale Menschenrechte! Personsein kann nicht erworben werden und hängt nicht an Fähigkeiten, Größe, Grad der Abhängigkeit etc., sondern an dem was jemand ist, an seinem Wesen. Jeder Mensch hat, einfach weil er Mensch ist, unverlierbare Würde von der Empfängnis bis zum Tod.

  • "Kein Bewusstsein"

    Erst wenn der Mensch ein Bewusstsein hat, hat er Würde

    Bewusstsein?

    Wenn die Menschenwürde an Fähigkeiten, wie Vernunft und Rationalität hinge, müssten wir auch Neugeborenen die Würde absprechen, da auch sie ihre Vernunft noch nicht anwenden können. Ab wann ist ein Mensch „vernünftig“ genug, um leben zu dürfen? Viele Erwachsene haben schwere mentale Behinderungen, aber wegen dieser Einschränkung würden wir ihnen niemals ihre Würde absprechen.

  • "Kein Schmerzempfinden"

    Erst wenn der Mensch leiden kann, ist Abtreibung falsch.

    Schmerzempfinden?

    Menschen unter Narkose oder im Schlaf spüren auch keine Schmerzen und leiden nicht. Dürfen wir diese dann auch töten? Tire können Schmerz empfinden, sind aber trotzdem keiner Personen. Die Würde eines Menschen hängt nicht an dessen Leidensfähigkeit.

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