Die Aktion
Lebensrecht für Alle

Die Aktion Lebensrecht für Alle e.V. (ALfA) tritt für das uneingeschränkte Lebensrecht jedes Menschen ein – ob geboren oder ungeboren, behindert oder nicht, krank oder gesund, alt oder jung. In der ALfA haben sich Menschen zusammengeschlossen, die dieses Anliegen verbindet; welche politische Anschauung sie vertreten, welcher Religion oder Konfession sie angehören, spielt dabei keine Rolle. Bislang hat die ALfA gut 11.000 Mitglieder. Zudem ist die ALfA Mitglied im Bundesverband Lebensrecht (BVL). Seit der Novellierung des § 218 im Herbst 1995 wird ungeborenen Kinder in Deutschland ein strafrechtlicher Schutz verweigert. Sie können bis zu ihrer Geburt getötet werden – rechtswidrig, aber straffrei. Als Folge ist bei vielen inzwischen der Eindruck entstanden, Abtreibung sei ein legitimes Mittel der Geburtenkontrolle.

Im Mai 2019 wurde ein neuer Bundesvorstand der Aktion Lebensrecht für Alle e.V. unter dem Vorsitz von Cornelia Kaminski gewählt.

FAQ

Die Aktion Lebensrecht für Alle e.V. ist mit ca. 11.000 Mitgliedern Deutschlands größte Lebensrechtsorganisationen und eine der größten Lebensrechtsorganisationen in Europa. Sie ist vor Ort in Regionalverbänden, aber auch bundesweit durch verschiedene Hilfsprogramme für Frauen und Familien in Not sowie durch Bildungsangebote aktiv. Sie wird von einem ausschließlich ehrenamtlich arbeitenden Vorstand geleitet. Die ALfA besteht seit über vierzig Jahren und ist ebenso lang als gemeinnütziger Verein anerkannt und steuerbefreit.

Die ALfA hilft Frauen im Schwangerschaftskonflikt und jungen Familien in Not. Sie unterhält hierzu unter anderem eine Schwangerenberatung. Dies ist einerseits eine kostenlose Telefonhotline, die rund um die Uhr geschaltet ist und ausschließlich ehrenamtlich betreut wird. Frauen bekommen hier zu jeder Tages- und Nachtzeit Rat und Hilfe rund um ihre Schwangerschaft. Besonders nachgefragt ist unsere medizinische Kompetenz: Insbesondere Frauen mit pränatalen Diagnosen, die sie verunsichern, sind dankbar, dass wir schnell und unkompliziert den Kontakt zu Experten vermitteln können. Diese Telefonhotline betreibt unter dem Namen vitaL eine Webseite sowie einen Facebook Account. Die ALfA verweist auf ihrer Homepage auf diese Seite.

Die ALfA unterstützt die Frauen und Familien durch finanzielle Mittel. Diese sind ausschließlich spendenfinanziert und können beispielsweise ein Mietzuschuss, eine Kreditübernahme, Kindergartenbeiträge oder Betreuungskosten sein. Ein Team von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern leistet die Beratung und vermittelt die Hilfe. Alle Familien, die von uns diese Hilfe bekommen haben, werden über einen Zeitraum von zwei Jahren weiter betreut.

Darüber hinaus bietet die ALfA an, den Frauen Patinnen für 9 Monate zur Seite zu stellen, die sie in allem beraten und unterstützen was die Schwangerschaft und die ersten Monate mit dem neugeborenen Kind betrifft. Auch diese Arbeit wird ausschließlich ehrenamtlich geleistet.

Beratungsscheine werden nicht angeboten, da dies telefonisch gar nicht möglich ist und auch nicht unserem Beratungskonzept entspricht, da wir nach § 2 Schwangerenkonfliktgesetz beraten. Im letzten Jahr war die ALfA auf diese Weise für 1600 ratsuchende Frauen telefonischer Ansprechpartner. Etwa die Hälfte von ihnen war bereits im Besitz eines Beratungsscheins, aber unglücklich mit dem Beratungsgespräch.

Für die ALfA ist das Selbstbestimmungsrecht der Frau ein hohes Gut. Gerade deswegen bieten wir umfangreiche Hilfe an, damit in einer Konfliktschwangerschaft eine selbstbestimmte, angst- und sorgenfreie Entscheidung getroffen werden kann. Erst wenn Frauen keine Angst mehr vor einem Partner, der Druck ausübt, vor dem Umfeld, das ihr nicht helfen will, vor der Zukunft mit einem Kind haben muss, kann sie frei entscheiden. Dazu tragen wir mit unserem umfassenden Hilfsangebot bei. Wir behalten uns vor, zu einer der wenigen gesellschaftlich wahrnehmbaren Organisationen zu zählen, die auch das Selbstbestimmungsrecht der betroffenen Väter und Kinder thematisieren. Wer im Selbstbestimmungsrecht für „schwangere Personen“ deren Menschenrecht auf Abtreibung sieht, muss mit derselben Logik dem Bundesverfassungsgericht vorwerfen, es lehne das Selbstbestimmungsrecht der Frau ab.

Die ALfA erfüllt einen Verfassungsauftrag. Denn:

„Das Grundgesetz verpflichtet den Staat, menschliches Leben zu schützen. Zum menschlichen Leben gehört auch das ungeborene. Auch ihm gebührt der Schutz des Staates. Die Verfassung untersagt nicht nur unmittelbare staatliche Eingriffe in das ungeborene Leben, sie gebietet dem Staat auch, sich schützend und fördernd vor dieses Leben zu stellen. (…) Menschenwürde kommt schon dem ungeborenen menschlichen Leben zu, nicht erst dem menschlichen Leben nach der Geburt oder bei ausgebildeter Personalität.“ (vgl. bereits § 10 I 1 ALR: ‚Die allgemeinen Rechte der Menschheit gebühren auch den noch ungeborenen Kindern, schon von der Zeit ihrer Empfängnis.‘). BVerfGE 88, 203 – Schwangerschaftsabbruch II

Diesem Auftrag wird die ALfA durch Information der Öffentlichkeit gerecht. Informationsmaterial zu vielen Fragen des Menschenrechts auf Leben sind bei der ALfA erhältlich. In Vorträgen und Diskussionsrunden informieren wir darüber. Wir vermitteln darüber hinaus junge, von uns geschulte Menschen und ausgewiesene Experten für Schulvorträge. Dazu zählen mehrere promovierte bzw. habilitierte Mediziner. Bei diesen Vorträgen gehen wir äußerst sensibel mit dem Thema um und behalten stets im Kopf, dass betroffene Jugendliche im Raum sein könnten. Die von der ALfA angebotenen Schulvorträge und Schulmaterialien sind sehr erfolgreich und vielfach nachgefragt.

Das Menschenrecht auf Leben schließt in den Augen der ALfA ausnahmslos alle Menschen ein – egal ob geboren oder ungeboren, alt oder jung, behindert oder nicht. Für die ALfA spielt es auch keine Rolle, welcher Hautfarbe, Nationalität, Rasse oder Religionszugehörigkeit Menschen sind, deren Lebensrecht bedroht ist.  Alle diese Menschen finden in unseren Beratungsstellen ein offenes Ohr und tatkräftige Hilfe. Für dieses Menschenrecht auf Leben aller Menschen demonstrieren auch Mitglieder der ALfA einmal jährlich beim „Marsch für das Leben“ in Berlin. Diskriminierende Äußerungen gegenüber irgendwelchen politischen, gesellschaftlichen, religiösen, weltanschaulichen Ideologien werden sowohl bei diesem Marsch als auch bei allen anderen öffentlichen Kundgebungen, an denen die ALfA beteiligt ist, nachweislich nicht geduldet. Juden, Christen, Moslems, Menschen mit Migrationshintergrund sind in der ALfA willkommen, haben Vorstandspositionen inne oder bereits Gelegenheit gehabt, bei öffentlichen Kundgebungen zu sprechen. Es muss jedoch leider festgehalten werden, dass häufig nicht dieselbe Offenheit, derselbe Respekt von einigen Gegendemonstranten zu erwarten ist, die den Teilnehmern unserer Demonstrationen den Tod wünschen („Jesus ist für euch gestorben, macht’s ihm nach“, „Hätt Maria abgetrieben, wärt ihr uns erspart geblieben“).

Die Grundhaltung der Mitglieder der ALfA ist geprägt von Respekt und Achtung vor dem Leben. Mehrere Mitglieder des Bundesvorstands engagieren sich zusätzlich zu ihrer Arbeit für die ALfA für die deutsch-israelische Freundschaft oder für Hilfsprojekte auf dem afrikanischen Kontinent.

Die ALfA ist eine überparteiliche Organisation. Das bedeutet, dass wir völlig neutral und unabhängig von politischen Parteien arbeiten können: alle demokratischen Parteien sind für uns Ansprechpartner, wenn wir gesellschaftliche Verbesserungen im Bereich Lebensrecht erreichen wollen. Die Überparteilichkeit der ALfA ist ein hohes Gut, dass unsere breite gesellschaftliche Arbeit ermöglicht.

Die ALfA ist eine überkonfessionelle Organisation. Bei uns sind alle Menschen als Mitglieder und Aktive herzlich willkommen, die sich für das Menschenrecht auf Leben einsetzen.

  • Anderen Stimme geben

    Die ALfA tritt dafür ein, dass Abtreibung nicht weiter verharmlost wird. Abtreibung ist ein Unrecht. Es zu tolerieren, schwächt das Bewusstsein, dass jeder Mensch ein Recht hat, zu leben. Wer bei der Abtreibung wegschaut, begünstigt vielfältige andere Bedrohungen des Lebens: verbrauchende Embryonenforschung, Forschung an nichteinwilligungsfähigen Patienten, Klonen und Euthanasie.

    Die ALfA will in Politik und Gesellschaft das Bewusstsein neu wecken, dass das Recht auf Leben in jeder Phase geachtet und geschützt werden muss. In einer Zeit, in der über Bioethik, Klonen und Euthanasie diskutiert wird, muss der Wert jedes Menschen deutlich betont werden.

  • In der Not helfen

    Die ALfA hilft Frauen in Not. Die Hilfe gilt allen, die sie brauchen. Auch in scheinbar ausweglosen Situationen können Frauen „Ja“ zum Kind sagen. Die ALfA öffnet Wege. Dabei wird nicht zwischen geborenen und ungeborenen Menschen unterschieden. Die ALfA unterstützt Frauen – solange dies nötig ist; sie hilft auch Vätern, die zu ihren Kindern stehen.

    Die ALfA ist als bundesweite Bürgerinitiative in Regional- und Landesverbände gegliedert. So kann in vielen Städten wirksam geholfen werden. Dabei kann der Verband auf den Einsatz vieler ehrenamtlicher Mitarbeiter zählen. Ihr Engagement trägt das Angebot.

Der Vorstand

Cornelia Kaminski

(1. Vorsitzende)

Cornelia Kaminski, geboren 1965 in Arnsberg, ist verheiratet und lebt mit ihrer Familie, zu der drei Kinder gehören, in Fulda. Neben ihrer Tätigkeit als Oberstudienrätin an einem Gymasium in Hünfeld ist sie als Autorin und Beraterin für einen Schulbuchverlag tätig. 1996 wurde Cornelia Kaminski Mitglied der ALfA und ist seit vielen Jahren auch im Bundesvorstand. Seit Mai 2019 ist sie Bundesvorsitzende der ALfA.

Prof. Dr. Holm Schneider

(1. Stellvertreter)

Prof. Dr. Holm Schneider ist Professor für Kinderheilkunde am Universitätsklinikum Erlangen und setzt sich seit vielen Jahren für Kinder und Jugendliche mit genetischen Besonderheiten ein. Neben seiner Tätigkeit im Bundesvorstand der ALfA schreibt er Bücher für Kinder und Erwachsene und ist ehrenamtlich in einem Sportverein für Menschen mit Down-Syndrom (Laufclub 21) tätig. Holm Schneider ist verheiratet und Vater von sechs Kindern.

Martin Siegel

(2. Stellvertreter)

Jahrgang 1964, ist verheiratet und hat vier Kinder. Er ist Geschäftsführer der Stabilitas GmbH und verantwortlich für die Titelauswahl der Stabilitas Goldminenaktienfonds. Martin Siegel ist Gründungsmitglied des ALfA-Regionalverbands Bielefeld und seit Mai 2019 2. stellvertretender Vorsitzender der ALfA.

Maria Schmölzing

(Schriftführerin)

Die freischaffende Kirchenmusikerin und Musiklehrerin, die im Dezember 1964 in Aschaffenburg geboren wurde, ist verheiratet und Mutter von drei Söhnen. Nach ihrem Kirchenmusik- und Musikpädagogikstudium in Regensburg zog sie mit ihrem Mann 1988 nach Memmingen. Seit 2007 leitet sie den ALfA-Regionalverband Memmingen-Unterallgäu und von 2010 – 2016 gehörte sie dem erweiterten Bundesvorstand der ALfA an.

Im Juni 2016 wurde sie erstmalig als Bundesschriftführerin in den geschäftsführenden Bundesvorstand gewählt und im Mai 2019 auf der Bundesdelegiertenversammlung in diesem Amt bestätigt. Auf kommunalpolitischer Ebene engagiert sich Maria Schmölzing seit 2003 als Stadträtin in Memmingen.

Hans-Peter Reiche

(Schatzmeister)

Hans-Peter Reiche wurde 1960 in Kassel geboren, ist verheiratet und Vater von drei Kindern. Er lebt mit seiner Familie seit 1982 in Stuttgart. Er hat Bauingenieurwesen in Stuttgart studiert, danach noch berufsbegleitend Betriebswirtschaft und Informatik. Seit 2002 ist er bei der Deutschen Bahn AG beschäftigt und arbeitet heute in einem Expertenteam als Projektmanager.

Bei ALfA e.V. ist er seit 2014 Mitglied. 2016 wurde er als Bundesschatzmeister in den geschäftsführenden Bundesvorstand gewählt. Weiterhin ist er ehrenamtlich im Offenen Abend Stuttgart, einer Gemeinschaft in der evangelischen Landeskirche aktiv und seit 2004 in der Ehe- und Ehevorbereitungsarbeit tätig. In seiner Freizeit ist gerne auf Pilgerwegen unterwegs, so ist er 2015 zusammen mit seiner Frau von Stuttgart nach Santiago de Compostella und 2016 von Stuttgart nach Rom gelaufen.

Jugend für das Leben

Wir, die Jugend für das Leben (JfdL) – die junge ALfA – in Deutschland, sind eine Gruppe von Schülern, Studenten und jungen Berufstätigen, die sich für einen konsequenten Schutz des menschlichen Lebens von seinem Beginn, also der Verschmelzung von Ei- und Samenzelle, bis zu seinem natürlichen Ende einsetzen.

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Unterstützer und Freunde der ALfA

„Ich unterstütze die ALfA, weil sie kompetent und zielstrebig für das Lebensrecht und den Lebensschutz ungeborener, behinderter, alter und kranker Menschen eintritt.“

„In unserem Grundgesetz ist das Recht auf Leben als elementares Grundrecht verankert. Deshalb gehört es zu den ersten Aufgaben des Staates, das menschliche Leben vom Anfang bis zum Ende zu schützen. Beim Schutz der ungeborenen Kinder wird der Staat seiner Verpflichtung jedoch nicht gerecht. Dadurch herrscht in der breiten Bevölkerung die gefährliche Auffassung, das Leben des ungeborenen Kindes sei weniger wert. Deshalb müssen die Kirchen, aber auch Lebensrechtsorganisationen immer wieder für den Schutz des ungeborenen Kindes eintreten. ALfA stellt sich seit Jahren dieser Aufgabe. Die „Aktion Lebensrecht für Alle“, für die ungeborenen Kinder ebenso wie für Menschen im hohen Alter, die sich selbst nicht mehr bestimmen können, sorgt mit großem Einsatz und großer Aufopferung seit Jahren dafür, dass der unendliche Wert des menschlichen Lebens in Staat und Gesellschaft auch in Zukunft Bestand hat. Für diesen Einsatz hohe Anerkennung und herzlichen Dank.“

„Bei den ersten Begegnungen im Rahmen des BVL habe ich das starke Engagement und die solide Kompetenz von ALfA in Sachen Lebensrecht gespürt und bin dankbar, dass diese Arbeit auf ein fünftes Jahrzehnt vorausblicken kann.“

„Leben – ganz gleich wie anfänglich, wie alt, wie gebrechlich oder wie versehrt: es ist einmalig und kostbar! Es ist uns von Gott geschenkt, und wir? Wir haben es zu hüten! Das Lebensrecht ist das Grundrecht eines jeden Menschen! Keine menschliche Gesellschaft, auch nicht der Staat, kann insofern

darauf verzichten, das Lebensrecht des Menschen – und zwar jedes Menschen – anzuerkennen und zu schützen, sei es jung oder alt, geboren oder ungeboren, behindert oder nicht behindert. Weil wir an die Würde des von Gott geschenkten Lebens glauben, danke ich der „Aktion Lebensrecht für Alle e.V.“, dafür, dass sie sich seit nunmehr 40 Jahren dafür einsetzt, das Lebensrecht jedes Menschen von der Zeugung bis zum Tod zu sichern.“

„Wir brauchen eine verstärkte gesamtgesellschaftliche Anstrengung, die Schutzwürdigkeit des menschlichen Lebens – in all seinen Phasen – auch in einer hochtechnisierten Welt im Bewusstsein der Menschen zu verankern. Die Aktion Lebensrecht für Alle e. V. leistet hierzu einen wichtigen Beitrag, indem sie klar Stellung bezieht. Umso mehr danke ich Ihnen allen für Ihren engagierten Einsatz zum Wohl des menschlichen Lebens, insbesondere des noch hilflosen ungeborenen sowie des durch Alter und Krankheit geschwächten Lebens.

Ich wünsche allen Mitgliedern und Engagierten, dass sie auch in Zukunft in ihrem Engagement für den Lebensschutz nicht nachlassen, und verbinde mit der Aktion Lebensrecht für Alle e. V. die Hoffnung, dass das Plädoyer zum Schutz des Lebens dem ethisch wachen Zeitgenossen einleuchtet und so den guten Worten viele überzeugende Taten zugunsten des Lebens folgen. Das kennzeichnet eine menschenfreundliche und solidarische Gesellschaft.“

„Unsere Gesellschaft muss sich ernsthaft überlegen, ob sie das Umfeld für gedeihendes Leben

bereitstellt. Sorgen wir für ein lebensfreundliches, menschenfreundliches Klima? (…) Die „Aktion Lebensrecht für Alle e.V.“ setzt sich nun seit 40 Jahren dafür ein, dass in Deutschland und in Europa ein solches gedeihliches Klima entstehe. Sie „tritt für das uneingeschränkte Lebensrecht jedes Menschen ein – ob geboren oder ungeboren, behindert oder nicht, krank oder gesund, alt oder jung.“ Dabei geht es ihr nicht um Verurteilung, sondern darum, gemeinsam an einer guten Zukunft zu bauen, in der die Freude über ein neues Menschenleben alle Ängste überstrahlt.“

„Ich begrüße deshalb den mutigen und stetigen Einsatz von ALfA e.V. für eine größere Ehrfurcht vor dem menschlichen Leben und ermutige Sie und alle Ihre Mitglieder, in Ihrem Bemühen für den Lebensschutz nicht nachzulassen.“

„Danke für Ihr Engagement für das Leben von der Zeugung bis zum natürlichen Tod! Es ist wichtiger denn je. Sie sind eine wahrnehmbare Stimme in gesellschaftspolitischen Diskussionen und leisten damit einen wichtigen Beitrag zu einer Kultur des Lebens.“

„Vor einigen Wochen hat mich mit Erstaunen erfüllt, dass unsere hiesige lokale Zeitung in ihrem vorderen allgemeinen Teil eine ganze Seite dem Schutz des menschlichen Lebens gewidmet hat. Ich hoffe, dass es ein Zeichen dafür ist, dass die Sensibilität für den Schutz des ungeborenen Lebens und das Eintreten für das Leben in jeder Lebensphase endlich wieder in das Bewusstsein der Menschen kommt. Wenn überall angesichts aktueller Bedrohungen und Verunsicherungen nach dem „Hochhalten von Werten“ gerufen wird, dann haben wir Christen doch weiß Gott eine Botschaft, die genau dem entspricht: nämlich dass jegliches Leben von Gott bejaht, gewollt und von ihm begleitet ist. Sie setzen sich auf vielfältige Weise dafür ein, dieses Bewusstsein wieder in die Gesellschaft zu tragen. Dafür danke ich Ihnen von ganzem Herzen.“

„40 Jahre ALfA, das sind 40 Jahre Einsatz für die Würde jedes Lebens. Seit 40 Jahren sind Sie Anwalt derer, die noch nicht oder nicht mehr für sich sprechen können. Als Bischof im Sprengel Mecklenburg und Pommern der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland danke ich Ihnen dafür, dass Sie Ihre Stimme für das ungeborene und gefährdete Leben erheben, auch wenn das zunehmend unpopulär ist.“

„Sie, liebe Mitglieder des Vereins „Aktion Lebensrecht für Alle e.V.“, tragen durch Ihr Engagement ganz erheblich dazu bei, dass Mütter sich bei Ihrer Entscheidung für oder gegen ein Kind nicht durch finanzielle Notlagen leiten lassen müssen. Vielmehr erfahren diese Frauen durch die Arbeit Ihres Vereins konkrete Unterstützung, Begleitung und finanzielle Hilfe. Hier wird auch deutlich, dass – neben allem öffentlichen Engagement – die Hilfe, die vorbehaltlose Begleitung, das liebevolle Tun und ein sorgfältiges Eintreten zur Gewissensbildung die wirkungsvollsten Schutzmechanismen für Leben in unserer Gesellschaft bedeuten.

Ein Ja für das Leben, trotz der vielen „Neins“, die immer wieder laut werden; das ist Ihr Beitrag für unsere Gesellschaft.

Ich danke Ihnen für die Zeit, für Ihr Durchhaltevermögen und die Energie, die Sie in den letzten Jahren für diese Tätigkeit aufgebracht haben.“

Grußworte zu 40 Jahren ALfA

Grußwort von Bischof Dr. Fürst, Rottenburg-Stuttgart

Bischof Dr. Gebhard Fürst - Grußwort zum 40-jährigen Jubiläum der Aktion Lebensrecht für Alle e.V. In diesem Jahr darf die Aktion Lebensrecht für Alle e.V. ihr 40-jähriges Bestehen feiern, dazu gratuliere ich Ihnen sehrherzlich! Die…

Grußwort von Bischof Voderholzer, Regensburg

Grußwort zum 40-jährigen Jubiläum der „Aktion Lebensrecht für Alle e.V.“ Niemand käme auf die Idee, Blumen in einem kalten, dunklen Kellerraum zu säen. Jeder weiß, dass das Gedeihen von Pflanzen angewiesen ist auf die richtigen…

Grußwort von Erzbischof Burger, Freiburg

Grußwort 40 Jahre Aktion Lebensrecht für Alle e. V. Zu den großen Herausforderungen unserer Zeit gehört es, dass die fortschreitenden Erkenntnisse in den Wissenschaften nicht nur zu Erleichterungen des menschlichen Lebens führen, sondern…