Lebensrecht und Bioethik

Beiträge und Analysen

Den höchsten Preis

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Das Geschäft mit der Leihmutterschaft ist ein Geschäft mit dem Mitleid. Das Scheinwerferlicht ist auf die Personen gerichtet, die an ihrer Kinderlosigkeit leiden, im Schatten stehen die, die für die Erfüllung des Kinderwunsches einen hohen Preis zahlen – und das sind nicht zuletzt die Kinder, die auf diese Weise ins Leben gerufen wurden. Sie und die sogenannten "Leihmütter" zahlen einen hohen Preis.

Grundrecht auf Abtreibung?

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Von den 195 Nationen der Welt hat derzeit nur ein einziges Land ein Recht auf Abtreibung in seiner Verfassung verankert: Frankreich. In einer Überreaktion auf das Dobbs-Urteil des Obersten Gerichtshofs der USA überzeugte der französische Präsident Emmanuel Macron das Parlament zu diesem Schritt. Nun zieht Luxemburg nach - mit verheerenden Konsequenzen für den Schutz menschlichen Lebens.

Die Zukunft der Fortpflanzung

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Das US-amerikanische Unternehmen "Orchid" verspricht, mittels Ganzgenom-Screening im Labor erzeugte menschliche Embryonen so gründlich testen zu können, dass die Geburt von Kindern mit genetisch verebbaren Krankheiten gründlich verhindert werden könnte. Mit Eugenik habe das nichts zu tun, so die Orchid-Gründerin - Stefan Rehder sieht das anders.

Bevormundung durch die EU

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Europa ist in Bezug auf die Rechtsprechung zur Abtreibung ein Flickenteppich. In den Niederlanden etwa ist Abtreibung bis zur 24. Schwangerschaftswoche legal und besonders liberal geregelt: es gibt weder  eine verpflichtende Beratung noch eine solche Wartezeit. In Malta hingegen gilt: Nur im Falle einer Lebensbedrohung für die Schwangere ist eine Abtreibung erlaubt. Die euroäische Bürgerinitiative „My Voice My Choice“ will das beenden und legt damit die Axt an Europas Werte.

ELSA: Meinung als Methode

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Die vom Bundesministerium für Gesundheit in Auftrag gegebene und Mitte August veröffentlichte ELSA-Studie war eine der teuersten Studien in der Geschichte des Ministeriums. Nur genügt sie wissenschaftlichen Anforderungen nicht - und ihre Ergebnisse widersprechen den Behauptungen, die die Autoren öffentlich aufstellen.

Kindstötung auf Rezept?

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In der Koalition ist ein Streit um die Interpretation des Koalitionsvertrages entbrannt. Nach Ansicht der SPD setzt die dort festgeschriebene Ausweitung der Finanzierung von Abtreibungen deren Legalisierung voraus. Kommt also schon bald die Abtreibung auf Rezept? 

Alles Kampagne?

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Viel hat nicht gefehlt und die Wahl drei neuer Richter für das Bundesverfassungsgericht hätte eine handfeste Staatskrise ausgelöst. Am Ende konnten beinah alle zufrieden sein. Eine Nachbetrachtung der Causa Brosius-Gersdorf.

Vorsicht, Verschwörungstheorie

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Finanziert unter anderem von International Planned Parenthood macht das „European Parliamentary Forum for Sexual and Reproductive Rights“ gezielt Stimmung gegen christliche Bewegungen und Lebensrechtsgruppen. Neil Dattas Bericht verfehlt das Ziel einer sachlichen und differenzierten Analyse. Stattdessen betreibt er Stimmungsmache gegen christliche Bewegungen und Lebensrechtsgruppen, unterschlägt die Bedeutung christlicher Werte für unsere Gesellschaft und bleibt inhaltlich wie methodisch weit hinter den Ansprüchen an eine seriöse Recherche zurück.

„Lebensschutz ist kein rechtes Thema“

27 Jahre lang hat sich Hubert Hüppe im Bundestag in bioethischen Debatten für den Lebensschutz starkgemacht. Jetzt ist der Christdemokrat zum Bundesvorsitzenden der Senioren-Union gewählt worden. Im Interview berichtet er, wie er den Fall Brosius-Gersdorf betrachtet und warum er sich auch in seiner neuen Aufgabe gegen Diskriminierung einsetzt.

Koalitionsvertrag unter der Lupe

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Was genau sagt der Koalitionsvertrag über das Recht auf Leben, den Schutz der Menschenwürde und die Unterstützung von Frauen und Familien in Not? Die Analyse zeigt: Der Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD lässt aus Perspektive des Lebensrechts sicher einige Wünsche offen. Verglichen mit dem Koalitionsvertrag der sogenannten „Ampel“ ist er jedoch tatsächlich ein Fortschritt.

Nix mit „wirksam und sicher“

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Keinesfalls sicher und ungefährlich: Die chemische Abtreibung. Eine neue US-Studie offenbart schockierende Erkentnisse über das tödliche Präparat: Fast 11 Prozent der Nutzerinnen erleiden nach Einnahme schwere Schädigungen.

Die Schwächsten schützen

Papst Leo XIV. und der Lebensschutz: "Lasst und das menschliche Leben jederzeit verteidigen!" Von Guido Horst Man muss nicht den vormaligen »Twitter«-Account, heute »X«-Account, von Robert Francis Prevost durchforsten, um die Frage…

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