Die europäische Bürgerinitiative „My Voice, My Choice“, die sich für einen durch Steuermitteln finanzierten Abtreibungstourismus in Europa einsetzt, wurde der „Vigdís Prize for Women’s Empowerment“ verliehen. Dieser Preis, vergeben vom Europarat, soll Initiativen auszeichnen, die sich für die Rechte und die Stärkung von Frauen einsetzen. Umso irritierender ist es, dass ausgerechnet die Kampagne „My Voice My Choice“ für diesen Preis ausgewählt wurde.
Hinter wohlklingenden Schlagworten verbirgt sich hier eine Agenda, die sich maßgeblich für die Ausweitung von Abtreibung einsetzt und damit das fundamentale Recht auf Leben ungeborener Kinder infrage stellt. Eine solche Position als „Empowerment“ zu deklarieren, verzerrt den eigentlichen Anspruch des Preises und blendet die ethische Dimension vollständig aus.
Wenn ein europäisches Gremium eine Initiative auszeichnet, die die Schutzwürdigkeit menschlichen Lebens relativiert, sendet das ein fatales Signal. Statt Frauen ganzheitlich zu unterstützen, wird hier ein einseitiges politisches Programm hofiert.
Deshalb braucht es jetzt klare Stimmen des Widerspruchs. Wer sich für echten Schutz von Frauen und Kindern einsetzt, sollte diese Nominierung nicht unwidersprochen lassen. Protestieren Sie gegen diese Fehlentscheidung und setzen Sie ein Zeichen für eine konsequente Kultur des Lebens.
Der Gewinner des Preises wurde am Montag, 22. Juni bei der Parlamentarischen Versammlung des Europarats bekannt gegeben.
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