• Link zu Facebook
  • Link zu Instagram
  • Link zu Youtube
Beratungstelefon für Schwangere 0800 36 999 63
  • Einkaufswagen Einkaufswagen
    0Einkaufswagen
  • Home
  • Über Uns
    • Über Uns
    • Der Vorstand
    • Unsere Initiativen
    • Regionalverbände
    • Mitgliederlogin
  • Schwanger?
  • Aktuelles
    • Artikel nach Kategorie
    • Alle Pressemitteilungen
    • LebensForum
      • MEHR LebensForum
    • Podcast
    • Termine
    • Newsletter
  • Schule
  • Themen
    • Abtreibung
      • Argumente
    • Nach Abtreibung
    • Vorgeburtliche Diagnostik
    • Embryonale Stammzellen
    • Leihmutterschaft
    • Reproduktionsmedizin/IVF
    • Organspende
    • Lebensende
  • Mitmachen
    • Termine
  • Kontakte
  • Spenden
  • Shop
  • Click to open the search input field Click to open the search input field Suche
  • Menü Menü

ALfA begrüßt den Rücktritt von Jens Spahn als Vorsitzendem der CDU/CSU‑Bundestagsfraktion – Kaminski: „Das muss der Anfang einer Aufklärungskampagne über verletze Kinder- und Frauenrechte bei Leihmutterschaft sein

Leihmutterschaft, Pressemitteilungen

Augsburg, 18.Juli 2026. Der Rücktritt Jens Spahns als CDU-Fraktionsvorsitzender folgt auf seine Einsicht, dass dies die einzig mögliche Reaktion auf das Entsetzen in seiner Partei war, das von weiten Teilen der Bevölkerung geteilt wurde.  Diese Personalentscheidung mag innerparteiliche Spannungen kurzfristig entschärfen, sie beantwortet aber in keiner Weise die grundlegenden ethischen Fragen, die Leihmutterschaft aufwirft, und die die CDU bislang auf eindeutige und konsequente Weise beantwortet hatte.

Die Debatte, die zu seinem Rücktritt geführt hat, drehte sich weitgehend um die Frage, ob für Politiker andere Maßstäbe gelten sollen als für die Allgemeinheit, und wie verlässlich Politik sein kann, wenn ihre führenden Vertreter die selbst verantworteten Gesetze durch Reisen ins Ausland umgehen. Nun gilt es, diese Debatte um die Personen zu erweitern, deren Grundrechte bei Leihmutterschaftsverfahren zutiefst verletzt werden: Die Frauen, deren Körper genutzt wird, und die Kinder, die ihrer Mütter beraubt werden.

 Missachtete Menschenrechte: die Kinder

Es ist zutiefst unmenschlich, ein Neugeborenes unmittelbar nach der Geburt von seiner Mutter zu trennen, obwohl die Kenntnis von der engen Bindung, die während der Schwangerschaft zwischen Mutter und Kind entsteht, und die für das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit des Kindes nach der Geburt von entscheidender Bedeutung ist, selbstverständliches Allgemeinwissen ist.

Die bewusste und vertraglich geplante Trennung im Kreißsaal verletzt sowohl die Würde der Frau als auch die des Kindes, das in einer Situation höchster Schutzbedürftigkeit seiner primären Bezugsperson beraubt wird. Kinder, die ohne Mutter aufwachsen, tragen diese Prägung ein Leben lang in Form von Ängsten, Verlustgefühlen‑, Bindungs‑ und Identitätsstörungen.

Die UN‑Kinderrechtskonvention garantiert jedem Kind „das Recht, seine Eltern zu kennen und von ihnen betreut zu werden“ (Art. 7 Abs. 1). Dieses Recht wird durch Leihmutterschaft systematisch unterlaufen, weil Kinder bewusst von ihrer leiblichen Mutter getrennt und rechtlich zu „Waisen“ gemacht werden, um sie anschließend adoptieren zu können.

Es muss Auftrag der Politik sein, alle Kinder zu schützen und sie davor zu bewahren, zum Objekt der Sinnstiftung oder Glücksfindung Erwachsener zu werden. Kinder sind keine Instrumente zur Selbstverwirklichung, keine „Antwort“ auf biografische Brüche, sondern eigenständige Personen mit unveräußerlichen Rechten. Dieser notwendige Blick auf das Kind ist in der Debatte um Jens Spahns Familienglück viel zu kurz gekommen.

Erniedrigte Frauen: die Leihmütter

Wer die Verträge studiert, die Leihmütter unterzeichnen müssen, stellt fest: Sie geben nahezu alle Rechte auf. Ihr Körper wird zum Vertragsgegenstand. Bei Verstoß gegen Vertragsvorschriften droht Kürzung der Zahlungen. Wer sich fragt, warum es so wenig kritische Stimmen von ehemaligen Leihmüttern im Internet zu finden gibt, findet darauf ebenfalls eine Antwort in den Verträgen: Die Frauen müssen Verschwiegenheitsklauseln unterschrieben, bei Verstoß dagegen drohen empfindliche Strafen. Wären alle Leihmütter so glücklich und zufrieden mit den Arrangements, brauchte es diese Klauseln nicht.

Eine Gesellschaft, die solche Praktiken toleriert oder fördert, schafft mühsam errungene Frauenrechte unter dem Deckmantel des Mitleids mit kinderlosen Paaren und voll Verständnis für deren Sehnsüchte ab. Sie macht Frauen und Kinder zu Opfern, weil diese Paare kein Opfer bringen wollen. Sie missachtet damit ihren Schutzauftrag für gefährdete und schutzbedürftige Menschen.

Auftrag an Politik und Gesellschaft

Der Fall Spahn darf daher nicht dazu führen, Sonderwege für einzelne oder Ausnahmen für finanziell und politisch einflussreiche Personen zu suchen.

Er muss vielmehr Anlass sein, das Verbot der Leihmutterschaft zu verteidigen, internationale Schlupflöcher zu schließen und eine Debatte zu führen, die endlich konsequent von den Rechten und Bedürfnissen der Kinder her gedacht wird. Sogenannte Kinderwunschmessen wie „Wish for a baby“ oder „Men having babies“, die mehrfach jährlich in Deutschland stattfinden,  müssen konsequent verboten werden. Wir brauchen das italienische Modell: Wer eine Leihmutter nutzt, um sich im Ausland ein Kind zu kaufen, betreibt Menschenhandel und muss entsprechend bestraft werden.

Die Aktion Lebensrecht für Alle e.V. (ALfA) tritt mit ihren rund 11.000 Mitgliedern für das uneingeschränkte Lebensrecht jedes Menschen ein – ob geboren oder ungeboren, behindert oder nicht, krank oder gesund, alt oder jung. Sie ist Mitglied im Bundesverband Lebensrecht.

18. Juli 2026
Eintrag teilen
  • Teilen auf X
  • Teilen auf WhatsApp
  • Teilen auf Pinterest
  • Per E-Mail teilen
https://www.alfa-ev.de/wp-content/uploads/2026/07/Bild1.png 190 338 Cornelia Kaminski https://www.alfa-ev.de/wp-content/uploads/2026/01/ALfA-Aktion-Lebensrecht-fuer-Alle-eV-Logo.svg Cornelia Kaminski2026-07-18 15:12:162026-07-18 15:12:47ALfA begrüßt den Rücktritt von Jens Spahn als Vorsitzendem der CDU/CSU‑Bundestagsfraktion – Kaminski: „Das muss der Anfang einer Aufklärungskampagne über verletze Kinder- und Frauenrechte bei Leihmutterschaft sein
Das könnte Dich auch interessieren
Die Zukunft der Fortpflanzung
Abtreibungszahlen steigen weiter – Kaminski: Wir brauchen endlich eine kinder- und familienfreundliche Politik
Menschenrechte sind unverhandelbar – Kaminski: Jedes Mitglied des Bundestags ist aufgefordert, sich jetzt dafür einzusetzen
ALfA verwundert über grünes Grundsatzprogramm – Kaminski: Partei legt Hand an das Weigerungsrecht von Ärzten
Frauen aus ganz Europa fordern echte Unterstützung für Mütter und Schwangere – Kaminski: Die europäische Union ist auf dem Familienauge blind
Europaparlament gibt grünes Licht für europäischen Abtreibungstourismus  – Kaminski: Ein Schlag gegen Lebensrecht und Subsidiarität in Europa
Wie „Men Having Babies“ die Elternschaft für schwule Paare, Singles und Transfrauen finanziert
Forschungsfreiheit ist kein Freibrief – Menschenwürde darf nicht von Wissenschaftlern mit Füßen getreten werden

Archiv

  • Juli 2026
  • Juni 2026
  • Mai 2026
  • April 2026
  • März 2026
  • Februar 2026
  • Januar 2026
  • Dezember 2025
  • November 2025
  • Oktober 2025
  • September 2025
  • August 2025
  • Juli 2025
  • Juni 2025
  • Mai 2025
  • April 2025
  • März 2025
  • Februar 2025
  • Januar 2025
  • Dezember 2024
  • November 2024
  • Oktober 2024
  • September 2024
  • Juli 2024
  • Juni 2024
  • Mai 2024
  • April 2024
  • März 2024
  • Februar 2024
  • Januar 2024
  • Dezember 2023
  • November 2023
  • Oktober 2023
  • September 2023
  • Juli 2023
  • Juni 2023
  • Mai 2023
  • April 2023
  • März 2023
  • Februar 2023
  • Januar 2023
  • Dezember 2022
  • November 2022
  • Oktober 2022
  • September 2022
  • August 2022
  • Juli 2022
  • Juni 2022
  • Mai 2022
  • April 2022
  • März 2022
  • Februar 2022
  • Januar 2022
  • Dezember 2021
  • November 2021
  • September 2021
  • August 2021
  • Juli 2021
  • Juni 2021
  • Mai 2021
  • April 2021
  • März 2021
  • Februar 2021
  • Januar 2021
  • Dezember 2020
  • November 2020
  • Oktober 2020
  • September 2020
  • August 2020
  • Juli 2020
  • Mai 2020
  • April 2020
  • März 2020
  • Februar 2020
  • Januar 2020
  • Dezember 2019
  • November 2019
  • Oktober 2019
  • September 2019
  • August 2019

Newsletter-Anmeldung

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Brevo. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen
Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren

Die Aktion Lebensrecht für Alle e.V. (ALfA) tritt für das uneingeschränkte Lebensrecht jedes Menschen ein ob geboren oder ungeboren, behindert oder nicht, krank oder gesund, alt oder jung. Machen Sie mit!

  • Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) e.V.
    Kitzenmarkt 20
    D-86150 Augsburg

  • E-Mail: info[at]alfa-ev.de

  • Telefon: 0821-512031

Jetzt Spenden Jetzt mitmachen
Das Siegel "Fairness First" des Deutschen Innovationsinstituts, vergeben an die Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) e.V.
Vertrag widerrufen

© Copyright 2019 ALfA eV.
  • Link zu Facebook
  • Link zu Instagram
  • Link zu Youtube
  • Mitgliederlogin
  • Datenschutz
  • Impressum
  • AGB
Link to: Euthanasie trotz dreimaligem Senatsveto: Frankreichs Nationalversammlung setzt Gesetz durch Link to: Euthanasie trotz dreimaligem Senatsveto: Frankreichs Nationalversammlung setzt Gesetz durch Euthanasie trotz dreimaligem Senatsveto: Frankreichs Nationalversammlung setzt...
Nach oben scrollen Nach oben scrollen Nach oben scrollen